Frage von Limone1997, 92

MeinFreund will zum SEK... Ist das ein sehr gefährlicher Beruf und muss ich mir Sorgen machen?

Mein Freund (24) ist Polizist und will zum SEK. Man hört in den Medien darüber nur, dass die irgendwelche Gebäude stürmen , zB bei Geiselnahmen und so. Ist das ein gefährlicher Beruf ? Wenn ja, möchte ich es ihm nämlich ausreden...

Antwort
von FalkenRing, 17

Das wird alles sehr oft unterschätzt. Viele denken das der Job nur aus Gebäuden stürmen und Geiseln befreien besteht. Doch dem ist nicht so.

Logisch gesehen ist das gefährlich er selbst. NICHT das was er tun sondern das Erscheinungsbild. Warum? Ganz einfach. Ohne der Sturmhaube würden potenzielle Terroristen oder mögliche Angreifer sein Gesicht merken und sich an ihm und seinen engen Mitmenschen rächen. Dies ist einer der Gefahren.

Eventuell kann es dazu kommen das Dein Freund psychisch nicht unbedingt dafür geeignet ist (ich will deinem Freund nichts vorwerfen). Er muss in der Lage sein im absoluten Notfall auf Menschen zu schießen.

Angesichts der aktuellen Lage ist die Gefahr sehr hoch. Doch das klärt normal die GSG9. Das ist aber eine Spezialeinheit der Bundespolizei. Dein Freund will zum SEK also denke ich mal er ist ein Landespolizist? Ist das richtig?

Alles zusammengefasst. Wenn mögliche Täter herausfinden wer der Beamte hinter der Maske ist, ist Stress angesagt. Das ist eine hohe Gefahr. Schießereien sind unrealistisch da das SEK die Leute nachts schon "weckt". 

Militärisch geübt und psychisch stabil setzen sie sich für die Gesellschaft ein und nehmen ihren Tod bewusst war. 

Beste Grüße 

Antwort
von Suboptimierer, 45

Man hört zwar oft, dass irgendwelche Gebäude gestürmt werden, aber sehr selten davon, dass ein SEK-Mitarbeiter zu Schaden kommt. Ach was selten. Ich habe noch nie davon gehört.

Ich vermute, Taxi-Fahrer wäre zum Beispiel gefährlicher.

Kommentar von Ruffy5286 ,

Kam schon vor, dass SEK Beamte erschossen wurden. 2010 z.B. von einem Hells Angel...

Kommentar von Suboptimierer ,

Stimmt, da war was.

Antwort
von MaraMiez, 34

Sein Polizeiberuf ist ja auch nicht "ungefährlich".

Es wird jedenfalls nicht sonderlich viel gefährlicher. Risiko bleibt Risiko, aber das hat er jetzt ja auch schon.

Und ich schätze, wenn er sich dazu entschlossen hat, wo es für in beruflich hingehen soll, kennt er die Risiken und ist bereit, sie einzugehen.

Dass du dir da Sorgen machst ist absolut verständlich, aber letztlich würde er es dir irgendwann vorhalten, wenn er auf dein Drängen hin drauf verzichtet. An sowas können Beziehungen kaputt gehen.

Ihr solltet mit einander reden...du nennst deine Sorgen und er sagt dir dazu, was es zu sagen gibt. Ihr sucht gemeinsam nach einer Lösung dafür. Von irgendwas überzeugen kannst und solltest du ihn aber nicht.

Antwort
von JesterFun, 33

Da sind zwei Seiten der Medallie.

Ja es ist gefährlich und es kann etwas passieren. Das sollte man nicht schön reden. Aber in Deutschland ist es lange nicht so schlimm wie in anderen Ländern. Das was in der USA abgeht ist ein ganz anderes Kaliber als wie hier. Die Gefahr ist - zumindest noch - eher sehr gering.

Doch auf der anderen Seite setzt er sein Leben dafür ein anderen Menschen zu helfen. Das ist mehr wert als jeder Bankangestellte und Politiker zusammen. Zumindest sehe ich das so. Ich habe Respekt vor solchen Leuten.

