Frage von SJ7IFVQ5, 270

Meinung zu Flüchtlingen die ihre haustiere allein im kriegsgebiet zurück lassen?

Ich Weiß es wäre für Flüchtlinge nicht einfach ihr Haustier auf der Flucht mitzunehmen... aber einige wenige haben es gemacht... Und ich als Tierschützerin bin der Meinung das die Tatsache wie man ein Tier behandelt gelernte Werte und das grundlegende verhalten widerspiegelt... demnach sind Leute die ihr Haustier also quasi ein Familien Mitglied in einem Krieg zurück lassen grundlegend von der Logik her schlecht. Meine eigentliche Frage ist seht ihr das ähnlich und findet geht gar nicht oder habt ihr dafür noch irgendwie Verständnis.....

Ich freue mich auf eure antworten :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Deamonia, 44

Puuh, schwere Frage. 

Was hier komischerweise noch keiner bedacht hat: Das Tier Zuhause zurückzulassen ist wahrscheinlich die bessere Methode, das Tier am Leben zu halten. 

Was glaubst du, würde auf einem Schlauchboot, wo die Leute nichts mehr zu Essen haben mit dem Hund passieren? Die anderen würden ihn töten und essen, und wenn die Familie versucht ihn zu beschützen, würden sie vielleicht einfach über Bord geworfen... 

Gerade Hunde und Katzen können sich ziemlich gut alleine durchschlagen, und haben es wahrscheinlich besser, wenn sie zurückgelassen werden, als wenn man sie mitnehmen würde, weil sie wahrscheinlich den Weg nicht überleben würden, da andere sie töten würden, sei es als Nahrung, weil sie nerven, weil sie gebissen haben, oder einfach um ihren Frust irgendwo rauszulassen. 

Man hört immer wieder Berichte, das einzelne Menschen aus Frust aus den Booten geworfen werden, was würden sie da erst mit Tieren machen? 

Antwort
von Tuehpi, 125

Natürlich habe ich da Verständnis für. 

Wie würdest du denn handeln wenn es einfach nur noch um dein nacktes überleben geht? Deine Mietze noch mit ins Boot quetschen? Die Tiere müssen auf der Flucht auch noch versorgt werden. Wie das machen wenn es schon schwer fällt sich selbst am leben zu halten ? 

Klar, arme Tiere. Aber die Menschen haben sich die Situation vor der sie plötzlich stehen auch nicht ausgesucht. 

Wenn dir jemand ein Sturmgewehr an den Kopf hält oder dich wie ein Tier hetzt um dich zu kriegen und umzubringen überdenkst du deine "gelernten Werte und grundlegendes Verhalten" auch noch mal gründlich, glaub mir. 

Im warmen Sessel vorm Computer oder Smartphone lässt es sich immer wunderbar urteilen. Heile Welt. Wenn man krank ist geht man zum Doc und wenn dir wer was böses will ruft man die Polizei. 

Aber was wenn es plötzlich kein Doc mehr gibt weil er aufgeknüpft vor der Praxis hängt und es die Polizei ist die dir was böses will? Der sonst ach so nette Nachbar plötzlich bemerkt das er ungestraft alles mit deiner Frau , Kind, Mann anstellen darf da es plötzlich keine staatliche Ordnung oder gar exekutive mehr gibt die dich schützen kann. Wenn DU ALLEIN für dein Überleben verantwortlich bist. 

Antwort
von Indivia, 99

Ich denke nciht,das wir dasRecht haben darüber zu urteilen, solange wir die Situation ( GSD) nicht selber erlebt haben.

Est danahc kann man sich in ihre lage versetzen, ich meine man darf auhc cniht vergessen ,das die Flucht Geld kostet und auch Gefahren birgt.Und ob die Flucht für Tiere keien Strapaze ist bezweifel ich.

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

einige lassen das Tier aber eingesperrt zurück

Kommentar von Imperator12 ,

Viel zu viele schreib Fehler!

Kommentar von Sachsenbruch ,

"Viel zu viele schreib Fehler!"

Grrrpppfh... :)

Kommentar von Imperator12 ,

Viel zu viele Schreibfehler!

Kommentar von mermaid13 ,

*Schreibfehler

Antwort
von tanztrainer1, 44

Das ist schon eine sehr schwierige Situation, wenn man fliehen muss, das will ich gar nicht beurteilen. Mir fällt dazu das Tagebuch von Anne Frank ein, in dem man immer wieder lesen kann, wie sehr es sie bedrückt hatte, dass sie ihre geliebte Katze Moortje zurücklassen musste. Die Katze wurde aber nicht sich selbst überlassen, sondern Nachbarn übergeben, die sich im die Katze kümmerten.

