Hallo. Mein Freund hat am WE zugegeben, dass ihm seine Mutter manchmal wichtiger ist als ich. Was soll ich davon halten? Mich hat das schon verletzt. Ist das normal?
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Seltsam klingt das schon, denn normalerweise sollte doch niemand so wichtig sein, wie der/die Parter/in. Kann es sein, dass sich der Freund noch gar nicht richtig abgenabelt hat? Ist es möglicherweise ein Muttersöhnchen? Oder liegt es vielleicht an der Mutter selbst, daß Dein Freund so empfindet und reagiert?
Suche das offene Gespräch mit ihm, und versuche eine Klärung. Ist es tatsächlich ein Muttersöhnchen, hast Du es allerdings sehr schwer, eine Änderung herbei zu führen. Dann solltest Du Dir u. A. auch Gedanken darüber machen, ob die Beziehung (und in welcher Form) fortgesetzt werden kann.

lach nein, das ist nicht normal. Regel Nummer 1 aller Beziehungen: Die Freundin ist wichtiger als die eigene Mutter, Gott, Matchbox und alles, was da sonst noch existiert. Ich fürchte, dass er sich entweder arg versprochen hat oder er ein hoffnungsloses Muttersöhnchen ist. Mama ist einfach die BESTE! - das gilt bis Mann 9 Jahre alt wird. Dann sollte man sich anderweitig orientieren.
Ich denke mir mal, dass Du noch sehr jung bist. Es gibt verschiedenste Gründe, warum man sich um seine Eltern kümmern muss. Sie haben es ihrerseits auch viele lange Jahre getan. Nur weil ihr ein Paar seid, heisst das ja nicht, dass da drumherum nichts mehr ist. Ich würde es auch komisch finden, wenn ihm die Ex-Freundin wichtiger wäre. Aber die Mutter???

Ich empfinde diese Frage als keine so gute Frage! Sobald es Konkurrenz zwischen dir und seiner Mutter gibt, stimmt etwas nicht! Also für mich ist/war meine Mutter immer die Nr.1! Nur das haben meine Partnerinnen bestimmt nicht so empfunden! Es gibt Dinge, die spricht man nicht aus.. Gruss Solf

Andersherum: Es ist einerseits nicht unnormal, dass jemand seine Mutter manchmal wichtiger sei als die Freundin, andererseits ist es immerhin ein mutiges Bekenntnis.

Was ist so schlimm daran, dass seine Mutter Ihm MANCHMAL wichtiger ist als Du? Das sagt doch aus, dass Du meistens, also den grössten Teil seines Lebens für Ihn wichtig bist. Es gibt eben Dinge, da kann NUR eine Mutter für einen Menschen wichtig sein, dafür ist es ja die Mutter. Und kein Mensch sollte so sehr von sich eingenommen sein, dass er meint für einen anderen das allerwichtigste von der Welt zu sein - das halte ich persönlich für sehr überheblich... ;-)

hmm er hat ja nicht gesagt das SIE ihm immer wchtiger ist,in der einen zeit braucht er DICH und dann halt auch mal eher seine MUTTER.ganz normal finde ich ist ja seine FAMILIE.vielleicht hatten ihr auch eine auseinandersetzung und aus frust hat es das losgelassen ? also ich würde mir darüber keinen großen kopf machen. ;-) lg
Wenn seine Mutter Dich nicht respektiert und Dich verletzt, dann sollte er selbstverständlich zu Dir stehen! (und nachher unter vier Augen mit Dir quatschen, wenn Dein Verhalten vielleicht auch nicht so hundertprozentig war)
Aber genauso selbstverständlich ist seine Beziehung zu seiner Mutter von anderer Art als es eine Lebensgemeinschaft/Ehe je sein kann. Und ich meine nicht besser, sondern eben anders. Und dann gibt es eben Momente, in denen die andere Person die Priorität hat. Finde ich völlig fair. Wenn Ihr Kinder hättet, wären sie Dir wahrscheinlich häufig wichtiger als der Vater der Kinder - und darf der sich darüber beschweren? In der Regel eher nicht, oder?

Normal ist das sicher nicht.
Kommt natürlich auf das Alter an. Bis dreizehn oder vierzehn ist das sicher kein Problem. Dann gibt es eine Übergangszeit. Über zwanzig sollte das schon zu denken geben.
Was ist schon normal. Ich würde hellhörig werden. Gibt viele Muttersöhnchen, denen die Mutter wichtiger ist als alles andere. Wenn es so ist, daß für ihn die Meinung der Mutter nur noch gilt, daß er erwartet, daß du viele Dinge des täglichen Lebens so machst wie Mama, ist es Zeit für ein intensives Gespräck. Kann aber auch sein, daß er dich nicht wirklich liebt, sondern eben nur mag.

