Frage von ciana19, 289

Meinungen zur AFD bitte ohne streitereien! Wie sind die?

Steht oben

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gilgaesch, 69

Sie sind wie eine Kotztüte. Ganz nützlich, während man sie braucht sieht es ganz nützlich aus aber nacher hast du ne Tüte voll Kotze in der Hand.

Das ist ein Zitat aus der Heute Show glaube ich aber das ist auch meine Meinung.

Kommentar von Nunuhueper ,

Ha ha, es ist ja Deine Kotze und ohne die nützliche Tüte hast Du bekotzte Hände.

Im Ernst, wenn Du Dich übergeben musst, hast Du ein Problem und nicht die Tüte.

Kommentar von CalicoSkies ,

Womit du - um bei der Analogie zu bleiben - ja den Protestwählern, die die AfD als Kotztüte benutzen, unterstellst, sie wären das Problem. :D

Das heißt dein offizieller Rat ist jetzt "hört auf so betroffen zu sein! Wählt gefälligst nicht aus Protest"?

Wenn ja, dann fallen wohl drei Viertel der Stimmen weg...

DH, Gilgaesch! Tolle Antwort :3

Kommentar von Nunuhueper ,

Die Logik einer Analogie ist nicht jedermanns Stärke. 

Kommentar von peoplelife ,

Eine Antwort ohne Sinn. Seine Meinung sollte man schon begründen können, außer das die das in einer Satire - Sendung gesagt haben.

Kommentar von Gilgaesch ,

Ich habe dieses Zitat aufgegriffen, weil sie so gut zu meiner Meinung passt.

Du hast aber recht, ich sollte mich erklären. Ich meine das die AFD nur profokant sein will. Das sieht man daran, dass sie schon Plakat vorgedruckt haben für den Fall eines größeren Terroraktes. Sie wollen also das der Terror kommt, damit sie daraus profit schlagen können.

Auch das sie immer wieder Profokante Äußerungen machen ist bloß um zu zeigen: "Hey wir sind anders, jeder der die anderen nicht mag wähl uns. Wir machen zwar nichts besser aber wir sind dagegen."

Sie wollen bloß damit punkten das sie anders sind aber anders heißt nicht besser. Sie wollen die Wahlverdrossenheit der Bevölkerung ausnutzen um ihre rechten Ansichten zu stärken.

Aus diesem Grund wählen viele die AFD weil sie anders ist nicht unbedingt weil sie besser.

Eine Partei die darauf aufbaut, dass sie anders ist kann auf längere sicht keine Regierung machen, da sie nicht mal selber einer Meinung sind.

Kommentar von Gilgaesch ,

Ich kann auch aus dem Fenster Kotzen aber dann ist das das Problem des Passanten aber ich gebe meine Probleme nur ungeren an andere ab. Im gegensatz zu anderen löse ich sie selber ohne einfach anderen die Schuld zu gegeben.

Kommentar von Victoryice ,

Kan man so nicht sagen hat die AFD den schon regiert?Erst mal regieren lassen dan verurteilen!

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 41

Meinungen zur AFD bitte ohne streitereien! 

Man sollte zwischen den "beiden AfDs" unterscheiden, wenn man zu einem klaren Bild kommen will:

Die "alte AfD" war eine ultra-liberale Wirtschaftspartei, die deshalb gegründet wurde, weil den Gründern selbst die FDP "zu sozialdemokratisch" war.

Die "neue AfD" ist eine Partei ohne Kopf und Hirn. Das ist nicht persönlich gemeint, sondern politisch: Sie hat keinerlei Bezug mehr zu ihrer "Gründungs-Idee", weil ihr schlicht die entsprechenden Fachkräfte fehlen (die sind alle in der ALFA gelandet). Und weil sie niemanden mehr hat, der die "alten Werte der Partei" noch mit entsprechendem Fachwissen vertritt, wirkt sie ziemlich "hirn- & kopflos".

Das versucht man nun auf zwei Wegen zu übertünchen. 

  1. Man versucht, die alten "Gründungs-Werte" am Leben zu erhalten. Damit hatte sie viel Aufmerksamkeit in den Medien, in der Politik und bei den Reichen bekommen.
  2. Man versucht, die Partei zu polarisieren, was immer auch auf Radikalisierung hinausläuft. Das bringt "mehr Wähler-Stimmen".

Man versucht also, in beiden großen Teichen zu fischen und es sich - vorerst - mit niemandem zu verderben.

Beides führt aber, wegen des bunten Gemisches aus "Werten, die man nicht versteht" und "Propaganda, die man nicht wirklich will", zu einer absurden Situation, die letztlich die Partei selbst verbrennen wird.

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Sollte Petry der Coup gelingen - und vieles spricht dafür -, die Partei sicher in den Bundestag zu führen, wird unmittelbar danach der nächste Umbau der Partei stattfinden: Man muss "koalitionsfähig" werden. Man muss sich vor allem der CDU/CSU annähern. 

Mit Seehofer und seiner CSU-Elite schwimmt man schon weitgehend auf einer Linie. Die CDU hadert noch, aber das hat im Wesentlichen nur taktische Gründe: Man will die eigenen Pfründe nicht aufgeben.

Zugleich wird die AfD aber ab dem Einzug in den Bundestag endgültig und offen in weiten Teilen ihren eigenen, aktuellen Zielen widersprechen: Schimpft man heute noch auf "die Bonzen in Berlin", wird man sich schon bald nach der Wahl um deutlich leisere Töne bemühen. Und zu diesem Zweck wird man insbesondere die radikaleren und extremeren Mitglieder und Mitläufer in die Wüste schicken. 

Wie das abläuft, hängt nicht zuletzt davon ab, ob die NPD verboten wird und wie sich die NPD-Eliten dann dazu aufstellen werden. 

