Frage von ichart46, 69

Meine Tochter ist im Krankenschein.?

Meine Tochter ist im Krankenschein. Die Krankenkassen musste in Kraft treten Die Krankschreibung ist immer von ein und dem selben Arzt&Diagnose Meine Tochter ist bis zum 5.10 Krankgeschrieben worden von dem Arzt der sie immer Krank geschrieben hat (Facharzt) Am 6.10 sollte sie natürlich weiter Krank geschrieben werden ist aber zur Hausärztin gegangen wegen ......... andere Diagnose ,hat sich von ihr weiter Krankschreiben lassen.Nun sagt die Krankenkasse ,das der Arbeitgeber wieder zahlen soll und hat das Geld einbehalten

Frage :Ist das so richtig ???

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeit & Arbeitsrecht, 23

Wenn Deine Tochter mit der einen Krankheit schon im Krankengeldbezug von der Kasse war und die andere Krankheit nahtlos an die erste gefolgt ist, ohne dass sie mindestens einen Tag arbeitsfähig war, muss m.E. die Krankenkasse weiter bezahlen.

Anders wäre es, wenn zwischen der ersten Krankheit und der zweiten mindestens ein Tag liegt, an dem der AN nicht arbeitsunfähig geschrieben war. Das ist z.B. der Fall wenn die eine Krankheit bis zu einem Samstag dauert, der AN am Sonntag nicht krank geschrieben ist und am Montag mit einer anderen Krankheit wieder arbeitsunfähig ist.

Dann gehen die Krankheiten nicht nahtlos ineinander über, der AN hätte theoretisch am Sonntag wieder arbeiten können und der AG ist wieder in der Entgeltfortzahlung.

Antwort
von FunnysunnyFR, 48

Das ist so richtig. Andere Krankheit heist alles auf Anfang. 6 Wochen zahlt der Arbeitgeber.

Kommentar von Nightstick ,

Das sehe ich anders!

Der AG hat für diese Person doch schon sechs Wochen gesetzliche Lohnfortzahlung geleistet. Alles, was danach geschieht, ist Sache der Krankenkasse!

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Nein eben nicht. 6 Wochen auf die selbe Krankheit muß der Arbeitgeber zahlen.

Verlängerung ist dann Krankenkassensache. Neue Krankheit, neues Spiel.

Deshalb läßt sich der kluge arbeitsscheue Arbeitnehmer alle 6 Wochen ne neue Krankheit einfallen, weil es von der Kasse weniger Geld giebt.

Bitte jetzt nicht spezifisch auf diesen Fall beziehen. Ich unterstelle natürlich niemandem was, schon gar nicht einem der hier Fragt. Aber ich kenn genug Leute die das genau so praktizieren, ohne krank zu sein. 

Kommentar von Nightstick ,

Ohne die genauen Daten zu kennen (die Frage gibt dies nicht her), hatte ich es so verstanden, dass der AG die sechs Wochen gesetzliche Lohnfortzahlung bereits geleistet hat, und die Arbeitnehmerin durchgehend arbeitsunfähig krank geschrieben ist.

Eine neue Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers durch eine andere Krankheit würde m.E. nur dann entstehen, wenn sie zwischendurch wieder gearbeitet hätte.

Genaues kann nur die Krankenkasse sagen, die alle relevanten Daten vorliegen hat!

Antwort
von Playermuc, 37

Normalerweise erfolgt die Lohnvortzahlung 6 Wochen und dann gibt es Krankengeld.

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