Frage von Lejli 09.06.2010

Meine Mutter ist lesbisch-wie soll ich damit umgehen?

  • Hilfreichste Antwort von Alustriel 09.06.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du hast sie drauf angesprochen, dass ihre Homosexualität in deinen Augen (und der Bibel) nicht richtig ist. Das reicht, nicht ständig Vorwürfe machen, das nützt auch nichts. Ansonsten kannst du nur beten, dass du den richtigen Umgang mit ihr gezeigt bekommst.

  • Antwort von Qualia 09.06.2010
    23 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebe Leijli.

    Deinen Text in der Frage zu lesen, war für mich zunächst wirklich erschreckend. Ich hab mir aber dein Profil angesehen und du bist Erzieherin und schreibst bei "Über mich":

    "Auch wenn eine Million Menschen eine Dummheit behaupten,es bleibt trotzdem eine Dummheit.. "

    -

    Ein ziemlich guter Anhaltspunkt für diese Frage. Und das beste daran ist ja, dass es von dir selbst kommt. :-)

    Du weist also scheinbar, dass nicht die Masse entscheidet, was richtig und was falsch, was gut und was böse ist.

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    Die Frage ist nun, warum du es in diesem Fall nicht erkennst.

    Homosexualität ist etwas sehr natürliches. Im Tierreich gibt es zahlreiche Beispiele für homosexuelle Tiere und die haben auch ihren Sinn und Zweck.

    Das, was die Homosexualität unnatürlich macht, ist die religiös verklemmte Ansicht in dieser Welt.

    Sollte es tatsächlich einen Gott geben, warum sollte er etwas bestrafen, das eine Liebe als Grundlage hat? Ist er der Gott der Liebe oder nicht? Wenn ja, dann stellt Homosexualität kein Problem dar. Das sind Erfindungen von irgendwelchen homophoben Menschen - oft wahrscheinlich selbst mit homosexuellen Neigungen - mehr nicht.

    Wenn Gott tatsächlich Homosexualität bestraft, wie grausam ist es dann, dass er Menschen mit homosexuellen Neigungen erschafft?

    Es ist keine Entscheidung homosexuell zu sein. Man entscheidet sich nicht dafür oder dagegen. Wenn man es ist, dann ist man es. Die einzige Entscheidung, die man treffen muss, ist, es auszusprechen, dazu zu stehen. Und genau das ist schwer, wie deine Mutter sogar anhand ihrer eigenen Tochter bemerkt.

    -

    Du weißt, dass eine Dummheit eine Dummheit bleibt, auch wenn viele sie vertreten. Also hänge nicht der Dummheit homophober Autoren längst vergangener Zeiten nach. Schau in dein Herz und frage dich, ob du wirklich an einen Gott glaubst, der will, dass du dich von deiner Mutter abwendenst. Wenn du denkst, dass er das will, dann entferne bitte den Spruch aus deinem Profil, denn er verliert dann an Substanz.

    Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt, deswegen macht mich sowas noch trauriger. Menschen werden abgewertet und Menschen werden in Kategorien eingeteilt. Das ist es, was Religion auch macht und das ist es, was die Menschen trennt, ja was sogar Familien trennt. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist, wenn die eigene Mutter sich auf einmal für Frauen interessiert. Aber damit wird man fertig und das kann man akzeptieren und man kann dazu stehen und zu der Mutter halten und ihr zeigen, dass man sie liebt, denn Homosexualität ist nicht mehr als eine von vielen sexuellen Neigungen und ändert rein gar nichts am Herzen und Verstand eines Menschen. Einzig zeigt es Mut und Stärke, dazu zu stehen.

    Sobald du aber deine Probleme mit der Religion begründest, achtest du nicht mehr auf dein Herz und auf die Liebe zu deiner Mutter, sondern auf uralte Vorschriften und Drohungen.

    -

    Lass sie nicht allein. Sie ist wesentlich mutiger als du es bist und sie kann Unterstützung gebrauchen, aber sicherlich niemanden, der sie bekehren will.

