Frage von Jigstar, 365

Meine Mutter ist heute an Krebs gestorben, sie gab sich in die Hände eines Heilpraktikers, und verlor ihr Leben auf Grund falscher Therapieversprechen, Wann?

wird dieser Irsinn der falschen Versprechungen der alternativen Medizin endlich enden und gesetzlich bestraft? Nach der ersten Brustkrebs OP empfahlen die Ärzte vom Krebszentrum Düsseldorf dringend eine Chemo nach der Op. Diese Chemo hätte eine Chance auf die weiteren 20 Jahres eines erfüllten Lebens geboten. Der Idiotische Heilpraktiker hat jedoch eine hochdosierte Vitamin C Therapie empfohlen, nach neuesten Erkenntnissen der Medizin völlig kontraproduktiv, da völlig nutzlos. Nun ist die Mutter tot und der Heilpraktiker reich. Warum kann soetwas heute noch legal sein???

Antwort
von Docvomdorf, 143

Es ist schon einige Monate her, aber von mir mein Beileid zum Verlust Ihrer Mutter. Die Frage, warum derartige Scharlatanerie heute noch legal sein kann, ist nicht einfach zu beantworten. Ich persönlich sehe zwei Hauptgründe.

Der erste liegt darin, dass für Heilpraktiker immer noch keine einheitliche und transparente Ausbildung gefordert wird. Es gibt sicherlich auch gute Heilpraktiker, die ihre Grenzen kennen und in solchen Fällen den Onkologen nicht ins Handwerk pfuschen. Aber es gibt eben auch solche, die die Notsituation des Patienten schamlos ausnutzen. Leider ist der Glaube in der Bevölkerung auch weit verbreitet, "Alternativmedizin" wäre grundsätzlich sanft und erfolgreich, während "Schulmedizin" zerstörerisch und erfolglos sei.

Der zweite Grund ist unser Gesundheitssystem selbst. Viele Patienten fühlen sich in den leider oft seelenlosen Medizinbetrieb verraten und verkauft. Sie erhalten weder eine einfühlsame Diagnosestellung, noch für den Laien verständliche Informationen zu ihrer Krankheit oder menschliche Zuwendung. Dazu kommen Standesdünkel, verknöcherte Hierarchieverhältnisse und täglich wechselnde Ansprechpartner in den Kliniken.

Man kann nur hoffen, dass solche Fälle wenigstens für andere Betroffene eine Warnung sind. Wenn Onkologen eine Chemotherapie (bzw. Antikörpertherapie, Antiöstrogentherapie usw.) für notwendig erachten, ist diese in aller Regel auch notwendig. Man weiß heute zu Krebs zwar noch nicht alles, aber man hat einen langjährigen Erfahrungsschatz, wie sich Krebserkrankungen normalerweise verhalten, wenn bei der OP Krebszellen übersehen wurden oder bereits im Körper auf Wanderschaft waren. Da helfen nachweislich weder Vitamin C noch Aprikosenkerne oder Mistel.

Sicherlich gibt es immer Vorbehalte gegen Zytostatika, denn sie sind giftig für den Körper, können Nebenwirkungen haben, und auch ihrerseits das Leben verkürzen. Allerdings sind alle Onkologen verbindlich verpflichtet (und können, im Gegensatz zu den Scharlatanen, juristisch belangt werden), die Risiken der Behandlung gegen die der Nichtbehandlung kritisch abzuwägen. Statt sich einem Scharlatan in die Hände treiben zu lassen, sollte man lieber eine Zweit- oder auch Drittmeinung bei einem anderen Onkologen oder einer anderen Klink einholen. Im Zweifelsfall so lange suchen und "nerven", bis man alles ausführlich erklärt bekommen hat. Immerhin geht es um nicht weniger als das eigene Leben, da darf man schon mal die ärztliche Gottesgleichheit in Frage stellen.

