Frage von omadagi, 55

Meine Tochter 23 wurde mit ihren beiden Kindern 6 Jahre und 6 Monate in ein Heim geschickt wegen kindeswohlgefährdung.wer kann da helfen?

Antwort
von teafferman, 2

1. Wie schon geschrieben

Das Verhältnis Deiner Tochter zu ihrem Kind bzw. ihren Kindern wird ja in diesem Heim beobachtet und dokumentiert. Da Deine Tochter eine gute Mutter ist, hat sie also Nichts zu befürchten. 

Allerdings können die behandelnden Ärzte sich nicht als privat geführtes Haus aus Kostengründen um eine aufwändige Ursachenforschung drücken. Weil womöglich das börsennotierte Unternehmen es so vorgibt. 

Folge mir zu diesem Thema bitte weiter: 

Die Ärzte finden also keine Ursache .Dann geht Deine Tochter zum Fallmanager der Krankenkasse und fragt nach einer Klinik für seltene Erkrankungen. Und verlangt, dass das Kind dort stationär aufgenommen und untersucht wird. 

Deine Tochter verlangt weiterhin, so oft als möglich Kontakt mit ihrem Kind während des Klinikaufenthaltes haben zu können. 

Denkbar ist hier, dass Du vorübergehend das ältere Kind zu Dir nimmst und Deine Tochter bei dem stationär behandelnden Kind rund um die Uhr bleibt. Ein Recht auf diese Forderung hat sie. Dein Einverständnis und Deine Unterstützung voraus gesetzt. 

Deine Tochter erklärt sich zusätzlich bereit, bis zur Klärung ihren regulären Wohnsitz im Heim zu behalten. 

ALLERDINGS kann sie diese Forderung erst stellen, wenn abgeklärt ist, dass kein Fremdverschulden nachgewiesen werden kann. 

Fällt Dir nun auf, wie vorteilhaft die Heimunterbringung für Deine Tochter und Deine Enkelkinder tatsächlich ist? 

Denn Heim und Jugendamt sind verpflichtet, das Wohl des Kindes an erste Stelle zu setzen. Zum Wohl des Kindes gehört meine Ausführung auf jeden Fall. Also kann Deine Tochter fachkundige Unterstützung erwarten. 

Antwort
von eyrehead2016, 25

Welche Gründe liegen vor? Die Kinder werden nicht einfach so weggenommen. Auch die doch einen Anwalt für deine Tochter

Kommentar von omadagi ,

der kleine hatte vor ein paar Wochen einen sogenannten Grünholzbruch am Unterschenkel, keiner weiß wie es passiert ist und dann ist er beim festhalten gegen das Schultergelenk gestoßen ( heftig) und hatte ein blaues Auge.darauf hin konnte meine Tochter sich überlegen den kleinen in eine pflegefamilie zu geben oder mit den Kindern zusammen ins Heim.sie ist eine sehr gute Mutter und würde ihren Kindern nie was tun.der große muss nun in einer fremden schule eingeschult werden, die Verhandlung steht an und wir wissen nicht was wir machen sollen

Kommentar von eyrehead2016 ,

Anwalt

Antwort
von Sanja2, 14

helfen kann:

- ein Anwalt für Familienrecht

- im Heim gut mitarbeiten, sich an die Anweisungen halten und beweisen, dass man eine gute Mutter ist.

- Ehrlichkeit auch wenn mal was schief geht (das ist nämlich normal und wenn man immer erzählt alles sei super glaubt das eh keiner)

Antwort
von passaufdichauf, 12
der kleine hatte vor ein paar Wochen einen sogenannten Grünholzbruch am Unterschenkel

Bei einem kleinen Baby muss bei einem Bruch in den Extremitäten erst einmal von einer Kindesmisshandlung ausgegangen werden. Ein 6 Monate altes Kind läuft noch nicht und stürzt somit nicht. (Würde es fallen gelassen, wird es aufgrund des Körperbaus auf den Kopf fallen).

Von daher haben die Ämter hier schnell und erst einmal richtig gehandelt. Du sagst, deine Tochter würde ihren Kindern niemals etwas antun, dafür spricht auch, dass sie MIT ihren Kindern untergebracht wurde. Offensichtlich gibt es jemanden im Umfeld deiner Tochter, der dies tut (Freund, Kindsvater..)

Was ihr tun könnt? Deine Tochter kann mit der Einrichtung zusammen arbeiten, ihr Umfeld überdenken.

Ihr könnt eure Tochter unterstützen und eure Enkel schützen!

Antwort
von FeeGoToCof, 19

Die Tatsache, dass Deine Tochter ebenfalls mit ihren Kindern zusammen im Heim ist, spricht - trotz des Schockes der Situation - für Deine Tochter.

Ansonsten hätte man ihr die Kinder einfach genommen!

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