  • Antwort von fragetierchen 09.06.2010
    22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    was bist du für eine tochter? und für ein mensch? an homosexualität ist NICHTS wiederliches. im ersten moment ist es vlt. ein schock und befremdlich aber der mensch bleibt der selbe. das du so denkst weiß hoffentlich auch deine mutter und dann sollte sie sich von dir als tochter lossagen, menschen wie dich, die so denken, braucht man wirklich nicht

  • Antwort von fengler 09.06.2010
    19 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo liebe Leijl,

    Ein wahrer Christ liebt alle anderen Menschen, egal welche Hautfarbe, Religion oder sexuelle Orientierung sie nun einmal haben. Das Homosexualität abscheulich ist, wird leider nur noch von ignoranten und verknöcherten Homophoben gelehrt. Deine Mutter ist Deine Mutter, sie liebt auch Dich bedingungslos und das solltest auch Du tun. Ein Privatleben solltest Du ihr zugestehen, schließlich muss jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Sei stolz, dass Deine Mama sich offen zu ihrer neigung bekennt. Gott hat sie so geschaffen, wie sie ist, daher kann Gott Homosexualität gar nicht hassen. Bitte sieh sie einfach als den lieben Menschen, der sie ist, und richte nicht über sie.

  • Antwort von DerTroll 09.06.2010
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    also in der Bibel steht nirgends, daß man nicht Lesbisch sein darf! Es ist einfach die kirchliche Auslegung, daß Sexualität nur der Fortpflanzung dient. Du kannst auch guter Christ sein, wenn du dich mal von diesen sturen Vorstellungen löst. Homosexualität ist es was ganz normales natürliches. Und wenn deine Mutter davon betroffn ist, ist es halt so. Damit solltest du nun wirklich keine Probleme haben.

  • Antwort von Vagabundo 09.06.2010
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Tja, dann bist DU diejenige die Hilfe braucht. Ein weiteres Beispiel was Religion aus Menschen macht...

    Ehrlich: Schmeiss die Bibel in die Ecke und beschäftige Dich mit Deiner Mutter und deren Welt. Du wirst feststellen, dass das gar nicht so aussergewöhnlich ist und sie trotzdem Deine Dich liebende Mutter ist und bleibt !

  • Antwort von pierrot 09.06.2010
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du redest hier mit heiligen Bibelsprüchen und bist derart intolerant. Ich nenne das einfach nur scheinheilig! Überleg dir mal, wie deine Mutter reagieren würde, wenn du lesbisch wärst. Ich denke sie würde dich genau so lieben, wie du bist, weil du ihr Kind bist. Und wer sagt, daß Homosexualität vor Gott verboten ist? Er hat uns die Liebe ins Herz gelegt, und wen deine Mutter liebt, ist ihre Sache. Vielleicht solltest du dir mal umgekehrt drüber Gedanken machen, dann kannst du deine Mutter vielleicht besser verstehen!

  • Antwort von daddysdearest 09.06.2010
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Was würde Jesus tun? Was hat er getan als er auf der Erde war? Er ist zu den Sündern gegangen und hat sie geliebt. Diese Berührung göttlicher Liebe hat sie verändert.

    Gott liebt uns wie wir sind - aber er liebt uns zu sehr, um uns so zu lassen. Es ist Gott, der Deine Mutter verändern kann - nicht Du. Du hast ihr gesagt, dass sie in Sünde lebt. Jetzt weiß sie es. Wiederholung bringt nichts. Versuche, sie aus der Liebe Gottes heraus zu lieben und anzunehmen. Das ist das Einzige, was Veränderung bewirken kann.

    Dass der Kontakt mit ihr schwierig für Dich ist, kann ich verstehen. Aber Sünde ist nur dann ansteckend, wenn Du nicht nah am Herzen Gottes bist. Und ich finde in meiner Bibel keine Stelle, die sagt, dass wir schwierige Kontakte abbrechen sollen. Es kann manchmal richtig sein, wenn jemand uns sehr verletzt hat und wir erst zur Ruhe kommen müssen. Aber ansonsten ist es lieblos und damit ebenfalls Sünde.

    Und sie ist Deine Mutter - auch wenn Du mit ihrem Leben nicht einverstanden bist. Trotzdem hast Du nicht das Recht, über sie zu richten. Das ist Gottes Sache, nicht Deine.