Aber schau Dir das an, es geht auch anders:

Antwort
von larry2010, 78

ich bin der meinung, das wir nicht beurteilen können, was menschen unter diesen bedingungen machen und wir auch nicht wissen, ob man dort haustiere hat, wie hier oder es wirklich nur nutztiere, die gehalten werden.

und da wird man überlegen, ob nachabrn diese übernehmen, man sie mitnimmt, je nach menge und tier oder sie eifnach da lässt, weil man keine zeit dafür hat. allenfalls öffnet man den stall, bevor man losgeht.

im übrigen würde ich nicht pauschal sagen, das man aus dem behandlen des tieres auf andere werte schliessen kann.

Antwort
von Nemesis900, 93

Ich finde es eher moralisch bedenklich sich Tiere zur persönlichen Belustigung Zuhause zu halten.

Sie lassen so schon den Großteil ihrer Familie zurück, ein Haustier wird da noch das kleinste Problem sein.

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Haustiere dienen ja auch nicht der persönlichen belustigung

Kommentar von Nemesis900 ,

Was machen sie den sonst?

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Sie sind soetwas wie Familien Mitglieder

Kommentar von Nemesis900 ,

Wenn ich mir ein Haustier anschaffe dann gehe ich nicht irgendwo hin und denke mir das da ist ein Teil meiner Familie deshalb muss es bei mir sein. Man holt es sich weil man ein Tier besitzen will, um das man sich kümmern kann usw. Aber im Endeffekt macht man das für sich selbst. Das was du beschreibst tritt eventuell später ein und hat etwas mit der persönlichen Einstellung dazu zutun, ändert aber nichts daran das man mir das Tier sich selbst zugelegt hat.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Was für ein Blödsinn. Die haben sich sicher auch nicht gewünscht, dass ein Krieg ausbricht!

Kommentar von GravityZero ,

Finde auch das Haustiere nur dem persönlichen Spaß dienen. Tierschutz ist für mich Tiere in Ruhe zu lassen und dort leben zu lassen wo sie eben leben. Einen Hund, Katze, Vogel, Kaninchen etc. halten? Würde ich nie machen.

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Hunde und Katzen sind aber Tiere die beim Menschen ihre natürliche Umgebung haben würde ich mal sagen.... Kaninchen geht eigentlich für mich auch gar nicht...

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

stimmt das mit dem Familien Mitglied ist nicht direkt so aber man holt sich doch als normaler Mensch kein Tier um es zu besitzen... sondern um ihm ein zuhause zu geben und ihm zu 'helfen'

Antwort
von hutten52, 36

Du glaubst, dass "die Flüchtlinge" alle aus einem Kriegsgebiet kommen. Das ist nicht so. Die meisten kommen aus Ländern, in denen es keinen Krieg gibt: Pakistan, Eritrea, Marokko, Algerien, Tunesien, Libanon, Serbien, Albanien, Ghana etc. Nur 30 % sind Syrer, und selbst in Syrien sitzen in vielen Landesteilen die Menschen ganz friedlich in Straßencafes, weil es dort keinen Krieg gibt. Deshalb lassen ja die meisten jungen Syrer nicht nur Haustiere zurück, sondern auch die Familie, die Mutter, den Vater, die Schwestern etc. Außerdem: Die Kulturunterschiede sind groß, die Armut ebenso. Moslems haben sowieso keine Hunde als Haustiere ("unrein"), Katzen sind wohl eher außer Haus und ob es dort viele Meerschweinchen, Hasen, Hamster, Fische und Käfigvögel gibt, ist eher fraglich. Dieses enge Verhältnis zu Haustieren ist wahrscheinlich eher eine europäische Sitte. Aber ich lasse mich gerne belehren.

Antwort
von FantaFanta76, 109

Man muss klipp und klar sagen, dass zB in Syrien keine Haustiere gehalten werden. Das kennen die gar nicht. Wenn ich mit meinen Hund Flüchlingsfamilien besuche, sind die Irre Erstaunt über das Phänomen Haustier. Die paar, die Tatsächlich einen Hund als Haustier hatten ( und das sind echt wenig) können den ja vielleicht auch gar nicht mitnehmen. Viel zu gefährlich. Guck mal, die kommen meist mit Schlsubooten. Dabei sterben viele Menschen. Wie soll das mit einem Tier gehen?