Und auch die weitere Entwicklung der Partei hängt maßgeblich von den Personen Petry, Höcke, Meuthen und Gauland ab, so dass davon auszugehen ist, dass die Partei in sehr überschaubarem Zeitraum "den Piraten" macht: Sie wird nach einem Allzeit-Hoch, das sie unter Ausnutzung von Zeit und Umständen schaffte, schon bald wieder in die Bedeutungslosigkeit* zurückkehren.

*) "Bedeutungslosigkeit" kann zweierlei bedeuten: (a) Die Partei wird "koalitionsfähig" und damit quasi zu einem Flügel der CSU, was sie durch die CDU steuerbar macht; sie also zu einer "normalen etablierten Partei" werden lässt; so dass sie ihre Bedeutung als "alternative & Protest-Partei" verliert. (b) Die Partei schafft nie wieder diese Traum-Wahlergebnisse und wird innerhalb von 2, 3 Legislaturperioden wieder aus den Bundes- und Landtagen verschwinden, so dass sie ihre Bedeutung als "alternative & Protest-Partei" verliert.

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Fakt ist nur eines: Die "Protest-Partei AfD" wird am Tag der Bundestagswahl 2017 als "Protest-Partei" aufhören zu existieren. Ab diesem Tag wird sie - und hier ist vor allem ihre eigene Partei-Elite um Petry & Co. gemeint - um Anerkennung bei den Etablierten ringen, um sich "koalitionsfähig" und damit "regierungsfähig" zu machen.

Kommentar von Nunuhueper ,

Eher werden die Etablierten sich bei der AfD für eine Koalition anbieten, weil sie an ihrer Macht kleben.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Das glaube ich nicht: Petry und Meuthen sind machtbesessen. Ihnen ist es egal, "welche Partei" sie führen. Sie haben keine "Ideale" oder anderen störenden Kram. 

Deshalb werden sie die Partei in den kommenden Jahren nach dem Einzug in den Bundestag zu einer "koalitionsfähigen Partei" umbauen. 

Gleichzeitig - da stimme ich dir zu - wird die CSU aber noch weiter an die AfD heranrücken: Man war zwar schon immer dort, wagte aber bisher nicht, es auch auszuleben. Die AfD gibt ihr nun die Sicherheit, dass es doch geht.

Im Laufe der Zeit wird die AfD dann - soweit man überhaupt von "Inhalten" sprechen kann - inhaltlich von der CSU vereinnahmt. ... und dann geht sie den Weg der Piraten: Sie wird bedeutungsloser. Zwar wird sie meines Erachtens nicht so schnell wie die Piraten in Berlin fallen; aber der Weg ist der gleiche...

Die EINZIGE Alternative, die der "Alternative für Deutschland" bleibt, ist, sich an die CDU/CSU anzukuscheln, sich ihr als "eigenständiger Flügel" anzubieten. ... Damit wird sie zwar ebenfalls die reinen Protest-Wähler verlieren, doch das dürfte Petry/Meuthen/Gauland & Co. ziemlich egal sein: Für ihre Partei-Eliten reicht es noch eine ganze Weile, um von den Trögen der Macht zu schmarotzen. Mindestens 2, 3 Legislaturperioden lang. 

Antwort
von Rosenblad, 48

Die AfD ist lediglich ein neuer politischer Farbanstrich auf einen Teil der "Außenhaut" eines Parteiengebäudes in dessen Zimmern machtpolitische Personalpolitik vor Sachpolitik dominiert, wo in den Hinterzimmern die Interessenvertreter sitzen und in den Korridoren großflächige Plakate mit fleischwursttriefenden Parolen für das Elektorat beschrieben werden.

Ich erlaube mir an dieser Stelle (wie schon einige Mal vorher) den Kabarettisten Georg Schramm zu zitieren: „Interessensverbände machen die Politik. Die ziehen die Fäden, an denen politische Hampelmänner hängen, die uns auf der Bühne der Berliner Puppenkiste Demokratie vorspielen dürfen.“

Die Unterschiede liegen oft nur in den vor sich hochhaltenden hochglanzkolorierten Lamentum politisch anmutender Fließtexte und verbaler Artefakte (an diesem Punkt würde ich gern definieren, was Politik eigentlich bedeutet - was aber zu weit führen würde - siehe dazu: Gerhard Göhler „Der Zusammenhang von Institutionen, Macht und Repräsentation“, S.17)

Antwort
von voayager, 39

Die AfD, will einen aggressiven, ungebremsten Kapitalismus im Zuschnitt der 50-er Jahre, dies miefig-muffig, spießig, so wie es in der Adenauer-Zeit eben zuging. Mit einem Wort reaktionäre Verhältnisse, rückwärtsgewandt, die Volkstümelei fördernd, die Reichen noch mehr begünstigen, die Armen noch mehr deckeln, Minderheiten ausstoßen oder zumindest in den Schraubstock nehmen, eine Heimatidylle zelebrieren, Altmodisches aus der Mottenkiste hervorholen, harte Strafen als Zuchtmittel für Nicht-Parierende, Familismus, Homophobie, Schaffensfreude, ausgeprägte Hierarchien ("Oben ist Oben, Unten ist Unten), Gehorsam, Unsoziales als Ideal, Demokratieabbau, Inhumanität, nichts für die Umwelt tuend, (antiökologisch) Umweltschäden leugnend usw.

Kommentar von don2016 ,

voyager...ja, so viel gebündelte Sch..ße kann nur von solchen AFDioten kommen...liebe Grüße

Kommentar von Nunuhueper ,

Die Vorstellung von solchem Unrat macht wohl jetzt schon krank. Wie soll das nur enden, wenn das erst alles Realität wird!

Kommentar von CalicoSkies ,

Nunuhueper, warst du nicht Pegida-Sympathisant?

Genau aus dieser rechtspopulistischen / rechtsextremen Ecke kommt sowas ;)

Antwort
von randomhuman, 63

Die AfD ist in meinen Augen eine nichtwählbare Partei.

