Meine Psychotherapeutin behauptet Sachen die nicht stimmen?

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13 Antworten

Ungerechtfertigte Unterstellungen begegnen einem im ganz normalen Alltag auf unterschiedlichste Weise immer wieder und können bei psychisch stark angeschlagenen Menschen auch zu Überreaktionen führen, die dann weitere heftige behindernde psychische Symptome nach sich ziehen.

Deshalb gehört es zu den ganz normalen psychotherapeutischen "Tricks", bei passenden Fällen zwischendurch einmal Tests vorzunehmen, wie angemessen oder unangemessen ein Patient auf ungerechte Unterstellungen reagiert, weil danach die weitere Therapie justiert werden kann. Natürlich gehört neben genügend Fachwissen auch eine Menge Fingerspitzengefühl dazu, damit ein solcher Test nicht im Desaster endet.

Jedoch gibt es leider auch Psychotherapeuten, die sich erheblich übernommen haben und deswegen alles mögliche durcheinder wirbeln und manchmal auch Patient A mit Patient B verwechseln. Ob das eine oder das andere vorliegt, kann man nicht durch Rückfrage glaubwürdig erfahren. Da hilft, wenn man Wert darauf legt, nur ein passender "Gegentrick", mit dem der Patient testet, wie aufmerksam oder unaufmerksam oder schusselig der Therapeut ist bzw. in diesem Fall die Therapeutin.

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Kommentar von Dahika
22.11.2016, 12:36

Deshalb gehört es zu den ganz normalen psychotherapeutischen "Tricks",
bei passenden Fällen zwischendurch einmal Tests vorzunehmen

So ein Quatsch. Einen Psychotherapeuten, der Tricks anwendet, würde ich sofort sausen lassen. Tricks sind dicke Kunstfehler.

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Uiii, das hört sich für mich aber sehr nach einer eisernen Abneigung gegen Weinen (Schwäche zeigen) an. Ich halte es da für sehr gut möglich, dass es dir an besagtem Tag sehr nach Weinen zumute war, du es aber erfolgreich unterdrückt hast. Aber so ganz ohne kleiner Anzeichen funktioniert das nicht immer und ich halte es für möglich, dass deine Therapeutin gut genug ist, um diese kleinen Hinweise zu entdecken. Und du regst dich halt darüber auf, weil es für dich ja ach so schlimm wäre, Anzeichen von Weinen gezeigt zu haben.

Natürlich kann ich mich irren, aber möglicherweise ist ja doch was Wahres dran - und in diesem Fall würde ich dir raten, dich mit deiner enormen Abneigung gegen Weinen beschäftigen. Warum ist das so? Woher kommt es? Was bewirkt es?

Möglicherweise kannst du das mit deiner Therapeutin erarbeiten, aber dafür müsstest du bereit sein, Unbewusstes und Unterdrücktes wahrzunehmen und zuzulassen. Solange du dich in deiner Rüstung verbirgst, wirst du da nicht weiterkommen - und das zugrundeliegende Problem wird weiter im Vorborgenen existieren und es wird dir und deinem Leben nicht unbedingt gut tun :)

Aber es kann auch darauf hindeuten, dass die Psychotherapeutin ihrerseits ein Problem hat und es ihr selbst nach Weinen zumute war, das sie in sich unterdrückt und bei dir wahrzunehmen geglaubt hat. Allerdings halte ich es für unwahrscheinlicher - schon weil es dich so sehr ärgert. Das würde es (wahrscheinlich) nicht tun, wenn du kein Problem damit hättest. Wozu dann ärgern?

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Kommentar von onedirectionx
22.11.2016, 20:44

Du verstehst das falsch! Ich habe doch geschrieben, dass es nicht schlimm wäre, wenn ich geweint hätte. Außerdem weine ich auch manchmal vor meiner Familie oder vor Freunden und das ist mir auch nicht peinlich.

Ich bin wütend weil sie sich so sicher ist und nichtmal darüber nachgedacht hat, ob sie vielleicht falsch liegen kann und mich als die im Unrecht abgestempelt hat. Ich habe nämlich darüber nachgedacht, ob sie vielleicht recht haben könnte, aber so ist es nicht.

Und ich finde nicht, dass so ein Fehler passieren sollte. Sie meinte ich hätte alle Taschentücher verbraucht und extrem geweint und so war es einfach nicht, sie muss mich verwechselt haben.

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Viele brechen die Therapie ab, wenn es langsam ernst wird und and Eingemachte geht. Das solltest du nicht machen! Schon gar nicht wegen so einer Kleinigkeit, da es total egal ist ob man mal geweint hat oder nicht. Ich habe den Eindruck, du brauchst evtl sogar mehr Therapie. Schon mal über eine psychosomatische Reha nachgedacht?

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Kommentar von onedirectionx
22.11.2016, 20:49

jeder versteht mich hier falsch. Es geht nicht um das Weinen, es geht um sie und dass sie mich nicht versteht und mir nicht zuhören will

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Was für einen Unterschied macht es, ob Du ein Mal oder kein Mal geweint hast?

