conichita am 02.12.2008 um 18:18 Uhr
gibt es hierfür pädagogische ansätze??? (ich meine natürlich schon kindersendungen und keine erwachsenenfilme!)
Sicher kann man in diesem Alter anfangen, aber es sollten wirklich kindgerechte Sendungen sein und nur eine kurze Zeit täglich, max. 30 min.
Nein, würde ich nicht empfehlen. Der Mediumkonsum nimmt immer mehr zu, dabei bleibt die Fantasie auf der Strecke. Lieber Geschichten vorlesen, oder Märchen selbst erzählen, dabei entwickelt das Kind seine Fantasie und später in der Schule profitiert es davon.
also an deiner Stelle würde ich das kind noch kein Fernsehen lassen. Es gibt bestimmt auch Sendungen die in diesem Alter entsprechen, aber ist es meiner meinung nach wichtiger das kind solange wie möglich vom fernseher fern zu halten damit das kind sich selbstständig entwickelt unabhängig vom elektronischen Babysitter. Ließ dem Kind lieber etwas vor oder lass es mehr im freien spielen ausflüge wie schlitten fahren ider ähnliches sind sicherlic h für das kind interessanter und für die spätere Entwicklung besser.

Lass das Kind sich spielerisch und kreativ entwickeln.
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Fernsehen verblödet.
Kinder, die weniger fernsehen, haben später bessere Bildungschancen, da sie lernen, sich Sachverhalte zu erarbeiten, anstatt sich "berieseln" zu lassen.
Ich will damit nicht gegen das Fernsehen generell sprechen. Aber was zu den Tageszeiten läuft, an denen dreijährige Kinder gucken, ist meistens Müll. (Die Maus und ähnliche Sendungen natürlich ausgenommen!)
Dagegen spricht, dass Kinder in diesem Alter noch nicht in der Lage sind zu unterscheiden, was Ralität ist und was nicht. Das heißt konkret, dass sie für real nehmen, was im Fernsehen gezeigt wird - und das sind solche Dinge wie z. B. dass ein Gegenstand in einer Sekunde direkt vor meinen Augen ist, in der nächsten Sekunde in einer Distanz von 100 m auftaucht. Das ist nicht real. Oder dass z.B. kleine Hexen durch die Luft fliegen können - das ist auch nicht real - wurde aber z.B. von meiner Nichte ausprobiert als sie ein paar Jahre alt war und Bibi Blocksberg gehört hat. Sie hat sich auf eine Garage gestellt und diese "Realität" nachgeahmt. Außerdem kann eine Fernsehsendung so gut sein, wie sie mag. Die Wirkung im Gehirn ist so, daß die rechte und linke Gehirnhälfte miteinander in Streit geraten, weil sie das Fernsehbild unterschiedlich wahrnehmen. Die eine Hälfte sieht die Bilder, die andere Hälfte nimmt die technische Struktur wahr - d.h. Punkte die ständig über den Bildschirm laufen - das wird langweilig. Die ander Hälfte sieht jedoch die spannenden Bilder. Die Technik des Fernsehbildes verhindert somit eine grundätzliche Harmonie in unserer Gehirnkommunikation - was z.B. bei den Kinobildern nicht passiert, weil da wirkliche Bilder in schneller Folge auftauchen. Das heißt, dass bei Fernsehen nicht nur der Inhalt der Filme kritisch betrachtet werden muß, sonder dass die gesamte Wirkungsweise einen viel stärkeren Einfluß auf uns Menschen nimmt, als wir das gemeinhin eingestehn wollen.

Solltest du dich entschließen,dein Kind TV sehen zu lassen, dann bleibe immer dabei,damit du gleich einschätzen kannst,ob das, was es sieht gut ist.

Kinder ab 3 Jahren dürfen langsam an das Fernsehen herangeführt werden, aber nicht länger als eine halbe Stunde am Tag, sonst werden sie überfordert. Es ist wichtig, dass du mit deinem Kind zusammen eine geeignete Sendung anschaust und dabei alle Fragen beantwortest.

