Meine Mutter möchte 200 Euro von mir pro Monat haben, da ich eine Ausbildung angefangen habe und jetzt ja selbst Geld verdiene, muss ich ihr das Geld geben?

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20 Antworten

Das nennt sich Kostgeld und deine Mutter möchte, dass du dich nun, da du Geld verdienst, auch etwas an deinen Kosten beteiligst und das kann sie natürlich verlangen. Alternativ, falls du bereits volljährig bist, kannst du dir auch eine kleine Wohnung nehmen und deine Sachen selbst einkaufen. Wird mit 200 Euro allerdings verdammt schwierig

Deine Mutter hat jetzt sehr viele Jahre für dich gesorgt und sie denkt, dass du jetzt anfangen musst, auch was beizusteuern H4 Kinder müssen übrigends weitaus mehr als 200 Euro zahlen, da die Eltern dann für die Kinder kein Geld mehr bekommen.

Bist du minderjährig, musst du das Geld abgeben, bist du volljäehrig, kannst du dich weigern und sie dich dafür vor die Tür setzen oder dir ein Zelt im Garten anbieten und du kaufst dir alles selbst, was du brauchst. Kochen, Wäsche waschen ist dann natürlich auch deine Sache.

Früher war Kostgeld immer üblich, heute, wenn man es sich leisten kann, gibt man dem Kind auch die Möglichkeit, etwas anzusparen für Führerschein, erste eigene Wohnung und Auto usw. Aber das ist eine Pflicht und nicht jeder kann sich das leisten.

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Nun....wenn du noch im Haushalt deiner Mutter lebst, dort wohnst, isst, Wasser und Strom benutzt, deine Wäsche wäschst und so weiter, ist es das normalste von der Welt, dass wenn du eigenes Geld verdienst, du dich an den Kosten beteiligst.

Das habe ich gemacht, das haben/machen meine Kinder, und ist allgemein üblich und doch auch nur fair.

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Ich finde das richtig blöd das die Tochter die eigene Mutter bezahlen soll

Du sollst nicht Deine Mutter bezahlen, sondern Dich wohl eher in angemessener Form an den Kosten beteiligen, die Du verursachst: Wohnkosten, Strom, Heizkosten, Essen, Wasser usw. Das alles wird lange nicht vom Kindergeld gedeckt.

Warum soll Deine Mutter weiterhin alles für Dich bezahlen, wenn Du eigenes Geld verdienst & Deinen Teil beitragen könntest?!
Denn auch dazu ist eine Ausbildungsvergütung da: um Deinen Lebensunterhalt zu decken & zu bezahlen.

Daher finde ich es eigentlich selbstverständlich, dass man seinen Eltern etwas abgibt, wenn man noch zu Hause wohnt & eigenes Geld verdient. Die Höhe ist da natürlich Verhandlungssache, aber ein 1/3 der monatlichen Ausbildungsvergütung oder maximal 300 € finde ich angemessen...

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Du bezahlst nicht deine Mutter, sondern einen geringen Anteil an Wohnung, Strom, Lebensmittel und sonstiges, das jeden Monat an Unkosten anfällt. Wenn es dir nicht passt, dann versuche doch mal, wie weit du mit 200 Euro im Monat kommst, wenn du alles alleine bezahlen muss!

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Du sollst deine Mutter ja auch nicht bezahlen, sondern du trägst deinen Teil zum Haushalt bei. Immerhin wohnst du ja noch bei deiner Mutter, oder? Von daher wäre es nur gerecht, jetzt da du dein eigenes Geld verdienst. Über die Höhe des Kostgelds kann ich jetzt nicht sagen, da ich nicht weiß wie viel du im Monat zur Verfügung hast.
Ansonsten kannst du dir eine eigene Wohnung oder eine WG suchen und ausziehen. Aber dafür zahlst du mehr als 200€ im Monat.

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Hallo,

Ich verstehe total, dass das für dich blöd ist, wenn du jetzt 200 Euro im Monat bezahlen sollst. Vorher konntest du doch auch kostenlos Zuhause wohnen, warum also nicht weiterhin?

