Meine Mutter hat Depressionen. Ich halte das nicht mehr aus!
Meine Mutter behauptet, sie hat Depressionen. Ständig ist sie traurig, heult wegen jeder kleinigkeit und schnauzt mich auch oft so blöd an. Dafür gibts ja auch Gründe:
Wir sind vor 3 Wochen umgezogen und sie hatte keiner, der ihr hilft (ausser ne Umzugsfirma)
Im Juni oder Juli hat sie sich von ihrem Freund getrennt, wegen ständiger streiterei.
Sie würde so gerne eine Arbeit finden, aber kann niergendswo eingestellt werden ( Wegen schwerer Lungenkrankheit , 50% Schwerbehinderung, Viele Allergien, Ein taubes Ohr, 2 Bandscheibenvorfälle etc. )
Aber zum Psychologe will sie nicht gehen. Warum, weiß ich auch nicht. Ich halte das nicht mehr aus, ständig diese schlechte Laune. Was kann ich tun?
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Hallo..=)
Dein Fall ist wirklich hart. Ersteinmal mein Beileid.
Also ich kann dir nur sagen: Verärgere sie nicht, sei für sie da, und geb ihr das was sie nicht hat. Also Aufmerksamkeit, Liebe. Es ist schwer, die Rolle zu übernehmen die man eig. als Kind von der Mutter haben möchte.
Aber wenn die wieder schreit, geh hin rede auf sie ein und beruhige sie, gib ihr bestätigung, das tut ihr gut. Sag ihr das sie dich hat, und dann keinen Hannes brauch der ihr beim Umzug hilft. Und Männer sind ja sowieso blöd. Stell dir vor das sind Tipps, die du deinem besten Freund gibst. Das Muntert sie bestimmt auf. Deine Mutter ist in einem schlechten zustand, und das solltest du ihr versuchen zu nehmen.
Meine Mutter sagt immer, es darf einer Mutter erst dann schlecht gehen, wenn sie für immer weg ist! Also.... Rann an den Sturrkopf und Daumen hoch.
Liebe Grüße und viel Erfolg
Lolly
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Zum Psychologen will kaum jemand gehen, weil es da halt noch viele Vorurteile gibt. Nur so am Rande: Im Ausland geht jeder zweite oder dritte regelmässig zum Psychiater/Psychologen. Ist also nix besonderes.
Geh DU doch einfach mal alleine dort hin und schildere dem Arzt/der Ärztin deine Situation. Der hört sowas schliesslich auch fast täglich und wird dir sicher einen Rat geben können.
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Du darfst das alles nicht zu sehr an Dich heranlassen. Es sind die Probleme Deiner Mutter, nicht Deine. Ziehe beizeiten aus.
Kommentar von Nina2407Nina2407 15.12.2009ja und lass die mutter ganz alleine toller rat ...
Kommentar von wasserschlangewasserschlange 15.12.2009ich bin ja auch nicht so schnell dafür, aber wenn Die Mutter nicht bereit ist , sich helfen zu lassen, wo nimmt Sie dann bitte Rücksicht auf Ihre Tochter?
Kommentar von LiiSaDaniiLiiSaDanii 15.12.2009Aber ich bin doch erst 13...
Kommentar von LeiderKeinNameLeiderKeinName 15.12.2009na das ist ja ein Rat... "lass Mutti mal machen, nicht dein Problem" :(
Kommentar von TurboTPTurboTP 15.12.2009Also ich liebe meine Eltern... :)
Kommentar von LiiSaDaniiLiiSaDanii 15.12.2009Ich ja auch. Auch jetzt.
Kommentar von Nina2407Nina2407 15.12.2009ich auch obwohl sie es einem nicht immer leicht machen ;)
Kommentar von LiiSaDaniiLiiSaDanii 15.12.2009Ja das stimmt :D
Kommentar von murkeltimomurkeltimo 15.12.2009Hallo ThomasBeh !
Hoffentlich wirst Du irgendwann von Deinen Kindern in so einer oder einer ähnlichen Situation auch allein gelassen. Mit Dir möchte ich nicht befreundet sein.Kommentar von LiiSaDaniiLiiSaDanii 15.12.2009Ja das hoff ich auch. Tz
Kommentar von ThomasBehThomasBeh 15.12.2009Zement mal - Erstens habe ich keine Kinder (und das ist gut so!). Und zweitens: Wir reden hier von einer Dauererscheinung, die ein Kind in einer wichtigen Entwicklungsphase nachhaltig negativ prägt. Mit 13 kann man nciht ausziehen. Aber man kann seiner Mutter sicher auch nciht bei der Bewältigung derart kritischer Lebensumstände helfen. In erster Linie braucht dieses Kind Hilfe. Und wenn ich näher dran wäre (wo wohnst Du, Lisa?!), dann schritt ich sofort zur Tat.-
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Antwort von daynnight 16.12.20093 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
WICHTIG KÜMMER DICH NICHT ZU SEHR UM DEINE MUTTER DAS IST KEINE AUFGABE DES KINDES DANN KANNST DU AUCH KRANK WERDEN GEH ZUMJUGEND AMT ODER VERTRAU DICH LERERINNEN AN!!! ODER EINER FREUNDIN DEINER MUTTER!!! ODER DIR ODER SOO!! DANN SAG DEINER MUTTER DAS DU SIE VON ALLEM HERZEN LIEBST ABER DAS ZU VIEL FÜR DICH IST UND SIE SICH VERDAMMT NOCH MAL EINEN PSYCHOLOGEN HOLEN SOLL!!! VIEL GLÜCK!!!
