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Meine Tochter ist eifersüchtig auf ihre kleine Schwester, was nun?

gefragt von Ladie9 am 03.05.2007 um 18:12 Uhr

Meine 2,5 jährige Tochter ist total eifersüchtig auf ihre kleine Schwester (einige Wochen alt). Was kann ich dagegen unternehmen? Außerdem fängt sie jetzt wieder an den Schnuller zu nehmen, obwohl dieser eigentlich schon Vergangenheit war!

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blumensonnen
beantwortet von blumensonnen am 3. Mai 2007 18:30
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Du solltest Deine "Große" immer mit einbeziehen, wenn es ums Baby geht. Sie sollte sich nicht vernachlässigt fühlen. Erkläre ihr, dass das Baby halt so viel Aufmerksamkeit beansprucht, weil es noch gar nichts kann außer trinken und in die Hose machen. Sage Deiner "Großen", dass Du sehr froh bist, dass sie schon so viele Dinge alleine machen kann und dass Du ihre Hilfe gerne in Anspruch nimmst, wenn es um EUER Baby geht.

(Meine Eltern haben es damals so gemacht: sie haben mich meinem älteren Bruder ganz vorsichtig in den Arm gelegt und gesagt, dies ist DEIN Schwesterchen).

Kommentar von 8ec3687d14972ea8f3d27e6ed78c89d4smallblumensonnen am 3. Mai 2007 18:33

Das erneute Schnullern würde ich überhaupt nicht beachten !!!

Im Gegenteil, gleichgültig tun und ihr den Schnuller sogar geben, bevor Du dem Baby seinen Schnuller gibst.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 3. Mai 2007 18:50

Was soll ein ein paar Wochen altes Baby mit einem Schnuller?!? -- Der führt nur zur Saugverwirrung und zum Abstillen. :-S


UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 3. Mai 2007 18:19
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Hi Ladie9.

Das ist ein total normales Verhalten. Die "Große" begreift, dass sie nicht mehr die Einzige ist, und nun fängt sie mit "Revierkämpfen" an.

Das Schnullern soll Dir signalisieren: "Hey, ich kann auch noch Baby sein, hab mich auch so lieb wie dieses kleine Ding da!"


In diesen Phasen haben wir es immer so gemacht:

  • Dem größeren Kind beibringen, dass das kleinere Kind noch total langweilig ist -- es kann ja noch nichts und man kann gar nicht mit ihm spielen.

  • Dem größeren Kind deutlich mehr Aufmerksamkeit geben, als Du es vom Gefühl her momentan tun würdest. Das kleine Kind bekommt eh die volle Breitseite an Aufmerksamkeit.

  • Dann der 30 Monate alten Tochter langsam beibringen, dass ihr sie beide gleich doll lieb habt, aber das der Zwerg halt noch mehr Kümmern nötig hat.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 3. Mai 2007 18:22

Mist, Korrekturzeit schon um. Der letzte Halbsatz sollte natürlich mit "dass" beginnen.

Kommentar von 3b9995d86f1da6d1b7939216710ebd2asmallCredo74 am 3. Mai 2007 22:29

Gute Tips! Unser Sohn kam gerade in den Kiga und ich hatte Angst,dass er sich abgeschoben fühlen könnte,da habe ich ihm gesagt,dass nur grosse Jungs dahin können,Babys müssen zu Hause bleiben!


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 3. Mai 2007 22:11
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Unterstützende Massnahme: Lies mit Ihr doch einmal Astrid Lindgren: "Ich will auch Geschwister haben" Diese Geschichte geht genial auf diese Thema ein.


anonym
beantwortet von PsychomasMR am 4. Mai 2007 12:28
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Hallo Ladie9!

Ich kann meinen Vorrednern teilweise zustimmen.

Es ist auf jeden Fall gut, die "Große" mit einzubeziehen, wo es nur geht. Sie muss spüren, dass ihr alle zusammen gehört. Lass sie oft mit dabei sein, wenn du dich um das Baby kümmerst, lass dir ruhig mal bei Kleinigkeiten helfen (natürlich nur soweit eine 2,5-jährige das schon kann!) und kuschelt gemeinsam mit dem Baby. Betone dabei immer das WIR!

Darüber hinaus versuche der Großen auch eigene Zuwendung zu geben. Ich empfehle in solchen Fällen in der Beratung immer so etwas wie eine "gemeinsame Stunde" (oder auch halbe Stunde) in der du bzw. ihr (also du und der Papa) nur für sie da seid. Klar ist das mit einem kleinen Baby nicht leicht. Aber nimm dir immer mal wieder Zeit, wenn das Baby z.B. schläft oder der Papa sich mal eine Stunde drum kümmert, um Zeit nur mit deiner großen Tochter zu verbringen. Ihr könnt dann gemeinsam überlegen, wie ihr die gemeinsame Zeit nutzt und was ihr zusammen macht.

Das sind eigentlich die Hauptpunkte, die ich empfehlen würde. Indem du die Große miteinbeziehst zeigst du ihr, dass sie dazu gehört und mit der "gemeinsamen Stunde" zeigst du ihr, dass sie dir genauso wichtig ist, wie das Baby.

Was ich überhaupt nicht unterstützen kann sind Ratschläge, wie "das Baby als total langweilig darzustellen" oder zu vermitteln, dass "das Baby einen nervt". Damit vermittelst du ihr unter Umständen nur, dass du deine Kinder nicht wirklich lieb hast, denn eine 2,5-jährige ist wohl kaum schon in der Lage nachzuvollziehen, wie anstrengend Babys eben auch sein können und, dass man eben darum manchmal auch müde und gestresst ist. Trotzdem liebt man die Kinder nicht weniger, doch das erklär mal einer 2,5-jährigen.....

Also, viel Erfolg!


anonym
beantwortet von silvie34 am 4. Mai 2007 07:23
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hallo,du solltest deiner tochter jetzt das gefühl geben daß du sie brauchst und sie dir eine große hilfe beim pflegen der kleinen schwester ist.kannst ruhig auch mal so tun als ob das baby dich nervt und zu deiner großen sagen...mhhh was hat sie denn nun schon wieder,komm wir schauen mal nach.versuche so gut es geht zu vermeiden daß deine große zu hören bekommt,NOMENT ERST DAS BABY.ich bin sicher du meisterst das und ihr werden ein glückliches frauenclübchen


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