Frage von Smieszka, 57

Meine Oma (väterlichseits) ist verstorben ich bin minderjährig und wascheinlich gibt es mehr Schulden als Geld was soll ich tuhn?

Meine Oma (väterlicherseits)ist im Januar verstorben und ich hab ende Februar davon mitbekommen , da ich seit 2 Jahren kein Kontakt mehr habe. Meine Eltern sind getrennt und meine Oma hatte die ganze zeit kein Kontakt zu meinem Vater. Ich hatte auch keinen Kontakt zu ihm.Meine Oma hat mich (17 Jahre) , meine Schwester (20 Jahre) und 2 meiner Onkels ihr Geld vererbt und ein Onkel hat das erbe ausgeschlagen. Ich hab letztens erfahren das es sein kann das ich mehr schulden bekommen würde als das geld was ich bekommen würde da meine Oma auf das Haus eine Hypothek hat und schulden hat aber ich weiß nicht wie viele und ich kann es nicht mehr ausschlagen da die 6 Wochen Frist vorbei ist und ich hab angst das ich wenn ich 18 bin viele schulden bekomme. Meine mutter könnte die schulden auch nicht bezahlen da sie nicht viel verdient. um meine schwester sorge ich mich auch da sie volljährig ist und schon alleine wohnt und wenn sie schulden bekähme dann wäre sie komplett pleite und könnte ihre wohnung nicht mehr bezahlen..was soll ich nun tuhn? könnt ihr mir helfen (wenn ein rechtsanwalt oder notar in den forum ist bitte antworten es ist ziemlich wichtig! :)

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Smieszka,

Schau mal bitte hier:
Rechtsanwalt Oma

Antwort
von Ronox, 16

Erst einmal kannst du als Minderjährige eine Erbschaft sowieso nicht ausschlagen. Das müsste dein gesetzlicher Vertreter machen. Also deine Mutter, dein Vater oder beide zusammen, je nachdem wer die elterliche Sorge hat.

Woher weisst du, dass du zur Miterbin eingesetzt worden bist? Liegt ein Testament vor? Wurdest du vom Nachlassgericht benachrichtigt? Es könnte nämlich auch sein, dass du gar nicht zur Miterbin eingesetzt bist, sondern ein Geldvermächtnis erhalten sollst. Das ist üblicher bei Enkeln, als sie gleich zu Erben zu machen. Angst, dass du mit 18 plötzlich hoch verschuldet bist, brauchst du keine haben. Der Gesetzgeber hat mehr als genug Normen geschaffen, um Minderjährige hier zu schützen. Mit deiner Mutter solltest du aber auf alle Fälle darüber reden, damit sie sich mit den anderen potentiellen Erben und eventuell dem Nachlassgericht in Verbindung setzt.

Antwort
von DarkScammer321, 31



Ist der Nachlass übschuldet oder zahlungsunfähig, trifft die Miterben die Pflicht, ein Nachlassinsolvenzverfahren zu beantragen. Das gilt auch für den minderjährigen Miterben bzw. seine gesetzlichen Vertreter.

Daneben erlangt das Gesetz zur Beschränkung der Haftung Minderjähriger Bedeutung. Nach § 1629a BGB kann der volljährig gewordene Minderjährige seine Haftung auf das Vermögenbeschränken, das bei Eintritt der Volljährigkeit vorhanden ist bzw. war, was natürlich auch für Erbschaften gilt. Das gilt auch bei einer schon vor Eintritt der Volljährigkeit erfolgten Aufteilung des Nachlasses. Ist der Nachlass hingegen bei Eintritt der Volljährigkeit noch nicht geteilt, sollte der volljährige gewordene ehemalige Minderjährige unbedingt sofort die Nachlassteilung verlangen. Verlangt er nämlich nicht binnen drei Monaten nach Eintritt der Volljährigkeit die Nachlassteilung, wird nach dem Gesetz vermutet, dass die Schulden aus der Erbschaft nach dem Eintritt der Volljährigkeit entstanden sind. Wenn diese Vermutung vom volljährig Gewordenen nicht widerlegt werden kann, kann er seine Haftung nur noch durch die Nachlassinsolvenz beschränken, die immer beantragt werden kann, sieht sich aber möglicherweise Schadensersatzansprüchen ausgesetzt.
(http://www.ndeex.de/)


Antwort
von zahlenguide, 24

du kannst ein Erbe auch ausschlagen, wenn du davon nur Nachteile erwartest - so wie es dein Onkel getan hat. Soweit ich weiß, wirst du gefragt, ob du dein Erbe annehmen möchtest oder nicht. dann kannst du sagen, was du möchtest.

Antwort
von ZockenistBeste, 14

nein, da wird geld da sein

die immobilie wird nicht so hoch beliehen sein und die ist ein guter wert meist

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