Nur Sandmännchen, mehr nicht. Alles andere ist schädlich.
na schädlich ist wohl etwas übertrieben...
Ich finde du solltest es noch keine Märchen sehen lassen sondern das Sandmänchen.Aber das beste wäre lieber noch nicht Fern zu sehen sondern spielen.
also meine tochter ist auch drei und sie guckt total gerne märchen sonntags lass ich sie auch immer eins gucken ich denke es spricht nichts dagegen sie ein bisschen fernsehen zulassen aber natürlich in maßen
also sinnvoll ist es nicht, weil sie es nicht verstehen kann. Kinder in dem Alter können realität und Fernsehen nicht unterscheiden. Also Filme und sowas lieber nicht, aber ich denke, ein Sandmännchen ist ok, würd ich auch machen. kannst ja, um den pädagogischen Effekt zu erzielen mit ihrzusammen sehen, und nachher nochmal drüber reden, um zu sehen, ob sie es verstanden hat, wie es gemeint war
Ich habe 2 Söhne und denen hat es nicht geschadet, schon in dem Alter fern zu sehen. Allerdings kann ich empfehlen, in dem Alter NUR KIKA zu schauen (keine Werbung und viel pädagogisch wertvolle Sendungen)Wichtig ist dabei, dass Du AUF JEDEN FALL dabei bleibst. So kannst Du zum einen die Sendung an sich beurteilen und auch konsequent abschalten, wenn Du es für Quatsch hältst. (Mache ich mit meinen heute noch und die sind 5 + 7 ). Auf der anderen Seite hast Du die Chance, mit Deinem Kind zusammen das Gesehene zu erleben...lachen, ängstigen, mitfiebern. Nachher könnt Ihr drüber sprechen oder nachspielen. Aber wie willst Du neue Fragen beantworten, wenn Du den Zusammenhang nicht kennst. Zeitlich begrenzt und zusammen erlebt - wie den restlichen Tag, kann Fernsehen auch ein nettes Erlebnis sein. ACHTUNG: - nur Sendungen, auf denen klar gesprochen wird (KEINE Teletubbies - oder redest Du wie die mit Deinem Kind?!)
Nein, auf keinen Fall. Entwicklungspsychologisch gesehen, stellt fernsehen in diesem Alter noch eine große Gefahr dar. Das Gehirn wird mit der raschen Abfolge der Bilder überfordert. Sie können auch noch nicht richtig gefiltert werden. Es entstehen Alpträume und Unruhe.
Es schadet wirklich mehr, als dass es nützt. Viele Eltern denken, dass fernsehen der Sprachförderung dient. Aber das ist ganz klar falsch. Sprache wird in der Komunikation und Interaktion gelernt. Nicht im sich berieseln lassen. Das "zieht an den Kindern vorbei" . Auch durch das Programm lernen die Kinder kaum etwas. Denn wenn Bildung nachhaltig sein soll, muss sie möglichst viele Sinne ansprechen. Also am besten: Hören, sehen, riechen, schmecken, tasten, Bewegungung. Dies ist beim Fernsehen schauen nicht der Fall. Es werden nur der Sehsinn und das Gehör angesprochen. Dadurch bleiben nur knapp 40% des Gesehenem im Gedächtniss!!
Versteht ich nicht falsch ich bin nicht der Meinung, dass das Fernsehen grundsätzlich zu vertäufeln ist. Es gibt wirklich gute Programme für Kinder (Sandmann, die Sendung mit der Maus,...) aber eben erst für ältere Kinder!!!
Das was ich hier gelesen habe von wegen 30-60 Minuten Fernsehkonsum pro Tag und das mit 2 Jahren, lässt mir die Haare zu Berge stehen!!! :-( Der Fernseher ist zwar ein guter Babysitter, aber für die Eltern, NICHT FÜR DIE KINDER!
In diesem Alter sind Nähe zu den Bezugspersonen und gemeinsames Spiel wichtig.
Lass dir bitte noch Zeit damit und führe sie erst später, langsam uns vorsichtig an das Fernsehen heran, damit sie später wirkliche Medienkompetenz erwerben kann.
Ich wünsche dir viel Glück und hoffe dass du die richtige Entscheidung für euch treffen kannst.
Liebe Grüße Julita
hallo du solltest sie so gut wie kein Fernsehn lassen. Wenn es nicht anders möglich ist lass sie am abend den Sandmann schauen, der dauert zehn minuten und sie kann sich daran gewöhnen. Bleibe allerdings konsequent lass sie nicht mehr schauen. Du kannst es auch als Einschlafritual nutzen. Mache ich bei meinen Kindern auch schon seit drei Jahren ( 4 und 6 Jahre) funktionirt sehr gut.

