Meine Nichte spielt schon immer gerne Fußball und oft besser als gleichaltrige Jungs. Nun will sie immer in den Ferien in Fußballcamps und möchte das am liebsten beruflich machen. Ihre Eltern sind nicht so begeistert, sie wollen, dass sie erst mal was "Vernünftiges" macht. Sollten Sie sich durchsetzen oder ihr den Willen lassen?

man sollte und muss beides unter einen Hut brigen..und von ferne Vorschläge zu machen, ohne dass man die Person kennt ist sowieso sehr schwierig..
Eins sollte sie jedoch bedenken, die Gehälter, die bei Männern im Hochleistungsfußball gezahlt werden , sind für Frauen die blanke Utopie..

Fußballcamps ja, beruflich nein. Weiß sie, dass sie als Profifußballerin mit Anfang 30 zum alten Eisen gehören wird? Und dass nicht jeder/jede für viel Geld von irgendeinem Club gekauft und damit reich wird? Man kann ansonsten wohl kaum davon leben.
Ein Beruf, der viele Jahre ausgeübt werden kann und seine Frau ernährt, ist in jedem Fall vorzuziehen. Fußball spielen kann man als Hobby nebenher.
Dasselbe gilt mehr oder weniger auch für Klavierspielen, Ballett, Malen und anderes, keineswegs nur für den "unweiblichen" Fußball. Sie sollte nicht den Verdacht bekommen, dass alle es ihr nur deshalb nicht gönnen, weil das Fußballspielen nicht weiblich genug ist.
messemann am 4. Mai 2008 16:28 Sie kann ja nach der Spielerlaufbahn den Trainerschein machen, und bleibt dem Fußball treu.;-)
cyberoma am 4. Mai 2008 16:36 So viele Trainer, wie es altgewordene Fußballspieler gibt, werden gar nicht gebraucht. Auch die Ballett-Tänzerinnen wollen später alle eine Ballettschule aufmachen...
messemann am 4. Mai 2008 16:51 Na dann aber ein bischen Ballett bitte...;-)

Da kann man sich ruhig auch schon mal gegen die Eltern durchsetzen? Wie alt ist sie denn? Wenn sie über 18 ist, dann haben die Eltern sowieso nichts mehr zu sagen!

Dann laß sie doch;-) Ich melde meine Tochter auch bein Fußball an. So lange sie Spass daran hat soll sie es machen.

Warum nicht wenn sie Interesse daran gefunden hat.
Schließlich sind die Frauen Weltmeister geworden und nicht die Männer, also lass sie, damit uns das erhalten bleibt!

sie soll zwar einen Schulabschluß machen, damit sie noch etwas in der Hand hat, falls sie z.B. verletzungsbedingt irgendwann nicht mehr Fußballspielen können sollte. Aber ansonsten ist es doch toll, wenn sie ein Talent hat, was ihr auch Spaß macht und sie es zum Beruf machen will. Da sollte sie von den Eltern volle Unterstützung kriegen.

Wenn sie das Zeug dafür hat. Ist ja nicht gerade ein unterbezahlter Job. Drücke ihr die Daumen.

Dann lass sie um gottes willen spielen, sonst wäre das reinste vergeudung. Ihre Eltern wollen mit sicherheit nur, dass sie genauso freudlos aufwächst wie sie es villeicht selbst mussten

Warum sollte sie nicht Fussball spielen? Jede sportliche Betätigung ist für Jugendliche sinnvoll! Und Damenfussball ist heute längst nicht mehr so exotisch, wie noch vor ein paar Jahren!
Allerdings haben die Eltern vollkommen recht, wenn sie darauf drängen, dass sie eine "normale" Ausbildung macht! Sich auf Sport als berufliche Zukunft zu verlassen ist sehr naiv und gefährlich! Da kann so viel dazwischen kommen, was eine Karriere unmöglich macht! Und zum Schluss steht man dann da und hat gar nichts!
Warum nicht? Ob sie schließlich Profi wird, das wird sich ja erst viel später entscheiden. Aber wenn ein Kind wirklich sehr gut in seinem Hobby ist, egal ob Fußball, Geige spielen oder zeichnen und es zudem auch noch gerne macht, dann würde ich als Elternteil mein Kind nach allen Kräften unterstützen.

Also wenn sie wirklich fun an der sache hat und auch besser ist als andere JUNGEN in ihrem alter die im verein spielen, dann sollte man schon in betracht ziehen das sie so eine karriere anfängt, allerdings sollte man auch darauf achten das sie nebenbei noch einigermaßen in der schule mitkommt. Ich denke wenn sie wirklich so gut spielt hat sie eine echte chance. Wo spielt sie denn? Und dann würde ich mal die Trainerin oder den Trainer fragen wie das so ist. Wenn er/sie auch meint das könnte was werden dann einfach mal bei einem größerem verein bewerben falls es keiner ist.

Beides, wenn es ihr richtig Spaß macht, wird sie es schaffen. Kick it like Backham ist ein sehr netter Film dazu, aber eben Hollywood

Warum nicht?Fußball fördert die Team-fähigkeit und bringt Spaß und Freude und außerdem betreibt sie dann Sport und hängt nicht dauernd vorm Fernseher etc. ich glaube dass gerade Kinder eine Kindheit verdient haben, wo sie ihre Hobbies selbst wählen sollten, später könnte es vll zurück kommen, wenn die Eltern sie irgenwo hineinstecken. Sie solls einfach mal ausprobieren.

Wunderbar!Meine beiden Nichten Noreen und Attya spielen bei Union Minden-die Große als Torwartin (Kreisklasse)die Kleine als Verteidiger....und das seit Langem und mit viel Erfolg.Beide Mädchen sind Muslima!Vielleicht schauen Sie mal auf der Seite von Union Minden,und nehmen Kontakt auf-denn der Verein hat überall hin gute Beziehungen,und können sicher einen Fußballclub in Ihrer Nähe weiterempfehlen.Oleoleeeeoleeeee....
Was nicht ist kann ja noch werden, und wenn man von seinem "Hobby" auch noch Nurleben kann ist es doch schon sehr schön. Die Werbeverträge der Frauen sind aber schon auf guten Niveau.