Phenolia am 18.05.2009 um 21:44 Uhr
Hallo zusammen,
das hier ist keine lustige Scherzfrage sondern ernst gemeint. Ich mache mir Sorgen um meine Mutter und mir sind die Ideen ausgegangen. Da meine Mama seit Jahren depressiv ist geht sie nicht mehr arbeiten. Sie ist zwar gesundheitlich ganz fit, tendiert aber dazu schnell wieder an Depressionen zu erkranken wenn sie Druck von ausserhalb verspürt. Sie raucht wie ein Schlot und verbringt die meiste Zeit des Tages auf dem Balken. Manchmal geht sie spazieren. Aber so oft auch wieder nicht. Nun wohne ich nicht mehr zuhause und habe nicht die Zeit und auch nicht die Kraft um mehrmals wöchentlich mehrere hundert Kilometer zu fahren um sie zu motivieren, animieren und aus dem Haus zu kriegen. Ich möchte, dass sie sich wieder ein soziales Umfeld aufbaut und neue Freunde findet. Eine neue Aufgabe im Leben. Allerdings sollte die Aktivität nicht zu häufig in der woche sein, nicht unbedingt sportlich und nichts mit Hunden im Tierheim ausführen oder so. Ich weiss nichts gutes mehr. Wäre sehr über Vorschläge erfreut. Danke
Was mir supergut geholfen hat war Ergotherapie, sprich basteln (Seidenmalerei, Serviettentechnik, Körbe flechten etc.) in der Gruppe. Da hat sie was, was Regelmäßigkeit in den Alltag bringt, kommt mal raus und trifft Leute. Und mir hat es auch gut getan und Spaß gemacht, was mit den Händen zu machen, sich ohne Druck auf etwas zu konzentrieren. Vielleicht habt ihr ja Chancen, dass die Kasse zahlt, sonst würde ich auch einen Volkshochschulkurs empfehlen. Die sind bezahlbar und meist haben die auch ein recht gutes Angebot, für jeden etwas. Viel Glück!
Hi du, das ganze ähnelt ein wenig meiner Mutter. Ich wohne auch einige hunder Kilometer entfernt. Sie arbeitet zwar und ist sehr erfolgreich hat aber priv. ebenso Probleme und steigert sich in alles herein.
Ich weiß das willst du nich hören, aber es ist so - du kannst deine Mutter nicht ändern und ihr helfen. Das ist auch als Tocher oder Sohn - wie auch immer - nicht deine Aufgabe.
Ratschläge kannst du ihr aber geben, neue Leute kennezulernen ist relativ einfach - eben Arbeiten - Schwimmbad (ist auch nicht sonderlich anstrenged) - eventuell auch Partys?
Ansonsten sind Vereine immer gute Sache. Wie wärs mit einer ehrenamtlichen Aufgabe?
Sowas wäre auch gut, das ist dann nicht zu Zeitaufwendig und freiwillig - und man tut etwas gutes.
Behindertheime, Tierheime, Auffang für Obdachlose etc etc etc... es gibt viel mehr. Gruß

habe für dich eine Aufgabe: finde jemanden, der sich um sie kümmert - das ist nicht dein Job

meine Mutter ist als "Leihoma" aufgeblüht. In vielen Städten gibt es Agenturen, die "Leihgroßeltern" vermitteln
schick sie zum Bungee jumpen und alle sorgen sind verflogen
badboybike am 18. Mai 2009 21:47 Der ist aber heftig.
das ist wirklich gut das ist das beste was es gibt denn da denkt man ein wenig auch an tod denn nur ein Seil (gebnaugenommen 100te) da weiß man dann was man verpasst denke ich mir und auch was man mit der depressiven laune anderen menschen antut
Phenolia am 18. Mai 2009 22:07 Du, ich finde das ist keine gute Idee. Meine mama würde wahrscheinlich an einem Herzinfarkt sterben, wenn sie springt. Wie wäre etwas dauerhaftes und realitätsnahes?
hmm das ist schwer ich denke es muss ein unvergessliches erlebnis sein denn sonst hilft nichts sie muss einfach erkennen dass sie sich selbst und andere schadet denn das ist meiner meinung nach nur Kopfsache wenn man denkt man ist krank wird man auch krank so ist es einfach aber egal was du machst wünsche dir Viel glück und Erfolg dabei
Wie wärs mit der Kirche, die bieten doch verschiene Sachen für einsame Menschen an.

iwelche spiele? oder beweg sie n buch über sie zu schreiben! das hilft vllt! aber einen expertenrat einzuholen ist bestimmt auch nicht falsch!

Da muss Deine Mutter schon alleine in die Binsen kommen, wenn Du so weit weg wohnst.
hm, was hatte deine mutter den früher für interressen? vielleicht kann man darüber auf irgendetwas schließen! aber gut, hast du vielleicht auch schon gemacht. tut mir auf jeden fall leid für dich, so ne situation ist mit sicherheit derbe sch ... lecht
Wie wäre es denn wenn sie sich ganz einen Hund oder ein anderes Haustier anschafft?
Phenolia am 18. Mai 2009 21:48 Eigentlich ne gute Idee, aber wir hatten schon 2 Hunde. Beide sind gestorben. Sie hat sehr sehr gelitten. Deswegen kommt das eher nicht in Frage.Aber Danke

Alte Leute im Altersheim oder Kranke die niemanden haben besuchen. Da merkt sie auch, daß es ihr eigentlich gut geht
Such deiner Mutter irgendeinen Verein, seis Kaneval Verein oder so :D hauptsache sie kommt unter menschen und sitzt nicht nur zu Hause

psychologe???
Phenolia am 18. Mai 2009 21:46 wirklich super konstruktive Antwort.

lesen xD
Phenolia am 18. Mai 2009 21:45 Okay...aber etwas wo sie vielleicht neue Freunde findet?
Vielen Dank für deine Antwort :-)