Frage von andobi 01.08.2011

Mensch - Krone der Schöpfung? - oder Übel der Welt?

  • Hilfreichste Antwort von Ursulala 01.08.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wir sind ein Produkt der Evolution. In diesem Sinne sind wir weder ein Sonderfall noch Teil eines zusammenhängenden Ganzen. Auch sind wir genauso wenig ein zerstörerisches Übel wie etwa Grippeviren, die uns attackieren.

    Es ist für den Menschen nicht möglich, aus sich selbst herauszutreten, und eine Bewertung der gesamten Menschheit in Kategorien wie Gut und Böse vorzunehmen. Zu leicht schwingen dabei Eigeninteressen mit, die selbstverständlich jeder Mensch besitzt. Ferner: Auch die Begriffe Gut und Böse sind evolutionär entstanden.

    Es ist aber möglich, sich für die eine oder andere zukünftige Entwicklung stark zu machen (und sei es aus Eigeninteresse), weil man meint, diese sei für den Menschen oder die gesamte Natur die günstigste. Dieser Wettstreit ist Teil der Evolution.

    Im Übrigen ist es mittlerweile weniger der Mensch, der Raubbau betreibt, sondern die Unternehmenswelt. Das Verhältnis Mensch/Unternehmen ist in etwa so wie zwischen Biene und Bienennest (Bienennest ist eine höhere Systemebene). Die einzelne Biene mag noch ganz lieb und friedlich sein, will aber das ganze Nest aus irgendeinem Grund etwas, dann sieht die Sache schon ganz anders aus.

  • Antwort von katwal 01.08.2011
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der homo sapiens ist m. E. ein "Zwittergeschöpf" zwischen "GUT und BÖSE".

    Kein anderes Lebewesen auf dieser Erde kann so extrem zu beiden Seiten sein.

    Auch die Bibel beinhaltet, dass es immer ein Kampf sein wird zwischen guten und bösen Menschen bzw. "Engel und Teufel".

    Diese Tatsache müssen wir "als gegeben" hinnehmen. Warum das so ist, wird uns NIEMAND beantworten können.

  • Antwort von evaness 01.08.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Mensch ist als Teil der Natur aus ihr hervor gegangen.

    Viele haben das vergessen. Der Mensch braucht nicht nur

    eine ökologisch intakte Erde, um langfristig gesund leben

    zu können, sondern die Erde braucht auch den Menschen.

    Gebiete, die von Menschen mit einem gut entwickelten

    Naturverständnis gepflegt und bewirtschaftet werden,

    haben einen größeren Artenreichtum als menschen-

    leere Räume mit ihren Klimaxgesellschaften.

  • Antwort von Sajonara 09.09.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung, sondern deiKrone der Dummheit und Arroganz, und lebt nur als ein ausgefeiltes "Geschäftsmodell".

    Durch seine immense, immer unkontrolliertere Ausbreitung und die von ihm vorangetriebenen Zerstörungen der Lebensräume aller anderen Wesen, ist er/sie derzeit eher einer "Plage" zuzuordnen als der eines Heilsbrigers.

    Die Menschen fragen sich, wer sie sind und was genau ihr Schicksal sei, und schauen zu einem ominösen Gott herauf (den sie nach ihrem Vorbild geschaffen haben und nicht umgekehrt) und wollen und können nicht die Verantworutng für ihre, auch durch den Kapitalismus weiter beschleunigtes Zerstörungswerk übernehmen!

    Was Menschen vorgeblich "nützt", schadet meist den restlichen Lebewesen, Pflanzen, Bäumen und Tieren, das ist kein harmonische Zusammenleben mehr, sondern Raubau Zerstörung, Wahnsinn und bewusste Dekadenz. Der Mensch wird in dieser Menge nicht überleben, es gibt viele zu viele "davon", aber dieses Überbevölkerungs- Problem wird sich wahrscheinlich von selber lösen und durch seine drastisch Reduktion lösen.