  • Antwort von Tankredis 09.06.2010
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du bist keine Christin, wenn du sowenig Toleranz in dir trägst. Für Christen gilt die Lehre "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst". Das tust du nicht! In den Augen Gottes ist es überhaupt nicht abscheulich, denn für Gott zählt die reine Herzensliebe, mehr nicht. Das zeigt eigentlich deutlich, dass du lediglich die Lehren einer Kirche und einer Bibel in dich aufnimmst, ohne zu hinterfragen, ob es richtig oder falsch ist. Und selbst die Leute in der Kirche, mit denen ich tagtäglich zusammenarbeite, das sind Nonnen, das sind Prälaten etc, sind nicht so intolerant wie du es bist!

    Liebe deine Mutter wie deine Mutter...wenn du mit ihr als Person nichts anfangen kannst, ist das etwas anderes. Aber für eine Sexualität, die niemandem schadet, sollte und darf man niemanden verurteilen. Du lebst sicherlich auch nicht ganz nach der Bibel, oder? ;) Das kann im Übrigen keiner.

    Wenn du sie als Person nicht magst, dann zwingt dich keiner mit ihr Kontakt zu haben.

  • Antwort von AlexGay 09.06.2010
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Meinst Du das alles jetzt wirklich ernst? Wie verblendet bist Du denn? Gerade deine Bibelauslegung lässt mir die Haare zu Berge stehen. Mit christlichen Werten jedenfalls hat deine Auslegung nichts zu tun und bezieht sich ausschliesslich auf Zitate des alten Testaments, insbesondere des 3. Buch Moses in dem auch noch ganz andere Dinge verboten sind. Gehst Du z.B. ab und an zum Friseur? Das ist auch abscheulich laut Bibel!

    Also lehn dich mal kurz zurück und Frage dich, was eigentlich christliche Werte und Nächstenliebe zu bedeuten haben. Hätte Jesus einen Menschen so verachtet wie Du das deiner eigenen Mutter gegenüber tust? Ich bin mir sicher er hätte das nicht getan. Mein Mitgefühl für deine Mutter, es muss schrecklich sein so ein Kind zu haben.

  • Antwort von Bauernkeks 09.06.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    In der Bibel steht nur das Männer sich nicht zu den Jünglingen legen sollen. Homosexualität zwischen Frauen wird an keiner stelle geachtet. Das rührt wahrscheinlich daher das bigame Bezieheungen vor 2000 Jahren nicht ungewöhnliches waren. Dich über den Glauben für Gefühle zu rechtfertigen die Du als falsch oder unangenehm empfindest ist in meinen Augen nur eine Fade entschuldigung davor, dich vor einer Gesellschaft rechtfertigen zu müssen, weil Deine Mutter nicht dem Sozialideal überholter Strukturen entspricht. Du hast damit vieleicht kein leichtes los gezogen - aber wenn Du in Dich gehst und Liebe für Deine Mutter empfindest, dann soltest du dafür kämpfen. Hör damit auf Probleme auf Dinge (wie Glauben) zu reduzieren und damit als unlösbar zu definieren - sondern fang an für Dich und Deine Mutter einzustehen! Nichts das sich für dein Leben lohnt bekommst Du einfach so geschenkt.

  • Antwort von Sonderzeichen2 09.06.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ehrlich gesagt, hast Du ne ganz schöne Scheibe! "Ich bin Christin und weiss,dass homosexualität abscheulich ist in Gottes Augen und sage es ihr auch immer wieder aber sie sieht das nicht ein. Ich zwinge niemanden so zu sein wie ich " Das schreibst, Du. Merkst Du nicht den totalen Widerspruch? Meide am Besten alle Leute und kümmere Dich um Dein Seelenheil. Das ist für alle die beste Lösung. Deine anderen Fragen sprechen die gleiche Sprache.

  • Antwort von sammchen 09.06.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Gott findet Homosexualität sicher NICHT abscheulich ! Also leb lieber weiter dein Leben und hör auf deiner mutter irgendwelche Vorwürfe zu machen.

  • Antwort von Aszid 09.06.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich sage nur, das deine beschränkte Weltanschauung die Beziehung zu deiner Mutter zerstört. Ob das Gottes Wille ist???

  • Antwort von joyce123 09.06.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, das ist immer noch deine Mutter und wie sie sich sexuell orientiert ist ganz alleine ihre Sache. Nicht deine und erst Recht nicht Gottes Angelegenheit. Du solltest ein wenig toleranter sein, damit würdest du sicher nicht deinen Glauben gefährden.

