Frage von TippFuX, 40

Merklich starke Klimaveränderungen - sehr Ihr das auch so?

Hallo, ich sehe im Garten meinen Rosmarinbaum blühen ( normalerweise erst ab März) und ich sehe Ameisen am rumkrabben und Fliegen am rumfliegen ( ist für Dezember sehr ungewöhnlich) außerdem ist es draußen recht warm , für einen Dezember . Aber das der Rosmarin so früh blüht habe ich noch nie gesehen . Sehr ihr das auch so?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Omnivore08, 11

Ich seh das nicht so. Das war schon immer so! Nur nehmen das einige anscheinend wegen der ganzen Klimahysterie irgendwie jetzt erst wahr.

Kommentar von Fitje ,

Leider existieren erst seit Mitte des 19ten Jahrhunderts Wetteraufzeichnungen. Wahr ist aber, da es einige Warmperioden gegeben haben muss. Da Erik der Rote, bevor er Amerika enddeckte, Grönland (=Grünland) besiedelte. Man hat bei Ausgrabungen Siedlungen gefunden, bei der man darauf schliessen kann, das es dort Ackerbau und Viehzucht gegeben haben muss. Danach verliessen die Wikinger urplötzlich diese Siedlungen.

Buchempfehlung (über Stadtbibliothek oder Antquariat):

Autor: Heinz Haber

Titel: Eiskeller oder Treibhaus

Untertitel: So zerstören wir unser Klima

Verlag: Ullstein Sachbuch

ISBN: 3-548-34829-7

Kommentar von Omnivore08 ,

Schön...dass Grönland auf dänisch Grünland heißt und dort einst Ackerbau betrieben wurde ist mir bekannt. Was hat das mit der Klimapanik zu tun? Gerade weil dort Ackerbau stattfand sieht man doch, dass das schöne Grönland schon mal Eisfrei war und es wärmer war

Kommentar von realfacepalm ,

Willst Du allen Ernstes behaupten, dass Grönland im Mittelalter eisfrei war?

Das wäre ein neuer trauriger Tiefstand Deiner Ignoranz.

http://www.scilogs.de/klimalounge/vahrenholt-groenland-im-mittelalter-fast-eisfr...

Kommentar von Omnivore08 ,

Das ist klar, dass Esoteriker-Seiten wie Scilogs den Prof. Vahrenholt ablehnen. Mit dem Buch "die kalte Sonne" hat er ja die vermeintlichen "Klimaexperten" ziemlich geärgert. Weil er eben nicht mit dem Strom schwimmt. Es wird sogar so lächerlich, dass Prof. Vahrenholt mit dem Pseudowissenschaftler und Esoterikexperten Mojib Latif bei NTV bei Bremer auftreten wollte und diskutieren wollte. Da sagte der Witzprofessor Latif ab mit den Worten "Ich diskutiere nur mit Experten, mit Laien spreche ich nicht". Das ist eine bodenlose Frechheit von diesem Klimalobbyisten.

Der Mann, der FALSCHE Prognosen über die heutige Zeit vorrausgesagt hat, hat ernsthaft den Mumm Prof. Vahrenholt als Laien zu bezeichnen.

Da merkt man schon wie die Klimalobbyisten ticken. Kritik?....Fehlanzeige. Klimaexperten haben ja immer recht .... lol

Und deshalb wird Prof Vahrenholt auch negiert. Er schwimmt halt nicht mit dem Strom der geldgierigen Klimalobbyisten.

Eins haben aber diese Mathematikunkundigen Glaskugelbesitzer nicht bedacht. Die Wickinger haben Grönland GRÜNland genannt, weil es da GRÜN war und nicht weil sie es Grün haben wollten.

Grönland ist die größte Insel der Welt, und deine vermeintlichen Klimaexperten behaupten man würde sagen "komplett eisfrei". Das ist typisch für Esoteriker....erst mal wird ein völlig anderes Extrem behauptet und dann wird die Gegenseite negiert. Aber naja....was will man erwarten bei geldgierigen Pseudowissenschaftler, die jeden negieren, der etwas gegen die Klimahysterie sagt.