    Trautig zu sehen wie angeblich sich und ihrer Lebenswelt bewussten Lebewesen, wie die sogn. Menschen, mehr Schaden anrichten als alle sonstigen Tiere, die sich angeblich der Lebenswelt nicht "bewußten" sidn abe rdiese nicht so vehement und dumm zerstören.

    Naja vllt ist das ganze Leben, wie wir es kennen, (es gibt US-amerikanische wissenschafts Theorien dazu ,) auch nur eine Simulation mit worst case Scenario, in der erforscht wird was alles unter dem Einfluss teil-bewusster destruktiver Wesen so alles passieren kann, ... man sollte es hoffen, ..das es so sei. Amen

  • Antwort von Aphaiton 01.08.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Lediglich eine Stufe der Evolution..

  • Antwort von BlackDracula 01.08.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    wir sind einfach da. ohne sinn und zweck. was wir machen können wir selbst entscheiden. außerdem sind gut und schlecht rein subjektive empfindungen.

  • Antwort von HektorPedo 01.08.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

  • Antwort von Astroprofiler 09.09.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Mensch könnte die Krone der Schöpfung sein, würde er sich nicht selbst immer als das größte Übel darstellen.

  • Antwort von coeleste 09.09.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    beides möglich.

    unsere entscheidung.

  • Antwort von Tomatom 02.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist eine Entscheidung, die jeder Mensch für sich selbst zu treffen hat.

    Können, wenn er denn will, kann er beides.

    Und wer sich nicht entscheiden mag, hat damit schon entschieden - nämlich das Übel gewählt - die große Maße des "man ist es ja nicht gewesen."

    Nietzsche - bringt das Zwischen-Wesen des Menschen in seinem Seiltänzer-Bild auf den Punkt:

    Der Mensch ist ein Seil - aufgespannt zwischen Tier und Gott.

  • Antwort von Angeloma 02.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Faktisch: Sowohl als auch.

    Potentiell: Ersteres.

    oder sind wir Teil eines zusammenhängden großen Ganzen, mit einer Bestimmung, und wenn ja, wie könnte diese lauten?

    Die Natur hat sich mit dem Menschen die Möglichkeit eröffnet, ihren Zweck, ihre Ausrichtung selbst zu bestimmen.

    Stichworte: Instinktreduktion, Großhirnrinde und damit die Fähigkeit zu Reflexion über das eigene Tun und zu langfristigem (über die aktuellen Lebenssicherung hinaus wahrnehmdenes) Denken.

    Das ist das Geschenk der Natur, das sie jedem Menschen qua Geburt in die Wiege gelegt hat.

    Ob er und was er daraus macht - schon das ist nicht mehr vorgegeben.

    Sondern der Fluch und die Chance jedes Menschen, zum Schöpfer seiner selbst heranzureifen.

    Gelingt ihm das, sehnt er sich nach einer Welt, in der es immer mehr Menschen gelingt, die Chance des Menschseins zu ergreifen. Und findet Mittel und Wege - und so nach und nach auch Verbündete.

  • Antwort von eExistenz 01.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch. Nein kein Sonderfall, lediglich ein Augenblick in der fortlaufenden Entwicklung. Diese ist nicht gerichtet, nutzt Möglichkeiten im Rahmen der Gegebenheit. Da ist keine Bestimmung - wer sollte der Absender sein? Auch der Mensch handelt nach Möglichkeiten im Gegebenem. Nicht immer zum Wohle aller, jedoch sind seine Aktivitäten wertfrei und belanglos.

  • Antwort von notizhelge 01.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Krone der Schöpfung, oder auch Sonderfall der Natur. Kommt auf den jeweiligen Kontext an.

    Oder sind wir ein zerstörerisches Übel, das rücksichtslosen Raubbau betreibt?

    Ein Übel sind diese Übel ja nur für den Menschen selbst. Die Natur selbst ist ein blindes, gleichgültiges Geschehen ("blinder Naturprozess").