  • Antwort von ladyboy 09.06.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dein Problem ist nicht die Sexualität deiner Mutter, sondrn ganz allein dein hohler Glaube an das Märchenbuch, genannt Bibel. Mein herzliches Beileid

  • Antwort von Mendian 09.06.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wie stehst du mit deinem Glauben zu den aktuellen Missbrauchsfaellen? Ist das auch in der Bibel beschrieben? Auf die Antwort bin ich jetzt mal gespannt...................... Noch jemand Popcorn in der Zwischenzeit?

  • Antwort von ThomasBeh 09.06.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    So Lejli, jetzt höre mir mal gut zu:

    Du bist an dem Punkt wo Du für Dich selbst die Entscheidung fällen kannst, entweder der Kirche ungefiltert alles nachzuplappern oder Dir Dein eigenes Urteil zu erlauben.

    Nach allem was wir wissen, ist Homosexualität angeboren. Es ist ein genetischer Defekt, der nicht behoben oder gar "geheilt" werden kann. Insofern ist es blödsinnig, jemanden für seine naturgegebene Veranlagung zu bestrafen. Die kath. Kirche sieht das sogar ein und unterscheidet zwischen Homosexualität und praktizierter Homosexualität. Letztere ist in ihren Augen verwerflich, aber mal ehrlich: Ich verwahre mich auch dagegen, mir derart ins Privatleben dreinreden zu lassen. Und dem lieben Gott würde ich mich ggf. stellen und ihn fragen, warum er mich denn so geschaffen hat wie ich bin.

    Hier hört der Spaß auf - bitte halte zu Deiner Mutter. Sie ist die einzige, die Dich so akzeptiert wie Du bist, und das verdinet sie andersherum genauso.

  • Antwort von IcecubeGirl 09.06.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du glaubst also irgendwas von vor 2000 Jahren? Na super... du musst homosexualität nicht mögen, aber das vom Glauben abhängig zu machen ist traurig. Sie ist deine Mutter und hat dich wahrscheinlich sogar in dem Glauben daran erzogen?! Und das war ihr Verhängnis, ne gute Christin aus dir zu machen. Und wenn du den ganzen Mist schon glaubst: Man soll Vater und Mutter ehren -.- Und niemand kann sich seine Eltern aussuchen. Hast du denn jemals mit deiner Mutter darüber gesprochen, dass du dich dabei nicht wohlfühlst, dass sie es vielleicht in deiner Nähe etwas unterbindet?!

  • Antwort von Couchjumper 10.06.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich finde, wenn man Lejlis Einstellung hier verfolgt, ist das -trotz Verallgemeinerung- ein Argument, ihre gesamte seltsame Kirchenbewegung zu verbieten, wenn den Kindern dort sowas Krankes und Verfassungsfeindliches eingetrichtert wird.

  • Antwort von AlexGay 09.06.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich möchte hier mal weiterführende Links zum Thema Bibel und Homosexualität vorstellen:

    http://huk.org/allgem/bibel-wink.htm

    Homosexualität und die Bibel Von Prof. Walter Wink, New York City, USA

  • Antwort von silvia140359 09.06.2010
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    du schreibst, der Glaube an Gott ist die mehr wert wie deine lesbische Mutter... warum stellst du dann hier diese Frage ? Glaub an deinen Gott und laß deine Mutter Ihr Leben leben wie sie es für richtig hält, auf eine Tochter mit dieser Einstellung kann sie gut verzichten.

  • Antwort von quopiam 09.06.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Du die Bibel in diesem Sinn auslegen willst, ist das Deine Sache. Deine Mutter hat dazu eine andere Einstellung. Das hast Du zu respektieren. Daß Du Dich als Konsequenz Deiner Einstellung von ihr fernhältst, resultiert zwar aus Deiner Ansicht, muß aber nicht sein. Sie wird Dich kaum "anstecken" mit ihrem Lesbischsein und wenn Du selbst sagst, daß Du sie liebst, solltest Du dieser Liebe auch nachgeben.

