Frage von ladyblueeyes, 42

Menschen leben in einer Matrix und benehmen sich wie Egoisten?

Ein Haustier oder allgemein ein Tier tut nicht das was wir wollen, schon wird es angeschrauen oder geschlagen (wir nennen es "erziehen". Tiermassenhaltung mit dem übelsten Umgang und Tierleiden und das alles nur um so viel und so schnell wie möglich für den Menschen Fleisch zu produzieren (und das für etwas was wir nicht mal brauchen um gesund zu sein). Diese Regelungen und "die Matrix" mit der wir nicht geboren worden sind sondern eine die uns meist unbewusst aufgezwungen wurde, gibt es die? Auch arbeiten und Geld, sind im grunde genommen nicht notwendig sondern schlussendlich brauchen wir nur die Natur (inkl. Essen und Trinken von der Natur) und unser Sein. Würde es uns besser gehen wenn wir die ganze Matrix und alles nicht hätten? Wird uns das alles extra eingetrichtert um aktive Konsumenten zu sein? Dürfen wir das "Geheimnis" wie wir wirklich glücklich sein können, nicht erfahren?

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Antwort
von JTKirk2000, 6

Ein Haustier oder allgemein ein Tier tut nicht das was wir wollen, schon wird es angeschrauen oder geschlagen (wir nennen es "erziehen". Tiermassenhaltung mit dem übelsten Umgang und Tierleiden und das alles nur um so viel und so schnell wie möglich für den Menschen Fleisch zu produzieren (und das für etwas was wir nicht mal brauchen um gesund zu sein).

Das ist zwar alles andere als schön, aber wo zeigt sich da Egoismus?

Diese Regelungen und "die Matrix" mit der wir nicht geboren worden sind sondern eine die uns meist unbewusst aufgezwungen wurde, gibt es die?

Was für eine Art von "Matrix" meinst Du?

Auch arbeiten und Geld, sind im grunde genommen nicht notwendig sondern schlussendlich brauchen wir nur die Natur (inkl. Essen und Trinken von der Natur) und unser Sein.

Du würdest Dich wundern, wie sehr alle Menschen arbeiten müssten, wenn sie ohne Ausbildung für ihren persönlichen Unterhalt und den ihrer Familien allein für die Früchte der Natur arbeiten müssten. Vieles, was uns das Leben auch in der Natur erleichtert, verdanken wir ausschließlich der Bildung, den Wissenschaften und spezialisierten Berufen sowie einer entsprechenden Infrastruktur. Allein ohne die Bildung würde innerhalb von höchstens 2 Generationen alles den Bach runter gehen.

Antwort
von Andrastor, 21

Wie tragisch dass wir uns so weit entwickelt haben dass wir nicht mehr verhungern, verdursten, erfrieren, durch Krankheiten, Fraß von Tieren oder Parasiten sterben müssen.

Welch Tragödie, dass wir nach zehntausenden Jahren der Landwirtschaft entdeckt haben, wie man mehr Nahrung produziert als wir benötigen!

Wie fürchterlich das Firmen Produkte erzeugen und diese an uns verkaufen wollen!

Wie schrecklich das wir in einem Land leben das vergleichsweise politisch sicher und wirtschaftlich stabil ist und wir konsumieren können und nicht zu Attentätern oder Soldaten aufgezogen worden sind.

Wie entsetzlich, das wir die Möglichkeit haben alles aus unserem Leben zu machen und alles werden und sein zu können, was wir wollen.

Wie grauenvoll das wir intelligent genug sind das System zu durchschauen und den freien Willen haben uns zu fügen oder andersartig glücklich zu werden.

Wie erschreckend dass es uns so gut geht.

