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Meine Mutter kommt mit ihrer Gleitsichtbrille nicht zurecht, was tun?

gefragt von xyungeloestxyungeloest am 18.05.2007 um 18:09 Uhr

Vor einiger Zeit hat meine Mutter sich eine Gleitsichtbrille zugelegt.Leider kommt sie gar nicht zurecht.Kann das noch werden und wie lange dauert so etwas? Oder besser das Teil wieder abgeben. Wer hat damit Erfahrung?


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evistie
beantwortet von evistie am 18. Mai 2007 18:26
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Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, nach einer Woche spätestens sollte man sich dran gewöhnt haben. Wenn nicht, nachprüfen lassen!! Mein Mann ist ein Vierteljahr mit seiner (ersten) Gleitsichtbrille herumgetaumelt, weil er dachte, die Gewöhnung dauert so lange. Und dann war die Zentrierung falsch! Wenn alles in Ordnung ist und Deine Mutter kommt trotzdem immer noch nicht klar, sollte ein kulanter Optiker die Brille zurücknehmen. Die "Großen" wie Fielmann, Apollo etc. bieten das jedenfalls an.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 18. Mai 2007 18:28

ich denke mal auch, die haben da was falsch gemessen. denn mit einfachem schullineal kam mir schon komisch vor.


deroptiker
beantwortet von deroptiker am 18. Mai 2007 18:19
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Hallo,

so aus der Entfernung kann man da jetzt schlecht sagen, woran die Unverträglichkeit liegt. Um mehr sagen zu können müsste ich wissen wo genau die Probleme liegen (z.B. beim Lesen, in der Ferne, bei Blickbewegungen,usw). Ist es die erste Gleitsichtbrille? Wird sie permanent getragen? Gründe für die Probleme könnten z.B. falsche Gläserstärken oder eine falsche Zentrierung sein.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 18. Mai 2007 18:25

das lesen ist furchtbar und sie muss den hals verrenken in alle richtungen.es ist die erste.anfangs hat sie das teil getragen, aber nun will sie nicht mehr.es ist aber nicht das einfache modell, also die der schmale schliff sondern schon die beste stufe.

Kommentar von 1fb893c66655d602654ad77a42777487smallderoptiker am 18. Mai 2007 18:39

Als erstes würde ich nochmal zum Optiker gehen, damit er die Stärke und die Zentrierung überprüfen kann. Es hilft oft schon einfach die Brille etwas höher oder tiefer zu setzen. Des Weiteren sollte er auch die Vorneigung der Brille überprüfen und eventuell etwas verändern. Wie alt ist deine Mutter, wie hoch ist die Addition (der Nahzusatz)?

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 18. Mai 2007 19:06

wir gehen morgen gleich hin, mit meinem neuen wissen. :O))- danke - meine mutter ist 62.aber das mit nahzusatz weiß ich nicht.die brille sitzt aber gut, also das gestell.

Kommentar von 1fb893c66655d602654ad77a42777487smallderoptiker am 18. Mai 2007 19:32

Gut anhand des Alters kann man ungefähr den Nahzusatz abschätzen. Grundsätzlich kann man sagen, dass deine Mutter relativ spät eine Gleitsichtbrille bekommen hat und das ist meist mit einer etwas längeren Eingewöhnungszeit verbunden. Aber lass die Brille nochmal komplett checken, dann nochmal ne Weile ausprobieren und wenns nicht anders geht könnt ihr die Gleitsichtbrille ja zurückgeben. Dann stände entweder eine Bifokalbrille (mit dem Fenster) oder zwei getrennte Fern und Nahbrillen zur Wahl.


anonym
beantwortet von belly am 18. Mai 2007 18:18
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also ich bin mit der brille auch nicht zurecht gekommen, hatte sie aber erstmal nur getestet und dann eben nicht genommen. vielleicht ist der optiker ja so kulant, dass er sie zurück nimmt. mir wurde immer schwindelig.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 18. Mai 2007 18:26

ja, sie kann sie wieder abgeben die optikerkette ist sehr kulant.


Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 18. Mai 2007 19:33
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Der erste Weg führt zum Optiker. Der kann sicherlich alle Bedenken ausräumen. Wieso und warum. Aber liegt es einfach daran, daß deine Mutter sich nicht dran gewöhnen kann, kann man die Gläser wieder zurückgeben. Erst heute war ich selber beim Optiker wegen einer Gleitsichtbrille (bin mir noch nicht schlüssig) und er sagte, daß es auf die Gläser immer eine Art Zufriedenheitsgarantie gibt.


anonym
beantwortet von hansimausi am 18. Mai 2007 18:18
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es braucht eine gewisse zeit bis man sich dran gewöhnt hat.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 18. Mai 2007 20:30
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Ich habe seit vielen Jahren eine Gleitsichtbrille, mit der ich gar nicht glücklich bin.

Hier ist ja der "Streifen", den man je nach Entfernung jeweils scharf sieht, sehr schmal.

Beim Lesen sieht man maximal 10 Zeilen scharf, den Rest mehr oder weniger unscharf.

Wenn man eine Treppe hinuntergeht, muss man den Kopf sehr weit nach vorn beugen, um die Stufen in zwei Metern Entfernung scharf zu sehen.

Augenärzte und Optiker erzählen gern, dass man sich an die Gleitsichtbrille "nur" erst einmal gewöhnen müsste - nach meiner inzwischen achtjährigen Erfahrung ist das Unsinn.


anonym
beantwortet von kbra01 am 18. Mai 2007 22:46
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Das Problem ist, daß sowohl weitsichtig, wie nahsichtig korrigiert werden muß (Alterssichtigkeit). Die Ursache liegt in der in höherem Alter nachlassenden "Flexibilität" der Augenlinse. Mein Augenarzt sagte, als ich eine Brille verpaßt kommen sollte, daß es mit der Brille alleine nicht getan sei. Ich solle viel trinken und so weiter, damit die Restflexibilttät der Linse noch erhalten bliebe. Also eine Brillenstärke fand ich ganz toll. Der Augenarzt schüttelte den Kopf, im Unendlichen solle ich nicht akkomodieren, das würde der "Trägheit" der Linse Vorschub leisten, obwohl ich im Fernen damit ziemlich scharf sah. Ich jongliere nun immer mit zwei Brillen, einer Nah- und einer Fernbrille, wobei ich mich öfters dabei ertappe, die Nahbrille länger aufzulassen. Für Feinstarbeiten brauche ich auch ne Lupe trotzdem noch. Eine Gleitsichtbrille für Nah- und Mittelbereich fand ich ganz passabel. Für Nah-Mittel- und Fernbereich mit einer Brille klappt es leider nicht. Die Entfernungsschätzung ist total verzerrt. Ich habe dabei immer das Gefühl, auf einer Leiter zu stehen und einen Fehltritt zu machen.


anonym
beantwortet von Carla32 am 22. Mai 2007 17:16
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Beim heutigen Stand der Technik und den Fertigungsmöglichkeiten darf es eine Unverträglichkeit von Gleitsichtgläsern nicht mehr geben! Einzige Ausnahme können hier die viel beworbenen Billig-Gleitsichtgläser sein! Aus der Ferne die Ursache festzulegen fällt schwer, dazu bräuchte ich genaue Angaben. Folgende Schritte können unternommen werden, um die Ursache herauszufinden: 1. Der Optiker sollte die Zentrierung der Gläser kontrollieren, sowie die Vorneigung der Brille kontrollieren. Ist hier alles in Ordnung, sollte die Glasstärke nochmals überprüft werden. Ist auch die in Ordnung, so können die Gläser zur Überprüfung zum Hersteller eingeschickt werden. In ganz seltenen Fällen kommt es schonmal vor, daß ein "schlechtes" Glaspärchen trotz der vielen Kontrollen ausgeliefert wird. Auf jeden Fall dran bleiben und nicht locker lassen, bis die Ursache gefunden ist. Denn gut funktionierende Gleitsichtgläser sind bei Alterssichtigkeit durch nichts zu übertreffen. Viel Erfolg!

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 22. Mai 2007 17:20

danke auch dir für die nette antwort. es sind keine billiggläser, die sind von rodenstock und habe 750 eus gekostet. der optiker hat wieder dran rumgewurschtelt, aber nun geht das teil zurück!


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