grundsätzlich fehlt ihnen nichts ohne den fernseher. und ohne haben sie bessere chancen ihre eigene kreativität und fantasie zu entfalten. wenn es sich nicht vermeiden lässt ist gegen eine halbe stunde und gut ausgewählte sendungen nichts einzuwenden. ich habe es so gehalten, dass ich meine kinder gar nicht erst aufs fernsehen gebracht hab, bis ich das gefühl hatte, dass sie im kindergarten abseits stehen, wenn sie nicht mitreden können. also so spät wie möglich. ich kenne einige familien die bewusst gar keinen fernseher anschaffen und dadurch eine unglaubliche bereicherung ihres zusammenlebens erfahren.
Noch einen Nachschlag: Falls du englische Bücher liest, dann empfehle ich dir dazu folgendes: Four Arguments for the Elimination of Television Von Jerry Mander Veröffentlicht von Morrow, 1978 ISBN 0688082742, 9780688082741 376 Seiten
sicher aber nicht sehr lange und keine rambo filme u.ä.

Geht es mit der Glotze langsam an! Mal ein Viertelstündchen schadet sicher nicht. Aber möglichst nicht das nervöse Zeug auf Super-RTL. Und vor allem keine Teletubbies, (wegen der dort verwendeten Babysprache). Tipp: Besorgt Euch lieber ein paar schöne Videos, (Hase Felix oder Kleiner Eisbär). Dann könnt Ihr zwischendrin mal ausschalten. Außerdem habe ich bei meiner Tochter festgestellt, dass sie lieber eine Sache öfter sehen wollte. Wenn sie es dann gut kannte, fing sie an, die Geschichte nachzuerzählen oder Bilder dazu zu malen. So werden die Inhalte offenbar besser verkraftet.
Ich würde Ja sagen Aber nur bis zu einer Stunde wen Möglich nur einen Kinder Film Am Tag .Auch mal Ein Paar Tage aussetzen.So habe Ich es Mit meinen auch Gemacht Und sie machen es mit den Enkeln genauso
Ich zitiere eine Ergotherapeutin:
Wenn wir ein Gemälde betrachten, blicken wir auf tausende winziger Rasterpunkte. Die behalten, während unser Blick auf sie fällt, unverändert ihre Farbkraft, Helligkeit und Schärfe.
Die Augen vor dem Fernsehgerät aber können sich noch so sehr bemühen - immer wenn sie eine bestimmte Stelle fixieren wollen, sind dort die Rasterpunkte gerade dabei, sich in Nichts aufzulösen.
Wohin sie auch sehen, das Bild entzieht sich ihrem Zugriff.
Die bleibenden Rasterpunkte, die das Auge vergebens auf der Mattscheibe sucht, stellen sich zwar auf der Netzhaut ein, jedoch unter weitgehender Ausschaltung der eigenen Augenaktivität.
Beim Fernsehen bleibt die Entfernung zum Bildschirm immmer gleich. So wird die einmal eingestellte Augenhaltung, solange der Blick auf die Mattscheibe gerichtet ist, bewegungslos festgehalten. Geht aber die Augenaktivität gegen Null, überträgt sich die Starre der Augen auf den ganzen Körper, und selbst bewegungsfreudigste Kinder sitzen stundenlang still.
Ärzte nennen dies "Bewegungsstau".
Eine These besagt, daß eine Aktivitätsverhinderung, ein "Willensstau", die Ich-Bildung verhindert.
Übrigens: Vorsicht bei Kinderfilmen! Die sind oft gerade nicht für kleine Kinder geeignet!
Achte auf die Schnelligkeit des Bildwechsels! Die Sprache, das Leben der Personen (Vorbilder!)
Alles in allem: für das Alter besser Kinderbücher zum Vorlesen.

Es sollte in dem Alter schon mit dem Computer, Geige und Klavier loslegen. Mathematik, Physik Schach, Judo und Aikido gehören auch dazu.
Dein Kind sollte sich mit kreativen und intelligenz-fördernden Spielen befassen. Es das Kleine schon so anstrengend oder langweilend, daß es abgeschoben werden muß?
sandmann ist auf jeden fall ok und dann vielleicht noch ne halbe stunde bis ne stunde irgendwelche lernsendungen

Höchstens Sandmännchen - mehr nicht. Die gucken noch früh genug Fernsehen. Und sie ist ja noch nicht mal 3 Jahre alt.