Was den Heilpraktiker betrifft, der die Fehlbehandlung durchgeführt hat: Zumindest theoretisch könnte er sich einer Körperverletzung schuldig gemacht haben. Allerdings hat man als Patient bzw. Hinterbliebener das Problem der Nachweispflicht. Sollten sich also irgendwo schriftliche Dokumente oder Zeugen finden, in dem der Scharlatan nachweislich
a.) von der Chemotherapie abgeraten hat
b.) einen Therapieerfolg mit Vitamin C versprochen hat
hätte eine Anzeige wegen Körperverletzung mit Todesfolge gegebenenfalls Erfolg. Es würde zwar Ihrer Mutter nicht mehr helfen, aber der Scharlatan würde wahrscheinlich niemand anderem mehr schaden können. Liegt hingegen nichts Schriftliches/Bezeugbares vor, wird der Scharlatan sich auf die freie Patientenmeinung berufen und behaupten, Ihre Mutter hätte auf eigenen Wunsch auf "alternative Medizin" bestanden.

Antwort
von himako333, 169

ihr ist die Schulmedizin angeboten worden, die hat sie abgelehnt.. folglich war es ganz allein ihre Entscheidung den weiteren Behandlungsweg zu bestimmen und das ist auch gut so, denn es wäre doch schaurig wenn man jemanden "entmündigen" würde nur weil er eine Behandlung ablehnt.. 

zudem bedenke so einige Menschen sterben ziemlich schnell wenn die eine Chemo nicht vertragen .. zudem leiden häufig die Überlebenden an schlimmen Folgeschäden und verlieren dann reichlich an Lebensqualität zusätzlich zu dem lebenswerten Lebenszeitverlust in der Behandlungszeit..

Antwort
von Tragosso, 198

Weil man selbst für sich verantwortlich ist. Es ist bekannt, dass ein Heilpraktiker kein Arzt ist. Ob man so jemandem seine Gesundheit anvertrauen will, hat man selbst zu entscheiden. Aus irgendeinem Grund schien deine Mutter ja Probleme mit richtigen Ärzten zu haben. Wer weiß, ob sie dann wirklich noch so lange gelebt hätte, das sind Schätzungen der Ärzte, die auch falsch sein könnnen. Und vor allem weiß niemand wie es ihr in diesen angeblichen 20 Jahren ergangen wäre.

Antwort
von JoachimWalter, 148

Mein Beileid.

Es gibt eben Menschen, die daran glauben, und man kann keinen einen anderen Willen aufzwingen. Eine Verwandte wollte die Geburt ihres Kindes unbedingt auf natürlichste Weise und hielt auch daran fest, als es Komplikationen gab. Sie hat jetzt ein behindertes Kind. Eine andere war der Meinung, in der Schwangerschaft kann man Rauchen. Kann gut gehen, ging es aber nicht. Irgendwelche Schuldzuweisungen haben wir nicht gemacht, das haben wir uns verkniffen. Wir müssen das halt so akzeptieren.

Du hast einen geliebten Menschen, die Mutter, verloren. Es hätte nicht sein müssen. Die Nebenwirkungen einer Chemo sind nicht gerade harmlos. Deine Mutter hätte Dich beschimpft, wenn Du ihr was anderes eingeredet hättest. Betrachte es als Schicksal.

Antwort
von Deichgoettin, 141

Es tut mir leid, was passiert ist. Aber Deine Mutter hat sich - warum auch immer - für diese alternative Behandlung und nicht für die Schulmedizin entschieden.

Kommentar von Docvomdorf ,

Wobei der springende Punkt das "warum auch immer" ist. Hat sie sich wirklich aus innerer Überzeugung gegen die "Schulmedizin" entschieden oder wurden ihr falsche Therapieversprechen gemacht? Ersteres wäre freier Patientenwille mit tragischem Ende, letzteres eine Körperverletzung mit Todesfolge. 

Antwort
von azervo, 152

Ich verstehe Deine Wut. Aber es ist leider so, dass sich kranke Menschen, oftmals, an irgend so einen "Strohalm" klammern. Es ist aber leider so, dass auch eine Chemotheraphie nicht 100% sicher wirkt.

Auch ich habe meine Mutter viel zu früh verloren ... sie war Ärztin und hat sich zwar nicht mit Vitamin-C betrügen lassen, aber sie hat trotzdem Sachen ausprobiert, die nur beim Druiden Abraracourix "Wirkung" zeigen ... zum Beispiel "Mistel-Extrakt". Misteln sind der "Krebs" der Bäume und religiös verwirrte Menschen bilden sich ein, dass Mistel-Saft die Autoimunität fördert ... klingt irgendwie "logisch", ist aber völliger Quatsch: der Körper muss sich dann noch gegen einen externen Angreifer wehren. 

