Frage von Ghost19896, 76

meine rechnung von 16> 117€?

hallo ich habe eine handy rechnung bekommen und da drin steht das ich 16euro nicht bezahlt habe nun habe ich immer wieder nachgefragt ob ich rechnugen offen sind es wurde verneingt heute komm ich von der montage und bekomm einen brief vom inkasso und auch mehre manungen waren zu finden.

von 16€ auf 117€ übergebene rechnung 16,00 schadenersatz 12,35 verzinsung 023 rücklast 16,00 mahnkosten 2,50 jetzt der hammer inkassokosten 58,50 auskunftskosten 0 abzg geleistetet kosten 0

gesammt 117,28

ist das rechtens?

Antwort
von Xipolis, 28

hallo ich habe eine handy rechnung bekommen und da drin steht das ich 16euro nicht bezahlt habe nun habe ich immer wieder nachgefragt ob ich rechnugen offen sind es wurde verneingt heute komm ich von der montage und bekomm einen brief vom inkasso und auch mehre manungen waren zu finden.

Also, ich verstehe es so, dass es Deinen Nachfragen zum Trotz eine Rechnung über 16.- € gab und Du durch Ortsabwesenheit diese und die folgenden Mahnungen Deines Anbieters nicht mitbekommen hast und nun das Inkassounternehmen beauftragt worden ist.

In dem Fall bist Du korrekt im Verzug und müsstest auch Zinsen und Schaden ersetzen.

von 16€ auf 117€ übergebene rechnung 16,00 schadenersatz 12,35 verzinsung 023 rücklast 16,00 mahnkosten 2,50 jetzt der hammer inkassokosten 58,50 auskunftskosten 0 abzg geleistetet kosten 0

gesammt 117,28

ist das rechtens?

Jede Zahlung sollte nach Möglichkeit an Deinen Anbieter erfolgen und stets zweckgebunden überweisen werden. 

Dem Inkassounternehmen solltest Du wegen der Restzahlung widersprechen und ggf. auch auf das Nichtvorliegen einer Vollmachtsurkunde im Original hinweisen (174 BGB).

übergebene rechnung 16,00 Ich vermute, dass diese Rechnung korrekt ist. Falls meine Vermutung nicht stimmt, entfällt natürlich auch die Nebenforderung.

schadenersatz 12,35 Widerspruch: Für was?? Schadenersatz muss begründet und nachgewiesen werden.

verzinsung 023 Kannst Du hier überprüfen: http://basiszinssatz.info/zinsrechner/

rücklast 16,00  Widerspruch: zu hoch! Entweder Beweis oder falls durch AGB vereinbart pauschal zulässig 3.- €.

Allerdings bist Du mit der Rücklastschrift automatisch in Verzug geraten!

mahnkosten 2,50 Nur zulässig, wenn durch Vertrag/AGB so vereinbart, sonst nur gegen Beweis. Möglicherweise aber auch zu hoch (Telekom-Urteil München, max. 1,20 € pauschal). Du solltest in dem Fall auch eine Mahnung des Anbieters per Post erhalten haben, sonst unzulässig.

jetzt der hammer inkassokosten 58,50  Zu hoch, max 18.- € ansetzen (0,3 Gebühr). Empfehlung nicht zahlen.

auskunftskosten 0 OK

abzg geleistetet kosten 0 vermutlich auch OK

Kommentar von mepeisen ,

Interessant in dem Zusammenhang ist eine offene Frage: Hat man die Antwort, dass keine Rechnung offen ist, schriftlich? Sprich: Kann man beweisen, dass die dem TE falsche Informationen gegeben haben?

Denn wenn die wirklich geantwortet haben, dass nichts offen ist, dann sind sämtliche Zusatzgebühren (außer eventuell der Rücklastschrift, allerdings da nur 5€ maximal) erst einmal ganz alleine das Problem des Gläubigers.

Antwort
von kevin1905, 33

Nein.

Schaue nach ob alle Rechnungen immer ordnungsgemäß gebucht wurden.

Kommentar von Ghost19896 ,

ich hab ja immer nach gefragt und wenn unstimmigkeiten waren ausgeglichen kann auch sein das ich die 16 euro einfach übersehen wurden aber die hätten die ja einfach abbuchen können

Kommentar von Xipolis ,

Das Inkassounternehmen fordert Kosten für eine Rücklastschrift. Demnach müsste Dein Anbieter den Beitrag abgebucht haben und Deine Bank hat die Abbuchung rückgängig gemacht.

Deine Bank sollte Dich darüber per Brief informiert haben.

