Frage von Anmeldung2016, 40

Meine Schwester hat starke Stimmungsschwankungen und ist kaum noch Ansprechbar? (Schizophrenie/ Depressionen)

Hallo, meine Schwester hat mit 14 Jahren Schizophrenie diagnostiziert bekommen, bzw. da Sie noch jung war konnten auch starke Depressionen eher im Vordergrund stehen. Sie hat am Anfang mit 14 Jahren für ca. 4 Monate Tavor genommen und anschließend Risperdal für ca. 6 Jahre zwischen 14-20 Jahren? Danach wurde das Medikament langsam abgesetzt und es wurden Therapiestunden genommen. Alles war wieder in Ordnung und Sie hat sich gut erholt und der Alltag war wieder normal. Da Sie sich durchgängig schlecht Konzentrieren konnte & Co. wurde bei Ihr mit 24 ADS Diagnostiziert. Bis jetzt hatte Sie Ritalin eingenommen und alles war wieder völlig in Ordnung. In einem Gespräch vor ca. einer Woche mit der Ärztin/ Psycho-Therapeutin wo Sie sonst immer war, wurden im Persönlichen Gespräch anscheinend tiefe Erinnerungen bei Ihr wach und lösten bei Ihr eine völlige Gehirnwäsche aus. Sie redet plötzlich nur noch von Sachen mit früheren Zusammenhang, ist durcheinander und kaum bis gar nicht mehr ansprechbar. Es ist mir ein Rätsel wie dieser Zustand plötzlich auftreten konnte. Ich habe jetzt das Ritalin nach Absprache der Ärztin abgesetzt und gebe Ihr ein Psychopharmaka damit Sie ruhig wird. Woran kann es liegen das dieser Zustand so plötzlich eingetreten ist? Was kann man am besten tun? Ich Danke euch schon jetzt, für eure Antworten!

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Antwort
von kreutaaaa, 2

Ich will nichts falsches sagen, keine Ahnung ob es daran liegen könnte aber ich habe "ADS" und nehme noch ab und zu medikinet áber nicht um mich besser konzentrieren zu können, ( finde ADS ist keine Krankheit, früher sind die Leute auch ohne Tabletten zurecht gekommen, auch wenn es vil. manchmal ein bisschen schwerer ist ) sondern missbräuchlich durch die Nase. ( Fragt mich nicht warum im Nachhinein bereue ich es immer )

Meine Erfahrung ist, dass es sehr schwer ist den verstärkten Rebound durchzuhalten ohne weiterzukonsumieren ( Also eine Art Teufelskreis ).

Wenn man damit überdosiert, ist man praktisch wie versteinert, meidet Kontakt mit menschen, ist extrem verpeilt, und man merkt es einem auf jedenfall an.

Kann aber natürlich auch total falsch liegen.

Gruss

Antwort
von steka77, 10

Es ist schwer zu sagen warum es ihr jetzt schlecht geht. Es kann sein, dass durch das Therapeutengespräch zuviel auf einmal hochgekommen ist, was jahrelang verdrängt und unterdrückt wurde. Es ist häufig so, dass sich zu Beginn einer Psychotherapie die Symptomatik zunächst verschlechtert. In einer verhaltenstherapie lernt man dann im Laufe der Zeit besser mit Situationen umzugehen. Leider kann ihr dabei niemand helfen außer sie selbst. Der Therapeut kann sie dabei nur unterstützen und ihr helfen ihr Verhalten zu analysieren.

Antwort
von nettermensch, 18

das klingt nach krassen Rückfall. aber lass es bim Arzt abklären.

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