Habe Mitte März meine Katze Mäuschen zu mir genommen. Vorher hat sie auf einem Balkon mit Zugang zum Garten gelebt und wurde von dem Bewohner der Wohnung - dubioser Katzenhalter, der keine 3. Katze wollte - gefüttert. Dieser teilte mir dann später auf Nachfrage mit, daß sie auch bei ihm recht passiv gewesen sei und nur sich nur in einem engen Radius aufgehalten hätte. Nach dem Einzug von Mäuschen hat sie die ersten Tage recht wenig bis gar nicht gefressen und getrunken. Das hat sich Gott sei Dank geändert. Sie bleibt aber nach wievor sehr scheu und extrem passiv, da sie sich nur in meinem doch recht kleinen Zimmer auf meinem Bett aufhält. Sobald sie das Zimer verlässt oder ich sie auf dem Arm nehme und in die andere Räume trage gerät sie extrem unter Stress und es dauert einige Zeit bis sie wieder einigermassen entspannt auf Ihrem alten Platz liegt. Auch bei Menschen ist sie sehr scheu, aber das Hauptproblem ist ihre Angst vor den anderen Räumen. Sie scheint - nicht nur meiner Meinung nach - depressiv zu sein.

So lange ist sie noch nicht bei dir.Die Umstellung geht nicht so schnell.Sie braucht Zeit.Schenk sie ihr. Sie wird deine Geduld mit ihrer Zuneigung belohnen. Die 2.Katze schaff erst dann an, wenn sie sich eingewöhnt hat. Jaunty stimme ich zu.

Katzen mögen im Allgemeinen nicht gerne Ortsveränderungen. Sie scheuen auch eine laute oder hektische Umgebung. Ich würde ihr einfach Zeit lassen bis sie sich eingewöhnt hat. Ne zweite Katze ist keine gute Idee denn man sollte nie 2 Erwachsene fremde Katzen zusammen halten. Wenn unbedingt noch ne Katze dann eine ganz junge. Die haben so eine Art Welpenschutz und werden von der Erwachsenen Katze als Bruder oder Schwester angenommen.
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Liebe Ele. Laß dem Mäuschen einfach etwas Zeit.Katzen brauchen nun mal länger zum Eingewöhnen. Du weisst ja eigentlich gar nicht, was sie erlebt hat oder ob sie schlecht behandelt wurde. Uns wenn sie erstmal nur auf deinem Bett liegt, wo ist das Problem. Da Katzen von Haus aus neugierig sind, wird sie sicher irgendwann auch die anderen Räume der Wohnung erkunden und zutraulicher werden. Liebe Grüße Rita
Hallo,
eine scheue Katze braucht etwas was wir in unserer Zeit leider nicht mehr kennen:
Geduld keine erhöhten Erwartungen Zeit, Zeit, Zeit
Eine weitere Katze wird das Problem nicht lösen, evtl. sogar durch Dominanz usw. verstärken.
Depressiv ist sie mit Sicherheit nicht, sie ist einfach nur ängstlich. Laß ihr die Zeit -ohne Dich- Räume und Menschen zu erkunden und zwar nur, wenn sie das will. Wenn sie nicht will, ist das o.k.
Ich hatte ein Katzenmädchen, ehemalige Freigängerin, die um keinen Preis der Welt mehr nach draußen wollte. Ich habe sie gelassen und sie wurde nach und nach zutraulich. In den katzengesicherten Garten ist sie bis zu ihrem Tod nie gegangen. Sie hat sich wohl ihren hübschen Katzenpopo genügend abgefroren.
Katzen lieben einen geregelten Tagesablauf und Ruhe.
Wenn Du ihr seelisch helfen möchtest, dann würe ich es mit der Bachblüte Beech - die steht für mehr Toleranz ggü einer neuen Situation probieren. Vier Tropfen tgl. ins frische Trinkwasser, wichtig ist, das sie trinkt, egal wieviel.
Wenn sie dann mutiger wird, könnte ihr die Bachblüte Larch - steht für mehr Selbstbewußtsein - helfen.
Aber ein liebender und verständnisvoller Mensch ist dadurch nicht zu erstetzen. März bis jetzt ist eine verdammt kurze Zeit.
Ich habe einen Kater, der hat ein halbes Jahr im Bettkasten meines Gästebettes gelebt und dann langsam Vertrauen aufgebaut. Er geht heute nur kurz in den Garten, Besucher - egal welche - bedingen, das er unsichtbar ist. Wir haben all das akzeptiert. Heute schmust er mit uns, wenig, aber es reicht ihm und er scheint zufrieden mit seiner beschränkten Welt.
Also Geduld, Geduld LG MS

ich kann mich da nicht recht entscheiden, da die Zeit, dass du sie hast echt sehr kurz ist! Laß ihr noch Zeit, schaff ihr eine Rückzugsmöglichkeit! Wenn sie angefaßt werden möchte, knuddel und herze sie soviel sie es mag, irgenwann taut sie auf, bei manchen geht es schneller, bei anderen dauert es. Lock sie zwischendurch, bezieh sie mit ein, sprich mit ihr und schau wie sie reagiert, sie ist jahrelang nur einen Balkon und den Garten gewöhnt gewesen ohne direkten Familienanschluß, wenn der vorherige Besitzer sie nicht wollte... Sei ganz doll geduldig und zwing sie zu nichts, in dem du sie wegträgst, das streßt sie nur, wie du schreibst. Sie wird es dir irgendwann danken - auf ihre Weise -
Auf keinem Fall würde ich eine 2 Katze anschaffen ältere auch stabilere Katzen sind davon nicht immer begeistert. -was immer sie erlebt hat in so kurzer Zeit kann sie das noch nicht verarbeitet haben. Lässt sie sich denn gerne auf den Arm nehmen?Dann tu das .Streichle sie so lange du das Gefühl hast es gefällt ihr.Wo schläft sie?Bei dir im Bett? Baue nach und nach Vertrauen auf -mache ihr einen Platz am (geschlossenen) Fenster frei ..und lasse sie laaaangsam kommen.Viel Erfolg

gibt es so was überhaupt?

oder einfach nur dem Tierchen ein klein wenig mehr Zeit geben - ist ja noch nicht so lange bei Dir