Und weswegen stellst Du wegen dem ihre Kompetenz in Frage?
Ist deine Angststörung etwas weniger geworden? Kannst Du Dich besser im Leben orientieren? Hat sich in den 2 Jahren etwas in Dir verbessert?

Diese Fragen sind wichtig. Zumindest kann ich nicht nachvollziehen, weswegen man eine Stunde füllen muss, ob man nun 2 Mal geweint hat oder gar nicht... ich mein, selbst zwei Mal sind sehr sehr wenig. Und warum ist es Dir so wichtig, dass Du nicht geweint hast? hm...

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Kommentar von onedirectionx
22.11.2016, 20:47

Es geht mir nicht unbdingt ums weinen. Es hätte auch ein Aggroanfall sein können oder so. Es geht mir darum, dass sie nicht einmal darüber nachgedacht hat, ob sie mich vielleicht doch verwechselt haben kann und mich als ,,dumm" abgestempelt hat.

Meine Angst hat sich verbessert, aber ich weiß nicht ob es an ihr lag oder daran, dass ich älter werde.

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Ich denke nicht, das sie keine Ahnung hat und dich abzockt. Entweder hast du es wirklich vergessen das du geweint hast oder sie hat dich vielleicht verwechselt.Die Hauptsache ist, das sie dir bei deinen Angsrtstörung hilft und du dich jabei gut fühlst,wenn ihr redet.Und du hast ja geschrieben, das du gerne mit ihr redest, das ist doch gut. Manchmal wollen auch 
Psychotherapeuten ihre Meinung durchsetzen.Ich hatte auch mal so ein ähnliches Problem mit meinem Psychotherapeuten, erst habe ich mich selber geärgert, dann habe ich nochmal beim nächsten Termin meine Sicht erzählt und wir konnten es auch gut klären.Manchmal ist es auch besser einfach zuzustimmen,man selber weiß es natürlich wie es wirklich ist.Ich kann nicht so gut erklären ;) sry.

LG Annika

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Also jeder versteht unter "weinen" etwas anderes.

Kann es nicht sein das in 2 Jahren deine Augen mal "feucht" geworden sind.....

Deiner Therapheutin jetzt gleich sowas zu unterstellen finde ich übertrieben und unfair - wenn du dich aber nicht mehr wohl fühlst musst du dir einen/eine neuen/neue suchen.

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Kommentar von Annika4567
21.11.2016, 23:16

im leben ist nichts fair

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Kommentar von BigDreams007
22.11.2016, 06:39

Ja klar - das ist natürlich die beste Rechtfertigung selbst unfair zu sein!

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Kommentar von onedirectionx
22.11.2016, 20:51

Sie meinte ich hätte extrem geweint und alle Taschentücher verbraucht und das stimmt einfach nicht.

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Kommentar von BigDreams007
23.11.2016, 06:44

Sagt mir eine 13/14 jährige :))

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Ob ein Mal oder kein Mal macht für mich überhaupt kein Unterschied - sie wollte Dir mitteilen, dass es wenig ist. Eine Therapie bzw. die Gesprächssituation dort ist ein Raum, in dem sensible Themen aufgearbeitet werden und in dem sehr viel Platz ist, um auch mal zu weinen. Bei 2 Jahren Therapie ist 0-1 Mal weinen sehr wenig. Die Frage, die sich stellt, ist: Warum? Willst Du nicht? Kannst Du nicht? 

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Kommentar von onedirectionx
22.11.2016, 20:50

ich muss einfach nicht. Die Gründe weswegen ich bei ihr sind, sind nicht so extrem...

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Besprich das bitte alles mit deiner Therapeutin.

Aber ich als Therapeutin würde mich  mit dir auf keinen Machtkampf einlassen, wer nun Recht hat. Das ist doch völlig uninteressant. Fliegenbeinzählerei.

Mich, als Therapeutin würde interessieren, was so kränkend für dich ist, wenn sie meint, du hättest einmal geweint. Ich würde fragen, warum es dir so wichtig ist, nicht geweint zu haben. Und was es dir bringt, in der Therapie nicht zu weinen.
Ich würde fragen, was dir der Machtkampf bringt.

Das ist die eigentliche Frage. Aber die Kirschkernschnitzerei, ob du einmal- oder keinmal geweint hast, ist uninteressant. Aber so was von.

