
na klar..., Melancholie muß nicht unbedingt negativen Ursprungs sein...
LG....strick
Melancholie ist als Traurigkeit Teil des Gefühlslebens.
Sie kann eine süße und eine bittere Seite haben (in Bezug darauf ist ein Vergleich mit Schokolade möglich).
Melancholie kann bedeuten, in feinen und doch intensiven Empfindungen zu schwelgen, die auch eine Sehnsucht ansprechen. Eine leichte Form von Wehmut kann damit verbunden sein. Nach Schilderungen über das Leben einiger bedeutender Personen scheint ein gewisser Hang zu Melancholie durchaus zu künstlerischen Leistungen (für die ja Sensibilität eine gute Voraussetzung ist) beflügeln zu können.
Sehr stark einer Traurigkeit zu verfallen, führt allerdings insgesamt von einem Genießen des Lebens eher fort.

"Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein" Ich denke das es vollkommen Ok ist mal traurig zu sein und das auch rauszulassen. Denn so kann man das geschehene viel besser verarbeiten.

Wenn ich traurig bin,geniesse ich die Situation,indem ich Blues höre und meinen Gedanken nachhänge und nach einer Weile geht`s dann wieder,Ich denke,jeder hat das Recht,auch mal traurig zu sein,ohne gleich als depressiv eingestuft zu werden.Scheint ja auch nicht jeden Tag die Sonne und man hat im Leben auch Situationen gehabt,die schmerzlich waren,warum sollte man die verdrängen?

Es kann wirklich schön sein, dieser Stimmung nachzuhängen... und das Erwachen daraus zu genießen.
Daß man seiner Traurigkeit nicht nachgeben soll, ist einer der Irrwege unserer Zeit. Man hat zu funktionieren, basta. Schade.
In Zeiten der Melancholie steigen Kreativität und Sensibilität, das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Versteh nicht was du wissen willst.
Zander1961 am 20. August 2008 19:59 ich auch nicht...

wie bitte?
Worum gehts hier??
Frage ich mich auch gerade

im moment hasse ich meine melancholie. aber es gab auch zeiten da fand ich das mal nett.

schnieeeef
Maienblume am 20. August 2008 21:09 köpfchen streichel

Fast wie ein Freund tritt sie herein
ist plötzlich da und klopft nicht an
tut so als wäre sie daheim
und zieht dich sanft in ihren Bann
sie liegt in einem Becher Wein
kann als Nebel über Felder ziehn
sie kann in schwarzen Rillen drehn
und dich ihs moll hinunter ziehn
Melancholie.... Melancholie......
So ungefähr ist ein Lied von Stefan Suhlke, ich habe jetzt eine Menge vergessen, aber so ungefähr kommts schon hin. Schön.
LG
Wieselchen

Wenn mir gerade so ist...

Das ist GAR NICHT gut, es ist ein schmaler Grad zur Depression.
jabberwakky am 20. August 2008 20:01 Jeder Mensch hat das recht einmal Traurig zu sein,das hat nix mit depressionen zu tun.
eltenjohn am 20. August 2008 20:08 zwischen Melancholie, und Depri herrscht ein himmelweiter Unterschied !

Das Wort hat zu viele Bedeutung um die Frage beantworten zu können

Ich genieße Erinnerungen, die können auch durchaus schmerzlich sein. Aber dass ich die Erinnerung als schmerzlich empfinde, das genieße ich nicht.

http://de.youtube.com/watch?v=PRwqyIQUoz8
.... fg ....
In unserer heutigen modernen westlichen Gesellschaft wird seit längerer Zeit ja das "positive Denken" und die Spaßgesellschaft propagiert.
Da wir in einer polaren Welt leben, gibt es nun mal auch die andere Seite: Zeiten der schlechten Stimmung etc.
Deshalb tauche ich, sobald es mir nicht gut geht, in die Melancholie hinab und akzeptiere es, daß es mir momentan nicht so gutgeht. Und damit geht es mir direkt besser.
Josef Zehentbauer hat es in seinen Bücher sehr gut beschrieben. Er nennt diese Stimmung: Die traurige Leichtigkeit des Seins und ermutigt seine Leser, daß dieser Zustand nicht unbedingt krankhaft sein muß, sondern im Gegenteil zum Leben dazugehört. Sehr tröstlich!
zwischen den Zeilen gelesen ! Alle Daumen gehen ......... Hoch !