Wenig trinken und nachts wecken um zu Toilette zu gehen hab ich schon gemacht. Was kann ich noch tun ?

Also, nachdem ich vom Kinderarzt Organische Schäden ausgeschlossen hätte. Würde ich meiner kleinen nicht mehr so einen psychischen Druck machen. Die wird schon sauber...auch ohne gängle leihen.

Jede weitere "Maßnahme" einstellen, dich entspannen und mindestens noch ein Jahr Geduld mit deine Tochter haben.
Absolut richtig - einfach abwarten - den Kindern fehlt einfach noch dieses spez. Enzym - es gibt abertausende Kinder, welche da halt einwenig später dran sind .... meine Jungs auch.
Wolpertinger am 19. Mai 2008 17:41 DH

Mit 5 Jahren sollte ein Kind seine Blase kontrollieren können. Lass deine Tochter bitte untersuchen um festzustellen, ob die Blasenfunktion in Ordnung ist. Wenn ja, kann auch ein psychisches Problem der Auslöser sein, dann solltest du einen Kinderpsychologen aufsuchen. Man muss in solchen Fällen auch an Missbrauch denken, was ich nicht hoffe. Aber halte bitte die Augen offen, deinem Kind zuliebe.
So ein Quatsch! Wenn sie bislang noch nie dauerhaft nachts trocken war, hat dies höchstwahrscheinlich KEINE psychischen Ursachen, sondern es handelt sich gewissermaßen um eine Reifeverzögerung in diesem Bereich. Das ist hormonell gesteuert und dauert bei manchen halt etwas länger als bei anderen. Organische Ursachen würde ich aber trotzdem beim Arzt ausschließen lassen. Bei unserem Sohn hat es auch so lange gedauert, wir haben uns Mordssorgen gemacht, aber irgendwann war es dann einfach von selbst vorbei.
Lena101 am 19. Mai 2008 22:29 Tut mir leid, aber meine Erfahrungen mit Kindern, die im Alter von 5 Jahren noch einnässen, sind andere. Die meisten Kinder sind im Alter von 4 Jahren trocken. Wenn es länger dauert, sollte man auf jeden Fall die möglichen Gründe dafür untersuchen lassen, damit man nichts unterlassen hat. Wenn es sich über kurz oder lang von allein gibt, umso besser.
Man muss ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen aber nachforschen kann natürlich nicht verkehrt sein!
Lena101 am 29. Mai 2008 17:09 Ich male den Teufel nicht an die Wand, sondern das sind Erfahrenswerte aus meiner Praxis. In solchen Fällen sollte man alles bedenken um sich nicht später Vorwürfe machen zu müssen.
Lass die Pampers weg! Die Kinder müssen auch merken das es unangenehm wird wenn es Nass ist.
Baiana am 19. Mai 2008 17:41 Bei der Pampers liegt sie doch noch viel mehr in der Nässe - ist das nicht noch unangenehmer?
Die Pampers halten das Kind total trocken. Das merkt die Kleine nicht wenn Sie Pipi macht.