    Auch im Sinne der Bibel ist es, nicht zu urteilen, ganz egal, welche Ansicht man von einem Problem hat. Dazu rät auch Paulus. Es steht Dir nicht zu, die Lebensführung Deiner Mutter zu be- oder verurteilen. Das ist allein ihre Sache. Wenn Sie nach Deiner Ansicht falsch lebt, dann kannst Du ihr das ruhig sagen, aber es genügt, wenn Du Deine Ansicht einmal darlegst. Deine Mutter respektiert wahrscheinlich Deine Überzeugungen auch, oder? Klammert das Lesbischsein, Partnersuche und alles, was damit zu tun hat aus, wenn Ihr zusammen seid, versuche Du, ihr Verhalten zu tolerieren und sie soll sich ein wenig bremsen und auf Deine Gefühle ein kleines bißchen Rücksicht nehmen. Dann kommt Ihr auch miteinander zurecht. Gruß, q.

  • Antwort von enta83 09.06.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auch wenn die Homosexualität Deiner Mutter für Dich "abscheulich" ist, bleibt Deine keine andere Wahl als zu akzeptieren, dass Deine Mutter nun mal Frauen liebt. Deine Mutter hat sich entschieden, ihr Leben so zu leben und daran kannst Du nichts ändern. Versuch doch mal, mit ihr darüber zu reden, wie schwierig die Situation für Dich ist, vielleicht kann Deine Mutter in Deinem Beisein etwas "diskreter" sein.

  • Antwort von goodboy21 17.10.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin Christin und weiss,dass homosexualität abscheulich ist in Gottes Augen und sage es ihr auch immer wieder aber sie sieht das nicht ein.

    .

    Mal als Denkanstoß...

    Der (christliche) Gott ist doch per Definition Allwissen, Allgütig und Allmächtig. Wie kann denn bitte einem Wesen, dass diese drei Eigenschaften (der Superlative) besitzt, etwas passieren, dass ihm nicht in dem Kram passt?

    .

    Da er Allwissend ist, wusste er freilich, dass dies passieren wird.

    Da er Allgütig ist, sollte er, um nicht gar zu sagen, müsste er solches akzeptieren.

    Da er Allmächtig ist, hätte er es ja auch problemlos verhindern können.

    -

    Kannst du mir bitte die Logik erklären? Würde mich sehr freuen.

    Bin übrigens selbst gläubig, habe aber eine etwas andere Vorstellung von einem Gott.

  • Antwort von Petra31356 10.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebe Lajli, ich kann deine Ablehnung verstehen und ich bin der Meinung dass die gleichgeschlechtliche Liebe so nicht in der göttlichen Ordnung vorgesehen ist. Deine Mutter müsste ja nicht unbedingt anderen Frauen nachschauen wenn du bei ihr bist, soweit könnte sie schon Rücksicht üben. Auch wenn Tiere (welche?) angeblich schwul sind, ist es doch etwas unnormales bei Menschen, ein abnormes Verhalten. In unserer modernen Zeit meinen viele alles machen zu müssen, was ihnen passt. Wenn wir Menschen unsere Triebe nicht kontrollieren, so kontrollieren sie uns. Wenn deine Mutter möglicherweise schlechte Erfahrungen gemacht hat mit Männern und deshalb lesbisch ist oder sie hat diese Neigung lange schon in sich, dann ist es halt so. Es wäre angenehmer für das Umfeld, wenn diese Betroffenen ihre Neigungen nicht jedem aufdrängen würden. Es ist ja heutzutage schick "anders" zu sein. Da wird sich im Außen produziert. Die Allgemeinheit soll daran gewöhnt werden. Ich persönlich zeige es nicht nach außen, das ich es ekelig finde und lasse diese Leute in Ruhe. doch finde ich es gesellschaftlich anstößig und abstoßent. Wenn es schon sein muss, dann bitte privat im eigenen Schlafzimmer. Zum Umgang mit deiner Mutter rate ich dir: Führe ein Gespräch mit ihr, sage ihr dass du sie lieb hast und dass du dich freuen würdest wenn sie deine Gefühle zu diesem Thema respektiert und in deiner Begleitung sensibler mit diesem Thema umgeht. Nicht jedem kann man diese Neigung als "normal" aufzwingen wollen. Du hast auch ein Recht darauf respektiert zu werden und für dein Empfinden ist dieses Verhalten eben "nicht ganz so ok". Es widert mich auch besonders an, wenn sich gleichgeschlechtliche Pärchen in der Öffentlichkeit abknutschen um allen zu zeigen wie toll sie doch sind. Viel Geduld, Toleranz und Liebe wünsche ich dir. Petra31356.