Versuche doch einmal, die Seite deiner Mutter zu verstehen. Erstens verbrauchst du Strom und Wasser, du möchtest etwas zu essen und zu trinken haben - das alles ist mit Kosten verbunden. Und es ist nur fair, wenn du dafür aufkommst, zumindest anteilig. Sicher möchtest du dein Geld allein für dich und deine "Freizeit" haben - wer möchte das nicht? Aber ganz ehrlich: Findest du es fair, wenn deine Mutter weiterhin ihr Geld für dich ausgibt und selbst vielleicht sogar auf andere Dinge verzichtet, während du selber Geld verdienst? Zweitens hilft dir deine Mutter, selbständig zu werden. Klingt blöd, ist aber wirklich so. Du bekommst ein kleines Ausbildungsgehalt und da tun 200 Eur weh! ganz klar! Aber so ist das im Leben. Hättest du eine eigene Wohnung, müsstest du wesentlich mehr Geld ausgeben und zudem noch den Haushalt selber schmeißen. Jeder muss für seine Miete, Strom, Wasser, Essen und Co. aufkommen - und man unterschätzt ganz schnell, wie teuer das sein kann! Je eher man lernt, sein Geld richtig einzuteilen, desto besser.

Über die Höhe des Kostgeldes lässt sich natürlich streiten. Vielleicht sprichst du noch einmal in Ruhe mit deiner Mutter darüber. Möglicherweise sind auch Kompromisse eine Option. Feste Aufgaben im Haushalt z.B. oder du übernimmst den einen oder anderen Einkauf. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten und ich bin mir sicher, ihr findet eine akzeptable Lösung für beide Seiten.

Alles Gute :-)

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Ein Gesetz nicht ,aber Deine Mutter wäscht und kocht bestimmt für Dich. Sobald Du eigenes Geld hast,finde ich es korrekt,das Du Dich beteiligst! Eine eigene Wohnung wäre übrigens noch teurer für Dich. Aber vielleicht könnt Ihr Euch einigen,einen kleineren Geldbetrag .

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Ich habe während des Studiums auch 200€ abgegeben für Lebensmittel und Miete etc. ist ohnehin nur ein Bruchteil von dem Geld, das deine Mutter zahlen muss.

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wieviel Ausbildungsvergütung bekommst du denn Netto ?

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Liebe/r xxmcelxx,

stell dir mal vor: Als ich früher noch zu Hause gewohnt habe und dann durch Nebenjobs und während der Ausbildung Geld verdiente, habe ich freiwillig meiner Mutter Geld abgegeben. Und als ich mit der Ausbildung fertig war und volles Gehalt bekam, erhöhte ich die Zahlung auch noch - auch freiwillig!

Denn ich hatte ein Dach über dem Kopf, hatte Strom, warmes und kaltes Wasser und wurde "gefüttert".

Dass man/frau da etwas abgibt, ist doch ganz logisch und ganz selbstverständlich.

Jedenfalls wunder ich mich, wieso du das so abwegig findest und dich über sowas dermaßen echauffierst.

(Trotzdem) liebe Grüße

ichausstuggi

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Deine Eltern leben getrennt. Ich weiß ja nicht, wie die finanzielle Situation bei Euch aussieht. Aber möglicherweise wäre es für Deine Mutter eine Erleichterung, wenn Du einen kleinen Beitrag zum Budget leisten würdest.

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Du wohnst dort ja auch, verbrauchst Strom, isst und und und. Meinst du das ist kostenlos? Das du wenn du eine angemessene Ausbildungsvergutung bekommst Kostgeld abgibst ist sehr richtig

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Eine Gesetzesgrundlage dafür gibt es nicht . Du solltest aber bedenken, dass Deine Mutter dir weiterhin ein sorgenfreies Leben bereiten wird. Sie wird weiterhin für dein leibliches Wohlergehen sorgen, für dich kochen, Wäsche waschen etc....

Da ist es nur recht und billig, dass Du, jetzt wo Du eigenes Geld verdienst , etwas davon zum Haushaltsgeld beisteuerst ! Ob sie das Geld im Haushalt untergehen läßt, sich davon mal etwas für sich selbst leistet - was sie sich bisher vllt. nicht leisten konnte oder sie ev. sogar für DICH einen gewissen Betrag davon spart ??