Ich würde die Kleine einem Kinderarzt vorstellen. Mit 5 Jahren wäre es an der Zeit nicht mehr ins Bett zu machen. Vielleicht weiß der Arzt einen Rat? Alles Gute!
Kinderärzte haben zu wenig Zeit um sich tatsächlich mit dem Fall eines Kindes zu befassen. In den meisten Fällen geben sie im Bezug auf die Sauberkeitserziehung eh sehr unprofessionelle Ratschläge! Sorry aber da würde ich eher eine Beratungsstelle aufsuchen! Den Kinderarzt würde ich lediglich nach möglichen organischen Ursachen befragen! Wenn da alles OK ist dann zu einer Berautungsstelle oder zum Psychologen gehen! Um die Ursachen herauszufinden bedarf es häufig weit mehr Zeit als 10 min. bei einem Kinderarzt! Dazu müssen viele Fragen von den Eltern beantwortet werden.
Auch wenn in den meisten Fällen organische oder funktionelle Störungen verantwortlich sind, ist Bettnässen keine Krankheit, und es ist auch nicht gefährlich. Vielmehr handelt es sich um ein Symptom, dem verschiedene Ursachen zugrunde liegen können.
In ungefähr 80 Prozent der Fälle leiden die Bettnässer unter einem Symptom, das vererbt werden kann, der so genannten primären, monosymptomatischen Enuresis nocturna. Diese Kinder waren nachts noch nie länger als 6 Monate trocken, haben am Tag aber keine Probleme. Ihr Bett ist häufig triefend nass und sie sind nur sehr schwer aufweckbar.
Es wird vermutet, dass die Blasenfunktion erst mit Verspätung ausreift.
Schlafstudien haben ausserdem gezeigt, dass diese Kinder tiefer schlafen, als nicht-einnässende Kinder. In standardisierten Weckversuchen mit einer Lautstärke bis zu 120 Dezibel konnten nur 9 Prozent der bettnässenden Kinder geweckt werden, während in der nicht-bettnässenden Kontrollgruppe 40 Prozent der Kinder aufwachten.
Eine weitere mögliche Störung ist ein Mangel an so genanntem antidiuretischen Hormon Vasopressin (angekürzt ADH). Normalerweise wird bereits beim Kleinkind die Harnproduktion im Schlaf infolge einer Zunahme des nächtlichen ADH-Spiegels gesenkt. Das heisst: je mehr ADH, desto weniger Urin in der Blase.
Bei bettnässenden Kindern und Jugendlichen ist die nächtliche ADH-Konzentration zu niedrig, so dass mehr Urin produziert wird, als die Blase fassen kann. Sobald die Blase voll ist, wird sie unkontrolliert entleert.
Die restlichen 20 Prozent leiden unter der so genannten sekundären Enuresis, das heisst dem plötzlichen Wiederauftreten des Bettnässens nach einer langen „Trockenphase“. Hier spielen psychische Ursachen eine wichtige Rolle, denn das Problem tritt vor allem im Zusammenhang mit einschneidenden Veränderungen im Leben des Kindes auf. Beispiele dafür sind: ein neues Geschwister, der Verlust eines Familienmitgliedes, die Trennung der Eltern, ein Wechsel der Schule oder des Wohnortes.
In gewissen Fällen kann das Bettnässen aber auch ein Anzeichen für eine neu aufgetretene Erkrankung sein, zum Beispiel für eine Infektion der Harnwege.
Im konkreten Fall kann nur ein Arzt feststellen, welche der genannten Ursachen dem Bettnässen zugrunde liegt.
Quelle: http://www.bettnaessen.ch/
Bleib Locker ich trage auch noch Pampers und das mit 27J was ist schohn so schlimm daran

Mein Sohn, heute 20, hat noch mit 5 und 6, manchmal auch mit 7 nachts in die Hose gemacht. Er war selbst beunruhigt und schämte sich dafür, ich habe ihn immer beruhigt und die Sache runtergespielt. Nachdem wir die organischen Ursachen ausgeschlossen haben, stellte ich fest, dass er einfach zu tief schläft und "zu spät" aufwacht, erst wenn das Pyjama eben voll war. Ich habe keinen Stress gemacht. Ich würde ein Kind nie nachts wecken um es auf die Toilette zu bringen. Viellecht das letzte Getränk nicht unmittelbar bevor ins Bett gehen trinken lassen. Wenn organische Ursachen ausgeschlossen sind, mach dem Kind bitte kein Stress. Überbewerte die sache nicht, irgendwann ist es vorbei.

also als erzieher kann ich dir nur den tip geben deinem kind zeit zu lassen! zeig ihr das es gar kein problem ist, dass sie immer noch ins bett macht (auch wenns für dich eins sein sollte!) und versuch mit ihr darüber zu reden! du kannst ihr auch ruhig erzählen das es noch mehr kinder ihres alters gibt die das gleiche problem haben. frag sie, wenn sie wieder einmal ins bett gemacht hat, ob sie sich noch erinnern kann was sie in dieser nacht geträumt, gefühlt, empfunden hat! allerdings sollte dies nich mehr als ein paar minuten sein und auch nur wenn sie wirklich reden möchte! wenn du ihr deutlich zeigst das du auch in diesem "thema" für sie da bist und sie keine angst zu haben braucht wenn sie morgens merkt dass sie wieder ins bett gemacht hat, dann wird sie viel entspannter werden & du wirst sehn das das bald kein thema mehr sein wird! bei "bettnässer-kindern" ist oft das einschlafen schon ein "problem", da sie bereits mit dem gedanken ins bett gehn "ich darf nicht schon wieder ins bett machen...ich muss unbedingt wach werden wenn ich mal muss...warum mache ich ins bett meine freunde aber nicht mehr..." usw.! nimm ihr diese ängste und versuch ihr klar zu machen das nicht sie selbst das problem ist...das sie nix dafür kann! aber vor allem habe geduld mit deiner tochter! denn sollte es kein physisches problem sein (was es in den seltensten fällen ist!), sondern ein psychisches, dann wird sich das auch bald erledigen!
DH