Hey
ist es eigl. normal, dass man nach einer Trennung, die von einem selber ausging, doch lange Zeit braucht um diese zu verkraften, da man im Endeffekt eine sehr lieber Person dadurch verloren hat?
Damit meine ich, wenn man in einer Beziehung gesteckt ist, welche eher einseitig verlaufen ist, man die Person, aber doch sehr als Mensch geschätzt hatte u vl. ,,nur'' als guten Freund/in gesehn hat, aber dennoch eben diesen Verlust eben nicht richtig verkraftet? Vl. auch weil man einfach enorme Schuldgefühle hat und sich verflucht das man sich auf so ne einseitige Sache eingelassen hat, weil man sich vl. gedacht hat, dass die Liebe noch kommt?
Hat jemand ähnliches durch...Erfahrungen?
Lg

Ein wichtiges Stichwort für mich ist "Schuldgefühle". Viele Menschen kennen Schuldgefühle und leiden längere Zeit oder sogar auf Dauer darunter - aber aus Sicht vieler psychologisch studierter Leute und Lebenslehrer sind Schuldgefühle "so nützlich wie ein Kropf" - nämlich gar nicht. Im Grunde sind sie so etwas wie eine "psychische Störung" und damit behandlungswürdig.
Denn sie versauern einem das Leben, rauben einem Lebens-Energie und bedrohen einerseits die Gesundheit und andererseits das Glücklichsein, die Lebensqualität.
Anstelle von Schuldgefühlen sollte man schauen, was man aus einer Situation lernen und was man in Zukunft besser machen kann. Wenn einem aber Schuldgefühle Lebenskraft rauben und einen lähmen, geht das schlecht und kann man schlecht etwas Gutes/Sinnvolles/Nützliches tun zum eventuellen Ausgleich.
Und das, was man in Zukunft zu tun gedenkt, das sollte aus - bedingungsloser - Liebe, aus freiwilliger Entscheidung und aus einer möglichst gelassenen und souveränen Grundhaltung tun; nicht jedoch unter der drückenden Last von chuldgefühlen.

Ego beiseite schieben und die Freunschaft weiter pflegen wenn ein Mensch einem sehr viel bedeutet.

ja ich habe das auch schon mal erlebt.. ich war bevor wir zusammen waren sehr gut mit ihm befreundet und ich habe schluss gemacht, weil die gefühle weniger wurden.. jetzt habe ich fast keinen kontakt mehr mit ihm, was ich schade finde, weil ich ihn als guten freund sehr geschätzt habe. ich hatte auch schuldgefühle, weil ich ihm nicht weh tun wollte und hab ziemlich viel falsch gemacht und ständig kontakt aufgenommen, was ihn natürlich nach der trennung gestört hat.. aber glaub mir, das geht vorbei, weil du irgendwann merkst, dass es ja irgendwie weiter gehen muss. auch ohne diese person^^ ich hoffe ich konnte dir helfen ;)

Manchmal ist die Liebe zuerst auch da und nach langer Zeit verändert sich die Beziehung so arg, daß es in Freundschaft endet..man den anderen sehr zu schätzen weiß..!! Kenne ähnliches!! Hast du mit deinem ehemaligem Partner darüber mal geredet?? Daß dich die Sache beschäftigt und daß diese Person sehr wichtig für dich ist??
Naja, dass muss sie, so oder so gewusst haben...
Aber sie hat dann den Kontakt mit mir abgebrochen und ja, dass hat mich schon auch sehr getroffen, obwohl ich eh verstehe...aber da ich ein etwas sensibler Mensch bin, der auch imma sehr viel über andere nachdenkt usw., hats mich halt fertig gemacht
Pilaris am 31. Oktober 2009 22:01 Ich kenne das Gefühl, wenn sich die Gedanken ständig im Kreis drehen und du an nichts anderes mehr denken kannst. Denke auch immer viel über andere nach, auch über das, was andere denken.... Dat wird schon wieder!!! :-) Irgendwann geht jeder Schmerz einmal zu Ende und ein neuer Weg beginnt...hoffentlich der des absoluten Glücks!!! Drück dir die Daumen ;-)
O mann!! Trennung ist immer mit Schmerz verbunden, auch für den der die Trennung wollte. Wär ja auch schlimm wennn es nicht so wäre. Aber ich glaube, aufgrund meiner Lebenserfahrung, dass Frauen mit solchen Trennungen leichter umgehen können, respektive, wenn sie sich trennen, dann ist das meist etwas endgültiges!

Ich denke das haben wir alle mal! Versuche doch mit dem Expartner zu reden. Wie sieht er es?!

Jop hab ich. Is nicht leicht zu lösen ;) Und die Freundschaft ist dadurch gestorben.