Frage von ascivit, 92

Meinung über Amerika nach dem wahlsieg von Trump?

Wie hat sich eure Meinung über Amerika und die amerikaner dirch den Wahlsieg von Trump geändert -oder ist sie gleichgeblieben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von MySweetDesire, 22

Was halte ich von Anerika nach wie vor? Ein verlogenes Land was nur aus Lügen und Krieg heraus entstand. Die Gründung des Amerika wie wir es heute kennen ist auf die Ausrottung der Mayas und Indianer zurückzuführen. Und das feiern wir, ein Holocaust das noch viel schlimmer ist als alles was wir geschichtlich kennen. Es ist schön anzusehen wie das alles dargestellt wird. Die coolen Cowboys jagen die zurückgebliebenen Indianer. Hitler war nix dagegen und doch ist es nicht witzig wenn man nazi und jude spielt. Und heute? Extrem Patriotisch jeder zweite US-Bürger hat eine Flagge im Garten hängen und jeder ist stolz auf sein Land. Hier spricht man von Nationalismus und Rassismus.

Das denke ich von Amerika und so wird es immer bleiben. Deshalb ist Trump der bessere Präsident, weil er ein waschechter Amerikaner ist

Kommentar von earnest ,

Was die Maya betrifft: Du scheinst "Amerika" und "USA" zu verwechseln.

Und der Hitler-Vergleich kann ja wohl nicht dein Ernst sein.

Kommentar von ascivit ,

Ich sehe es so, der Unterschied zwischen Hitler und der Indianer-Ausrottung ist, dass die Juden vorher +- in der gleichen Gesellschaft lebten und die Indianer als getrennte Gesellschaft in eigenem Land, bzw. die weißen ihnen auch noch das Land weggenommen haben, und dass die Indianerausrottung vermutlihc (bin historisch nicht bewandert) nicht so sehr von oben herab angeordnet wurde.

In beiden Fällen finde ich aber dass man von Völkermord sprechen darf.Die Ausrottung der Indianer dauerte länger und war daher leider sehr effektiv. Schrecklich!

Kommentar von MySweetDesire ,

Nazis und Cowboys kann man sehr wohl vergleichen. Glaube mir hätten die Deutschen gewonnen würde man heute zu Tage nicht Cowboy und Indianer sondern Nazi und Jude singen und dazu feiern. Synagogen wären längst vergessene Ruinen... usw

Kommentar von ascivit ,

Danke für deine ausführliche Aussage. Ich habe sie ausgezeichnet, nicht weil sie sich mit meiner Meinung deckt, sondern weil du dein Amerikabild bzw einen Aspekt davon sehr deutlich beschreibst, und auch klar auf die Frage eingegangen bist,dass sich dein Bild nicht ändert, das Wahlergebnis in dein Bild passt.  

An alle anderen: vielen Dank für eure Meinungen. ich finde die Vielfalt sehr interessant. Ich hätte einige weitere ebenso auszeichnen können, weil es ja keine richtige oder falsche Meinung gibt.   

Meine eigene Meinung: mein Bild hat sich so geändert, dass ich bestürzt bin, wie viele Leute es gibt, die sich so zurückgesetzt oder veräppelt fühlen, dass sie den wählen, der ihnen das Gefühl gibt, groß zu sein. Und dass das Vertrauen in die Fähigkeit der Regierenden so stark fehlt. Ich bedaure das Land und die Entwicklung. warum? weil ich die Menschen dort mag.weil speziell  Viele Einzelne  mirsehr sympathisch und auch die bisher weit verbreitete Macher-Mentalität. Mein Bild ist nun durch die Wahl, dass sich dies hin zu einer Schimpfermentalität verschiebt, was ich schade finde. Mir scheint, der Gedanke "ich als einzelner habe kaum Chancen dann will ich wenigstens in einem starken selbstbewussten Land leben" weit verbreitet, ein Gedanke, der mich befremdet. Ob Trump was gutes erreicht, wird sich zeigen. 