Ich kann es nicht verstehen, mein Sohn hat ohne großes Murren den von mir geforderten Betrag monatlich pünktlich bezahlt. Ich habe mir davon etwas für mich geleistet und monatl. einen bestimmten Betrag zurück gelegt....das war dann mein Beitrag zum Führerschein...damit hatte er nicht gerechnet...^^



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Natürlich hat deine Mutter ein Recht darauf, von dir Unterhalt zu verlangen - schließlich hat sie jahrelang für dich gesorgt. Wenn du eine Wohnung nimmst wird es teurer. Auch meine Kinder mußten abgeben, auch in der Ausbildung.

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Was ist daran blöd, dass habe ich schon vor 50 Jahren gemacht und zwar freiwillig, man nennt es Haushaltsgeld. Natürlich kommt es auch darauf an was man verdient und es gibt kein Gesetz dafür, dass deine Mutter/Eltern es nicht dürfen.

Überlege mal, wenn du dir eine eigene Wohnung suchen müsstest, was du dann an Ausgaben hättest.

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Kommentar von KaeteK
20.12.2015, 17:51

Ich kenne das auch gar nicht anders...Wir hatten damals deutlich weniger Lehrgeld und mußten dennoch abgeben.lg

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du hast doch zuhause Kost und Logis, und wenn de selber Geld verdienst, dann ist das doch völlig logo, dass de dich an den Haushalts-Kosten beteiligst.

Wo liegt da das Problem?


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Ich finde es völlig normal, dass sich Kinder, die ein eigenes Einkommen haben, sich auch an den Kosten des gemeinsamen Haushaltes beteiligen.

Hast Du kein Zimmer? Isst Du nichts? Wird Dein Wäsche nicht gewaschen?

Meinst Du etwas das ist alles umsonst?

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Das nennt sich Kostgeld und ist vollkommen normal. Sie kann dich vom Gesetz her natürlich nicht zwingen etwas abzugeben aber du solltest daran denken, dass du alleine keine Miete zahlen könntest. Wenn du ihr nichts gibst kann sie dir dafür daheim das Leben schwer machen, z.B. verbieten dass du ihren Strom nutzt, oder sie wäscht deine Wäsche nicht mehr mit, du darfst nur noch 5 min unter die Dusche usw. (ich weiß zwar nicht ob deine Mutter soweit gehen würde, aber das stünde ihr offen)

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Wenn deine Mutter es verlangt, wirst du nicht drumherum kommen!

Du wohnst bei ihr..bisher sicher mietfrei,  beköstigt dich, wäscht deine Wäsche..was ja ganz bestimmt bisher ohne einen Pfennig zu bezahlen geschehen ist.

Wenn es mit deinem Azubilohn in Einklang zu bringen ist, solltest du es, ohne zu murren, auch tun.

...... das die Tochter die eigene Mutter bezahlen soll

Oha..das siehst du allerdings aus einem ganz verkehrten Blickwinkel..was hat deine Mutter für dich bisher alles getan ohne zu murren?

Zudem sei sicher, du wirst nicht die einzige sein, die Kostgeld abzugeben hat.


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Kommentar von amdros
20.12.2015, 18:12

Ja sicher..man kann es nicht allen recht machen, zumal wenn man nicht nach dem Munde redet, aber..den Daumen runter werte ich mal als unreif! Aber sei sicher, wer immer es auch war..damit kann ich leben und beeindruckt mich nicht im geringsten und schon gar nicht wird es mich runter ziehen.

Auch meine Meinung ändert nichts daran..bestärkt mich eher wenn ich all die Antworten lese, die meine Meinung/Einstellung teilen!

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Also ich musste das auch und ich kenne viele die das auch machen mussten.

Man nennt das Kostgeld. Du verdienst nun dein eigenes Geld und möchtest auch weiterhin zu Hause bekocht werden und deine Wäsche gewaschen bekommen. Ebenso Strom und Wasser dort verbrauchen. Alles Dinge für die Deine Mutter aufkommt. Natürlich ist das Gerechtfertigt.

Wenn du irgendwann ausziehst, musst du von deinem Geld dann alles alleine bezahlen.

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