Sie greift bewusst Ängste der Bevölkerung auf und stilisiert diese hoch, um so mehr Wähler einzufangen. Das hat bisher mit der Flüchtlingssituation sehr gut geklappt. Aber wie will sich die AfD eine Basis an Wählerschaft aufbauen, wenn sie nur auf solchen Sensationsthemen aufbauen kann und wie wird sie in Zukunft die vielen Protestwähler halten können? 

Die Politischen Ansichten der AfD sind meiner Meinung nach nicht tragbar.

  • Ablehnung des Menschengemachten KlimawandelsWenn man auf Statistiken zur Temperaturentwicklung schaut, so kann man erkennen, dass sich die Temperatur seit der Industrialisierung mit den erhöhten Emissionen immer weiter nach oben verändert hat und sowas gibt es erst seit 150 Jahren. Das Klima der Erde hat sich noch nie so schnell verändert. Das dauert meist mehrere Tausend bis Zehntausend Jahre. Von daher glaube ich an den menschengemachten bzw. durch den Menschen maßgeblich beeinflussten Klimawandel.
  • Ablehnung von Homosexualität Ich spreche bewusst von Ablehnung, obwohl das nicht so im Grundsatzprogramm steht aber meine Meinung ist auch beeinflusst von den Ansichten der Spitzenpolitiker in dieser Partei. Dort wird teilweise gesagt, dass wir eine nicht gesellschaftsrelevante Minderheit sind oder ins Gefängnis sollten.
  • EnergiepolitikIch bin gegen die Atomkraft und gegen die Kohlekraftwerke. Hier sollte ein Ausstieg bis 2040 angestrebt werden. Dafür steht die AfD nicht ein. Ich finde erneuerbare Energien sind die Zukunft und machen uns in Zukunft unabhängiger von endlichen fossilen Brennstoffen. Das kann auch außenpolitische Vorteile haben. 
  • FlüchtlingspolitikDie Forderungen der AfD begrenzen sich meist auf Grenzen dicht und auf das "ultima ratio" Schießbefehl (für mich heißt das mit einer geladenen Waffe auf Menschen zielen - Warnschüsse zählen nicht dazu). Ja ich weiß, dass das so im Gesetz steht aber ich befürworte es dennoch nicht. Es muss andere Mittel geben und deswegen muss man nicht wegen einer unsichtbaren Linie, als letzten Ausweg schießen. Das sind ja jetzt keine Unmenschen, nur, weil die über die Grenze wollen.
  • SteuersystemDie AfD spricht zurzeit häufig wage von einem Modell nach "der Art von Kirchhoff". Das lässt natürlich viel Spielraum und fasst auch für mich einen großen Kritikpunkt zusammen, da es im ganzen Parteiprogramm offene oder wage formulierte Stellen gibt. So kann man sich kein genaues Bild von der Partei machen. Das Modell Kirchhoff beschreibt jedenfalls, dass alle den gleichen Steuersatz zahlen und davon profitiert natürlich der Manager gegenüber dem Kfz-Mechatroniker. Das ist unfair und zudem auch noch sehr neoliberal, was ich nicht unterstützen kann.

Es gibt da auch noch viele andere Sachen, die ich aufzählen könnte aber belassen wir es erstmal dabei. Also, um es kurz zu machen. Das ist meine persönliche Meinung, warum ich die AfD nicht wählen würde.

Kommentar von randomhuman ,

Mhmm meine Überschriften und Absätze sind wohl etwas verrutscht. ich hoffe jeder kann das erkennen und lesen. Sorry ;)

Kommentar von CalicoSkies ,

Der Inhalt macht die Darstellungsfehlker durch die falsche Formatierung wieder wett. :D

DH von mir :)

Kommentar von randomhuman ,

Danke ;)

Kommentar von Unsinkable2 ,

Wenn man auf Statistiken zur Temperaturentwicklung schaut, so kann man erkennen, dass sich die Temperatur seit der Industrialisierung mit den erhöhten Emissionen immer weiter nach oben verändert hat und sowas gibt es erst seit 150 Jahren.

Du argumentierst mit dem - meines Erachtens - richtigen Ziel, aber mit falschen Argumenten.

Tatsächlich gab es in der Geschichte der Erde schon häufiger extreme - wirklich EXTREME - Klimaschwankungen: 

  • Vor 500 Mio Jahren war es 14° wärmer als heute
  • Vor 300 Mio Jahren war es 4° kälter als heute
  • Vor 50 Mio Jahren war es 14° wärmer als heute
  • Vor 100k Jahren war es 2° wärmer als heute
  • Vor 10k Jahren war es 5° wärmer als heute
  • Vor 6k Jahren war es 2° wärmer als heute
  • Vor 2k Jahren war es 1° wärmer als heute
  • Und selbst im Mittelalter (um das Jahr 1000 herum) gab es eine etwa 300-jährige extreme Klima-Erwärmung von 5°

... und dazwischen waren immer wieder "Kälte-Phasen", in denen es deutlich kälter als heute war.

Zu KEINER dieser Zeiten war "Industrialisierung" die Ursache.

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Es darf also vehement bezweifelt werden, ob der aktuelle Klima-Wandel wirklich "menschengemacht" ist; oder ob er sich nicht vielmehr "so oder so eingestellt" hätte, und die Menschen ihn nur (vielleicht!) verstärken.

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Richtig ist aber: Der aktuelle Klima-Wandel bedroht die Menschheit als Ganzes in vielerlei Hinsicht. Und es gibt deutliche Hinweise darauf, dass die Menschen ihn beschleunigen bzw. verstärken ... sich aber zumindest dringend Gedanken machen müssen, was sie tun wollen, wenn er weiterhin anhält...

Daraus folgt: Die deutsche Sprache ist zu arm, um zu beschreiben, wie dämlich es ist, das zu ignorieren oder einfach aussitzen zu wollen.

