Frage von sahra749, 107

Merkt eine Person die an Dissoziative Identitätsstörung leiden, wenn der "andere" wechselt?

Hallo zusammen,

ich möchte einfach einmal wissen, ob diejenige/ derjenige es bemerkt wenn die Persönlichkeiten wechseln oder ob er/sie dann in eine Art Trace sind. :).

Danke im Voraus, eure sahra749

Jetzt ärztlichen Rat holen
Anzeige

Schneller und persönlicher Rat zu Ihrer medizinischen Frage. Kompetent und vertraulich!

Experten fragen

Antwort
von skogen, 86

Schizophrenie ist eine Paranoia.

Und bei einer Multiple Persönlichkeitsstörung kommt es auf die Schwere an.

Wenn man es schwer hat und an Amnesien leidet, dann nicht.

Wenn man es leicht hat und es nicht kontrollieren kann, aber zusieht, dann eher ja.

Antwort
von Seanna, 58

Kommt drauf an.

Bei manchen können andere Anteile das Geschehen "von hinten" beobachten, bei anderen ist es wie eine Amnesie (Blackout) für die Zeit.

Und alle möglichen Zwischendinge. Und auch diverse andere dissoziative Phänomene sind möglich, zb ein Anteil nimmt auf einen anderen Einfluss. Oder Anteile gegen fließend ineinander über, vermischen sich, "schieben sich übereinander" usw.

Antwort
von Kapodaster, 84

Schizophrenie hat nichts mit verschiedenen Persönlichkeiten zu tun.

Kommentar von sahra749 ,

Sorry, war ein dummer Fehler von mir....

Antwort
von Allfkdkdbyk, 54

Nein, denn du bist dann zwar sozusagen da, aber halt eine andere Person.

Ich möchte noch hinzufügen, dass Schizophrenie und Dissoziative Identitätsstörund keineswegs dasselbe sind, Schizophrene hören Stimmen, Geräusche und sehen Dinge, die nicht da sind.

Kommentar von skogen ,

Und Menschen mit Multiple Persönlichkeitsstörung sind nicht immer eine andere Person. Das ist nur bei schweren Fällen so. Meist ändern Sie Ihre Denkweise und ihr Verhalten und haben ggf Amnesien.

Kommentar von Allfkdkdbyk ,

Die Frage ist, wie "Person" definiert wird, da man ja auch sagen könnte, dass eine Person eben durch ihr Verhalten bestimmt wird

Kommentar von Seanna ,

Das ist quatsch. Andere Anteile sind nicht immer und durchgehend "da". Und sie werden auch nicht zu einer "anderen Person". // Die Definition einer Dissoziativen Identitätsstörung umfasst das Vorhandensein von zwei oder mehr unterscheidbaren Anteilen, die zu mehreren Zeitpunkten angetroffen wurden. Insofern ist das mit "nur bei schweren Fällen" ebenfalls Unsinn. Weniger komplexe Dissoziation nennt man strukturelle Dissoziation zweiten Grades oder sekundäre strukturelle Dissoziation. - Keiner "ändert" sein Verhalten. Die verschiedenen Anteile haben unterschiedliche Werte, Einstellungen, Eigenschaften und Verhaltensweisen. Diese sind beobachtbar wenn der Anteil wechselt / switcht.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community