Ich schreibe an einem Vampirroman und würde gerne von der normalen Norm ein wenig abweichen. Die Guten gewinnen ja außer in Zombiefilmen igendwie immer. Ich würde am Ende gerne alles in einem Blutbad enden lassen, in dem die Guten sterben oder sich verwandeln und böse werden. Würdet ihr euch über ein überraschendes Ende eher freuen oder ärgern? Ist ein Happyend ein muss um ein Buch gut zu ende zu bringen? Oder ist das nicht langsam schal und berechenbar?

Gibt es diese "Literatur" nicht schon reichlich. Ein Ende, bei dem lauter vermeintliche Buchautoren ums Leben kommen, das wäre toll.

Ich hasse offene Enden in Geschichten, Büchern und Filmen - und ich hasse Enden in denen das "Böse" gewinnt. Das hat man im wahren Leben genug. Ich brauche Geschichten mit Happy End - sonst hinterlässt das Buch - egal wie gut es sonst war- einen so schalen Nachgeschmack, dass ich es nicht noch einmal lesen werde und auch die "guten Stellen" des Buches bald wieder vergessen habe.
also für mich ist ein Buch gut, wenn es das Ende offen lässt. Du könntest ja, wenn es sein muss, ein Blutbad beginne, aber lass doch das Ende daraus einfach offen... Hätte noch einen weiteren Vorteil, ist das Buch gut ,kann man eine weitere Geschichte dranhängen.. und wer weiss, vielleicht bist du der "Harry Potter" des Horrors....

Ich müsste das schon lesen können um das beantworten zu können. Grundsätzlich finde ich die Idee ganz gut, wenn Du sie zum Ende des Romanes gut vorbereitest.
Tut mir leid, aber auch ein schlechtes Ende ist nicht besonders überraschend. Viele Bücher, Filme, oder Geschichten enden schlecht. Nur die Grimmschen Märchen haben alle ein HappyEnd. Ob ein Ende überraschend ist, hängt davon ab, wie gut du es während deines Buches vorbereitest und einführst. Und zwar nur davon.

Ende offen find' ich gut! Denn da kann man selber kreativ sein, und muss nicht das vorgefertigte Ende des Autors konsumieren.
Ein guter Autor schafft es ein Happyend so zu gestalten das es eben nicht berechenbar ist. Ich persönlich fänd es bescheiden wenn am Ende die "guten" alle sterben.
Lies mal Lara Adrian, J.R Ward, Sherrilyn Kenyon. Die sind auch vom Ende nicht berechenbar oder langweilig.

Solltest Du einen richtigen Renner planen, würde ich ein offenes Ende schreiben. Oder zumindest einen Hinweis geben, der der Geschichte eine Fortsetzung ermöglicht. Mit fallen da gerade die Szenen aus "Terminator" ein (habe ich auch mal geguckt), in der der Bösewicht zerstört wird, ein kleines Teil aber übrig bleibt, was die Zukunft weiterhin beeinflußt. Gewalt hin oder her, aber diese Geschichte war echt klasse.
Danke, für die positive Antwort, dachte auch daran, dass die Hauptdarstellerin vielleicht zur Vampirin wird, aber Menschenblut entsagt und dabei ihre Seele erhält. So was in der Art. Oder sie wird böse und kämpft im nächsten Teil gegen ihre früheren Mitsteiter. Ist schlecht zu erklären so kurz zusammengefast. Filme gehen ja manchmal nicht gut aus, aber ich kann mich an kein Buch ohne Happyend erinnern.
Ich leider schon. )=

Mach doch ein interaktives Ende draus. Da kann der Leser selbst entscheiden, wie es weitergehen soll. So wie bei den Jugendbüchern "1001 Abenteuer".

Zunächst mal darf es so interessant sein, dass ich überhaupt bis zum Ende lese... Der Weg ist das Ziel. Und dann - ganz ehrlich - ob berechenbar oder nicht: ein Buch, ein Film ohne happy end hinterlässt bei mir ein Gefühl der Unvollständigkeit! Es mag im Leben manchmal dauern... aber letzten Endes geht doch alles irgendwie gut, bzw. kann man später das Gute daran erkennen. Ohne happy end würde ich es sicherlich kein zweites Mal lesen.

Das gab es doch alles schon.
Kannst Du dich zufällig noch an den Buchtitel erinnern?
wenn du ein überaschendes ende schreiben willst solltest du nichts über den schluss erwähnen. Weil dann wird sich der leser auch keine gedanken darüber machen. Du könntest aber auch etwas als tatsache hinstellen, damit der Leser nicht einmal auf die idee kommt es währe anderst. Zu deinen Ende wenn ale Guten Böse werden, fände ich das nicht so gut. Weil der letzte eindruck der Bleibt ist halt der schluss und der kann die besten Bücher verderben. wenn du ein überaschendes ende schreiben willst solltest du nichts über den schluss erwähnen. Weil dann wird sich der leser auch keine gedanken darüber machen. Du könntest aber auch etwas als tatsache hinstellen, damit der Leser nicht einmal auf die idee kommt es währe anderst. Du solltest am besten einfach einmal logisch an die Sache rangehehen dir überlegen was hast du in anderen Büchern gelesen und das auschließen. UM ein richtiges überaschendes Ende zu bekommen muss aber auch dein ganzes Buch emotional geladen sein. (Find ich jedenfalls) Nun zu meinen ideen für Überachsungen: las sie Brüder bzw. Schwerstern sein, mehrfacher Veratt (also jemand verät die eine gruppe, dabei verätte er doch die andere....) Na dan viel Glück bie deiner Geschichte.
Danke