Also du solltest dir einfach folgende Gedanken machen: Wenn er etwas wirklich will und sei es auch gefährlich, magst du ihn so sehr das du es zulässt? Liebst du ihn so sehr das du ihn vertraust, dass er diese Sache meistern kann?

Wenn du ihn da unterstützt, sag ihm ruhig seine Sorgen. Er wird dann auch anders mit der Sache und dir umgehen.

Wenn du es nicht unterstützt, dann nimmst du ihm in gewisser Weise ein Wunsch weg den er hat. Das solltest du dir nur auch bewusst machen.

Aber letzendlich musst du damit Leben.

Kommentar von Limone1997 ,

Ich werde mal mit ihm reden, er heim kommt.. Aber ist er mit 24 nicht noch etwas zu jung dazu?   😕😇

Kommentar von JesterFun ,

Für das SEK muss man jung und fit sein. Ich denke das Alter ist da gut gewählt. Und wenn er zu jung wäre, würden da seine Vorgesetzen schon etwas sagen.

Antwort
von Ruffy5286, 24

Im Vergleich zur GSG9 ist der Job sicher noch harmlos. Ja der Job ist gefährlich, weil man nie genau wissen kann, was einen erwartet und wenn man nicht vorsichtig ist, dann kann das auch schnell ins Auge gehen. Ich denke aber, dass die Leute vom SEK gut ausgebildet werden und dass man sie auch nicht unnötigen Gefahren aussetzt. SWAT in Amerika ist sicher auch wesentlich gefährlicher.

Am Besten mit ihm drüber reden und ihm auch deine Ängste mitteilen, aber nicht versuchen ihn davon abzubringen. Das ist immernoch seine Entscheidung. Er sollte trotzdem für alle Eventualitäten Vorkehrungen treffen, würde ich zumindest machen, wenn ich in dieser Situation wäre.

Antwort
von Sunnycat, 31

Mach dir keine Sorgen, die Leute werden gut ausgebildet und wissen sich zu wehren. Wenn mal ein Polizist oder SEK-Beamter umkommt, kriegt man es in den Medien mit, und das kommt gefühltermaßen selten vor. Häufiger hört man von (tödlichen) Arbeitsunfällen anderer Berufsgruppen.

Antwort
von matheistnich, 40

naja es passiert halt schon recht selten was sehr selten extrem selten xD ABER ungefährlich ist es natürlich auch wie polizeibeamter zu sein natürlich nicht außerdem sehr schwer dort angenommen zu werden

Antwort
von Rosswurscht, 44

Es sterben mehr LKW Fahrer bei der Ausübung ihres Berufs ...

Kommentar von MaraMiez ,

Was nicht zuletzt daran liegt, dass es mehr LKW-Fahrer gibt :)

Kommentar von Rosswurscht ,

Natürlich im gleichen Verhältnis gemessen ;-)

Antwort
von greendayXXL1, 27

SEK-Beamte sind für Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung undZugriffe ausgebildet. Sie kommen bei besonderen Gefährdungslagen sowohl präventiv (zum Beispiel zum Schutz bei Staatsbesuchen), als auch operativ (auf Anforderung regulärer Polizei) zum Einsatz und sind ungefähr mit den SWAT-Teams der US-amerikanischen Polizei vergleichbar.

Öffentlichkeitswirksame SEK-Einsätze finden häufig im Rahmen von Geiselnahmen oder bei brisanten Entführungsfällen statt. Derartige Einsätze machen jedoch nur einen geringen Teil des SEK-Alltags aus. Die meisten Einsätze finden in den Medien und der Tagespresse kaum Erwähnung. Dies sind zum Beispiel die Vollstreckung von Haftbefehlen, die Verhinderung von Suizidversuchen oder die Begleitung von Gefangenentransporten. Es werden auch Razzien im Bereich der organisierten Kriminalität durchgeführt. Zum Aufgabengebiet gehören weiterhin Personen- und Zeugenschutz-Maßnahmen.

Bild dir deine Meinung :D 

Antwort
von Geisterstunde, 17

Auch ein "normaler" Polizist lebt nicht ungefährlich..................

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