*zeter* *mordio* *heul*

Kommentar von ladyblueeyes ,

Das ist ebenfalls egoistisch...Es geht hier nicht um eine willendliche Veränderung die ich will sondern nur um eine Feststellung..Könnte ein Tier auch so denken wie wir oder schlauer, würden sie uns auch einsperren ect, denke nicht das wir da glücklich wären

Kommentar von Daoga ,

Haustiere haben die Menschen jahrtausendelang begleitet, ernährt, geschützt, getragen, und zum Aufstieg der Zivilisation beigetragen. Erst heute haben wir einen Stand erreicht, in dem wir langsam auf sie verzichten können - Elektroanlagen statt Wachhund zum Einbrechervertreiben, Autos und Lastwagen statt Pferde, Handy statt Brieftaube, vegetarisch und vegan statt Schnitzel und Schinken. Die Frage ist, sollen und wollen wir auf sie verzichten? Denn Haustiere, die nicht mehr "benötigt" werden, sterben aus. Und was erst mal ausgestorben ist, das kommt nie wieder (außer die Gentechnik entwickelt sich weiter, so daß man auch ausgestorbene Arten in künstlichen Gebärmüttern wieder züchten könnte, wenn man sie mal brauchen sollte).

Kommentar von Andrastor ,

"Wäre" ist die kleine Schwester von "Ist nicht".

Es gibt durchaus Tiere, welche sich andere Arten halten. Sklavenhalterameisen versklaven, wie der Name vermuten lässt, andere Ameisen, damit diese für sie arbeiten, die Königin der Sklavenhalterameisen kann nämlich keine Arbeiterameisen gebären, sondern nur Krieger.

Einige Tarantelarten halten sich kleine Frösche, weil diese die Insekten Fressen, welche sich an den Eiern der Tarantel vergreifen wollen. Will der Frosch fliehen, wird er eingefangen, wird er bedroht, wird er beschützt.

Maulwürfe fangen sich vor dem Winter einige Regenwürmer und fressen diese nie ganz auf, damit sie sich wieder regenerieren.

Derartige Beispiele gibt es viele und sie zeigen dass es völlig natürlich ist sich seine eigenen Vorteile (Kraft, Gift, Intelligenz) zur Haltung oder Versklavung anderer Arten zunutze zu machen.

Was das glücklich sein anbelangt, so haben Tiere nicht die geistigen Kapazitäten um ihre Lage zu begreifen. Wenn sie wüssten dass ihre Lebenserwartung in Gefangenschaft um Welten höher ist als in freier Wildbahn und dazu ihr Leben auch noch weitaus angenehmer ist, würden sie sich freiwillig domestizieren.

So wie Katzen es getan haben.

Antwort
von Daoga, 10

Wer sich auf die (von SF-Machern erfundene) "Matrix" beruft, in der angeblich alle "eingesperrt" wären, beweist nur, daß er anscheinend mit dem Leben nicht zurecht kommt. Die Natur, die Du erwähnst, gibt dummerweise nicht freiwillig das Essen her, entweder Du machst Dich auf dem Acker jeden Tag krumm und baust Dein Essen selber an (und damit bist Du erst recht angekettet - die Ernte wächst nämlich nicht von selbst, da steckt Arbeit drin!), oder du stiehlt es jemand anderem, sei es einem Bauern oder Du bringst Tiere um, um sie zu essen, und wenn Du nicht stehlen willst, mußt Du irgendwie zahlen, also Geld haben oder arbeiten. Von nix kommt nix, und ein Schlaraffenland gibt es nirgendwo. Also vergiß Deine Träume, daß Du Dich irgendwie "befreien" könntest. Außer Du begehst Selbstmord, denn nur im Tod/sprich der Nichtexistenz bist du wirklich frei.

Antwort
von Smexah, 12

Da glüht der Aluhut...

Ka, wie alt du bist, aber Essen und Trinken kommt nicht einfach aus der Natur. Dafür muss man, jetzt kommts: Arbeiten ...

Da wir aber nicht alle Fallobst essen wollen und das auch nur solange die Bäume tragen, haben sich manche Menschen auf andere Nahrungsmittel spezialisiert. Nehmen wir einfach mal Tiere! Die gibts auch in der Natur und sogar das ganze Jahr.

Da der Fallobstsammler aber im Winter friert, muss er sich was zum Anziehen besorgen, da der Jäger, der das Fell hat, aber keine 1000 Faulende Äpfel will, tauscht er das Fell gegen ein "Übergangswert". Nenn wir es einfach mal, öööh: Geld.

Dann kann man Geld gegen Essen, Fälle oder Dienstleistungen tauschen, brillant!

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