Und das - genau DAS - darf man der AfD (und nicht nur der, denn alle "liberalen" und konservativen/reaktionären Parteien haben hier ähnliche Wertebilder) auch vorwerfen.

Kommentar von randomhuman ,

Oft waren damals auch Vulkane eine Ursache für Klimaveränderung. Da kann man teilweise nur mutmaßen, weil es nicht immer richtige Aufzeichnungen darüber gibt. 

Aber du hast Recht. Das Klima ist ständig am wechseln oder sich verändern.
Der Klimawandel ist höchstwahrscheinlich nicht nur menschengemacht aber ich denke auch, dass wir ihn stärker beeinflussen.

Deine letzten Absätze sind vollkommen korrekt. ;)
(meiner Meinung nach)

Kommentar von don2016 ,

@randomhuman...sehr gut und auch umfangreich genug für jeden, der Inhalte der AFDioten...noch nicht so kennt; da sagst du was: wie wollen die, die Protestwähler in Zukunft immer wieder neu inspirieren ???...irgendwann gehen die Themen und auch das Licht bei unter 5 % dieser Rasselbande aus...liebe Grüße

Antwort
von CalicoSkies, 58

Servus ciana19,

Die AfD ist eine rechtspopulistische, fremdenfeindliche und homophobe Partei - und damit für mich unwählbar.

Die AfD profitiert im Moment als "Dagegen-Partei" von Protestwählern und mobilisiert hauptsächlich keine Leute, die für die AfD stimmen, sondern Leute, die ausschließlich gegen die aktuelle Politik stimmen möchten (in Mecklenburg-Vorpommern beispieslweise 80% der AfD-Wähler)

Die AfD schreit das, was viele Menschen nur am Stammtisch vor sich hinmurmeln - und schreibt auf ihre Plakate, wie sie gegen unliebsame Dinge dieser Leute sind (egal ob Flüchtlinge, GEZ [die es nicht mal mehr gibt], Burkas, radikale Muslime, ...), bietet dafür aber keine oder nur unzureichende Lösungen an.

Die AfD macht in etwa das Gleiche, was die CSU schon seit Jahren macht: Sie ruft "das muss gemacht werden!", gibt aber keine Vorschläge dazu ab, wie das funktionieren könnte.

Die AfD geht aber noch einen schritt weiter, und stellt Forderungen auf, die  rechtlich nicht möglich sind, da gesetzeswidrig (bspw. ein Burkaverbot, welches gegen das Grundrecht auf freie Religionsausübung verstößt; oder ein Asylstopp / Verschärfungen des Asylrechts, die sich mit unseren Gesetzen nicht vereinbaren lassen)

Die AfD hat in ihren Reihen zahlreiche rechtsextreme Personen, teilweise sogar auf den Landeslisten für Bundesländer; teilweise vorbestrafte Volksverhetzer (https://www.ndr.de/nachrichten/Landtagswahl-in-MV-Das-rechte-Netz-der-AfD,afd766...)

Ich finde das Steuersystem, welches die AfD vorschlägt mit Senkung der Reichensteuer um 15% für völlig unzumutbar, da sie die Geringverdiener belastet und die Großverdiener gewinnen lässt (unter Sozialsystem stelle ich mir etwas anderes vor)

Auch andere Punkte empfinde ich als deutlich kritikwürdig - beispielsweise die homophobe Haltung der AfD (die mich als Homosexuellen direkt betreffen) sowie ihre Einstellung zu Kernkraftwerken, dem Klimawandel, ...

Alles in allem halte ich eine solche Partei für unwählbar - es mag überzeugte Wähler der AfD geben (gibt es ja auch bei der NPD), aber die meisten wählen nur aus Protest.

Ich finde es auch relativ unsinnig, aus Protest gegen die Parteien zu stimmen, indem man eine solche Partei wählt... das widerspricht dem demokratischen Prinzip, die Werte zu wählen, für die man einsteht.

Ich mag Sigmar Gabriel auch nicht (und manche Aktionen der SPD-Bundestagsfraktion ebenfalls nicht), ich wähle sie aber trotzdem - einerseits wegen der Parteibasis, andererseits wegen der Tatsache, dass sie sich für sozialdemokratische Politik einsetzst (auch wenn ich Abstriche machen muss)

Ich war nie ein Fan von Angela Merkel, aber für ihre souveräne Haltung in de rFlüchtlingspolitik muss ich ihr meine Hochachtung aussprechen.

Lg

Kommentar von ciana19 ,

Danke! Das war bisher  die beste Antwort

Kommentar von adabei ,

DH!

Kommentar von randomhuman ,

Besonders den letzten Satz denke ich mir auch immer. Dafür hat sie auch mein Lob verdient.

Ich mag sie nur nicht wegen ihrer elenden Haltung zur Ehe...

Kommentar von CalicoSkies ,

Im Moment gibt es leider keine andere Option... warten wir mal die nächste Legislaturperiode ab :)

Kommentar von randomhuman ,

Ich vermute ja, dass sie sich diesen Stress nicht nochmal antut, weil alles was sie macht ist auf einmal für viele Leute falsch. Ihr werden ja alle Entscheidungen in der Politik angelastet. Aber was kommt nach Merkel?

Kommentar von marylinjackson ,

Die linkspopulistische, homophile und xenophile Partei Bündnis90/Grüne bietet die richtigen Lösungen aller heutigen Probleme an.

Man wählt sie aus Protest gegen die Protestpartei.

Kommentar von CalicoSkies ,

Die Gründen sind in der Tat eine bessere Partei als die AfD - sie sind keine Protestpartei mehr (schon seit über einem Jahrzehnt nicht mehr) und sie bieten tatsächlich gute Lösungsvorschläge für verschiedenste Themen.