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Naja diese ganzen Psychologen behaupten öfter mal Dinge, die nicht stimmen, echt ey!

aber ich würde trotzdem wietermachen, du kannst auch viel Nützliches von denen lernen, meistens merken die das dann noch nicht einmal :D

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Das kann dir doch egal sein. Unterstellungen wirst du noch dein ganzes weitere leben erfahren. Ob von therapeutin noch von freunden oder familie oder oder oder.
Ehrlich gesagt musste ich irgendwo ein wenig ,,lachen" denn als ich den titel und die ersten wörter gelesen habe daxhte ich sie unterstellt dir grössere dinge. Wie das du darin keine ängste hättest oder das es dir gut geht und du keine therapie bräuchtest oder das du nur aufmerksamkeit suchst oder was auch immer sie dir unterstellen könnte aber als ich das mit dem weinen gelesen habe fragte och mich was das für eine rolle spielt? Das beeinträchtigt nicht die therapie. Zumal siensagte in diesen 2jahren. Von so langer zeit mag weder sie noch du an jede einzelne therapie erinnern nur sie schreibt einfaxh alles auf.

Also bisschen komisch fand ichs schon weil würde mir meine therapeutin ,,unterstellen" das ich geweint hätte oder nicht, wäre mir das egal, weil ich es anders im kopf habe bzw. Weiss wie es war und sie ebenfalls denkt sie weiss wie es war und es ist nunmal so und es beeintröchtigt die therapie nicht und wir stellen bei der sache einfach klar das wir verschiedene meinungen haben und gehen zum eigentlichen thema zurück.

Wenn du eine therapie machen würdest weil du nicht weinen könntest und das seid deinem 5. lebensjahr nicht mehr getan hättest wäre es was anderes aber du gehst ja wegen ängsten in die therapie und nicht ob du geweint hast oder nicht.

Zudem musst du lernen das dir nicjt alles immer so wichtig und nahe geht. Wenn es weiter so geht dann irgendwann kommst du vor grösseren unterstellungen nicjt mehr klar.
Und man kann sich nicht vor allen dingen rechtfertigen.

Solange sie eine gute therapeutin ist und u gut mit ihr reden kannst, dann solltest du dir das nicht dadurch verderben lassen.

Du kannst ihr das genau sagen, dass du sie nett findest und mit ihr gut reden kannst, aber etwas zu sagen was DEINER MEINUNG nach nicht so war beschäftigt dich und macht vielleicht irgendwo das vertraudn kaputt darum möchtest du nicht weiter auf diesem thema rum hacken da ja nixht das das eigentliche problem ist was du hast weshalb du zur therapie gehst.

Da sollte sie das verstehen und ihr könnt es beiseite schieben statt wegen einem weinen oder nicht weinen was auch immer ein so drama zu schieben was irgendwo nicht nötig ist. ^^

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Kommentar von Dahika
22.11.2016, 12:44

beiseite schieben, sollte man es nicht. Das Thema der nächsten Stunden wäre der Sinn und Zweck des Machtkampfes.

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Such lieber ne neue :)

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Kommentar von schloh80
22.11.2016, 07:49

Genau. Immer sofort Beziehungen abbrechen, wenns für einen schwierig wird. So ist das abolut richtig!

Überhaupt. Psychotherapie ist ja eh lächerlich. Kostet einen persönlich ja auch nichts, hat also keinen Wert.

Die faulen Typen sitzen den ganzen Tag auf dem Hintern und werden eh nur von der Gesundheitspolitik für Nix durchgefüttert.

Richtig so, die Typen durchzuwechseln wie Unterhosen. Und die, die das machen, merken dann ja auch nach 10, 12 Therapeuten, dass DAS ALLES nichts bringt. Die sind ALLE inkompetent, und ALLE sind total gleich.

Und daher ist das alles Quatsch und liegt nicht daran, wie einige wenige kritische Stimmen zaghaft anmerken, dass es keine Dienstleistung ist, die man einfach wechselt, so wie man eben in einem anderen Supermarkt einkauft, wenn der alte einem nicht mehr passt.

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Kommentar von mrseliane
22.11.2016, 08:20

meine meinung wäre sogar das man überhaupt zu keiner phsychotherapeutin geht. also reg dich mal ab

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Wenn Du das Gefühl hast, dass Sie nichts mehr für Dich tun kann, gehe zu einen anderen Psychologen.

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Kommentar von ancanei
22.11.2016, 08:53

Im Fall halte ich es aber auch für sehr gut möglich, dass ein Punkt erreicht ist, an dem es unangenehm wird. Und jedesmal wegzurennen, wenns unangenehm wird, ist keine Lösung, sondern würde die zugrundeliegende Angststörung nur verstärken. Weil das Unterbewusstsein ja gewonnen hätte: Wenns unangenehm wird - abhauen.

Aber das muss der/die Frager(in) selbst entscheiden.

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Kommentar von FrauFanta
22.11.2016, 11:19

Das sehe ich genauso

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ich denke, ihr müsst zunächst mal klären, was ihr als weinen interpretiert.

ihr könnte es genügen, dass du tränen in den augen hattest. du könntest darunter erst nen heulkrampf verstehen.

annokrat

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Kommentar von onedirectionx
22.11.2016, 20:51

Sie meinte ich hätte einen Heulkrampf gehabt und alle Taschentücher verbraucht.

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