Ich bin inzwischend der Ansicht, dass man Krebs, nicht mit einer standard Chemotheraphie behandeln kann, sondern die Aerzte müssen ein Vertrauens Verhältnis mit dem Patienten aufbauen und ihm ehrlich erklären, dass es keine sichere Theraphie gibt, dass es aber Theraphen gibt (wie Vitamin C), die, mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit völlig neben der Spur lieben.

Im Falle meiner Mutter waren nicht die Heilpraktiker das Problem, sondern die echten Aerzte, die sie behandelt haben, wie einen Roboter, der eine "Macke" hat. Die "Heilpraktiker" sind lediglich in die "Bresche" gesprungen und haben etwas mehr Verständnis gezeigt. 

Antwort
von Geistwesen, 179

Gegenfrage: Warum nicht?

Deine Mutter wollte dem Heilpraktiker statt den Ärzten glauben.

Das ist doch genau das Gleiche, wie wenn jemand behauptet der Himmel sei grün und jemand anderes glaubt das.
Niemand zwingt dich, dem einen oder dem anderen zu glauben, das ist Selbstbestimmung, die Aufgabe des Einzelnen seinen Kopf zu benutzen.

Es ist nicht die Aufgabe des Gesetzgebers Menschen in ihren Freiheiten zu beschneiden, weil eine Minderheit von Labilen, Leichtgläubigen oder Dummen  diesen Schutz gut gebrauchen könnten.

Der Betrüger kann nur betrügen, wenn sich jemand betrügen lässt; die Waffe kann nur töten, wenn jemand sie benutzt.

Sie ist damit an sich selbst gestorben, in freier Wildbahn wäre sie an ihrer Dummheit vermutlich schon Jahre früher gestorben.

Sie hätte genauso die Vitamin C- Kur machen und sich parallel dazu von den Ärzten behandeln lassen können, dann hätte sie sich nicht auf die Meinung einer einzigen Partei verlassen müssen und hätte wohl auch überlebt?!!
So clever war sie aber scheinbar auch nicht?!!


Kommentar von Docvomdorf ,

"In freier Wildbahn wäre sie an ihrer Dummheit vermutlich schon Jahre früher gestorben."

Darf ich dich daran erinnern, dass hier jemand die Mutter verloren hat, und man dann bestimmt solche misanthropischen Sprüche wie deine braucht! Bist wahrscheinlich selbst noch nie ernsthaft krank gewesen. Es ist selbstverständlich Aufgabe des Gesetzgebers, Menschen vor medizinischen Scharlatanen zu schützen. Jede kleinste Amtshandlung im Arztberuf ist streng reglementiert und jede nicht hundertprozentig leitliniengerechte Therapie kann im Zweifelsfall als Körperverletzung ausgelegt werden.

Warum also sollte das für Leute, die über keinerlei akademische Medizinkenntnisse verfügen, sich gegenüber Leichtgläubigen aber als Fachleute darstellen, anders sein? Keiner kann voraussetzen, dass medizinische Laien den Sinn oder Unsinn einer Therapie fachlich einordnen können. Dafür wenden sie sich an Heilberufler, zu denen Heilpraktiker (leider) nun mal zählen. Und erwarten, dass sie qualifiziert beraten werden und diese Berater dann auch ihre Grenzen kennen.

Die alles entscheidende Frage ist doch, ob die Mutter tatsächlich "frei" entschieden hat oder mit einer falschen Heilversprechung über den Tisch gezogen wurde. Erfahrungsgemäß ist keiner so unklug, sein Leben leichtfertig aufzugeben, so dass erfahrungsgemäß Letzteres zutreffen dürfte.

Kommentar von Geistwesen ,

Dumme Frage: " Warum hat sie nicht beide Therapien gleichzeitig versucht?" Wer wird daran gehindert zu der Chemo eine Vitamin C- Therapie begleitend zu machen? Warum setzte sie alles auf eine, dazu die falsche "Karte."
Verstehst du warum ich glaube, dass sie nicht die hellste Kerze auf der Geburtstagskerze war.

