Frage von Lukasblvck, 121

Meine Religionslehrerin hat ein Problem mit meiner Religion?

Ich glaube seit paar Monaten nichtmejr an Gott weil die Kirche lässt mich nicht eintretten und so weiter. Ich bin in Religion und wir hatten die Aufgabe was ist Gott für uns?, ich habe gefragt ob wir nur über Gott schreiben sollen und sie dann so ja. Ich habe dann gesagt das ich nichtmehr an Gott glaube und sie hat mich dann angemault warum ich dann hier bin und was das soll und das es nur was für Christen ist, hat mich dann gefragt seit wann ich an ihn nichtmehr glaube und sie hat aber da an mir immer eine Note schlechter gegeben weil mir die Aufgaben ja dann leichter vielen weil ich es wegen Karma gemacht habe, ist das fair und gesetzlich in Ordnung?

Antwort
von Zicke52, 22

Ich verstehe nur Bahnhof. 

Du glaubst nicht mehr, weil die Kirche "dich nicht eintretten lässt" (welche Kirche? Welche Gründe gibt sie an? Normalerweise freuen sich Kirchen über jedes neue Mitglied). 

Und deshalb glaubst du nicht mehr an Gott? Zusammenhang?

Du gehörst also keiner Kirche an und konntest trotzdem am Religionsunterricht teilnehmen, was ich auch normal finde. Schliesslich soll es im Unterricht um Wissen (in Religion bedeutet das: über den Inhalt der Glaubenslehre) gehen und nicht darum, ob man selber daran glaubt. Darum finde ich das Thema "was ist Gott für uns" etwas sonderbar, denn hier wird man nach seinem persönlichen Glauben gefragt. Der geht aber niemand was an und kann schon gar nicht benotet werden.

Antwort
von Gugu77, 22

Vorausgesetzt dein Bericht hat einen Wahrheitsgehalt.

Die Reaktion deiner Lehrerin ist etwas seltsam, da man nicht zum Ende des Schuljahres wechseln kann.

Welche Note angemessen wäre, kannst Du selbst ( und wir auch hier auch) nicht beurteilen. Fakt ist, dass eine Bewertung von Lehrer begründet werden muss und nur die Leistung zählt. Den Satz mit dem Karma habe ich kaum verstanden, klingt aber nach Spekulation.

Du kannst deine Lehrerin darum bitten, dir die Note darzulegen, denn Du seist damit nicht einverstanden. Gehe aber nicht auf Konfrontation und mach ihr  keine Vorwürfe.

Es soll sachlich zugehen und es ist  durchaus möglich die jeweilige Punktevergabe leistungsbezogen zu begründen.

Wende Dich ansonsten and den Klassenlehrer oder Vertrauenslehrer und bitte um Unterstützung.


Antwort
von Ichthys1009, 25

Im Religionsunterricht geht es nicht um deinen Glauben oder deinen Unglauben oder deinen Anders-Glauben.

Genauso wenig wie es in anderen Schulfächern um deine persönliche Meinung geht. Wenn du dem Mathelehrer sagst, dass du glaubst, 2 und 2 wäre 5 und Einstein hat sich mit seiner berühmten Relativitäts-Formel auch geirrt, wirst du deswegen genauso Probleme bekommen.

Im Unterricht wird genau das abgefragt, was gelehrt wird. Nur die Leistung und das Wissen werden benotet.

Du hättest deiner Lehrerin gar nicht sagen brauchen, ob du an Gott glaubst oder nicht.

Wenn du jetzt eine Note schlechter bekommst, hängt das vielleicht auch damit zusammen, dass du innerlich das, was ihr gelehrt bekommt, ablehnst.

Und wenn du dann auf Konfrontation gehst und eine Anti-Haltung zeigst, entsteht der Eindruck, du hättest erstmal gar nicht zugehört, sondern willst nur deine eigenen Argumente in den Raum stellen.

Da wäre es geschickter, wenn du deiner Lehrerin zunächstmal sagst, was du von dem, was sie euch beigebracht hat, verstanden hast. Anschließend kannst du dann noch eigene kritische Anmerkungen dazu bringen. Dann wirst du sicher eine bessere Note bekommen, weil die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht ist.

Antwort
von sunnyhyde, 61

du musst ja nicht am religionsunterricht teilnehmen wenn du nicht willst..meine söhne haben dann ersatzunterricht in der zeit gehabt

Kommentar von Lukasblvck ,

man kann nicht mitten drinnen wechseln das ist es ja

Kommentar von sunnyhyde ,

aber du kannst verlangen das in diesem jahr der religionsunterricht als note nicht bewertet wird...dann steht im zeugnis nur teilgenommen

Antwort
von fricktorel, 24

Soweit ich mich erinnere, sagte Jesu zu seinen Zuhörern: "Kommet her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid" (Mt.11,28).

Da ist deine "Religionslehrerin" vielleicht überfordert ?

Der "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) hat momentan (noch - Offb.20,2) alle Religionen "unter seiner Kontrolle" (2.Kor.4,4), so dass der Weg zu "unserem ewigen Gott" (Jes.45,22) nur schwer zu finden ist,

aber: "Er ist da" (Mt.11,28) !

Antwort
von heiligebanana, 45

Ich würde an deiner stelle mit einem lehre ( Klassenlehrer) darüber reden.

Antwort
von NewKemroy, 16

Ihr habt doch sicher einen Vertrauenslehrer oder sowas?

Den würde ich um einen Gesprächstermin bitten.

Antwort
von Waldfrosch10, 3

inwiefern lässt dich die Kirche nicht einreten und vor allem welche Kirche denn konkret ?

Abgesehen davon halte ich das Verhalten der Religionslehrerin  schon für Problematisch .

Karma ist ein Begriff aus dem Hinduismus und dem Buddhismus .Der  hat im Christlichen Glauben keinen Platz.

Es gibt auch kein Gutes oder schlechtes   "Karma " wie viele meinen ...

fange doch einfach noch mal von vorne an :

Antwort
von comhb3mpqy, 3

Warum sollte man nicht an Gott glauben, wenn die Kirche einen nicht eintreten lässt? Man kann doch trotzdem an Gott glauben. Falls es Sie interessiert: Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben findet man z. B. wenn man mich in den Kommentaren fragt oder auf mein Profil geht.

Antwort
von nowka20, 4

gehe zu deinem verbindungslehrer

Antwort
von fricktorel, 1

ich fürchte, das "Problem" hast du (Hebr.11,1).

Antwort
von User559922, 24

Du kannst Glauben an was du magst, wechsel einfach zum Ethik Unterricht, weiß nicht ob es noch so heißt.

Antwort
von meinerede, 47

Die kann mit Deiner Religion kein Problem haben, denn du hast ja keine, wie Du sagst!

Kommentar von Lukasblvck ,

na schon nur so meine eigene

Kommentar von meinerede ,

Eben! Kannst Dir ja zusammenzimmern, was Du willst, ist dann letztendlich aber auch nur Dein Problem.:))

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