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

und trotzdem haben es welche geschafft..

Kommentar von FantaFanta76 ,

Ja klar. Ein paar ! Manche sind auch reich und kommen mit richtigen Schiffen hierher. Da geht es.

Kommentar von Imperator12 ,

Flüchtlinge und Reich? Sowas gibt es?

Kommentar von pino77 ,

Was meinst Du womit die Schlepper bezahlt werden? Mit Muscheln? Oder meinst die schmuggeln Menschen aus Wohltätigkeit? Das ist ein hartes Geschäft und wird mit harter Währung bezahlt. 

Schlepper sind keine Menschenfreunde.

Kommentar von FantaFanta76 ,

Sie müssen schon sehr viel Geld haben, um in einen völlig überfüllten Schlauchboot herzukommen 5-10 tsd €! Pro Person! Was meinst du was es wohl in einen richtigen Schiff plus Hund kostet????? Da muss man reich sein!!

Kommentar von Imperator12 ,

Ich würde garnicht fliehen, dass lohnt sich ja gar nicht. Man gibt viel Geld aus, für ein billigen Platz und bekommt kein Geld. Wo ist da denn der Sinn?

Kommentar von pino77 ,

Wenn man schlichten Gemütern erzählt, dass andere Land hätte einen eingeladen und Du bekommst dort ein Haus, ein Auto und einen Job, dann macht das schlichte Gemüt sich auf den Weg und fragt nicht nach, wer das bezahlen soll.

Denen wird in Ihrer Heimat ein völlig falsches Bild von Deutschland gezeichnet. 

http://www.focus.de/politik/deutschland/in-deutschland-sind-sogar-die-strassen-a...

http://zddk.eu/groups/facebook-falschmeldungen/forum/topic/asylbewerber-fragen-w...

Kommentar von Deamonia ,

Das hat aber nichts mit "Schlichtem Gemüt" zu tun, sondern einfach daran, das sie keine Möglichkeit haben, an andere Infos zu kommen!

Kommentar von FantaFanta76 ,

Bist du blöd? Der Sinn daran ist, dass man überlebt!

Antwort
von KingKong2020, 66

Als nächstes möchten sie auch noch den Lieblingssessel, das Lieblingsauto, den Lieblingsgartenzwerg und vlt. sogar das ganze Haus mitnehmen.

--Diese Leute flüchten (meistens) aus dem Krieg. Da musst du hoffen dass du schnellstens dort weg kommst. Sie zahlen sehr viel Geld für einen Platz bei einem Schlepper, ich denke nicht dass sie für Ihre Katze dann noch mal extra zahlen wollen.

Kommentar von Imperator12 ,

Da sage ich nur GEIZHALS!!!

Kommentar von FantaFanta76 ,

Hier geht es ums nackte pure überleben. Nicht um Geiz! Du hast nicht die geringste Vorstellung!!!! Kinder fallen aus den Booten und ertrinken! Hast du jemals im Fernsehen so ein völlig überfülltes Schlauchboot durch die Fluten kämpfen sehen! Wo soll da ein Hund hin???? Never! Das geht nicht!

Kommentar von Imperator12 ,

Wer kommt denn bitte mit einem Schlauchboot? Viel zu gefährlich.

Ich hatte gedacht, sie wollten um jeden Preis überleben, aber wenn sie sich in ein Schlauchboot Rüberfahren lassen, spielen sie ja mit ihrem Leben. Also, was wollen die Flüchtlinge wirklich?

Kommentar von KingKong2020 ,

Was ist das für ein sinnloser Kommentar?

Antwort
von benni12321, 22

Es gibt sogar barbarische Länder in denen Tiere in Massen gehalten und dann verspeist werden.

Antwort
von GravityZero, 87

Die meisten lasse ihre halbe Familie zurück...so viel zum Thema.

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

es geht um die die das Tier ALLEINE ohne Familie eingesperrt dalassen

Kommentar von GravityZero ,

Und woher weißt du dass die Tiere dort eingesperrt zurückgelassen werden?

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Wenn man täglich mit Flüchtlingen zutun hat weil man mit ihnen auf eine schule gehen muss erfährt man einiges....

Kommentar von Stkuber ,

Du bist doch krank!
Glaubst du die sagen einfach mal sie sperren ihre Tiere ein?

Antwort
von Daria700, 4

Ein schrecklicher Gedanke sein Haustier zurück zu lassen!

Würde meines mit meinen Leben beschützen!