Keine Partei kennt "die richtigen Lösungen aller heutigen Probleme" - schon allein, weil man über "richtig" und "falsch" jetzt streiten kann (und die Parteien keine Hellseher sind :D)

Die Grünen sind aber in der Tat nicht homophob, nicht xenophob und nicht rechtspopulistisch.

Woher du Ausdrücke wie "homophil" und "xenophil" nimmst erscheint mir fraglich - solche Ausdrücke kenne ich ausschließlich aus dem rechten Lager, und sie treffen auch nicht wirklich zu.

Die Grünen als linkspopulistisch zu bezeichnen halte ich auch für falsch - ich würde auch die Linke nicht als linkspopulistisch einstufen (die weiter links stehen als die Grünen)

Die Linke hat teilweise linkspopulistische Elemente (ich erinnere mich an das Wahlplakat mit "Reichtum für Alle!"), aber sie bieten machbare Vorschläge an, was die AfD nicht tut (die ausschließlich den Rechtspopulismus bedient)

Kommentar von Nunuhueper ,

Das Gegenteil von Phobie ist die Philie. Und das Gegenteil von rechtspopulistisch ist linkspopulistisch.

Aber Du meinst, die Linken sind populär, und das ist doch schön.

Kommentar von CalicoSkies ,

Nein, Homophobie <-> Homophilie sind beispielsweise keine Gegensätze.

Die Grünen sind trotzdem nicht "homophil" oder "xenophil", auch wenn es das Gegenteil darstellen würde - sie vertreten nämlich nicht das Gegenteil, aber eben keine Homophobie / Xenophobie.

Homophilie wäre nichts anderes als Homosexualität (ist nur ein anderes Wort dafür) - ist Homosexualität denn das Gegenteil von Feindlichkeit gegenüber Homosexuellen?

Bei Xenophobie stimmt es, dass es das Gegenteil ist (und bedeutet laut Duden "allem Fremden, allen Fremden gegenüber positiv eingestellt, aufgeschlossen")

Die Grünen vertreten das nicht - sie vertreten aber eine asylfreundlichere / ausländerfreundlichere Politik ;)

Aber Du meinst, die Linken sind populär, und das ist doch schön.

Populär ja, populistisch nur in Einzelfällen.

Die Linke hatte ja im Vergleich zu der rechtspopulistischen AfD auch Regierungsbeteiligungen, woran man die Partei messen kann (mal schauen, vllt. erhält sie sogar in Berlin Regierungsbeteiligung)

Kommentar von don2016 ,

@CalocoSkies...tja, wenn wir in der SPD nochmal so ein dolles Zugpferd hätten (wie z.B. Helmut Schmidt, er war für mich der beste Kanzler), dann wär so einiges besser und unsere "Mutti"...dann Vizekanzlerin - aber ich glaube, das würde sie sich nicht antun - (das machte Gerhard Schröder auch nicht :-)));

...aber derzeit sehe ich in der CDU keine Alternative zu Angela Merkel, sie wurde leider etwas allein gelassen, in ihrer Flüchtlingsplotik, sowohl seitens der CSU, als auch überwiegend aus dem osteuropäischen Ausland der EU...mit deinen Ausführungen der AFD ansonsten stimme ich überein...liebe Grüße

Antwort
von OlliBjoern, 51

Sie ist eine Nostalgie-Partei, die am liebsten in die 1950er Jahre zurück möchte. Kein Euro, wenig Ausländer in Deutschland, Mutti stand hinter dem Herd und hat lecker gekocht.

Wenn ich jetzt etwas zynisch wäre, würde ich noch sagen: ein deutscher Schäferhund war auch noch da, und im Radio lief "Schwarzbraun ist die Haselnuss!"... :)

Kommentar von OlliBjoern ,

Das unterscheidet sie auch von der NPD. Die wollen wieder in die 1930er Jahre, und im Radio läuft bei ihnen am liebsten "Die Fahnen hoch, die Reihen fest geschlossen..."

Aber die wird (zum Glück) eher selten gewählt.

Kommentar von don2016 ,

...obendrein würden sie alle noch gerne "singen" : Arbeit macht frei; diese weltfremden mit ihren Ansichten müßten doch alle Oldtimer-Fans aus den 30er Jahren und danach sein...liebe Grüße

Antwort
von NurZurSache, 65

In unserer Globalen Welt, leben Weltweit die Mehrverdiener auf den Rücken der Geringerverdiener.
Deutschland würde es ohne die Geringerverdiener im Aus und Inland, lang nicht so Wohlhabend gehen.
Die AfD möchte nur ins Land lassen, was mit möglichst wenig Einsatz, möglichst viel Profit bringt. Egoistische Rosinenpicker und oder Selbstdarsteller.
Weltweit über Grenzen:
Ohne das weniger der Geringerverdiener gibt&gäbe es kein Mehr für Mehrverdiener! Das Mehr der Mehrverdiener verhindert das Ende der Armut! ALLES mehr was Mehrverdiener bekommen, müssen ALLE Geringerverdiener erarbeiten&über zig Subventionen bezahlen!
Leider ist kaum einer bereit, den nötigen Weg, der die Armut beenden würde, zu gehen.
Ausschließlich regionale Wirtschaft, die auf Überproduktion verzichten würde und gleicher Lohn für ALLE, könnte die Armut beenden! Doch in KEINER Partei ist man bereit, auf das Mehr zu verzichten. Welche Partei auch immer, nimmt auf ihre Art, dem Volk ihr Geld und teilt es mit den Obigen. Vom Regen in die Traufe!? Es sei den, man möchte auch das "Mehr" erhaschen.
Politik ist, war&wird immer korrupt sein.
Die Armut wird billigend in kauft genommen, Hauptsache man kann selber irgendwie an das Mehr ran kommen!?
ALLES was 1 Ursache hat kann beendet werden, jedoch auf Dauer nur an der Ursache. Die Veränderung beginnt in einem selbst!

Kommentar von ThommyGunn ,

Man kann nicht alle Menschen reich machen, aber alle Menschen arm. Es ist eher so, dass die Gutverdiener die Sozialschwachen mit durchfüttern.