Kommentar von Loeckchen1Loeckchen1 16.12.2009Absolut richtig!
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Ganz wichtig: Es ist absolut nicht Deine Verwantwortung, dass es Deiner Mutter besser geht! Sie ist erwachsen und selbst für sich verantwortlich. Es ist nicht in Ordnung, dass sie sich bei Dir ausweint und sonst nichts an ihrer Situation ändern mag. Ich habe sehr lange schwer darunter gelitten, dass meine Mutter sich ähnlich verhalten hat und habe einige Therapien gebraucht, diese "Schuld", dass ich ihr nicht helfen konnte, abzulegen.
Wie alt ist Deine Mutter? Es kann durchaus sein, dass hormonelle Probleme mit ihrem schlechten Zustand zu tun haben. Ich denke nicht, dass sie zuallererst zum Psychologen resp. Psychiater gehen sollte, sondern zum Hausarzt. Es kann sein, dass sie eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder KPU (siehe kpu-berlin.de) hat, auch Nährstoffmängel kommen in Betracht (siehe z.B. schilddruesenguide.de/sdNEMs.html) oder ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt (danach bitte mal genauer im Internet surfen, hat mit Ernährung zu tun). Ich empfehle in solchen Fällen, die Schilddrüse untersuchen zu lassen, sofern nicht bereits geschehen, weitere Symptome siehe schilddruesenguide.de/sdkrankheitssymptome.html, Funktionsstörungen sind häufig Ursache für Depressionen und das wird leider auch sehr häufig von Psychiatern und Psychologen außer Acht gelassen, auch viele Allgemeinmediziner kennen die Symptome nicht. Die Untersuchung muß durch einen Facharzt ausgeführt werden (Endokrinologe, Nuklearmediziner mit Schwerpunkt Schilddrüse) und es sollten unbedingt alle Symptome geschildert werden (aufschreiben) - auch wenn die Werte noch im Normbereich sind, können Schilddrüsenmedikamente ausprobiert werden, wenn die Symptomatik auf eine beginnende Erkrankung hinweist. Der TSH-Wert alleine reicht nicht aus! Hier ist ein Forum für Schilddrüsenerkrankte, man bekommt viele Fragen beantwortet und kann auch seine Werte einstellen und beurteilen lassen - das empfehle ich insbesondere dann, wenn bei der Untersuchung "alles in Ordnung" herauskommen sollte: ht-mb.de/forum/ Und hier kannst Du vielleicht einen guten Arzt finden: top-docs.de
Sie soll möglichst viel an die frische Luft gehen, hilfreich können Selbsthilfegruppen sein.
Was die Arbeit betrifft - es gibt eine Menge sinnvoller Arbeit im Ehrenamt! Das würde ihr auch selbst gut tun, der Selbstbestätigung wegen und sie könnte neue Leute kennenlernen. Auftrieb können auch VHS-Kurse o.ä. geben, vielleicht findet sie etwas, was sie anspricht und ein gutes Hobby für sie sein kann. Es bestünde vielleicht auch die Möglichkeit, dass sie einen Minijob auf 400-Euro-Basis ohne festen Arbeitsvertrag findet - da müssen die Arbeitgeber keine Angst haben, hohe Krankheitskosten übernehmen zu müssen (Kann ich gut verstehen, gerade, wenn es kleine Betriebe sind.) Bei allem Verständnis für ihre gesundheitlichen Probleme - sie sollte damit nicht alles entschuldigen. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, jammern hilft dagegen nichts. Hört sich sehr hart an, aber ich spreche aus Erfahrung, war sehr lange depressiv usw. Heute, mit 47 Jahren, geht es mir endlich gut.
Ich wünsche Dir und Deiner Mutter alles Gute! giolina
P.S.: Du könntest auch mal nach einem Forum für Depressive surfen, da können bestimmt auch Angehörige Hilfe finden.
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Der erste Weg für deine Mutter ist auch nicht zum Psychologen, sondern zu ihren Hausarzt.
Der wird dann ersteinmal eine Diagnose stellen (die hat sie ja dann wohl noch nicht, wenn ich deinen Text richtig verstanden habe)
Der kann dann auch mit der Medikamentösen Therapie beginnen und weitere Schritte mit deiner Mutter besprechen.
Du kannst deiner Mutter nicht viel Helfen, das einzige was Du machen kannst, ist sie bei ihren alltäglichen Aufgaben zu unterstützen.
Mach ihr nicht noch mehr ärgere und Probleme als sie schon hat.