Aber bei der Flucht stimmt schon aus Hunger werden andere Flüchtlinge zu Bestien würden ein Tier töten oder entsorgen.

Es heisst nicht grundlos Bestie Mensch.

Antwort
von ManuViernheim, 26

In diesen Ländern haben die Menschen nicht so eine große Tierliebe, wie wir sie kennen.

Kommentar von benni12321 ,

Die leben halt nicht in so einer Wohlstandsgesellschaft wie wir, in den Flüchtlingslagern um die Kriegsgebiete herum wäre man über Katzen- und Hundefutter momentan richtig froh.

Antwort
von TeeTier, 44

Da Leute wie du sich offensichtlich nicht vorstellen können, was "Krieg" eigentlich bedeutet, bringt es auch nichts, dir diese Frage zu beantworten oder gar darüber zu diskutieren.

Im zweiten Weltkrieg haben die Leute auch ihre Hunde, Katzen, Pferde, Ratten, Tauben, Spatzen, etc. gegessen, zumindest so lange, wie sie noch welche hatten. Das findest du bestimmt auch nicht in Ordnung.

Du hast echt merkwürdige First-World-Probleme. Unglaublich, dass du dich auch noch traust, so eine Frage zu stellen. ><

Es sei denn, du bist ein Troll! In diesem Falle: Gut getrollt! Sind viele Leute drauf reingefallen! :)

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

es ist ein Riesen Unterschied ob man seine Tiere aus der Not heraus umbringt oder sie zuhause eingesperrt langsam verhungern und verdursten lässt!

Kommentar von TeeTier ,

Mannomann, was du alles über die Haustiere anderer Leute weißt! Ich habe leider keine Glaskugel. :)

Kommentar von Imperator12 ,

Sind im Zweiten Weltkrieg so viele geflohen? Nein und die haben ihre Tiere doch nicht gegessen. Außer Hühner Ratten und Rinder,Schweine.

Kommentar von TeeTier ,

Ja, im zweiten Weltkrieg sind so viele geflohen. Sogar noch deutlich mehr!

Und bevor du dir das nächste mal mit solchen Aussagen ein Eigentor verpasst, informiere dich doch wenigstens mal vorab bei Wikipedia. Stichworte wären "Ostsee Flucht", "Ostpreußen", "Sudeten", etc.

Und in Städten, wo die Bevölkerung gehungert hat, wurden natürlich Hunde, Katzen, Tauben, etc. gegessen. Hätten die Leute das damals nicht getan, wären sie verhungert. Was hast du eigentlich für romantische Vorstellungen vom zweiten Weltkrieg? Lernt man so etwas nicht in der Schule? Wenn du die Möglichkeit hast, frag mal einen Zeitzeugen, der NICHT auf dem Land, sondern in einer größeren Stadt lebte.

Die Menschen hielten sich Hühner auf den Balkonen, und wer keinen Balkon hatte, der musste eben etwas anderes gegen den Hungertod unternehmen. Einen Hund zu schlachten ist dabei nicht mal abwägig!

Kommentar von Imperator12 ,

Wer ist denn da geflohen?

Natürlich sind die Juden und Polen und schwule und Franzosen geflohen, aber die sind klein kram.

Und mit dem Krieg lief es 1939-1941 gut. Da hatte jeder noch. Essen.

Kommentar von TeeTier ,

Was verstehst du an "Wikipedia" und den von mir genannten Suchbegriffen nicht?

Hinweis: Es waren mehr als 14 Mio. Flüchtlinge. Aber wenn bei dir die Geschichte nur bis 1941 geht und alle satt waren ... na dann.

Kommentar von Imperator12 ,

Das wichtigste, dass keine Deutschen geflohen sind. Und wenn, dann waren es nur max. Paar Hundert.

Kommentar von TeeTier ,

PS: Nur noch mal um das klar zu stellen ... die 14 Mio. Flüchtlinge von denen ich sprach waren alles Deutsche! Keine Juden, keine Franzosen, keine Schwulen und kein "Kleinkram"!

Kommentar von Imperator12 ,

Und wo sind sie hin geflüchtet?

Kommentar von Imperator12 ,

Kann garnicht sein, weil alle damals mit der Regierung und mit dem Krieg einverstanden waren!

Kommentar von TeeTier ,

OK, ich klink mich aus ... da kann man sich ja auch gleich mit einem Mülleimer unterhalten.