Davon ab, vermute ich, dass die Chemo sie auch nicht gerettet hätte.
Entgegen dem was die Ärzte sagen, haben sie in Wirklichkeit auch eine bestimmte Meinung und die ist bei den Meisten(aus meiner Sicht korrekt):

Die Chemotherapie ist nur in zwei wesentlichen Fällen ein sinnvolles Mittel:

1. Um einen Tumor so weit zu verkleinern, damit man überhaupt operieren kann.

2. Um nach der Tumorentfernung nicht erfasste Krebszellen, die im Körper verblieben sind abzutöten.

Alle übrigen Einsätze sind in der Regel nur noch von wirtschaftlichem Nutzen(Pharmakonzerne, Krankenhaus, Wissenschaft, Ärzte profitieren) und werden von den Ärzten selbst(wenn sie auch mal Krebs bekommen) abgelehnt!

Antwort
von Marigoldi, 102

Es ist ja so das auch viele Patienten trotz Chemo sterben. Kein Arzt wird die Garantie geben das man nach einer Chemo noch 20 Jahre lebt. Insbesondere bei Brustkrebs ist die Chemo umstritten. Leider hat die schuldmedizinische Behandlung bei Brustkrebs seit mehr als 30 Jahren nichts zu bieten als die Op und die Chemo. Also keine neuesten Erkenntnisse. Ich denke das diese Frage nur ein Fake ist um die Homöopathen zu provozieren, aber es sind nicht alle Homöopathen Heilpraktiker.

Kommentar von Auskunft ,

Mal ganz abgesehen davon, dass Du die Einzige bist, die den Begriff "Homöopathie" hier ins Spiel bringt....

Kommentar von MalNachgedacht ,

Leider hat die schuldmedizinische Behandlung bei Brustkrebs seit mehr als 30 Jahren nichts zu bieten als die Op und die Chemo

Und macht damit seit 30 Jahren (wenn auch sehr langsame) Fortschritte.

Hast Du was besseres?

Die Homöopathie (deren Anhängerin Du ja bist) hat hingegen in über 200 Jahren bei KEINER einzigen Krankheit auch nur irgendeinen Fortschritt gemacht der die Heilungsaussichten verbessert hätte.

Man ist immer noch auf dem Wirkungsniveau einer Zuckerpillen-Behandlung....

Kommentar von Docvomdorf ,

Der Unterschied ist nur, dass sie "trotz Chemo" auch eine normale Lebenserwartung haben können, was bei der Therapie mit Vitamin C, Mistel oder Aprikosenkernen praktisch ausgeschlossen ist. Von Homöopathie ganz zu schweigen.

Die richtige Aussage bei (residualem) Krebs ist also, dass man auch trotz Chemo sterben kann, aber dass man mit Scharlatanerie auf jeden Fall stirbt.

Und die Chemo ist bei Brustkrebs nicht "umstritten", sondern es gibt klare Indikationen dafür und dagegen. Gerade die (von dir infrage gestellten) Fortschritte der letzten 30 Jahre, besonders beim Grading unter Einbeziehung immunzytologischer und zytogenetischer Parameter, können die Prognose mit und ohne Chemo gut vorhersagen. Zumal man damit Krebse ausmachen kann, die mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nicht auf Chemotherapie ansprechen (dafür evtl. aber auf Antikörper oder Hormone). Folglich ist die "schulmedizinische" Therapie nicht "immer OP und Chemo", sondern je nach Grading und Staging z.B. auch nur OP, OP und Bestrahlung oder OP und Antikörpertherapie.

Kommentar von Auskunft ,

Die mangelhaften medizinischen Kenntnisse, die offenbar in Heilpraktikerkreisen herrschen, und die Du Docvomdorf richtig stellst, erschrecken mich zutiefst.

Und auf dieser Grundlage dürfen kranken Menschen behandelt werden!!!

Kommentar von Marigoldi ,

Am besten ist man kombiniert die Schulmedizin mit Homöopathie. Ich weis das bei manchen Krebsarten die Cemo auch sehr gute Ergebnisse zeigt. Der berühmte homöopathische Krebsarzt Jens Wurster kombiniert auch beides. Leider ist es so das einige Schulmedizinier, vor allem die in der Forschung arbeiten, nichts von irgendwelchen alternativen Ergänzungen wissen wollen. Es gibt allerdings auch einige die da aufgeschlossen sind, wie eine Klinik in Freiburg z.B. Und diese haben dann die besseren Ergebnisse. Die Gabe von Vitamin C kann auch sinnvoll sein zur Erhöhung der Lebensqualität, da der Patient dadurch etwas mehr Vitalität bekommt. Aber natürlich nicht als alleinige Terapie sondern als Ergänzung. 

