Frage von Verwalter25, 52

Was kann es auf sich haben mit meinen merkwürdigen Träumen (Gruselig, dennoch faszinierend)?

Hallo!

Ich habe heute eine wirklich sehr merkwürdig klingende Frage an euch! Ich beschreibe zuerst mal die Situation: Ich träume seit einigen Monaten viel häufiger als früher und die Träume sind auch viel "klarer" geworden bzw habe ich mehr Kontrolle darüber. (Klarträume) Aber, es gibt auch Nächte, in denen Träume ich von einem Mann (den ich vorher nie gesehen habe) und dieser, hilft mir und beantwortet mir Fragen. Ich weiß, dass klingt total absurd, aber es stimmt wirklich! Nur, ich kann mir das absolut nicht erklären. Es gab auch schon einen Traum, da hat er mir geholfen, Probleme in meiner Beziehung zu beheben. Oder es gab auch schon Träume, in denen er mich vor bestimmten Situationen gewarnt hat, die (auch wenn erst Wochen später) wirklich eingetreten sind!

Zur Beschreibung des Mannes: Es ist nicht der Mann, der auf YouTube rumkursiert, von dem angeblich sehr viele Menschen träumen, bei mir ist es ein komplett anderer!

Er ist recht groß, hat Glatze (ein paar Stoppeln sind da), hat einen Bart, trägt immer eine Jeans und ein schwarzes T-Shirt und ist von der Statur sehr muskulös.

Was kann es damit auf sich haben? Bzw. wie ist das möglich?

Leute, bitte, nehmt diese Frage ernst! Ich weiß, ich kann euch hier viel erzählen, aber ich bitte wirklich um ein paar Antworten.

Vielen Dank schon einmal im Voraus !

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von nowka20, 27

Da hilft nur Erkenntnis 

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt des Traumes ankommt. ---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt, wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt. 

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative Bewußtsein. 

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.(Steiner: GA 73 Seite 187f)

Antwort
von brido, 52

Wenn Träume keine Angst machen oder vorwiegend nicht, sind sie heilsam. 

Kommentar von Verwalter25 ,

Ja, aber wie ist das möglich?

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