Frage von Ducky01, 79

Mensch der sich als Tier fühlt, ist dies möglich in der heutigen Zeit?

Hallo Leute, woltle nur fragen ob es möglich ist bzw. schon vorgekommen bzw. akzeptiert ist das sich ein Mensch als z.B. Hund Katze Fisch usw. fühlen kann und als dieses akzeptiert wird.

PS: Menschenrechte wie würde es in diesem Fall auschauen? Gabs da schon Gerichtsverhandlungen weiß da jemand etwas

lg Ducky01

Antwort
von skyberlin, 27

So wirklich ist mir das als Psychologe schwer vorstellbar und als Problem noch nicht begegnet.

In sexuellen Kontexten ist der eine oder die andere gerne mal ein Hund, eine Katze oder sonstwas. Das sind i.d.R. Rollenspiele "Petplay".

Wer sich immer wirklich als Papagei fühlt, oder als Pferd, Eisbär oder Delfin aufführt, landet früher oder später in der Psychiatrie.

Wegen Identitätsstörungen.


Kommentar von Ducky01 ,

Also ich meine keine Rollenspiele. Sondern ehrlich Leute die denken sie sind irgend ein Tier auch wenn sie nicht Unterwasser Leben können falls sie sich als Fisch fühlen.

Kommentar von skyberlin ,

Wo gibt's denn das, erkläre Dich doch mal deutlicher, bist Du in Wahrheit kein Mensch sondern ein Fisch? (nicht als Wasserzeichen gemeint).

Antwort
von Hyaene, 6

Wie sage ich immer so schön? ^^

Die einzigen Unterschiede zwischen Mensch und Tier sind die Worte, die eigentlich ein und dasselbe aussagen.

Essen = Fressen, Krieg = Territorialkampf, Kinder = Junge, Paarung = Sex, usw...

Dennoch muss man auch sagen, dass es von Tierart zu Tierart arteigene Unterschiede gibt. So hat zum Beispiel der Elefant noch ganz andere arteigene Eigenschaften und Bedürfnisse, als zum Beispiel... 
Eine Hyäne. =D So auch der Hund und der Mensch. Und dennoch sehnen wir uns alle nach Liebe, Ansehen, Macht, Sex, Nahrung, betrachten die eigene Tierart als das Höchste - wobei es auch wieder Ausnahmen gibt,
bei Menschen, wie auch anderen Tierarten, usw. So zu sagen... 

Wir sind eins. ;-)

Wie das jetzt bei, abgesehen von der Kakerlaken, Insekten ist, weiß ich allerdings nicht. ^^

Was mir allerdings immer wieder auffällt und das finde ich wirklich furchtbar und schrecklich nervend. :-/ Dass vor allem Jugendliche so langsam immer mehr die Realität verlieren. Andere Tierarten als einen so genannten "Furry" sehen und nicht wirklich als eine andere Tierart lieben und betrachten.
Das nennt sich auch "Natur-Defizit-Syndrom". 

Ein Hund, eine Katze oder was auch immer, sitzt nicht vor einem PC, sitzt nicht am Tisch beim essen oder nimmt beim waschen die Duschbrause in die Pfote. 

Auch haben sie Duftdrüsen, die Menschen nicht einmal besitzen, die aber sehr, sehr wichtig für die Kommunikation ist. Während wir Menschen eher akustisch kommunizieren, kommunizieren andere Tierarten oftmals viel eher olfaktorisch. Gerade bei Hunden und Katzen ist das so. Schon der ganze Körperbau ist ganz anders.

Wie also, kann man denn dann als andere Tierarten leben? Das ist doch das, was als erstes eigentlich mal geklärt werden sollte, bevor man der Meinung ist, man sei eine andere Tierart.

Ein Furry (die Gestalt) ist noch lange kein richtiger Hund oder was weiß ich, sondern eine vom Menschen erfundene Plüschfigur, bei dem es sich um einen Menschen im (Kunst)Fell seines jeweiligen "Lieblingstiers" befindet. Hat aber meiner Meinung nach rein gar nichts mit echtem Interesse
und Liebe
zu anderen Tierarten zu tun, denn das ist einfach nur maßloses vermenschlichen. :-/ Zumindest dann, wenn man nur noch in einer Art Furrywelt, statt der Realität lebt.

Solange man aber noch den Unterschied zwischen Furry und seinem Lieblingstier kennt und dieses Furrydasein einfach bloß ein Hobby ist, solange sehe ich da auch keinerlei Probleme. Hat halt eben jeder andere Hobbys. Der eine spielt Geige, der andere besucht das Fußballstadion und der wieder andere ist eben ein Furry. 

Denkt man allerdings wirklich, man sei eine andere Tierarzt, dann sollte sich dringend psychologisch darum gekümmert werden, wie ich finde...

