Die Ärzte haben die Lebenserhaltenen Maßnahmen und Behandlungen bei meiner Krebskranken Oma nun eingestellt. Sie weiß, dass der Tod nun auf sie wartet und weint sehr viel. Ich weiß nicht mehr, wie ich ihr helfen kann, zumal ich selbst unglaublich trarig bin. Was kann ich tun, um ihr die Angst vor dem Sterben zu nehmen?

Geh hin und setze dich an ihr Bett! Du mußt nichts tun oder keine schlauen Worte finden, du mußt einfach nur da sein. Wenn deine Oma Angst vorm Sterben hat... dann nimm ihr die Angst, in dem du sie nicht allein läßt. Stelle deine Bedürfnisse jetzt hinten an und nimm deine ganze Kraft für deine Oma! Ich wünsche dir viel Stärk, Mut und Geduld! Weine auch mal, dass ist wichtig!

Viel mit ihr reden. Lass sie aus ihrer Vergangenheit reden, dann hat sie Ablenkung. Vor allem, lasse sie nicht alleine.....

du kannst nur einfach für sie da sein. ihre hand halten, den arm streicheln und beruhigend auf sie einreden. versuche rauszufinden, ob sie noch was auf dem herzen hat, was sie vor ihrem tod gerne noch mitteilen möchte.....viel kraft wünsch ich dir

habt ihr ein Hospiz in der Nähe? Es gibt auch ehrenamtliche Sterbebegleiter, die haben meist gelernt, wie man den Sterbenden die Angst nimmt und können dir Rat geben oder dir beistehen.
Lies ihr doch Johannes 5:28,29 und Offenbarung 21:4 vor. Deine Oma glaubt bestimmt an Gott. Und er hat fest versprochen, dass die Toten wieder leben werden. vielleicht hilft ihr das die Angst vor dem Tod zu lindern.

Körpernähe ist nun sehr wichtig!
Keine Scheu jetzt, sie braucht eure wirkliche Wärme und Nähe wenn sie geht!

Frag sie worüber sie sich sorgen macht wenn sie nicht mehr da ist,vielleicht kannst du ihr ja die sorgen nehmen und sie kann dann in Ruhe gehen.Sprechen ist jetzt ganz wichtig.

Für mich gibt es als Christ, der von ganzem Herzen an Gott und Jesus glaubt nur folgende Antwort: Setz dich zu ihr und halte ihre Hand, wenn sie es möchte. Lies ihr Psalm 23 vor: "Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar." Sage ihr: Gott ist bei dir im finsteren Tal, der will dich zu sich führen. Bei ihm hast du es gut. Frage sie: "Ist er dein Hirte, bist du sicher?" Wenn sie Ja sagt, dann kann sie sich freuen. Wenn sie nicht sicher ist, dann soll sie es einfach Gott sagen: "Herr, ich bin nicht sicher, ob du mein Hirte bist und ich dein Schaf bin. Bitte, sei mein Hirte, ich will zu dir gehören!" Gott hat solch ein Gebet noch niemals abgeschlagen. Wenn sie dann noch Jesus um seinen Frieden und seine Vergebung bittet, dann kann sie ganz sicher sein!
ohhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh die Arme.....:(( T_T....sprecht über schöne Zeiten im Leben....sag das sie da i- jemand wieder triffft oder sowas...:(
Versuche einfach den Tod als natürlichen Bestandteil des Lebens zu sehen. Emotionalität gehört in so einer Situation sicher immer dazu. Was du deiner Oma sagen könntest weiß ich nicht, aber du selbst solltest es so sehen, dass der Tod für sie eine Erlösung von den Qualen des Krebses ist.

den arzt um ein angstlösendes mittel oder morphin oder so bitten.

Sag ihr das sie trozdem immer bei euch ist und wenn ihr dran glaubt dann sag ihr das sie so immer auf euch aufpassen kann euer engel.