Antwort
von Samika68, 38

Wenn der Anbieter die Forderung von 16€ zum Zeitpunkt deiner Nachfrage bereits an ein Inkassobüro weitergegeben hatte, taucht dieser Betrag im regulären Rechnungskonto nicht mehr auf.

Die Forderung wurde abgetreten. (Übergebene Rechnung)

Ja - leider sind die hohen Inkassokosten rechtens.

Du kannst höchstens versuchen zu schildern, dass Du aufgrund beruflicher Abwesenheit (Montage) nicht auf Mahnungen reagieren konntest.

Vielleicht kann man Dir bzgl. der Mahnkosten entgegen kommen.

Kommentar von kevin1905 ,

Eine Abtretung liegt hier nicht vor.

Du lehnst dich hier ziemlich weit aus dem Fenster ohne überhaupt zu wissen ob die Hauptforderung berechtigt ist.

Ferner sind Inkassokosten bei einem Unternehmen wie einem großen TK-Dienstleister grundsätzlich nicht erstattungspflichtig.

Kommentar von Samika68 ,

Unterlasse bitte Deine unverschämten Äusserungen.

Ich lehne mich hier nicht ziemlich weit aus dem Fenster - es ging hier nicht um die Frage, ob die Hauptforderung berechtigt ist, sondern darum, ob die Inkassogebühren rechtens sind.

Für die 16,00€ alleine kann das Inkassounternehmen 58,50€ Gebühren verlangen. Hier kommen noch Mahnkosten dazu.

Woher weisst Du denn so genau, ob eine Inkassozession vorliegt, oder nicht?

Es verlangt hier auch nicht das TK-Unternehmen die Inkassokosten, sondern das Inkassounternehmen selbst.

Kommentar von Xipolis ,

Eine 1,3 Gebühr für ein einfaches Briefchen ist schon ziemlich unverschämt vom Inkassounternehmen, denn das RVG sieht hier nur eine 0,3 Gebühr vor. Das sind dann 15.- plus 3.- € Auslagen.

Und in Deinem angenommen Fall müsste dies eindeutig durch ordnungsgemäße Abtretungsurkunde im Original (410 BGB) nachgewiesen worden sein. Davon hat der Fragesteller nichts geschrieben.

Dazukommt, dass der Mehrwert durch das Inkasso nicht gegeben ist bei einem Konzern der selbst Inkasso betreibt, womit die Kosten des Inkassounternehmens nicht als Schadenersatz geltend gemacht werden können.

Weiter kommt dazu, dass bei Tätigkeiten auf Erfolgsbasis auch kein Schaden entsteht, denn der liegt nur vor, wenn der Auftraggeber nachweislich die Inkassokosten vorab zahlen muss.

Widerspricht nun der Schuldner dem Inkassounternehmen ist das Inkassoverfahren gescheitert und das Inkassounternehmen muss den Auftrag wieder zurückgeben, denn eine gerichtliche Vertretung im Rahmen einer Zahlungsklage ist nicht möglich.

Kommentar von kevin1905 ,

Unterlasse bitte Deine unverschämten Äusserungen.

So lange du rechtlich falsche Informationen hier verbreitest werde ich diese angehen. Sachlich aber mit aller Härte!

Woher weisst Du denn so genau, ob eine Inkassozession vorliegt, oder nicht?

Weil ich in 12 Jahren als Unternehmer nicht einmal eine Zession bei nicht titulierten Forderung gesehen habe.

Wenn das Inkassobüro tatsächlich Gläubiger wäre, hätte es dies nachzuweisen (§ 410 BGB) und darf natürlich keine Gebühren verlangen, in eigener Sache!

Das wäre ein versuchter gewerbsmäßiger Betrug und nichts anderes!

Kommentar von Xipolis ,

Wenn das Inkassobüro tatsächlich Gläubiger wäre, hätte es dies nachzuweisen (§ 410 BGB) und darf natürlich keine Gebühren verlangen, in eigener Sache!

Völlig korrekt.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Rechtens aber nicht durchsetzungsfaehig 

Dies gilt vor allem für die Inkasso und die rls Gebühren 

Forderungsinhaber ist nicht der Inkasso laden

Kommentar von franneck1989 ,

Samika: Das ergibt absolut keinen Sinn. Bei einer Abtretung wird das Inkassobüro selbst Gläubiger. Wenn man sich aber selbst beauftragt, darf man gemäß RVG nichts an Gebühren fordern. Das wäre nichts weiter als gewerblicher Betrug.

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