Meniskusschaden beim Bücken an der Arbeit. Ist das ein Fall für die Berufsgenossenschaft?

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6 Antworten

Das nennt sich "Gelegenheitsursache" und gilt nicht als Arbeitsunfall, da ein solcher Schaden bei einem gesunden, nicht vorgeschädigten, Körper nicht passieren würde. Die Ursache also nicht in der beruflichen Tätigkeit liegt, sondern in der Vorschädigung.

Zumal hier auch schon kein Unfall vorliegen dürfte, somit erst recht kein Arbeitsunfall.

Denn ein Unfall ist (gemäß Definition) ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, dass zu einem Körperschaden führt. 

Da es kein von außen auf den Körper wirkendes Ereignis gab, gab es auch keinen Unfall.

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Hättest du dich am Knie gestoßen, dann wäre es ein Arbeitsunfall. So ist es Verschleiß und hätte dir überall passieren können.

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Es gibt tatsächlich "Gesundheitsschäden" die nicht von der BG übernommen werden, eben mit der Begründung das es überall passieren kann. Berufspezifische Unfälle werden natürlich getragen.

Du kannst doch aber einfach mal bei deiner BG anrufen und nachfragen.

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sprich mit dem Arzt, sag ihm wie es passiert ist denn er macht dann die Meldung an die Berufsgenossenschft

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Ob dieser Fall als Arbeitsunfall gesehen wird, entscheidet nicht der Arzt, sondern die Berufsgenossenschft. Im Zweifelsfall das Sozialgericht.

Wenn es sich um normalen Verschleiß (z.B. durch Sport) handelt, lehnt die BG die Anerkennung ab.

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