Meinung zu Schulsport / Schwimmen als Pflichtfach?

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11 Antworten

Die Grundidee, dass wir Schüler eine Abwechslung zum ständigen Sitzen haben und manche ansonsten gar keinen Sport machen würden, ist nicht schlecht. Allerdings ist die Umsetzung nicht gut. 

Bei mir an der Schule ist es so, dass wir ein halbes Jahr lang etwas in der Halle machen, z.B. Ballsportarten oder aber auch Schwimmen. Das andere halbe Jahr machen wir draußen Leichtathletik. 

Bei den Ballsportarten kann man die Technik zumindest noch lernen und eine einigermaßen gute Note bekommen, aber beim Schwimmen oder in der Leichtathletik kommt es nur auf das Können an. Die meisten Mädchen aus meiner Klasse springen einfach keine 5m weit, rennen keine 100m in 8s oder schaffen einen Ausdauerlauf von fast 3km in 12min, und das ganze noch im Hochsommer. Die Ausdauer kann man noch trainieren, aber die anderen Sachen kann man entweder oder man kann sie nicht. Die Mehrheit sieht es in diesem halben Jahr auch nicht ein, irgendetwas überhaupt zu probieren, da sie ohnehin eine 6 bekommen und noch nie etwas besseres bekamen. Warum sollte ich mich auch öffentlich demütigen lassen, nur um schlussendlich eine 6 zu bekommen, die ich auch dann erhalte, wenn ich es gar nicht erst probiere? Das ganze ist einfach demotivierend... Insgesamt sind es vielleicht 4-5, die wirklich mitmachen.

Schwimmen finde ich genauso schlimm, wenn nicht sogar noch schlimmer, immerhin steht man nicht nur spärlich bekleidet vor der Klasse, sondern auch vor einem Lehrer. Und auch hier kann man das ganze nicht wirklich erlernen. Noten gibt es bei mir z.B. darauf wie lange man tauchen kann oder wie schnell man schwimmt. In der 5. Klasse konnte eine Mitschülerin noch gar nicht schwimmen. Richtig gelernt hatte sie das auch nicht, sie wurde ins Wasser geschmissen und ihr wurden die Bewegungen erklärt. Danach sollte sie etwas üben, um bald bei uns mitmachen zu können, da sie schließlich auf dieselben Sachen Noten bekam. Sie konnte es dann noch nicht und bekam dumme Sprüche der Lehrerin. Die Noten zu machen versuchte sie erst gar nicht... 
Ich finde die Benotung des Tauchens auch ziemlich gefährlich. Ich war nämlich einmal zu motiviert und blieb so lange unter Wasser bis mir fast ganz schwarz vor Augen wurde und ich kaum noch zurück nach oben fand. Als ich panisch wurde, hatte es auch keinen wirklich interessiert. Seitdem habe ich Angst vor dem Tauchen.

Schlimm finde ich es auch, dass manche Beschwerden nicht als Entschuldigung zählen. Die Regel und Regelschmerzen sind an meiner Schule jedenfalls kein Entschuldigungsgrund. 

Kurz: Ich finde den Schulsport demütigend und demotivierend statt motivierend mehr Sport zu machen.

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Kommentar von sofiasofia99
03.06.2016, 19:31

Du hast mit jedem Wort Recht, genau meine Meinung. .-.

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Hallo! Sportunterricht ist schon deshalb wichtig weil viele sonst überhaupt keinen Sport machen. 

Die Evolution hat die Muskeln  zu einer effektiven Fabrik im Körper gemacht. Die Muskeln sind ein sehr effektiver Motor mit vielen Funktionen. Dazu gehört wie man heute weiß neben der Fettverbrennung auch die Versorgung des Gehirnes, es gibt sogar regenerative Wirkungen.

 Der Motor Muskel muss aber permanent beschäftigt - also trainiert - werden. Im Leerlauf baut er sich selbst ab, beginnt zu stottern und fährt wichtige Funktionen herunter. Früher haben schon die Lebensumstände den Motor Muskel in Form gehalten - heute muss das oft durch Training ersetzt werden.

