Meine Mutter hat Depressionen-wie kann ich ihr helfen ?
Hallo,
meine Mutter leidet seit einiger Zeit an Depressionen. Sie geht auch 1x die Woche zu ihrer Therapeutin und nimmt homeopathische Medikamente, trotzdem gibt es Tage, an denen es ihr sehr schlecht geht. Sie sagt sie ist traurig, ohne zu wissen warum, geht nicht mehr ans Telefon weil sie sofort anfängt zu weinen, wenn sie gefragt wird wie es ihr geht. Und auch so weint sie sehr sehr viel. Ich versuche ihr schon so viel Arbeit wie möglich abzunehmen und ihr zu helfen.. Habt ihr noch irgendwelche Tipps, wie ich ihr helfen kann ? Ich bin übrigens 17.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Havanax333. Einen guten Anfang hast Du bereits gemacht, indem Du Deine Mutter von der anfallenden Arbeit entlastest. Je nachdem wo ihr wohnt, könntest Du mit ihr nach Möglichkeit ab und zu auch noch "Lädelen" gehen. Einfach dafür sorgen, dass sie andere Eindrücke aufnimmt und nach Möglichkeit unter andere Menschen kommt. Weck den Spass wieder in ihr und zeig ihr, dass es sich lohnt dem Leben positiv gegenüber zu stehen. Wenn Du es sachte angehst findest Du möglicherweise sogar heraus, warum sie so deprimiert ist. Und noch was >bring sie so oft es geht wieder zum Lachen. Sobald Du mal weisst "was mit ihr los ist", bist Du der Sache näher und kannst ihr möglicherweise etwas gezielter helfen. Auch wenn Deine Mutter wöchentlich 1x zur Therapeutin geht besteht die Möglichkeit, dass sie sich dort aus wessen Gründen auch immer, nicht ganz öffnet und das therapierbare Element kann bei ihr nicht angegangen werden. Gewisse Sachen sind manchmal so persönlich, dass sich ein Patient nicht aussprechen kann. Als Tochter hast Du möglicherweise einen besserer Zugang in ihre Psyche und dann ist gut möglich, dass Deiner Mutter das Gespräch mit Dir mehr bringt als mit der Therapeutin. Der Versuch ist es jedenfalls wert. Dir wünsche ich viel Glück dazu!
-
Antwort von ppinsel 13.07.20111 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
meine mutter hat auch schon lange depressionen und ich habe inzwischen gemerkt, dass das eine krankheit ist, für die niemand etwas kann. deine mutter macht alles richtig, indem sie sich helfen lässt und therapie macht. du kannst kaum etwas für sie tun. am besten, du gehst so normal wie möglich mit ihr um. vielleicht "zwingst" du sie damit ebenfalls auf den richtigen weg. zumindest ist das die methode, mit der ich mit meiner mutter am besten auskomme, denn sobald ich auf sie eingehe und ihr helfen will, wird alles nur noch schlimmer. aber bei aller normalität darfst du ihre krankheit natürlich nicht völlig vergessen. esist gut, wenn du ihr im haushalt etwas hilfst und wenn du für sie da bist, wenn sie das braucht. geh doch mal mit ihr spazieren oder lass dir von ihr etwas beibringen, stricken oder so...
-
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Indem Du ihr viele Arbeiten abnimmst, hilfst Du ihr schon viel.
.
Mit wundert ein bisschen, dass Deine Mutter homöopathische Mittel gegen Depressionen nimmt. - Kein Wunder, dass die nicht helfen und sie trotzdem niedergeschlagen ist. Du könntest Dich dafür einsetzen, dass sie sich ein paar grundständige Antidepressiva verschreiben lässt - und bitte auch nimmt! Die erzielen eine Langzeitwirkung und machen nicht abhängig. Antidrepressiva sind hervorragende Medikamente! Wenn Deine Mutter sich scheut, die zu nehmen, dann schadet sie sich selbst und Du müsst unnötig darunter leiden.
.
Dann solltest Du an Dich denken: So eine Situation ist eine grosse Belastung für eine Tochter. Du brauchst ebenfalls Ablenkung und Entspannung. Schau doch mal bei Deinem Hausarzt vorbei, ob er etwas hat was in Deiner Situation Erleichterung verschaffen kann (ja, das meine ich Ernst!). Das kann eine Massage oder was-weiss-ich-sein.
.
Inde Du an Dich denkst, hilfst Du wiederum Deiner Mutter, weil Du dann stärker bist.
