Frage von Katrin0016, 50

Meine Oma fehlt mir noch sehr. Was soll ich tun?

Am Samstag der 16. Juli 2016 ist meine Oma gestorben. Ich war richtig geschockt, als die vom Pflegeheim anriefen, dass meine Oma nicht mehr lebt. Ich habe erst mal geweint, weil ich sehr traurig war. Meine Oma war auch sehr krank. Sie lag nur noch im Bett und konnte nicht mehr so deutlich sprechen. Ich habe meine Oma sogar Tod im Bett gesehen. Es war einfach nur schrecklich, sie so zu sehen. Als ich sie in der Leichenhalle gesehen habe, habe ich meine Oma erst nicht erkannt, weil sie so anders aussah. Sie war auch sehr kalt. Letzten Donnerstag war die Beerdigung von ihr. Jetzt ist sie für immer weg und ich sehe sie nie wieder. Sie kommt nicht mehr zurück. Das finde ich sehr schade. Ich wünsche mir einfach, dass sie wiederkommt. Wenn es doch nur Besuchszeiten geben würde. Also das sie wieder auf die Erde kommt und uns besucht. Sie fehlt mir einfach sehr. Heute habe ich sie richtig vermisst. Ich habe in den Himmel geschaut, um habe mir gedacht, was sie da oben wohl gerade macht. Bestimmt sieht sie meinem verstorbenen Opa wieder und so weiter. Mein Opa habe ich nie kennengelernt. Meine Oma ist seid einer Woche Tod und sie fehlt mir immer noch. Sie geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich habe mich immer gut mit ihr verstanden und sie war sehr freundlich und auch witzig. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich vermisse sie ganz schrecklich. Was kann ich machen?

Antwort
von piadina, 26

Es tut mir leid, dass Du Deine Oma verloren hast. Der Schmerz wird noch eine ganze Weile anhalten und geht vllt. niemals ganz weg, aber er wird milder. Es ist immer ein gravierender Einschnitt im Leben, wenn ein so naher, geliebter Mensch stirbt.

Laß ruhig alle Gefühle zu, die Du hast, es gibt für Trauern keine Anweisung - jeder trauert anders. Denk einfach öfter mal daran, dass Deine Oma zuschaut, wie Du Dein Leben gestaltest.

Antwort
von comhb3mpqy, 14

Du kannst mit einem Menschen darüber reden.
Wenn Du mit einem Menschen reden möchtest, den Du nicht kennst, dann
gibt es dafür auch eine Lösung: Es gibt im Internet und über das Telefon
kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Du kannst ja mal im
Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler
Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe,
um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.
Wenn Du weitere Argumente haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z. B.  fragen oder auf mein Profil gehen ,dort findet man Gründe.

Antwort
von Merekos, 21

Zunächst einmal tut es mir Leid für dich.
Aber Versuch dich ein bisschen abzulenken. Dann ist alles nicht so schlimm

Antwort
von Aurofons, 21

Du bist immer, sooft Du willst, mit Deinen Gedanken mit ihr verbunden. Sie lebt in Dir fort. Es war wichtig für dein Gefühl, dass Du Deine Oma tot gesehen hast. Auch wenn es schwer ist, nur so kann Dein Gefühl von einem lieben Menschen Abschied nehmen. Das ist der Lauf der Dinge, wir müssen alle wieder gehen.

Man muss froh sein, wenn nicht in der falschen Reihenfolge gestorben wird (Kind vor den Eltern). Die Zeit heilt diese Wunden. Sprich auch mit Deiner Mutter oder Deinem Vater darüber - je nachdem wessen Mutter verstorben ist - und tausche Erinnerungen aus.

Bei mir sind zuerst die vier Großeltern und später auch die Eltern verstorben. Es war schwer und sie fehlen, weil man sie oft noch was fragen möchte. Andererseits bin ich auch manchmal froh, dass ich das Unvermeidliche schon hinter mir habe.

Weil Du „Tod” statt „tot” geschrieben hast: Wenn etwas nicht mehr lebt, scheibt man hinten mit „t”: Totgeburt (Kind war vor der Geburt schon tot). Wenn noch Aktivität da ist, mit „d”: tödlich verletzt (lebt noch), der Tod (der Sensenmann ist in der Vorstellung eine aktive Person)

Antwort
von Ichhelfedir2001, 31

Ich kann dich verstehen. Mein Opa ist am 17. Juli 2016 gestorben. Ich war auch dort, wo man die Leiche ansehen konnte. Ich war so traurig. Ich denke immer daran, dass er ein sehr schönes leben hatte und eine familie die ihn geliebt hat. Ich denke an die guten Zeiten mit ihn und mir geht es bisschen besser...

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