Im Frühjahr waren sie voller Läuse. Nachdem ich sie gespritzt hatte, erholten sie sich etwas. Nun stehen sie aber da, wie ein magerer Stock. Kaum noch Blätter dran, von Blüten ganz zu schweigen. Die Rosen, die an anderer Stelle wachsen, gedeihen prächtig. Was passiert denn da? Was kann ich machen?

Da hilft nur noch ein radikaler Rückschnitt. Ich hatte auch schon eine Rose aufgegeben, die jetzt nach dem Rückschnitt wieder wunderbar blüht.Noch eine Frage : Welche Farbe hat Deine Rose?
Spontane Idee von einer Nicht-Fachfrau: kann man sie vielleicht umsetzen? Wenn die anderen so gut aussehen, liegt es eventuell wirklich am Standort? Ich glaube, Pflanzen setzt man immer in der Ruhezeit um, also im Spätherbst.

Du solltest sie einfach nur gut wässern, die Läusebehandlung hat ihnen scheinbar bisschen zugesetzt. Die werden schon wieder. LG Lotusblume
Vielleicht sind sie durch den Lausbefall und die Bekämpfung angeschlagen und empfindlich geworden. Vielleicht haben sich Milben oder andere Krankheiten angesiedelt. Ordentlich düngen und pflegen. Dann werden sie nächstes Jahr wieder.

Bei der Nässe in der letzten Zeit könnte es auch sein, dass sie Pilzbefall hatten. Dann bekommen alle Blätter Flecken und fallen ab. Die Rosen bekommen das bei Feuchtigkeit, die nicht abtrocknet. Bester Standort für Rosen: sie sollen vom Wind ein bißchen durchgeblasen werden können, wenn regengeschützt, dann ist es am allerbesten. Das ist der beste Rosenschutz. Ich mache meist nichts gegen Läuse: sie kommen und gehen und die Rosen überleben das. Manchmal erbarmen sich Marienkäfer oder Spinnen, das ist die biologischste Abwehr. Es wird immer wieder geraten Lavendel dazu zu pflanzen, das mögen Läuse nicht so gerne.
Aber wie Lotusblume schon sagte: die werden schon wieder.
Die Rose heisst " TRÄUMEREI" und ist lachsorange.
Ich hab nur nach der Farbe gefragt weil ich gelesen habe das gelbe Rosen (Teerosen) ziemlich selten sind und auch heikel in der Pflege. Ich hab nämlich so eine die ab und zu mal 1 Blüte bildet, aber ansonsten so vor sich hin kümmert.