  • Antwort von nikinik 10.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    "Meine Mutter ist lesbisch-wie soll ich damit umgehen?"

    Was gibts da zum umgehen?! Lass die Leute sein wie sie sind. Du bist gläubig. Sowas widert mich auch an. Aber nerv` ich dich damit? - Nein.

  • Antwort von wahrheitsfreund 09.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine berechtigte Frage, Lejli!ZUnächst für alle die Grundlage der Bibel, u.a.,aufgrunddessen Lejli ihre Frage stellt:


    "Denn Gottes Zorn offenbart sich vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit (= die wahre Erkenntnis Gottes) in (oder: mit) Ungerechtigkeit unterdrückenA. A) Eig.: niederhalten, oder: aufhalten, hemmen, ihr den Weg versperren. 19 Denn was man von Gott erkennen kann, das ist in (oder: unter) ihnen wohlbekannt; Gott selbst hat es ihnen ja kundgetan. 20 Sein unsichtbares Wesen läßt sich ja doch seit Erschaffung der Welt an seinen Werken mit dem geistigen Auge deutlich ersehen, nämlich seine ewige Macht und göttliche Größe. Daher gibt es keine Entschuldigung für sie, 21 weil sie Gott zwar kannten, ihm aber doch nicht als Gott Verehrung und Dank dargebracht haben, sondern in ihren Gedanken auf nichtige Dinge verfallen sind und ihr unverständiges Herz in Verfinsterung haben geraten lassen. 22 Während sie sich ihrer angeblichen Weisheit rühmten, sind sie zu Toren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes mit dem Abbild des vergänglichen Menschen und der Gestalt von Vögeln, von vierfüßigen Tieren und kriechendem Gewürm vertauscht. 24 Daher hat Gott sie durch die Begierden ihrer Herzen in den Schmutz der Unsittlichkeit versinken lassen, so daß ihre Leiber an ihnen selbst geschändet wurden; 25 denn sie haben die Wahrheit (= das wahre Wesen) Gottes mit der Lüge vertauscht und Anbetung und Verehrung dem Geschaffenen erwiesen anstatt dem Schöpfer, der da gepriesen ist in Ewigkeit. Amen. 26 Deshalb hat Gott sie auch in schandbare Leidenschaften fallen lassen; denn ihre Frauen haben den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen vertauscht; 27 und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau aufgegeben und sind in ihrer wilden Gier zueinander entbrannt, so daß sie, Männer mit Männern, die Schamlosigkeit verübten, aber auch die gebührende Strafe für ihre Verirrung an sich selbst (= am eigenen Leibe) empfingen. 28 Und weil sie es verschmähten, Gott in rechter Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie in eine verworfene Sinnesweise versinken lassen, so daß sie alle Ungebühr verüben:..."


    Das ist aus Römer 1,18 bis... und daher aus dem neuen Testament. Im alten Testament wird dies betätigt. Es gibt ja ziemlich viele, die sich Christen nennen, aber wenn einer sich auf die Bibel beruft (wie Jesus es laufend getan hat!!) dann tun sie so, als wäre das für sie nicht gültig. Jesus zitierte wiederholt als BEWEIS das alte Testament und die Apostel (=Gesandten) die das Neue Testament schrieben, wählte er selbst aus! Gott bestätigte sie durch seinen heiligen Geist. Auch das dortige gilt also.


    Ebenfalls gilt das Gebot der Nächstenliebe, daß das Gebot ist, welches alle anderen Gebote umfasst. Wer stiehlt, tut dem Nächsten böses, wer die Ehe bricht, u.s.w. Wer liebt, also liebevolles tut, dagegen nicht. Also befolgt er sämtliche Gebote, die alle dem Menschen zum Guten dienen. Warum dann aber solche Aufforderungen wie im alten Testament, nicht bei einem gleichgeschlechtlichen Partner zu liegen, womit das gemeint ist, was Homosexuelle so tun und oben beschrieben ist??