Da mußt du wohl einfach besser werden als seine Mutter. Waschen, bügeln, kochen usw. Streng dich an. Oder ist sie alleine und braucht seine Gesellschaft/Plege?

Na ja, ich würde das jetzt mal nicht überbewerten. Das es Dich verletzt ist logisch. Viele Faktoren spielen eine Rolle. Es gibt den schönen Spruch: " Blut ist dicker als Wasser ". Das ganze so gesagt von ihm ist natürlich nicht der Hit. Es ist eine ganz normale Entwicklung wenn sich Söhne von der Mutter abnabeln und die Priorität dann auf die Lebensgefährtin legen. Dieser Prozeß braucht aber einfach Zeit. Es ist ohnehin auch recht problematisch die Liebe zur Familie ( Mutter, Geschwister, etc.) mit der Liebe zur Partnerin zu vergleichen. Das sind zwei vollkommen verschieden paar Schuhe. Ich denke er hat sich einfach ein wenig unglücklich ausgedrückt. Kopf hoch, das wird schon.
Naja, ich finde es halt nur komisch. Wir sind immerhin schon 6 Jahre zusammen und auf einmal sagt er so etwas. Er kann mich ja nicht mal vor ihr verteidigen, wenn sie mich verletzt. Er hat nicht den Mut, sie auch mal in ihre Schranken zu weisen. Ich verstehe gar nichts mehr.
das ist aus meiner Sicht aber wirklich nicht ok. Allerdings hat das ja nix mit wichtiger sein zu tun, sondern damit, klare Verhältnisse zu schaffen. Ich kenne das Problem auch - von meinen Ex (!) ;-)

In welchem Zusammenhang entstand denn seine Aussage?
Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr zusammen?
Hattet ihr Streit, und er wollte dich vielleicht verletzen.. (meint es aber nicht so)?
....
Was heißt hier "normal / "unnormal"? Familienbande sind manchmal eben enger, als Freundschaften, aber solange da nicht mehr Infos kommen, kann man da viel mutmaßen und hinein-interpretieren ...
Es ging darum, weil seine Mutter mich nicht nach meiner Meinung gefragt hat, um eine Sache zu kaufen. Sie hat es einfach gekauft. Es war etwas für mich, aber was wichtiges und da hätte sie mich fragen können. Fand mich total ausgeschlossen. Ich habe geweint und erst nach 3 Tagen sagte er ihr was dazu. Aber auch nur, weil ich es wollte. Von allein hätte er ihr nie was gesagt. Deshalb sagte er mir, dass er nicht den Mut hatte und sie ihm manchmal wichtiger ist als ich. Er ist 25! und ich 22. Wir sind seit 6 Jahren zusammen und wollten eigentlich im Sommer heiraten, aber ich glaube dass mache ich nicht. Ich weiß nicht mehr was ich denken soll. Wie soll ich am besten mit ihm darüber reden?
Sprich mit ihm, und sag, wie du dich fühlst. Keine Verallgemeinerungen und Du-Sätze ("DU kümmerst dich IMMER so viel um deine Mutter"), sondern wirklich ich-bezogen ("ich fühle mich manchmal ausgegrenzt"). Wenn er dich liebt, solltet ihr zumindest einen Kompromiss finden, wie ihr in ähnlichen Situationen handelt.
applaus für Beene! DH
bommel65 am 5. Februar 2008 13:01 Ächz, das ist verzwickt. Das primäre Problem ist nicht, daß er seine Mutter sehr (und einfach anders als er dich) mag, sondern daß er kein "Kontra" gibt.
Ich denke, die Mutter meinte es gut und er will ihr deswegen keinen Vorwurf machen - verständlicherweise.
Allerdings würde ich darauf hinweisen, daß du das nächste Mal gerne gefragt werden möchtest - und das beiden sagen, dabei ruhig bleiben und versuchen sachlich zu argumentieren.
Jaaa, ich weiß, das fällt unheimlich schwer, ich kenne das gut, habe genau so einen Partner.... ;-)
Versuche es nicht zu eng zu sehen, versuche die Tränen in handfeste Argumente umzuwandeln. Ich drücke ganz fest die Daumen!

Blut ist dicker als Wasser...
Kr4bat am 23. Juli 2008 10:02 Das wage ich zu bezweifeln!
Jedenfalls nicht immer!