Antwort
von soissesPDF, 27

Ja wie, offensichtlich eine Alternative http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-09/afd-wahlbeteiligung-nichtwaehler-... für einen Mangel den die etablierten Parteien selbst haben.

Antwort
von ArbeitsFreude, 26

tut mir leid, liebe Ciana19, dass ich Deine Bitte sofort ablehnen muss:

Die AfD ist eine polit. Partei - in der Politik streitet man! - Was ist so schlecht am Streiten`?

Politik ohne Streit - das ist wie eleteroj richtig beschreibt, so was wie die Verfassung eines totalitären Staates sich herzuwünschen!

Wenn Du Harmonie in der Politik willst, empfehle ich Dir Nordkorea: da sind immer alle einer Meinung!

Deine Frage in Ehren, aber die ist so wie: "Was haltet Ihr vom Islam - ich bin selber Muslim - aber keine Beleidigungen bitte!"

Zurück zur AfD: Sie sind ein notwendiges Übel um unsere "Staatsratsvorsithende" Merkel das Fürchten zu lehren  und dem Multikultipluralismus meiner eigentlichen Stammpartei, den Grünen, ordentlich vors Schienbein zu treten....

Kommentar von Rosenblad ,

"Staatratsvorsitzende"  - aus welchen Textierungen stammen eigentlich immer solche "subdeklarativen" Etikettierungen. Auch wenn ich "das" Merkel (das "das" wegen ihres nonattitüden Politikstils) nie mochte, aber diesen DDR-Begriff finde ich trotzdem irgendwie zu stark aufgetragen, denn hinter Merkels Politik stehen CDU-Perteigremien, Parteigänger, genauso wie Berater, Lobbyisten und sog. "Vertrauensleute" - ganz so wie in der DDR- die ich aus eigener Erfahrung kennengelernt habe (war Wehrdienstverweigerer aus politischen Gründen und Anhänger der Opposition) - ist diese polititische "Führungsriege" nicht äquivalent. Statt der weitverbreiteten Meinung einer islamischen Binnendoktrin bei Merkel, sehe ich eher einen - v.a. ökonomisch (Interessenverbände aus Banken und Wirtschaft) moderierten Zielvorrat.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Woher das kommt, lieber Rosenblad: Ich hab`s von eleteroj übernommen - Könnte jetzt sagen "Eleteroj ist schuld!" - wäre natürlich total daneben und unbuddhistisch - nein: Ich hab`s von ihr ziemlich unreflektiert übernommen, weil ich das einfach einen guten Vergleich fand und habe mich spontan - also unreflektiert - solidarisiert!

Natürlich hinkt jeder vergleich und dieser ganz besonders!

Und sicher hast Du Recht: Mutti Merkel muss auch ran und schauen, wie sie ihre Karibikinsel finanzieren wird (so sie denn eine will) und mit einem Kanzlerinnengehalt geht das nicht - Da ist ein Bündel von Aufsichtsratsposten oder ein Vorstandsvorsitz in einer Bank eher geeignet

Deshalb ist es für Mutti Merkel auch wichtiger, in der Industrie als bei den Muslimen gut angesehen zu sein.

Doch soll es ja auch saudiarabische Unternehmen in D geben, die händeringend weibliche Vorstandsvorsitzende suchen......

Antwort
von peoplelife, 76

Die AFD ist einfach das Ergebnis der momentanen Politik. Als entschieden wurde so viele Flüchtlinge ins Land zu holen hat man sich über die Sorgen der Bürger hinweg gesetzt.

Deutschland hatte immer eine Politik im Stil der CSU. Zumindest war die CDU früher weiter rechts und nicht so weit links wie heute. Es gibt keine rechte Parteien (rechtsextrem lasse ich mal aus). Die AFD hat die Lücke gefüllt. Die AFD vertritt den rohen Grundgedanken der Bevölkerung.

Allerdings sollte man bei der nächsten Bundestagswahl bedenken, das unser Land mehr Probleme hat, als nur die Flüchtlingskrise.

Die AFD hat sich aus Mitgliedern aller Parteien zusammengesetzt und Leuten die sich bis jetzt selten bis nie an Wahlen beteiligt haben. Ich persönlich halte die AFD für die falsche Partei, da ihre Ansichten nicht zu mir passen, da liegt mir die CSU mehr, aber das ist ja Ansichtssache.

Fakt ist, das wenn die jetzigen Parteien sich nicht langsam mal aus ihrem Linksdrall rausfahren die AFD sehr gut abschneiden wird nächstes Jahr.

Kommentar von Daria700 ,

Stimmt die Sorgen der Bürger interissiert nicht ,allso was macht der Wähler sucht sich eine Patei die das interissiert die AFD!

Deshalb ist die wählbar.

Kommentar von peoplelife ,

Sie vertritt das, was das Volk will, aber unsere Politiker rotzen nur darüber ab und denken das Land steht hinter ihnen.

Irgendwann muss eine Führung einfach abgewählt werden. Helmut Kohl war auch zu überheblich am Ende seiner Amtszeit.

Kommentar von Daria700 ,

Nun die Verantwortliche für die derzeitige Sitvation in Deutschland ändert ihr Verhalten nicht,und solange es so bleibt ist mir jeder Wähler der AFD verständlich!

Kommentar von Apfelkind86 ,

Da ich mit Jahrgang 86 wohl zu jung dafür bin, würde mich mal interessieren, ob die Union, als sie so rechts war, ebenfalls so viel gelogen hat wie die AfD es heute tut?

Was auf jeden Fall neu ist, dass die AfD Ängste schürt und instrumentalisiert. Die hoffen ja geradezu auf Terroranschläge und stehen dann sofort Gewehr bei Fuß, um sie innerhalb von Minuten für sich zu instrumentalisieren.