Schwimmen ist da gut.

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

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Ziemlich unnötig...

Bei uns sieht das ungefähr, aufs Jahr betrachtet, so aus: Also der Sport Untericht!

Frühling:

Irgendein Ballspiel, jedes mal anders, je nach Lehrplan (die Hälfte von uns wird dieses Ballspiel nie spielen können und auch, nachdem wir das da son Vierteljahr gespielt haben, niemals wieder spielen)

Sommer:

Training für diese blöden Bundesjugendspiele (gefühlt die Hälfte unserer Klasse ist alle 2 Jahre "krank" bei den Bundesjugendspielen😂) Und nach den Bundesjugendspielen machen wir irgendwas draußen... Seilspringen oder so...

Und im Herbst und Winter immer anders...

Ich bin in der 9. Und bei uns kann man sport zum Glück abwählen... oder zumindest so, dass man da keine Klausuren schreibt...

Schwimmen hatten wir nur in der 5. Klasse...

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Ich halte gar nichts davon. Ich habe es immer als zusätzliche Demütigung empfunden. Es sollte wohl dem Kind/Jugendlichen und den Eltern überlassen sein ob und wie viel Sport jemand macht.

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Ich finde es gut, es ist ein guter Ausgleich zu den anderen Fächern, bei denen man die ganze Zeit sitzt. Außerdem ist es sinnvoll mindestens einmal in der Woche Sport zu machen und da viele das in ihrer Freizeit nicht tun, wird es in der Schule gemacht. Zu dem hat der Sportunterricht an der Schule den Zweck verschiedene Sportarten vorzustellen und die Kinder so zu inspirieren. 

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Ich finde es genau richtig, dass man das als Pflichtschulfach hat, da es ansonsten viel zu viele Leute geben würde, die sich überhaupt nicht mehr bewegen würden und gar keinen Sport mehr machen würden!

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Es ist 
1.So richtig krasse Zeitverschwendung
2.Der Killer für Mädchen,wenn sie ihre Tage haben
3.Extrem Unnötig
4.Wofür brauchen wir Sport für unser Berufsleben?

Das ist alles meine Meinung.Wahrscheinlich kommen jetzt alle Hater und werden sagen,wie wichtig Sport wäre...

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Kommentar von Nilin25
28.05.2016, 06:14

Wen man seine Tage hat zwingt kein Lehrer einem zum Baden!

 Ich finde zum Beispiel das es für Frauen und Männer die körperliche auf einer Baustelle oder in einer Werkstatt arbeiten nicht nötig wär!

 Aber wen die nicht mehr zum Sport müssten würde alle anderen Berufsgruppen anfangen zu Protestieren! Und jemand der nur im Büro sitzt sollte sich schon in der Freizeit ein wenig bewegen! 

Aber im Endeffekt ist jeder für sich und seine Gesundheit selbst verantwortlich! 

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Eigentlich unnötig, aber so machen die dicken Brocken auch einmal bisschen Sport

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Finde es persönlich als Ausgleich zum sonstigen langweiligen Unterricht mit dem vielen rumsitzen schon ne tolle Abwechslung und denke das es oft viel zu wenig Sport Stunden in der Woche gibt.

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Kurz und knackig: Sehr sinnvoll

Schwimmen kann Leben retten, sowohl das eigene als auch andere.

Sport als solcher stärkt die eigene Leistungsfähigkeit.

Wer will schon ein Waschlappen sein.

Günter

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Sport in der schule muss schon sein da die eine sonst wirklich nichts tun würden! 

Im Sommer wil man ja auch zum See Baden mit Freunden!

Wenn ich in der Zeitung lese wieviel Menschen Jugendliche aber auch Erwachsene im Jahr ertrinken! Ist es sicher sinnvoll wens von der schule aus zumindest einen anständigen schwimmen Kurs gäbe, mit ausgebildetem Personen! Den nicht alle Eltern können schwimmen um es ihren Kindern beizubringen! 

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