Das ist ein Thema für'n Professor oder Philosophen , auch Therapeuten. Aber aus meiner Sicht, hilft erstmal nur heulen, heulen - ohne ende und dann muß Lichtblick kommen: Lies ihr was aus der Bibel - das ist das beste! Frag den Pfarrer oder organisiere für deine Omi den Pfarrer - sehr wichtig! Gutes Gelingen - viel Glück!
Erzähl ihr etwas schönes, was sie ablenkt...
Das ist ein hübscher Spruch aus der Bibel, vielleicht nimmt er ihr ein wenig die Angst oder so: Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort dann aber von Angesicht zu Angesicht Jetzt erkenne ich stückweise dann aber werde ich erkennen gleichwie ich erkannt werde
Also das heißt im Prinzip, dass man den Tod nur einseitig betrachtet, dass er auch eine Geburt ist und sie irgendwo anders sicher wieder auftauchen wird, da man ja nicht einfach verschwinden kann und wir eben nur die eine Seite der Medaille sehen... Oder erzähl deiner Oma doch, sie wird doch immer sehr lieb zu dir gewesen sein, dass du dir sicher bist das sie wenn es einen Himmel geben sollte dort hin kommt. Und das die Welt auf jeden Fall am um einen guten Menschen ärmer wird. Sie war doch bestimmt ein guter Mensch und da könntest du ihr doch auch etwas von Karma erzählen, also dass gutes immer zu einem zurück kommt und so. Sag ihr auch das du sie sehr lieb hast und bedanke dich vielleicht das sie sich immer für dich da war (ich nehme mal an das es so war)und sag das du sie nie vergessen wirst.
Vll. könntest du auch irgendwie erzählen, dass du glaubst (egal obs jetzt so ist oder nicht), dass ein Mensch wenn er stirbt, nicht komplett weg ist, sondern blos in eine andere Form übergeht. Also ungefähr so wie ein Eiswürfel.er schmilzt.ist Wasser.verdunstet.und schließlich ist er Gas und für uns so nicht sichtbar (zumindest nicht so ohne weiteres.). Aber der Eiswürfel hat sich ja nicht "in Luft aufgelöst", sondern hat einfach seine Form verändert. Man könnte jetzt natürlich meinen das die Seele eines Menschen nicht mit Dingen wie Eiswürfeln usw. vergleichen kann, aber der Vergleich ist sehr süß, wie ich finde. Und es zeigt auch das nichts irdisches einfach so verschwindet. Und wenn man davon ausgeht das Menschen Seelen haben, können diese schließlich auch nicht einfach ins nichts übergehen
Naja ich weis ja eigentlich nicht über sowas hoffe aber trotzdem, dass ich ein bisschen helfen konnte.
Natürlich ist am wichtigsten das man eben einfach da ist, doch ich glaube schöne Worte sollte man nicht unterschätzen die beruhigen immer sehr...
ich denke, sie weint nicht, weil sie angst vor dem tod oder dem sterben hat. vielleicht gibt es noch etwas, was sie gern tun oder miterleben würde und jetzt nicht mehr kann? frag sie, warum sie soviel weint. das reden darüber kann sie erleichtern und dich auch. geburt und sterben, lachen und weinen - alles liegt viel dichter beieinander, als man denkt. versuch die letzten momente mit ihr für euch beide unvergesslich werden zu lassen.

Rede mit ihr über ihre Jugend und sag ihr ,wenn sie an Gott glaubt, dass sie ja in den Himmel kommt. :) Und bleib bei ihr!
>>>Sie weiß, dass der Tod nun auf sie wartet und weint sehr viel. <<< Wenn es nicht wg. körperlicher Schmerzen ist:
Gut möglich(recht wahrscheinlich sogar), daß sie nicht um sich weint, sondern um Dich&Co.
Sage ihr, dass Ihr auch ohne sie zurecht kommen werdet, auch, weil sie ja viel für Euch getan hat.
viele schöne antworten hast du bereits bekommen. ablenken ist sinnlos. angesichts des todes ist es vollkommen ok, zu weinen, angst zu haben, emotional zu sein. lass es zu, bei ihr und bei dir! das ist das beste was du tun kannst! es schafft wahrscheinlich die grösste nähe, die ihr im leben je zueinander gehabt habt... wenn ihr beide an ein weiterleben nach dem tod glaubt, ist das sehr hilfreich. sonst lad einen profi ein, sterbebegleiter oder pfarrer... alles gute!
Bedanke dich bei ihr für all das, was sie für dich getan hat (erzähl ihr das) und dann bitte sie um ihren Segen.

Lenke sie einfach ab.
Praline am 20. Juni 2009 19:04 Aber wie? Mach das mal! Ist eigentlich, das alles, was hier gesagt wurde. Such was aus!

also ich an deine stelle würde sufort paar sachen packen und verreisen. muss ja auch nicht sehr weit sein. einfach ablencken für sie da sein und ihr zuhören. sie soll doch schöne geschichten erzählen und einwenig träumen...

Ich bin von deiner Frage und den schönen Antworten sehr gerührt. Das ist ein so wichtiges Thema, was wir alle verdrängen, bis es so weit ist.
Laß sie nochmal von den schönsten Momenten ihrer Leben erzählen, damit sie sich nochmal etwas erfreuen kann.
Erzähl ihr auch, welche Deine besten Erinnerungen an sie auf immer sein werden. Halte ihre Hand, wenn sie nicht mehr reden/hören kann, küsse sie auch.
Ich wünsche euch einen friedlichen Abschied, und daß sie zur Ruhe kommt. Alles, alles Gute für diese Zeit.
moeglichst oft bei ihr sein, Koerperkontakt ist wichtig (s. Mortimer) Ist das die Angst Deiner Oma oder Deine? Was beschaeftigt sie, was fragt sie? Ohne Klarheit ueber diese Fragen laesst sich die Frage nicht beantworten.

in der situation bin ich im moment auch: sei einfach nur für sie da das is wichtig erzähl ihr, von gemeinsamen zeiten und sag ihr, es gäbe ein leben nach dem tod und dass sie dch immer bei euch sein wird zwar nicht körperlich, aber dass sie immer da sein wird und wichtig: DASS IHR SIE IMMER LIEBEN WERDET
In der gleichen Situation bin ich im Moment auch...ich habe ihr gesagt das sie für immer einen großen Platz in meinem Herzen haben wird...die Angst wird man nicht voll und ganz nehmen können, ich weiß von meiner Oma daß sie sich um vieles noch selbst kümmern wollte, aber nun nicht mehr kann, weswegen sie wohl noch nicht loslassen kann. Ich wünsche dir viel Kraft und alles gute!