Kommentar von realfacepalm ,

Dein Zitat:

Gerade weil dort Ackerbau stattfand sieht man doch, dass das schöne Grönland schon mal Eisfrei war und es wärmer war

Deine Aussage.

Nicht ich unterstelle Dir irgendetwas, Du weißt noch nicht mal was Du einen Post vorher geschrieben hast.

Zu der Irrwitzigkeit Deiner Behauptung:

  • Wenn Grönland auch nur zu einem Drittel abgeschmolzen wäre, wäre der Meeresspiegel um mehr als 2 Meter gestigen - das hätten wohl ein paar Menschen in Hamburg oder Venedig gemerkt.
  • Es gibt Eisbohrkerne die das gegentiel Deiner Märchen belegen.
Kommentar von Omnivore08 ,

Kollege, du bist echt sowas von unwissend. Die Ränder Grönlands werden im Sommer auch heute noch eisfrei. Und?....Wird Hamburg etwa jeden Sommer 2m unter Wasser gelegt? Deine Märchen sind echt abenteurerlich. Bleiben aber nur esoterischer Mumpitz! PANIKMACHE!

Kommentar von Omnivore08 ,

Danke für dden Stern!

Antwort
von Fitje, 12

Natürlich, ich bin in den Sechzigern geboren. Damals in den siebzigern und Achzigen waren die Winter merklich kälter. Aber das hat auch gute Seiten mit dem Klimawandel:

Die Gefahr einer Altersarmut in Deutschland liegt bei über 67 Prozent. Es gibt bereits heutzutage Leute, die sich das Heizen in ihrer Wohnung nicht mehr leisten können. Geschweige denn etwas richtiges zu essen. Gerade die Zahl der Senioren, welche bei Lebensmitteldiebstählen erwischt werden, steigt kontinuierlich.

1999 verlagerte meine alte Firma die Produktion und einer meiner Kollegen wurde arbeitslos. Er machte alle Leihfirmen durch, die es in der Gegend gab, da er keinen "adäquaten Arbeitsplatz" am neuen Firmenstandort fand. Danach verlor er seine Wohnung, weil er die Miete nicht mehr zahlen konnte. Das geht übrigens schneller als man denkt Leute! Als ich ihn das letzte mal gesehen habe, war er bei den Pennern.

Armut ist alles andere als verachtungswürdig oder lustig. Politische Parolen hin oder her. Für diese Leute, die Angehörigen der Unterschichten, ist der Klimawandel ein gewisser Segen.

Gerade bei Besitzern der renovierten Bauten und Neubauten wird sich in einigen Jahren der Klimawandel sehr unangegehm bemerkbar machen. Als ich umgeschult wurde, war ich bei einem Berufsförderungswerk in Regenstauf untergebracht. Im Sommer war es auf der Studentenbude niemals unter 27 Grad, egal ob offene Fenster oder nicht, egal ob zugezogene Rollos oder nicht. Was man hier im Winter an Geld einspart, wird im Sommer mit der Klimaanlage und den Lüftern wieder ausgegeben.

Aber das ist nicht nur eine Folge der letzten 40 Jahre Industriegeschichte.

Alleine im Mittelalter  wurden nur für die Herstellung einer einzigen Tonne Roheisen ganze 19 Hektar Wald verfeuert, da die Feuerung der Hochöfen mit Steinkohle erst im 19ten Jahrhundert gebräuchlich war. Im Mittelalter verwendete man sogenannte Rennöfen und Holzkohle dazu.

Auch in der Antike wurden Umweltsünden begangen:

Die ehemalige Kulturlandschaft bei Epidauros in Griechenland war in der Antike bewaldet. Durch den Schiffsbau verschwanden mit den Wäldern auch die fruchtbaren Böden.

Übrigens hinkt die Wetterentwicklung der Klimaentwicklung ungefähr 30 Jahre hinterher.


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