Ich bin im 9. Monat schwanger habe 2 Töchter eine ist 14, also ist im Moment schwer pupertierend, die andere ist 2 Jahre alt, geht auch in den Kindergarten. Nun ist sie seit einigen Wochen Nachts mehrmals wach, weint und will zu uns ins Bett. Ich denke Sie ist jetzt schon eifersüchtig. Wer hat einen Rat wie ich damit umgehe?

Versuch es mal mit einer Babypuppe mit Wickeltisch und Zubehör, sodass ihr dann demnächst "nebeneinander" wickeln könnt.
So "von Mutter zu Mutter" lassen sich manche Dinge doch vielleicht einfacher regeln.
Bis dahin kann sie das ja schon mal "lernen", wie man ein Baby behandelt.

Hallo Ladie9, Deine Tochter bemerkt die bevorstehende Veränderung und kann sie meiner Meinung nach noch nicht richtig einordnen. Das macht ihr Angst. Ich denke, sie fürchtet, für Dich nicht mehr wichtig zu sein, wenn das Baby einmal da ist. Gib' ihr einfach die Zuwendung, die sie braucht und das Problem löst sich von selbst. Dies ist auch eine wichtige Investition in die Zukunft. Wenn Kinder von klein auf wissen, dass man im Ernstfall immer auf die Mutter zurückgreifen kann. Meine Töchter sind jetzt 18 und 13. Es ist auch heute noch so, dass sie, wenn es irgendwelche Veränderungen in ihrem Leben gibt, sich an mich wenden und u.U. sich auch noch für ein paar Stunden mit mir kuscheln. Dies ist dann oft die Atmosphäre, in der man leichter über Probleme reden kann. Ich habe inzwischen gelernt, das zu genießen. Denn es kommt eine Zeit, wo dies unter Garantie nicht mehr passiert.
Kannst Du sie nicht aus dem Kindergarten herausnehmen? Ich finde das sehr früh für ein Kind, von der Mutter wegzugehen. Sie wird es auch später nicht verstehen können, wenn das Baby bei Dir bleiben darf und sie nicht.
Das kann böse Störungen geben - ich würde sie zu mir holen!
http://www.zenit.org/article-11916?l=german
Das ist ein ganz wichtiger Artikel für junge Mütter!
Also ich würde es nicht so generell auf das Problem Kindergarten schieben, denn wenn es daran liegt, ist das zum beispiel daran erkennbar, dass das Kind nicht hin will. Im gegenteil, wenn es ihr dort gefällt, und das hat nichts mit dem Alter zu tun, ist es für das Kind ein guter Ausgleich. Und zwei Jahre muss nicht zu früh sein, das ist bei jedem Kind anders, so wie eben auch jedes unterschiedlich anhänglich ist.
Naja, aber wenn das Kind an die Mutter klammert, heißt es doch, daß da irgendwelche Verlustängste da sind. Und die muß man untersuchen. Und am ehesten verliert ein Kind seine Mutter aus den Augen, wenn es in eine Fremdbetreuungseinrichtung geht - ganz praktisch gesehen.
Ich habe diesen Vorschlag gemacht, weil ich vermutete, die Mutter würde demnächst eh zu ause bleiben. Oder soll das zu erwartende Haby auch gleich weg?
Jedes Kind hat "Phasen" wo es mehr oder weniger anhänglich ist, mal mehr Papa mal mehr Mama, wichtig ist das du es nicht zurückstößt sondern ihm das gibt was es eben gerade braucht - zuneigung. hat aber nichts mit dem Problem in der Nacht zu tun. ich schließe mich der vorrednerin an, am besten mit einer babaypuppe schon auf den zuwachs vorbereiten, vorallem bevor das geschwisterchen kommt, alles bereden, was sich ändert, wie es mit dem kleinen baby werden kann, und ihr zuversicht geben, dass sie eben nicht hinten angestellt wird, sondern dass sie dann ganz wichtig ist, als Hilfe für die Mama, als große Schwester, ... Nachts am besten "hart" bleiben. Versuche ihr zu erklären, das sie unruhig schläft, und du nicht schlafen kannst wenn sie in deinem bett liegt, dass sie deswegen ein eigenes bettchen hat... rituale schaffen, eventuell das Bett noch etwas heimeliger machen, am betsen nach wunsch - sternenhimmel oder dergleichen, so das sie dort gerne schläft wenn Kinder einmal im elternbett sich eingewöhnen, ist das ganz schwer wieder abzugewöhnen.