Kommentar von Stkuber ,

1. gabs da keine Haustiere
2. kann man das überhaupt nicht vergleichen

Kommentar von TeeTier ,

Natürlich gab es dort Haustiere. Die Menschen halten sich seit Zehntausenden von Jahren Haustiere. Die Joumon-Jin aus dem heutigen Japan hielten sich vor weit über 18000 Jahren Hunde und domestizierten diese.

Und natürlich hielten sich auch die Deutschen sowohl vor als auch nach den Weltkriegen Haustiere. Ich weiß aus erster Hand von Leuten, die diese Zeit erlebt haben, dass sich deren Bekannte Hunde, Katzen, Pferde, Rinder, Schweine, Enten, Schafe, Ziegen, Kanninchen, Karpfen, Vögel, Salamander, Mäuse, Hamster, etc. hielten. Wohlgemerkt nicht als Nutz- sondern tatsächlich als Haus-Tiere! Und als die Nahrungsmittel knapp wurden, da haben sie all diese Viecher eben geschlachtet.

Und wer meint, er würde seine Katze in so einer Situation nicht schlachten, der hat eben noch nie richtigen Hunger erlebt.

Und was kann man daran bitte nicht vergleichen? In beiden Fällen geht es ums nackte Überleben. Da hat man keine Zeit einen Hund mitzuschleppen, der einen evtl. des Nachts in gefährlichen Situationen durch bellen verrät. Und eine Katze haut beim ersten Knall von alleine ab, sodass man dieser auch nicht jeden Tag mitten im Kriegsgebiet hinterhersuchen kann.

Das Risiko übersteigt nachvollziehbarer Weise die Möglichkeit, ein Haustier mit auf die Flucht zu nehmen.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Mein Onkel hatte mal als Haustier einen Hasen bekommen. Nachdem der Krieg ausgebrochen war, hat meine Oma dann regelrecht Hasen gezüchtet und sie dann zum Schlachen verkauft. Allerdings hatten sie als Haustiere auch Katzen und Hunde, die wurden natürlich nicht gefressen.

Kommentar von TeeTier ,

Kaninchen und Hühner haben viele gezüchtet, auch - wie bereits erwähnt - auf Balkonen oder Dachböden.

Allerdings hatten die Menschen in den Städten nicht so viel Platz um sich genügend Tiere zu halten, und irgendwann war dann eben mal das letzte Huhn und das letzte Kaninchen aufgegessen.

Da du deinen Onkel ansprichst: Frag ihn doch mal, wie viel die Karnickel pro Tag an Grünzeug gefressen haben, und wo er das Futter her bekommen hat. In Städten wie Berlin z. B. gab es zu dieser Zeit nämlich kein Grünzeug mehr, weil die Leute das Gras selber gegessen haben. Nur die Leute in den Außenbezirken mit Garten konnten sich so einen Luxus leisten!

Deshalb gab es zum Kriegsende hin in den großen Städten auch keine rumstreunernden Hunde oder Katzen mehr. Die Leute haben alles gefangen, was sie kriegen Konten. Natürlich auch Wild, sofern sie entsprechende Fallen bauen konnten.

Ich kenne jemanden, der hatte damals gekochte Kartoffeln mit einem Stromkabel präpariert, und an einen Generator angeschlossen. Damit hat er Wildschweine gefangen. Pro eingesetzter Kartoffel, ein Wildschwein! Das war in einer Parkanlage in Berlin-Pankow. Nur dadurch hat er überlebt.

Antwort
von Meloole, 95

die lassen Kinder und Familie zurück und dann sollen die keine Tiere zurücklassen??Überleg mal!

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Nicht alle... aber das sagt ja sowieso schon alles

Kommentar von Imperator12 ,

Ja, dass stimmt. Flüchtlinge laufen vor allem weg und lassen jeden zurück.

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

es geht um die die ihr Tier allein ohne ihre Familie eingesperrt zurück lassen

Kommentar von Imperator12 ,

Ja, aber trotzdem laufen sie vor allem weg und lassen jedem im stich.

Antwort
von oblivion, 75

Sie halten nur Nutztiere.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Das kann ich jetzt so gar nicht bestätigen. Hast Du damals schon gelebt? Also meine Großeltern hatten zu der Zeit auch reine Haustiere: Katzen und Hunde.

Kommentar von tanztrainer1 ,

Sorry, habs gerade mit der Antwort darüber verwechselt, aber auch in Syrien gab und gibt es Menschen, die nicht nur Nutztiere halten sondern auch Hunde, die als Familienmitglieder gesehen werden.

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