Kommentar von don2016 ,

@peoplelife...dann empfiehl doch deiner Freistaat-CSU, daß sie endlich ihre eigene Politik macht und die Schwesternpartei CDU verläßt; der jetzige "König" des Freistaates, der Ministerpräsident schießt doch sowieso zu viel gegen seine Kanzlerin - welche abartige Politik - (ein früherer Ministerpräsident der CSU, sagte mal : es ist mir egal, wer unter mir Kanzler ist, der FJS) , der hatte aber noch richtig was im Schädel; der jetzige Häuptling wird mittlerweile wohl schon von eigen Reihen aufs ruhigere Gleis geschoben...das nebenbei zu deiner CSU...; des weiteren steht sie in Sachen Flüchtlingspolitik (also manchen Punkten)  den AFDioten ziemlich nah...liebe Grüße

Kommentar von peoplelife ,

Ich habe nie was für die AFD übrig gehabt. Nur ist es momentan die einzigste Partei im rechten Segiment, die wählbar ist und wieder zähle ich rechtsextrem nicht dazu.

Und das die Politiker heute anders Ticken ist logisch.Es ist eine andere Zeit und die Menschen sind anders. Das die nichts im Hirn haben kann man nicht sagen.

Und das Seehofer gegen Merkel schießt finde ich nicht abartig. Das CDU und CSU sich noch nie wirklich lange einig waren ist ja auch nichts neues. Das die CSU sich abnabelt ist nicht nötig, es können ja auch Politiker von der CSU gewählt werden als Kanzler usw...sind ja Schwesterparteien.

Antwort
von Redgirlreloadet, 96

Die sind Rechts das sollte eigentlich klar sein bei ihren Programm

Antwort
von Victoryice, 3

Würde sagen die beste Alternative zu SPD CDU usw.,wäre auch eine gute Gelegenheit denen mal zu sagen stopp so nicht!

Ansonsten bleibt alles wie jetzt,CDU SPD wird sich nie ändern!Sehr euch doch mal an was die brachten!Anschläge,Maut nur günstig für Reiche das entsprechende Auto,Steuerhöhungen,Narrenfreiheit Krankenkasse und jetzt noch Benzin ÖL Verteuerungen!Und nur bestimmte Gruppen von Menschen bekommen mal Steuersenkungen Entlastungen wie immer!Und nicht zu vergessen Merkel Flüchtling..was einige Menschen nicht gerade erfreut hat!

Denke die AFD wäre da mal sowas wie ein Dankeschön oder?

Antwort
von eleteroj2, 44

genetisch gesprochen, war die AfD ein kleiner Haufen trauriger Neoliberaler, Sternschnuppen aus dem untergehenden Stern der wirtschaftsliberalen FDP. Einige Themen, wie die geplante Bargeldabschaffung und die Einwanderungspolitik, die als Bevölkerungsaustausch wahrgenommen wurde, führten zur Rebellion der Petry-Fraktion gegen ihren Parteigründer.

Die AfD ist auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine in sich geschlossene, ideologisch wohl geformte oder unwohl deformierte Partei. Ich habe geschäftlich zu tun mit der AfD in Berlin, und ich habe keinen einzigen Alt- oder Neonazi dort angetroffen, aber viele alte wütende Linke, alte enttäuschte Grüne, sehr traurige CDU Mitglieder, und engagierte Leute, die bisher politisch eher zurückhaltend waren.

Die Politik der Staatsratsvorsitzenden Merkel und ihrer sie tragenden Blockparteien zwingt offenbar sogar eine Menge Menschen in die Politk, die ihr bislang eher idyllisch fern standen.

Kommentar von don2016 ,

@eleteroj2...deinen Kenntnis-Stand über die AFDioten, setze ich mal als Tatsache voraus und erkenne diesen mit ein wenig Hintergrundwissen von dir an; aber ich widerspreche deiner Meinung über Angela Merkel und ihres Umfeldes, ja auch SPD; sicherlich hätten die Regierungsparteien so einiges besser machen können - diese Meinung, diese Fälle gibt es ja immer -, aber deswegen die AFDioten nicht gerade negativ zu bewerten, halte ich für völlig falsch; das zeugt von Unterstützung der Protestwähler; man muß sich mal vorstellen, was das Wort bedeutet :

...Menschen; Bürger, Wahlberechtigte...wählen aus Protest solche chaotische Partei; wer weiß... was du eleteroj2 mit denen für Geschäfte machst ???...liebe Grüße

Kommentar von Nunuhueper ,

Das Chaos ist geordneter als Du es Dir vorstellst. 

Wenn jemand über Idioten redet, sollte man denken, er hat medizinische Kenntnis und beleidigt alle Schwerstbehinderte.

Antwort
von WALDFROSCH1, 56

Wie sagt der Volksmund ? 

Vom hören sagen lernt man Lügen ! 

Mach dir selber ein Bild und dann bekommst du eine eigene Meinung .

https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/03/Leitantrag-Gru...

Und Nein  !

Ich halte Grundsätzlich nichts von Parteien und würde lieber sterben als jemals wieder irgendeinen Parteipolitiker zu wählen und somit , eine Merkel oder Von der Layen etc...  zu legitimieren .

Antwort
von topsecretx, 74

Dazu hat jeder eine andere Meinung, am besten Wahlprogramm lesen und eigene Meinung bilden.

Kommentar von ciana19 ,

Danke

Antwort
von Mika01235, 55

Zuallererst ein paar Dinge:

1)Jede Partei aus der Politik will dir dein Geld raussaugen.

2.) Parteien hetzen gegeneinander

3.) Es gibt keine "Guten" bei Links vs Rechts 

Meinung:

Wirtschaftsideen gut - ähnlich wie FPÖ auch interess. Wirt.-ideen hat; bei anderen Bereichen etwas URTEILEND (Flüchtlingsthematik);

Noch worte zu den oft sympathisierte Thematik, Rechts ist NUR böse. 