Antwort
von Andracus, 28

Das "gibts", dass Leute das von sich behaupten. Aber ich kann mir kaum vorstellen dass irgend ein Mensch eine verlässliche Quelle dafür hat, wie es ist, ein Fisch zu sein. Oder irgend ein Tier überhaupt. Wir charakterisieren und stigmatisieren Tiere, wir dichten ihnen besondere Eigenschaften oder Persönlichkeitszüge an, aber weniges ist wissenschaftlich belegbar und letztlich wissen nur Gott und die Tiere selbst, wie es ist, eines zu sein.

Antwort
von Tavtav, 26

Irgendwo gibt es ein Mädchen die bei Wölfen aufgewachsen ist und gelernt hat in einem Rudel zu leben.
Sie hat meines Wissens gelernt wie man sich als Mensch verhält, aber bleibt lieber so wie sie es immer kannte.
Ich meine ich hatte das auf YouTube gesehen, mit Videobeweisen. War aber recht lange her.

Antwort
von Bitterkraut, 20

Du meinst, daß er statt eines biometrischen Reisepasses einen EU-Heimtierausweis und einen Chip unter die Haut bekommen hat? Und daß er unters Tierschutzgesetz fällt? Ich glaub nicht, daß schon mal jemand versucht hat, das einzuklagen.

Ansonsten kann sich jeder fühlen, wie er will, das wird nicht kontrolliert.

Antwort
von Bluedragon1, 27

Hey. :)

Das was mir am ehesten zu dem Thema einfällt wäre "Petplay". Es gibt sogar einen eigenen Wikipedia-Artikel. Hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Petplay

Ich hoffe ich konnte helfen. :)

LG, Bluedragon1

Kommentar von Ducky01 ,

Also auf sowas wollte ich nicht hinaus aber Beitrag ist nicht schlecht^^

Kommentar von HerrDegen ,

Ich weiß nicht, ob das passt - Petplay ist eher (mal mehr, mal weniger) sexuelles Rollenspiel. 

Mir würden eher die Begriffe "Furry" oder "Otherkin" dazu einfallen. In dem Bereich tritt eher das Empfinden auf, in Wahrheit ein Tier zu sein, und es nicht nur zu spielen, wie das meist beim Petplay ist. 

Kommentar von Bluedragon1 ,

Stimmt, es ist teilweise erotisch und auch eine (mehr oder weniger) Unterkategorie von BDSM, allerdings gibt es hierbei ja auch richtige Veranstaltungen wo die "Herrchen" und "Frauchen" sich mit ihren "Tieren" treffen, dort kleine Wettbewerbe, etc. ausführen, also finde ich das es schon teilweise dazupasst. ;) Furry ist natürlich auch ein guter Punkt, allerdings gibt es bei Furrys zum einen die Menschen die sich wie Tiere verkleiden, allerdings auch die Comics und anderes von vermenschlichten Tieren, und auch Furry hat eine relativ Verbreitete Erotik-Fangemeinde, falls man das so nennen kann. ^^ Tut mir leid falls ich ein bisschen wirr schreibe, bin schon ein wenig müde. xD

Antwort
von hydrahydra, 30

Das funktioniert nicht, da Tiere keinen Rechtsstatus als juristische Personen haben. Man könnte also als Mensch nicht klagen, dass man als Tier anerkannt wird. Juristisch wäre das paradox.

Kommentar von Ducky01 ,

Geht mir eher dadrum ob man Staatliche Unterstützung bekommt wenn man sich z.B. als Koalabär fühlt und daher mehr pennen muss als andere. So wäre ein geregelter Arbeitsablauf jawohl nicht möglich

Kommentar von hydrahydra ,

Das Schlafbedürfnis ist biologisch begründet, das ist also kaum eine Begründung.

Antwort
von Attagus, 12

Menschen sind Tiere.

Jemand, der sich ernsthaft als Hund oder Katze fühlt, leidet unter einer Identitätsstörung.

Menschenrechte sind für Menschen. Menschen, die sich für Hunde halten, sind Menschen. Sie mutieren nicht zu Hunden, nur weil sie psychisch beeinträchtigt sind.

Kommentar von Ducky01 ,

Dies ist mir natürlich bewusst. Jedoch wäre es interessant ob dies schon akzeptiert ist in der Gesselschaft also eher vom Staat. (Zuschüsse etc.) für Therapien und Arbeitsfehlzeiten

Kommentar von Attagus ,

Ich weiß nicht, inwiefern Psychotherapien und wenn ja, welche Arten, von Krankenkassen bezahlt werden.

Antwort
von Maienblume, 21

Mir sind da schon mehrere begegnet.

Fanden, sie seien "tolle Hechte".

Die Meinung konnte ich leider nicht teilen...^^

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