Frage von Yasmelie08, 73

Merkwürdige Pupillenreaktion, Schwindel, Übelkeit, Hirndruck zu hoch?

Hallo zusammen, ich mache mich jetzt bestimmt mit dieser Fragenstellung selbst verrückt, aber ich weiß mir nicht mehr anders zu helfen.

Zu meinem Krankheitsbild:

Seit ca. 3,5 Wochen leide ich an Schwindel (Schwankschwindel) begleitet von leichter Übelkeit, Appetitlosigkeit, manchmal Herzstolpern, Ohrensausen, Kopfdruck und diese ominöse Pupillenreatkion (erweitert/verengt sich bei gleichbleibendem Lichteinfall).

Meine Hausärztin überwies mich vor knapp 3 Wochen zum HNO, der machte einen Gleichgewichtstest (mit dieser Brille) ohne Befund. 1 Woche später wurden Blut/Urinuntersuchungen gemacht ohne Befund. Daraufhin habe ich Überweisungen zum MRT (Termin Ende April), Neurologen (Termin Mitte Mai) und zum Psychologen (Ersttermin Anfang April) bekommen. Das sind alles lange Wartezeiten die einen total verrückt machen.

Zudem sei erwähnt, dass meine Mutti im August 2015 an einem geplatzten Blutgerinnsel im Hirn (Aneurysma) starb. All diese Symptome könnten jetzt natürlich die Reaktion auf eine unzureichende Trauerverarbeitung sein oder doch Anzeichen einer ernsthaften Erkrankung?

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Antwort
von gedankenkopf, 32

Es könnte sein das es etwas ernstes ist. Und wenn du unter solchen Beschwerden leidest, darfst du theoretisch dir die Wartezeit 'kürzer' einklagen. Ich hatte an meiner linken Backe einen Abzess und werde diesen Monat operiert. Ansonsten hätte ich auf einen Termin bis Juni warten müssen, aber durch die Gefahr auf eine Neubildung schon so früh. Und solange man nicht feststellen kann was es ist, darfst bzw. kannst du dir die Wartezeit einklagen. Denn sollte es eine akute Form einer Krankheit sein, könntest du später vielleicht nicht mehr richtig behandelt werden, und dann könntest du im Sonderfall Schmerzensgeld einklagen. :)

Antwort
von Blitzlicht2000, 40

Du tust mir von Herzen leid. Du hast Schwieriges erleben müssen. Natürlich könnten rein theoretisch deine beiden Überlegungen zutreffen.


Versuche, deinen Hausarzt oder deine Krankenkasse zu bewegen, dir einen schnelleren MRT-Termin zu beschaffen. Das geht, versuche, bei beiden entsprechend Druck zu machen. Damit du nicht so lange in dieser elenden Ungewißheit schweben mußt, das sollte man verstehen.

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