Frage von 31051, 17

Meine Mutter hat Diabetes und hat an der Ferse eine offene Wunde.Klein.Wie kann ich mit natürlichen Mitteln helfen?

Antwort
von Still, 11

Erkundige dich mal nach ätherischen Ölen.

Kommentar von Griesuh ,

Um Himmelswillen. Nur keine ätherischen Öle auf eine offene Wunde.

Wie kommst du denn auf so eine absurde Idee??

Kommentar von Still ,

Meine bessere hälfte  ist heilpraktiker und hat Erfolge damit.

Kommentar von Still ,

Bei der Behandlung kleinerer Verletzungen wie Schnitt- oder Schürfwunden ist die Aromatherapie äußerst wirkungsvoll.
Die stark antiseptischen Substanzen der ätherischen Öle sind teilweise sogar den üblichen Desinfektionsmitteln überlegen. Nur kleine Wunden können Sie selbst behandeln, bei größeren müssen Sie sofort zum Arzt.

ÄTHERISCHE ÖLE BEI VERLETZUNGEN UND OFFENEN WUNDEN

Allen voran: Teebaum, Lavendel, Myrrhe, Manuka

Nicht ganz so stark wirksam: Benzoe, Bergamotte, Eukalyptus, Geranium, Römische Kamille, Kampfer, Patschuli, Rosmarin, Wacholder, Weihrauch, Ysop

Rezepte und Anwendung

Erste Hilfe für kleine Wunden
Mischen Sie sich folgende Mischung als Konzentrat.

Zutaten: 40 Tr. Lavendel vera und 20 Tr. Teebaum. Für die erste Wundversorgung träufeln Sie einige Tropfen davon auf eine sterile Kompresse oder auf ein Heftpflaster. Den Umschlag dann vorsichtig auf die Wunde auflegen. Auf diese Weise müssen Sie die Wunde nicht mit den Fingern berühren. Bei Platzwunden darf dies nur eine Erstversorgung sein. Die Wunde muss vom Arzt genäht werden.

Wundheilöl
Zur längerfristigen Wundbehandlung

Zutaten: 10 Tr. Teebaum, 15 Tr. Lavendel vera und 5 Tr. Manuka auf 50 ml Johanniskrautöl (Rotöl).

Wiederholt vorsichtig auf die Wunde auftragen. Diese Mischung eignet sich auch für schlecht heilende, nässende Wunden.

Bei Hautabschürfungen
Hier können Sie die genannte Erste-Hilfe-Mischung oder einige Tropfen Lavendelöl unverdünnt auf die Wunde träufeln, ohne sie jedoch zu berühren.

Ölmischung bei Wunden
1 TL Calendulaöl
2 Tr. Zedernholzöl
2 Tr. Teebaum

Reiben Sie damit die Wunden ein.

Wunden

Zutaten: 2 Tropfen Teebaumöl, 2 Tropfen Zedernholzöl, 1Teelöffel Rotöl

Mischen Sie die einzelnen Zutaten miteinander und tragen Sie sie auf die Wunden auf.

Schürfwunden
Geben Sie etwas Johanniskrautöl auf die aufgeschürften Stellen.

Verstauchungen
3 Tr. Pfefferminzöl
Etwas kaltes Wasser
3 Tr. Lavandula vera
3 Tr. Melissenöl

Mischen Sie die einzelnen Zutaten miteinander und tränken Sie ein Tuch damit, das Sie dann auf die Verstauchung auflegen.

Bei Quetschungen
3 Tr. Pfefferminzöl
3 Tr. Immortellenöl
3 Tr. Salbeiöl
1 Esslöffel Haselnussöl

Mischen Sie die einzelnen Zutaten miteinander und reiben Sie dies auf die gequetschten Stellen ein.

Auflage bei Blutergüssen
Wenn man sich gestoßen oder gequetscht hat, kann es zu Blutergüssen kommen. Auch Knutschflecken gehören übrigens dazu.

Es können kalte Umschläge helfen, die Sie wie folgt herstellen: Mischen Sie je 1 Tropfen Speiköl, Eukalyptusöl und 1 Teelöffel Arnikaextrakt und einen Liter kaltes Wasser. Dann den Umschlag damit tränken und auswringen. Legen Sie den Umschlag dann auf die blauen Flecken auf. Mehrmals wiederholen.

Nachbehandlung
Um eine gute Abheilung von Wunden ohne Narbenbildung zu erreichen, eignen sich die ätherischen Öle von Geranium, Narde, Blauer Kamille, Myrrhe und Neroli. Hier eine bewährte Mischung aus diesen Ölen:

Zutaten: 8 Tr. Geranium, 4 Tr. Narde, 4 Tr. Neroli und 5 Tr. Lavendel vera auf 30 ml Hagebuttenkernöl und 20 ml Weizenkeimöl. 2-mal täglich auf die abheilende Wunde auftragen.

Ergänzende Maßnahmen
Bei Sportverletzungen ist es immer gut, Eisbeutel auf die schmerzenden Stellen aufzulegen. Auch Umschläge mit kaltem Wasser helfen weiter. Bei unklaren Verletzungen müssen Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen.

Antwort
von Griesuh, 7

Nicht selbst daran herum doktern, keine Salben, Cremes und gels darau´f schmieren und schon überhaupt keine ätherischen öle. es sei denn du willst Mutter von der Decke holen. denn dort hin würde sie dir springen wenn du ätherische Öle auf die ogffene Wunde geben würdest.

Selbst daran rum doktern das wird nichts.

Suche dir einen örtl. ambulanten Pflegedienst. (PD)  Ambul. PD's erbringen Behandlungspflege wozu auch Wundversorgungen gehören. Das was deine Mutter hat nennt sich diabetischer Fuss und der muss Sach - u. Fachgerecht versorgt werden.

Der ambulante Pflegedienst schaut sich die Wunde an und bespricht dann mit dem Arzt die weitere Wundversorgung.

Für solche diabetische Ulcerationen gibt es diverse Behandlungsmethoden. Z. B. Wunde ausspülen mit Octinesept oder Prontosan. Dann gibt es spezielle Hydrocolverbände, je nach Ulcuszustand, die auf den Ulcus geklebt werden. je nach Wiundzustand reicht ein 3 x wtl. Verbandwechsel.

Welche Art der Versorgung angebracht ist wird der PD mit dem Arzt besprechen, nach dem die Wunde begutachtet wurde.

Der PD fordert dann beim behandelenden Arzt eine Verordnung (VO) nach dem SGB V. Auf dieser VO steht dann die Behandlungsbegründende Diagnose: Diabetes, diabetischer Ulcus Ferse-xy-, größe und Aussehen des Ulcus, das Datum der dauer der Versorgung, die ErstVO geht immer nur über 14 Tage, dann folgen sogenannte Folgeverordnungen.

Weiter geht aus der VO hervor wie die Wunde versorgt wird und wie oft die Wunde tgl., wtl. versorgt werden soll. Diese VO unterschreibt ihr und der PD.

Die VO wird zur Kostenbewilligung an die Krankenkasse geschickt. Liegt die Kostenübernahmebewilligung vor, kann der PD seine erbrachte Leistung direkt mit der Krankenkasse abrechnen. Ihr habt für die ersten 28 tage der Versorgung, maximal 10% Eigenanteil für die Versorgung  privat an die Kasse zu bezahlen.

Alles andere insbesondere das unsachgemäße behandeln solcher diabetischen ulcerationen, kann am Ende eine Amputation bedeuten.

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