-
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Bist Du allein mit deiner Mutter? Diese Krankheit kann die Hölle bedeuten und ich finde es schon mal sehr gut, daß du überhaupt für sie da bist! Wichtig ist aber auch bei aller Fürsorge, daß Du auch zusiehst, daß du Dich auch um Dich selbst kümmerst! Nimm ihr weiter Arbeit ab, kocht ein Essen für Euch und sei weiter nett zu ihr! mehr kannst Du nicht machen, da muß auch die Zeit mitarbeiten, es kostet viel Geduld! ich wünsche Dir und deiner Mutter alles Gute und vor allem gute Besserung!
Kommentar von Havanax333Havanax333 13.07.2011Nein, ich wohe mit meiner Mutter,meinem Vater & meinem kleinere Bruder zusammen. Alles klar, danke :)
Kommentar von hadizhadiz 13.07.2011Havanax333. Mach kein *Bibifax" und versuch ein >normales und fröhliches< Leben zu führen. Deine Mutter darf ruhig wissen, dass Du ihr helfen willst, aber sie soll >keinesfalls< darunter leiden und glauben, sie würde Dich in Deiner Jugendzeit behindern. Das wäre zu all dem was ohnehin schon da ist, geradezu kontraproduktiv. Vielleicht kannst Du mit Deinem Vater und Deinem Bruder sogar ein gemeinsames Konzept ausarbeiten wie der Mutter geholfen werden soll. Wenn es schwierig werden sollte, liesse sich auch die Therapeutin in ein derartiges Konzept einbeziehen. Gut Glück!
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Mein Vater war auch depressiv. Ich habe das ganze eigentlich überhaupt nicht mitgekriegt, sondern erst später herausgefunden. Geb deiner Mutter einfach ein weig Zeit für sich, damit sie sich mit ihren Problemen auseinandersetzen kann. Sicherlich tut es ihr sehr gut, wenn ihr viel zusammen sprichst und sie auch beim Haushalt oder so unterstützt, damit sie damit nicht ganz so viel Stress hat. Versuche jeden Streit zu vermeiden. Oder du wendest dich an die Therapeutin deiner Mutter und fragst die um rat, da sie die Probleme deiner Mutter ja auch kennt und dir bestimmt weiterhelfen kannst.
Viel Glück
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
naja das ist schwer, weil du nicht in deine mum reinschauen kannst... ausserdem reagiert jeder mensch etwas anders. die einen brauchen viel arbeit, die anderen wenig. es müsste der grund für die depressionen herausgefunden werden, aber dafür ist der therapeut zuständig. was zusätzlich zu depression bzw. verschlimmerung bei deiner mum führe könnte wäre z.b.:
sie ist schlecht drauf, du bemühst dich total lieb, das sie andere gedanken bekommt. das hilft ihr nicht und das macht sie noch trauriger, weil du dir so viel mühe gemacht hast und sie dich enttäuscht.
vielleicht ist es zum probieren, das du ganz normal damit umgehst. vielleicht auf an kaffee oder so... bisschen ablenken... einfach mal paar verschieden sachen durchtesten.
Kommentar von schoenramerschoenramer 13.07.2011oder mit ihr reden... sobald sie was braucht soll sie sich melden, ansonsten lässt du sie in ruhe. ihr aber erklären, das es nichts damit zu tun hat, das sie dir egal ist, sondern das eine lösung für das problem gefunden wird. grund für die depression kann vieles sein... :/
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Ich finde es toll, dass du deiner Mutter helfen willst.
Vielleicht hilft es ja, wenn du sie versuchst sie abzulenken. Mit ihr rausgehen , shoppen gehen.
Vielleicht kannst du auch mal ihre Therapeutin fragen, was du machen kannst. wir wissen ja auch nicht, wie es dazu kam....
Kommentar von Havanax333Havanax333 13.07.2011Habe ich ihr auch angeboten, allerdings meint sie, dass Ablenkung ihr nichts bringt, da diese Trauer auf einmal kommt, ohne dass sie über etwas nachgedacht hat..
Kommentar von hadizhadiz 13.07.2011Havanax333. Es ist möglicherweise weniger wichtig was Deine Mutter meint was ihr helfen würde sondern, dass Deine Mutter deutlich von anderen Gedankeninhalten geleitet wird. Dabei muss man weniger darüber nachdenken, als eher die betroffene Person, also Deine Mutter, dahin zu leiten versuchen.
-
Dankeschön, werde ich machen !