Wenn man sich in die Hände eines Heilpraktikers begibt sollte man sich vorher erkundigen ob dieser schon etwas Erfahrung mit Krebstherapie hat.

Kommentar von Auskunft ,
Der berühmte homöopathische Krebsarzt Jens Wurster kombiniert auch beides.

Informationen über Jens Wurster gibt diese Seite preis:

" Jens Wurster ist ein in der Schweiz tätiger deutscher Arzt, Homöopath, Autor und Referent, der vorgibt, dass Krebs mittels Homöopathie heilbar sei.

Wurster verfasste zum Thema Homöopathie verschiedene Bücher, wie zum Beispiel "Die homöopathische Behandlung und Heilung von Krebs und metastasierter Tumore".
In diesem Buch führt er verschiedene Kasuistiken auf, in denen er die
Heilung verschiedener Krebsarten allein durch Homöopathie, also ohne Strahlen- und Chemotherapie und Operation schildert.[4] Diese Verfahrensweise gleicht einer Nichtbehandlung und ist daher für den Patienten lebensgefährlich.

Wurster ist ferner der Meinung, dass nach einer Brustkrebstherapie mit Chemotherapie und Bestrahlung mehr Rezidive auftreten.[6] Diese Aussage ist falsch und macht Patienten unnötig Angst vor diesen Behandlungsmethoden."

https://www.psiram.com/ge/index.php/Jens_Wurster

Leider ist es so das einige Schulmedizinier, vor allem die in der
Forschung arbeiten, nichts von irgendwelchen alternativen Ergänzungen wissen wollen.

Sobald diese sogenannten "alternativen Ergänzungen" eine nachweisbare positive Wirkung auf die Erkrankung haben, wollen auch wissenschaftliche Ärzte davon wissen. Leider ist das i.d.R. nicht der Fall.

Wenn man sich in die Hände eines Heilpraktikers begibt sollte man sich vorher erkundigen ob dieser schon etwas Erfahrung mit Krebstherapie hat.

Wenn man sich als Krebskranker in die Hände eines Heilpraktikers begibt, sollte man vorher wissen, dass es sich bei Heilpraktikern um medizinische Laien handelt. "Erfahrungen" mit Krebstherapien sind da naturgemäß nicht gegeben.

Von solchen schweren Krankheiten sollten Heilpraktiker besser die Finger lassen. Zur Behandlung reichen ihre Kenntnisse bei weitem nicht aus - da sind Spezialärzte, Onkologen, gefragt.

Kommentar von Marigoldi ,

Bei den Zitaten im obrigen Link steht das eine Patientin ohne chemo und Bestrahlung 20 Jahre überlebt hat. Aber es steht auch darin das die folgen von Chemo und Bestahlung durch die Homöopathie gelindert werden können. Also ist die Behauptung falsch das jens Wurster generell gegen Cemo und Bestrahlung ist. Erst vor kurzem habe ich einen Artikel von ihm gelesen in der Homöopathischen Zeitschrift wo er bei einem Patienten beides kombiniert hat.

Kommentar von Auskunft ,

Diese Zitate von Jens Wuster sollen den Unsinn belegen, den dieser Mann von sich gibt.

Also ist die Behauptung falsch das jens Wurster generell gegen Cemo und Bestrahlung ist.

Äh, wo soll das denn stehen? Solche Aussagen wird er nicht von sich geben, ohne Gefahr zu laufen, seine Approbation zu verlieren und die Klinik von den Behörden geschlossen zu bekommen.

Richtig ist vielmehr, dass er in seinem Buch

 verschiedene Kasuistiken auf [führt], in denen er die Heilung verschiedener Krebsarten allein durch Homöopathie, also ohne Strahlen- und Chemotherapie und Operation schildert.

Was davon zu halten ist, habe ich bereits in meinem Kommentar geschrieben.

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