Nimm sie zwischendurch mal in den Arm und sag ihr dass Du sie lieb hast.
Oder geh mal mit ihr spazieren...sorge einfach dafür dass sie mal etwas schönes Erlebt.
Kommentar von AllAroundMeAllAroundMe 12.01.2010ICh halte eine Medikation nciht für die hilfreicheste Lösung. Und ich weiß definitiv wovon ich spreche...
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Ich würde einen Moment aussuchen an dem sie besser drauf ist und dann ein ruhiges sachliches Gespräch mit ihr führen. Und Ihr dabei erklären wie Du dich durch ihr verhalten fühlst usw. Depressionen sind behandlungs-bedürftig
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In erster Linie solltest Du aufpassen, das Du Dich nicht mit runterziehen lässt oder aber Dich dafür verantwortlich fühlst. Dann wäre auch zu klären, ob Deine Ma wirklich depressiv ist oder einfach nur die A-Karte gezogen hat und damit nicht so gut umgehen kann im Moment. Sollte sie depressiv sein, braucht sie Hilfe - Du aber auch und ich denke, dann wäre eine Selbsthilfegruppe für Angehöriger depressiv Kranker wichtig für Dich. Wünsche Euch alles Gute und das es bald wieder aufwärts geht.
Kommentar von LiiSaDaniiLiiSaDanii 15.12.2009Danke :)
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Sie sollte zum Psychologen gehen. Gerade Frauen in höherem Alter neigen dazu sich nutzlos zu fühlen und verlieren die Freude am leben. ein Psychologe kann hilfestellung geben, das Leben wieder zu geniessn und sich auch an Kleinigkeiten zu freuen, statt in allem nur das Schlechte zu sehen. Eine Tante von mir leidet ebenfalls und Depression. Sie bekomt Antidepressiva und geht regelmäsig in behandlung.Sie engagiert sich in der Kirche und Organisiert dort auch kleinere Veranstaltungen.
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Rede mit ihr. Sag ihr das sie eigentlich froh sein kann das sie jetzt nicht mehr mit ihrem Freund zusammen ist ich meine wenn es ständig zum streit kommt. So wie ich das sehe mit dem Umzug usw. hat sie ein ganz neues leben angefangen. Mach mit deiner Mutter ein paar Ausflüge oder erfülle ihr ein Herzenswunsch.
Dies würde ich machen. Nun ist in dieser angelegenheit jeder Mensch anders. Jeder reagiert anders auf so etwas.
Viel Glück
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Ganz besonders lieb zu Deiner Mutter sein. So eine Depression kann man nicht noch mit Vorwürfen begleiten. Du wirst viel Verständnis aufbringen müssen. Vielleicht kannst Du ja mal in einer ruhigen Stunde mit Deiner Mutter über einen Arztbesuch reden. Es gibt auch Bücher die ihr helfen können, die Angst oder Scham vor einem Psychologen zu verdrängen. LG murkeltimo
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tja da gäbe es eine substanz die vorallem bei depressionen sehr gut dem betroffenen helfen kann...... leider ist diese substanz wegen ignoranz und propaganda illegal und ich kann dir somit leider nicht weiterhelfen........
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ich kenne das meine mutter hat antidepresiva bekommen ... vllt. heitern sie zwischendurch kleine dinge auf umarm sie doch mal öfter (: ... sonst sollte sie wirklich zum arzt gehen
Kommentar von Loeckchen1Loeckchen1 16.12.2009MAN SOLLTE NIEMALS VERSUCHEN EINEN DEPRESSIVEN AUFZUHEITERN, DAS VERSCHLIMMERT DIE DEPRESSION!!!
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Antwort von iloveitalysomuch 09.08.2010
ihr 1. hochdosiertes johanniskraut empfehlen,und ihr 2. klarmachen,dass sie vor einer phychologin keine schwellenangst haben muss,die will ihr ja nur helfen.wenn sie zahnschmerzen hat,geht sie ja auch zum zahnarzt.unter www.therapie.de stehen phychologen,die sofort einen therapieplatz frei haben.
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Antwort von Laterncheeen 26.05.2010
Hallo, ich habe das selbe problem! fast das selbe! meine mutter will sich auch nicht helfen lassen, und sie motzt mich wegen jeden kleinsten scheiß an! ich glaube das sie sich einfach schämen..! ich würde mich mit ihr zusammen setzen und reden, und wenn das nicht hilf (was ich glaube..) würde ich ihr einen LANGEN,WÜTENDEN,KLAR MACHENDEN brief schreiben! dann liest sie sich den durch und ihr wird vllt. bewusst wie du darunter auch leidest!ich wünsche dir viel viel glück!
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Hey gebe ihr das gefühl wichtig/ was besonderes zu sein... ihre schlechte laune sollte sich mit der zeit bessern ... ausserdem solltest du versuchen sie unter menschen zu bringen ... das gibt ihr auch nochmal kraft =) lg
Danke :D
Immerwieder gern...=)
:-( Das ist kein guter Rat.