Antwort
von Accountowner08, 9

Der Wahlsieg von Trump hat mich erstaunt, weil die Meinungsforscher sicher schienen, dass Clinton gewinnen würde, aber er ändert meine Meinung über Amerika oder die Amerikaner nicht fundamental.

Das gehört zur Demokratie, und ich bin sicher, dass Trump sich bei seiner Präsidentschaft im Rahmen der Demokratie und Verfassung bewegen wird. Und nach 4 oder 8 Jahren wird jemand anders kommen. Es gab auch schon Reagan, den Schauspieler oder Carter, den Erdnussfarmer oder auch Noldi als Gouverneur von Kalifornien. 

Ich vermute aber, dass sich unter Trump die Staatsverschuldung erhöhen wird, wie damals unter Reagan, obwohl sie jetzt schon viel zu hoch ist.

Antwort
von Hardware02, 21

Alles, was mich an Amerika erinnert (Dollarmünzen im Schrank, eine Tasse mit dem World Trade Center, etc.) erinnert mich an Trump. Ich werde mich daher von diesen Erinnerungsstücken trennen. 

Ansonsten verkaufe ich so viel wie möglich von meinem Besitz, denn ich sehe da keine guten Zeiten auf die Welt zukommen. Übrigens auch schon vor diesem Wahl"sieg" nicht.

Antwort
von Tanzistleben, 45

Im Moment hat sich meine prinzipielle Meinung noch nicht sehr geändert. Ich fliege in zwei Wochen wieder einmal hinüber und werde mich in New York, Chicago und im Bundesstaat Utah aufhalten. Wenn du möchtest, kann ich dir meine (veränderten?) Eindrücke schildern, wenn ich vor Weihnachten wieder zurück sein werde.

Liebe Grüße!

Kommentar von ascivit ,

Ja gern darfst du mir berichten. Freue mich drauf:)

Kommentar von Tanzistleben ,

Fein, dann werde ich dir hier schreiben, welche neuen (?) Eindrücke ich gewonnen haben werde. Bis Dezember dann!

Antwort
von wollyuno, 16

ja populisten retten mit einfachen aussagen die welt.wenn es genügend einfache gemüter gibt die sie wählen kommen sie eben an die macht.amerikaner hatten fast noch nie eine ahnung was der rest der welt denkt und fühlt,sind meist mit sich beschäftigt und es ist ihnen gelungen dem establisment eine vor den latz zu ballern.sollte eine lehre für europa sein,damit politiker zuhören was das volk denkt und möchte und danach handeln.wer sich übergangen fühlt protestiert und wenn es nur wahlen sind.jammern ist fehl am platz,besser nachdenken was man besser machen kann

Kommentar von ascivit ,

Ja das(und ein Ende der TTIP-Verhandlungen) wäre auch das einzig positive was ich an dem Wahlausgang sehe, wenn dadurch Politiker in Europa mehr auf die Menschen zugehen.

Antwort
von AnnaSCV, 34

Als Obama gewählt wurde gab es Hoffnung. Auch wenn er nicht alles zum besseren wenden konnte, hat es doch was bewirkt, dass er damals gewählt wurde.

Jetzt direkt im Anschluss ein Trump.. was soll ich sagen, das hat mir den restlichen Glauben in die Menschheit genommen.

Kommentar von voayager ,

Obama hat nun wirklich nicht viel zum Wohle der breiten Masse getan, andernfalls hätte es keinen Sieg dieses Schrecken-Clowns gegeben.

Kommentar von AnnaSCV ,

Richtig, das hab ich auch nicht behauptet. Obama hat sich aber wirklich bemüht. Ein paar sachen konmte er ja auch ändern aber was ich damit meine ist vorallem seine Menschlichkeit und das, was er Ausstrahlt. 

Durch Obama hatte sich mein Bild über Amerika schon verändert. Zum positiven natürlich.. Es hat ja auch was über die Einwohner ausgesagt, dass ein schwarzer Präsident wird und das wie gesagt, hat nun mal Hoffnung gegeben finde ich.

Einige hatten dadurch allerdings auch zu viel Hoffnung, welche leider nicht erfüllt werden konnten z. B den Rassismus zu bekämpfen. 

