Frage von LunaMarie111, 53

Meine Mutter trinkt zu viel Alkohol (Bier)?

Hallo ihr lieben.
Meine Mutter (46) ist nun seit ca. 2,5 Jahren arbeitslos und möchte auch nur in ihrer Branche weiter arbeiten (also auch ein 450€-Job). Seit dem trinkt sie immer mehr Bier. Als sie noch eine Arbeit hatte, hat sie manchmal abends ein Bier getrunken. Es wurde immer mehr und nun trinkt sie zwischen 5 und 9 Flaschen am Tag. Wenn man sie kritisiert oder nicht Ihrer Meinung ist, trinkt sie immer einen großen Schluck und ist auch abends immer sehr gereizt. Ihr Tagesablauf ist auch immer wieder der gleiche (aufstehen, Fernsehen den ganzen Tag und zwischen durch mal kochen oder Wäsche waschen).
Das Problem mit dem Alkohol ist auch bereits dem Freund meiner Mutter und meinem Freund aufgefallen (wir wohnen alle zusammen). Wir sind uns alle ziemlich sicher, dass sie ein Alkoholproblem hat.
Ich möchte meiner Mutter gerne helfen aber weis nicht wie ich das Thema ansprechen soll. Als es der Freund meiner Mutter versucht hat, hat sie es sofort abgestritten und ist wütend geworden.
Vielleicht habt ihr einen Rat für mich. Ich bin um jede Idee dankbar.  

Antwort
von farellson, 6

5-9 Flaschen Bier am Tag, da kann  man  es
nicht verschönern,:
Sie ist  eine Alkoholabhängige, und....Sucht ist eine Krankheit.Und ihr als
Angehörigen könnt ihr nicht viel machen oder helfen.

Die Einsicht kann nur von deine Mutter kommen, und das kann
lange dauern.Wenn ihr Glück habt kann zu einer Moment kommen, wo eine
Selbstgefährdung  vorhanden ist, sei es
...Treppe runtergefallen, Herd angelassen ,Orientierung verloren...Alkoholvergiftung. .Betrunken Auto
gefahren.Dann den Notarzt anrufen oder die Polizei, und sie wird in
die Psychiatrie zum ENTZUG eingewiesen-wegen SELBSTGEFÄRDUNG.

Antwort
von Ille1811, 25

Hallo!

Du merkst ja schon, dass das, was du tust, das Gegenteil von dem bewirkt, was du bewirken möchtest. Guck mal, wo es bei euch die nächste Al-Anon Gruppe gibt.

http://al-anon.de/gruppe-finden/gruppen-finder/

Al-Anon ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Menschen, die Probleme durch die Folgen des Alkoholtrinkens eines nahestehenden Menschen haben.

Antwort
von PinaColada1993, 9

Ja grade auch Angehörige von Alkohol kranken haben es schwer wenn der Betroffene so uneinsichtig ist... man läuft Gefahr auch selber in die Co-Abhängigkeit zu geraten.

Ihr müsst sie mal richtig aufn Pott setzen...(damit meine ich zb auch vom freund ein ernstes Gespräch evtl auch über Trennung wenn sich nichts ändert) wenn die Krankheit schon so weit ist verstehen die jenigen nicht dass ihnen geholfen werden möchte...

Jedoch wenn sie merken dass sich ihre liebsten von ihnen abwenden und den ernst der Lage bemerken, besteht vlt eine chance zur Einsicht...

Sicher ist sie vlt erstmal wütend... aber das bringt sie sicher danach zum nachdenken

Und wenn ihr alles so laufen lasst und sie vlt noch unterstützt und Verständniss dafür habt dass es ihr nicht gut geht WEIL sie halt trinkt und ihr noch Aufgaben abnimmt oder so, denkt sie halt dann kann ich ja so weiter machen und es ändert sich nichts...

SIE muss von sich aus darauf kommen dass sie Hilfe braucht

Oder sucht ihr eine Selbsthilfe Gruppe bzw eine Beratungsstelle wo sie mit Leuten reden kann die vlt das selbe erfahren haben u sie verstehen...

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