Bei ihr wurde Depression diagnostiziert, aber mit den medikamenten wirkt sie völlig apatisch und abwesend. Ist das normal? was sollte man tun?

Ob die Tabletten eventuell die Falschen sind, kann nur der behandelnde Arzt feststellen. Depressionen sind unbedingt behandlungsbedürftig. Vielleicht sollte beim nächsten Arzttermin jemand mitgehen, dem deine Nichte vertraut und der Probleme möglicherweise besser ansprechen kann als sie selbst.


ähnliche frage, alte antwort:
beantwortet von Patron am 19. September 2007 10:57 4x Thumbupvoted
hier ist ein tipp aus früheren fragen zu depression, bei der ja immer auch der schlafrhythmus durcheinander ist:
folgendes kann sehr hilfreich sein, wird teils auch in entsprechenden kliniken angewandt: der depressive sollte eine nacht total wach bleiben, zb mit hilfe von freunden, die sich alle zwei stunden ablösen und ihn wach halten mit gesprächen und spaziergängen usw. nicht den fehler machen und morgens gegen vier oder fünf dann doch hinlegen, sondern stur durchhalten und erst am abend des folgenden tages wieder hinlegen. häufig ist die überraschende wirkung die, dass am darauf folgenden morgen der depressive wie umgewandelt ist, so, als wäre er plötzlich wieder in seinen richtigen rhythmus reingekommen, mit besserung der stimmungslage und des schlafverhaltens. Versuch es, es kann auf gar keinen fall schaden und hat recht große chancen, die wende herbeizuführen!
alles gute! Patron
ps
viel viel trinken ist wichtig. besorg dir das buch
dr. med. f. batmanghelidj, die wasserkur bei übergewicht, depression und krebs, isbn 3-935767-59-5.

Zunächst einmal: Unvoreingenommen an die Sache herangehen. Die Aussage "schluckt zu viele" enthält ja schon eine Wertung, zu der selbst ein Mediziner nicht auf die Entfernung Stellung nehmen würde.
Aber auch der behandelnde Arzt muss sorgfältig ausgewählt werden, was wiederum für einen depressiven, medikamentös lahmgelegten Menschen allein nicht leicht ist, darum ist es ja schon gut, dass Sie sich überhaupt kümmern.
Hilfreich dürfte es sein, in die offenen Meetings von Selbsthilfegruppen wie AA oder NA zu schauen. Die Chance, dort auf den geballten (trockenen und cleanen) Sachverstand zu treffen, Menschen, die wissen, welche Doktoren in der Region zu großzügig, zu kleinherzig, zu unsensibel mit psychtrophen Medikamenten hantieren.
Viel Glück!
Ich persönlich halte von den Synthetischen Antidepressivas absolut gar nichts aufgrung schlimmster Nebenwirkungen und die erhoffte Wirkung bleibt auch meistens aus und der Patient ist mehr oder weniger nur ruiggestellt da ich selber 18 Jahre an schlimmen Depressionen litt und in Phsychologischer Behandlung war (die gar nichts brachte) weiß ich wovon ich rede, aus diesen Grund habe ich dann die ADs langsam abgesetzt und habe dann von mir aus zu hoch dosiertem Johanniskraut gewechselt was die Stimmung nach und nach sehr sehr gut aufhellte sollte doch einmal ein schlimmer Schub im anmarsch sein so helfen zusätzlich Homöophatische Medikamente sofort und es kommt gar nicht mehr soweit durch den Einsatz von Homöophatieschen Medikamenten sind die Schübe (depressiven Phasen) wesentlich seltener und schwächer geworden, dadurch kann ich jetzt nach 18 Jahren erstmals wieder ein völlig normales Leben führen und das Leben wieder in vollen Zügen genießen. Meine persönliche Empfehlung: Johanniskraut + ein gutes Homöopatisches Mittel (ein gut Wirksames Koplexmittel ist z.B. P-sta Tropfen) P.S. Johanniskraut hat in Klinischen Tests ( mittelschwere Depressionen ) besser abgeschnitten als synthetische ADs

Sind es wirklich die Pillen? Oder ist das die Depression? Ist es eine Depression oder wird diese Diagnose nur genannt und es steckt noch was anderes dahinter wie eine Psychose? Dann bekäme sie Neuroleptika und keine Antidepressiva. Das würde den Zustand besser erklären. Aber das alles ist eine Sache zwischen Deiner Nichte und ihrem Arzt!
ja natürlich ist das normal wenn mann tabletten gegen deprissionen schluckt. ansonsten den artzt informieren und sich ein rat holen.
Ich habe das bei meinem Exmann auch so erlebt, daher würde ich dir raten, sprich mit ihr und wenn möglich, sollte sie einen anderen Arzt aufsuchen. Möglich, dass sie noch nicht die richtigen (für Sie) Medikamente hat. Wenn Menschen nur noch beleidigen und gemein reagieren, gehört unbedingt mit dem Arzt darüber gesprochen. Denn auf Dauer macht das alles kaputt. LG
PS: Ich würde aus heutiger Sicht, dem zuständigen Arzt "ordentlich die Leviten" lesen. Soweit zu meiner Geschichte. - Alles Gute und baldige Besserung wünsche ich deiner Nichte. LG