Ich würde auch nicht besteiten, dass Trump vielleicht nicht Präsident wäre,  wenn Obama nicht vorher gewesen wäre aber deshalbt geb ich nicht ihm die Schuld dafür und deshalb find ich das Wahlergebnis auch trotzdem nicht gut!

Kommentar von wollyuno ,

man muss auch sehn obama wurde gewaltig blockiert durch kongress und repräsentantenhaus

Antwort
von Rotrunner2, 30

Es war ist und bleibt ein aufregendes, spannendes und interessantes Land. Wildwest eben.

Kommentar von Rotrunner2 ,

Danke für die Bewertungen

Antwort
von Motorrasfreak, 6

Meine Meinung hat sich nicht wirklich über Amerika geändert. Ich hätte aber ehrlich gesagt nicht gedacht, dass Trump das Rennen macht. Aber wenn er gewählt wurde, werden die Wähler schon ihre Gründe haben. Ich finde, dass Trump die bessere Wahl ist.

Antwort
von voayager, 11

Du kannst da so Manches an Paralellen in Deutschland und einigen anderen westeuropäischen Staaten beobachten.

Antwort
von OlliBjoern, 15

Ich liefere mal ein paar Stichworte, die man nachschauen sollte (in seriösen Quellen): Stephen Bannon und "Breitbart News" (Bannon ist Wahlkampf Manager von Trump). Er ist z.B. offen gegen Gleichberechtigung von Frauen.

"Daily stormer" - ebenfalls ein Teil der alternativen Rechten.

Die (jüdische) Journalistin Julia Joffe hat nach einem (nicht mal sehr kritischen) Artikel über Melania Trump viele offen antisemitische Meldungen bekommen. Trump hat sie nicht verteidigt, nur gemeint, der Artikel sei "nicht nett" gewesen.

Menschen demonstrieren, und Trump ist wieder beleidigt. Das Demonstrationsrecht ist Teil der amerikanischen Verfassung.

 

Antwort
von dsdmann, 42

Ich halte usa für noch hohler als vorher wenn sie so ein verrueckten wählen. Also meine meinung hat sich in dem sinne bissel geändert.

Antwort
von MarliesMarina12, 16

Es sit gut denn es gab wenig Alternative und er ist ganz lustig. Und was soll sein? So schlimm wird er nicht werden und es sind nur 4-8 Jahre.

Vermutlich wollten viele doch lieber einen Mann und er ist ein typischer Amerikaner.

Ob er Obamas Erbe zunichte macht oder es weiterentwickelt wird man sehen.

Und sie werden ihn kontrollieren und er wird sich mäßigen

denn Männer sind meist doch recht umgänglich

Antwort
von FrankCZa, 18

Hmmm also wenn Trump es schafft nicht der miserabelste Präsident aller Zeiten zu sein, also noch hinter Bush etc.... dann bin ich überrascht^^

Der Typ ist so unberechenbar, ich versteh garnicht wieso man den zugelassen hat.

Antwort
von earnest, 10

Ich habe, von einem ohnehin sehr niedrigen Niveau ausgehend, die politische Intelligenz der U.S.-Amerikaner bitterlich unterschätzt.

Es lebe die Oligarchie ...  Und die Plutokratie ..

Ich hoffe nur, dass es nicht ein "Ami-Faschismus" wird. Aber der durchgeknallte Donald wird schon genügend Kreide fressen.

Gruß, earnest

Kommentar von earnest ,

Das Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten ist nunmehr - endgültig? - zum Land der unbegrenzt möglichen Unmöglichkeiten mutiert.

Antwort
von CohibaStyle, 43

Wenn mann bedenkt, dass sie die amis im Grunde keine von beiden wollten, dann glaube ich daran das, dass Volk noch etwas checkt.

Aber jetzt hat er, noch die Amtszeit nicht begonnen, deshalb denke ich, das die Amis ganz siegessicher sind, somit die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Mal gucken , was die Zeit mit Trump, bringen wird.

Antwort
von MorthDev, 12

Einen Rassisten zum mächtigsten Mann der Welt wählen? Ne.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community