Drehen wir den Spieß um: In der bisherigen linken Regierung gab es Krieg, verst. Waffenhandel etc..-> kriegstreiber

Keiner ist besser als der andere; es gitl das GERINGERE übel zu nehmen - oder alternativ: keinen wählen.

mfg

Kommentar von ciana19 ,

Danke!

Kommentar von peoplelife ,

Dann darf sich aber auch keiner der nicht mitwählt über irgendwelche Dinge aufregen. Wer die Politik nicht versucht selbst mitzubestimmen, der brauch sich dann auch nicht aufzuregen, wenn die Bockmist bauen^^

Kommentar von Mika01235 ,

Man bestimmt NICHT mit, man wählt nur WER sie bestimmt.

Das sind 2 SEHR verschiedene Dinge(!)

Kommentar von Mika01235 ,

(ah random human:D)     

 ich finde, eine gesunde mitte wäre das beste; aufgrund der dez. situation wird sich das aber kaum ergeben,genau das gegenteil.

 

 siehe situation in Ö. mit der BP-Wahl -  Entweder der (extremlinke) Grüne oder der (extremrechte) Blaue. tatsache ist dass AfD und FPÖ leider gar nichts tun müssen,außer diese Situation abwarten . Das is das Schlimme dabei und da sind wir uns einig!

Kommentar von randomhuman ,

hey ;)

Ja eine Mitte wäre in der Tat erstrebenswert. Aber man wird leider nie alle zufriedenstellen können. So ist das in einer Demokratie.

Ja die müssen nur abwarten. Ich hoffe nur und das ist meine persönliche Meinung, dass die AfD nach dem abwarten und zwar wenn die Flüchtlingskrise vorbei ist, wieder bedeutungsloser wird.

Kommentar von randomhuman ,

1) Ich halte diese Aussage für zu allgemein. Natürlich muss der Staat Geld von dir eintreiben, um eben den Raghmen, indem wir Leben am Laufen zu erhalten. Straßen müssen gebaut/rapiert werden. Das Gesundheitssystem, das Rentensystem unser ganzer Sozialstaat baut nunmal darauf auf, dass man Menschen in Form von Steuern und anderen Abgaben das Geld abnimmt. Daran ist an sich nichts verkehrtes.

2) Zum Teil korrekt. Manchmal streiten sie sich auch über gewisse Themen und versuchen ihre eigenen Ansichten/Argumente darzulegen.

3) Rechtsextrem/Linksextrem sind beide schlecht. Allgemein eher linke Ansichten ziehe ich trotzdem den rechten Ansichten vor. Sowas ist wohl aber immer subjektiv.

Die Wirtschaftspolitik der AfD ist neoliberal und somit weit entfernt von gut. Das Kirchhoff Modell, von dem die AfD immer spricht bedeutet, dass es gleiche Steuersätze für die Friseuse und den Manager gibt. Wer profitiert  davon mehr? Die wohlhabenderen müssen zwangsläufig mehr Kosten für den Staat tragen, als die weniger wohlhabenden. Eine solche Steuerreform könnte im schlimmsten Fall unseren ganzen Sozialstaat durch die wegbrechenden Einnahmen gefährden.

In der Tat gibt es leider den extremen Waffenexport gegen den ich auch bin. Allerdings machen die Rüstungskonzerne ganz schön Druck auf die Politik und jedes Mal, wenn diese einen Waffenexport ablehnen will, drohen diese mit großen Strafen. Ich schätze mal die verantwortlichen Politiker haben schlechte Verträge gemacht aber die Milliarden an Einnahmen sind wohl zu verlockend.

Das geringere Übel ist wohl in meinen Augen nicht die AfD. Nicht zu wählen ist aber ein Fehler, weil dies immer den Rechten zugute kommt. 

Antwort
von unpolished, 81

Lies dir das Wahlprogramm durch und spare dir solch provokanten Fragen die wieder nur unsinnige ewig lange Diskussionen verursachen. 

Kommentar von ciana19 ,

Provokant? Ist diskutieren verboten?

Kommentar von DietmarDreist ,

Ja, ist es. Diese Seite ist dafür Gedacht SACHFRAGEN zu beantworten und keine philosophischen oder weltanschaulichen Konflikte zu diskutieren. 

Kommentar von unpolished ,

Verboten nicht, aber jeder der nicht völlig blöde ist weiß was bei solch Fragen bei heraus kommt. 

Kommentar von lupoklick ,

"böööh, ies das Wahlprogramm" ---- ein dummer Spruch der NPD

Antwort
von Daria700, 44

Wählbar,ist die Antwort auf Merkel!

Man kan es nicht mehr hören dieses ganze Rechtsgerede habt ihr schon vergessen usw.ebenso kan sich das auch wiederholen mit getauschten Rollen oder?

Antwort
von lupoklick, 2

Durch die Blume gesagt: "MERDE!"

Antwort
von paulklaus, 8

AfD = Aus für Deutschland !

pk

Antwort
von michele1450, 71

die sind wie Donald Trump also gefährlich. 

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Diese Frisur von Donald die kann uns Tatsächlich wirklich sehr gefährlich werden ...und den Minirock von Frau  Petry halte ich auch für extrem  gefährlich .

Kommentar von Daria700 ,

Nun da ist eine aber viel gefährlicher macht schön weiter.Wie Rambo mit einer Kranate mitten auf D.....!Die Hände sind gefalltet!

Antwort
von Apfelkind86, 15

Verständlich und anschaulich erklärt.

Kommentar von Apfelkind86 ,
Antwort
von Campari74, 72

Steht doch alles in deinen Stichwörtern

Antwort
von lupoklick, 17

Die AfD ```` grübel ´´´´

..

,

,,

,

Zu dieser verlogenen Clique  fällt mir nichts ein

Dazu noch dis ver.scheuer.te CSU -  Chaos pur....

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