    Das Ziel Gottes ist die Errettung der Menschen aus der Gottesferne (irdisches Dasein inkl. Tod) hin zur Gottesnähe in Ewigkeit. Damit hat auch die Unvollkommenheit und das Böse in jeglicher Form ein Ende. Da Gott aber heilig ist und der Mensch Sünder, geht dies nur, wenn der Mensch auf Jesus hört:


    "Hört auf zu sündigen und kehrt um zu Gott, denn das Himmelreich ist nahe." (Jesus in Matthäus 4,17; Markus 1,15)


    Die Homosexualität (und viele ander Dinge) sind eine Verirrung des Menschen AUFGRUND ihrer Sünde gegenüber Gott. Siehe oben. Wer Gott mit offenem Herzen begegnet und nicht mehr stur ablehnt, offen für sein Wort ist, darüber nachdenkt, sich bemüht es zu tun u.s.w., dem KANN und WILL Gott helfen. Daß die Homosexualität und ihre Praktiken dem Sinn nach nicht dem Menschen, seiner Fortpflanzung etc. zugute kommt, sondern diesbezüglich widernatürlich ist, ist mit Menschenverstand nachvollziehbar. Viele Krankheiten verbreiten sich u.a. durch solche Praktiken. Zudem wirft sie Probleme für ihre Partner und Angehörigen auf, die diese lieben, aber nicht mehr begehrt werden, gesundheitliche Gefahren erhöhen, Seitensprünge hinnehmen müssen, etc.

    Gott möchte, den Menschen vor all dem bewahren: Sowohl den Homosexuellen selbst als auch seine Partner, Angehörigen, u.s.w. Er möchte, daß er in Heiligkeit bei ihm sein kann. Dafür sandte er seinen Sohn! Wer auf ihn hört, wird von diesem und vielem Weiterem frei werden:


    "Wenn ihr in meinem Wort bleibt (= Hörer und Täter meines Wortes bleibt), so seid ihr in Wahrheit meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen...

    ...Wahrlich, wahrlich ich sage euch: ein jeder, der Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde! Der Knecht aber bleibt nicht für immer im Hause, der Sohn dagegen bleibt für immer darin. Wenn also der Sohn euch frei gemacht hat, dann werdet ihr wirklich frei sein."

    (Johannes 8,31-32.34-36)


    Das zur ERklärung für alle anderen. Meine Antwort:

    Wir können Distanz halten, wie es Gottes Wort besagt (siehe 2.Korinther 6,14-18!) und doch Nähe signalisieren. Eine Erwachsene Tochter oder Sohn muß sowieso nicht mit ihren Eltern unter einem DAch wohnen, was Du ja scheinbar auch nicht tust. Wer den Blinden nicht vor der GRube nachdrücklich warnt, in die er fallen wird, wenn er so weiterläuft (Höllenstrafe!) der übt keine LIebe, er ist ein Schmeichler, einer der Harmonie auf Kosten der Wahrheit verbreitet. Du bist also schon auf dem richtigen Weg. Alles was Deine Mutter zum Nachdenken bringt und wachrütteln kann ist gut, alles was dagegen wirkt, schlecht. Liebevolles zu ihr, und korrektes Vorleben ist folglich gut, aber es genügt in diesem Fall vermutlich nicht. Sie hat ja auch nachdrücklich keinerlei Einsehen, das schreibst Du ja selbst.

    Es wird daher besser sein, Abstand zu halten, gerade aus diesem Grund. Weniger für Dich selbst als für sie - um sie zum Nachdenken zu bringen. Ich denke genau deshalb lautet so der Rat der Bibel. Dieser Rat wird aus Liebe gegeben, nicht um Menschen zu schaden, sicher weißt Du das. Wenn Du das tust, dann brich aber den Kontakt nicht gänzlich ab, laß ihr die Möglichkeit, mit Dir Kontakt aufzunehmen, schreibe ihr oder rufe sie gelegentlich an, und sage ihr vor allem, WESHALB Du das tust. Laß es auch alle anderen wissen.

  • Antwort von EisernerWolf 09.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    man darf sein leben nicht so extrem einem buch widmen, die bibel ist eig nur eine hilfe und eine richtung die es dir vorschlägt, dich dazu zwingen musst du nicht, das wäre doch falsch... und ich glaub deine mutter kann machen was sie will, wenn du wegen sowas keinen kontakt mehr haben willst, dann ist das eine frechheit, sie hat dich grossgezogen und so dankst du ihr, gön ihr das

  • Antwort von Nowka 02.08.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    komisch, daß es dich dann überhaupt gibt.


    wenn aber, wie du schreibst, deine mutter lesbisch ist, ist das ganz alleine ihre sache

    UND NICHT DIE DEINE.


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