    Im übrigen bringt die Natur auch ganz alleine weitreichende Zerstörungen zustande, da braucht es gar keine Menschen dazu. Es gab in der Erdgeschichte eine ganze Reihe von Massenausstreben. Beim Massenaussterben im Kambrium vor knapp 500 Mio Jahren zB starben 80% der lebenden Arten aus. http://de.wikipedia.org/wiki/Massenaussterben

  • Antwort von RemStar 01.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Keins von beiden :).Meine Meinung ist etwas kompliziert zu erklären :D.Was willst du dagegen unternehmen , wenn es "übel der Welt" heißt?Das wir der Erde nichts Gutes tun ,dass wissen wir ja schon , aber eine Lösung wird nicht wirklich gesucht (nicht alle machen mit).Die Krönung sind wir meiner Meinung nach nicht.

  • Antwort von siller 01.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die meisten Menschen sind rücksichtslos. Sie zerstören die Natur, also den Lebensraum in dem sie eigentlich leben sollten.

  • Antwort von kgunther 02.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die Spezies homo sapiens ist natürlich Teil der Evolution.

    Aber der Mensch hat die Fähigkeit zur Erkenntnis, Selbstreflexion, er hat Anteil am spirituellen Prinzip dieser Welt. Aus diesem Grund stellt er einen Sonderfall dar, denn würden wir ein Tier mit diesen Eigenschaften treffen, dann müßten wir "Sie" zu ihm sagen. Die Fähigkeit zu planvollem Handeln bedeutet einen enormen Überlebensvorteil für die Spezies, denn er kann Wissen erwerben und an die nächste Generation weitergeben ("Tradition").

    Während ein Tier seine Fähigkeiten nicht "mißbrauchen" kann, ist der Mensch aber dazu sehr wohl in der Lage. Es kommt nun darauf an, ob die Menschheit imstande sein wird, ihre Erkenntnisfähigkeit zu ihrem Nutzen oder zu ihrem Schaden, zu Nutzen oder Schaden der Welt einzusetzen.

    Bislang sieht es mau aus. Die Erkenntnisfähigkeit, der Geist, lebt in Kulturen. Die Kulturen leben in Völkern. Jedes Volk, jede Kultur trägt zum geistigen Reichtum der Menschheit bei. Wir sind dabei durch vielfältige Einflüsse (Geburtenarmut, Ausrottung, Überfremdung, Kulturverlust) die Völker auszulöschen. Das bedeutet den Verlust der Kulturen, zuletzt bleibt nur ein sinnleeres ökonomisches Handeln, Ausbeuter und Diener.

  • Antwort von Ryuuk 01.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    letzteres, wie man immer wieder sieht. die tatsache das der mensch die wohl schlechteste kreatur ist die unser plantet je hervorgebracht hat ist, angesichts von so ziemlich allem was innerhalb der dauer der menschlichen existens passiert ist, recht leicht zu erkennen. man wird mir zwar wiedersprechen aber wenn wir uns all das ansehen was seit dem beginn des modernen menschen passiert ist wird mir kaum jemand wiedersprechen können wenn ich sage das es für die welt wesentlich besser gewesen wäre wenn der mensch sich nie soweit entwickelt hätte. aber das intressiert ja keinen.

  • Antwort von biene32de 01.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich bin der Meinung, dass der Mensch auf der Erde gar nichts verloren hat. Er hat absolut keinen Nutzen, ausser die Welt langsam, aber sicher zu Grunde zu richten. Der Mensch ist zwar das intelligenteste Lebewesen auf der Erde, aber gleichzeitig auch das Dümmste. Kein Tier auf der Erde verhält sich so wie der Mensch. Kein Tier mordet aus Lust und hat perverse Neigungen...Irgendwie ist mit uns irgendwas schiefgelaufen bei der Evolution....

  • Antwort von sonagoras 01.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vergleiche "Das Gehirn....Ein Unfall der Natur." von David J. Linden

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