Frage von KesselwagenUsermod, 107

Meine Multimeter-Sicherung für µA/mA brennt alle paar Messungen durch... Was kann ich dagegen tun?

Guten Abend :-)

Und zwar stelle ich mich unschlagbar und beispiellos dämlich an, wenns um's µA/mA Messungen am Multimeter (UT61E) geht. Ich verwechsle bei 2 Messungen am Breadboard mindestens 1 Mal die Leitungen so, dass ich nen Kurzschluss (>> 500 mA) produziere. Da meine Multimetersicherung für µA/mA-Messung nur für 500 mA ausgelegt ist, brennt sie mir alle paar Messungen (keine Sicherung hat bei mir länger als nen Monat überlebt...) durch...

Das sind genau die spezifiziert für mein Multimeter: http://www.amazon.com/uxcell-1000V-500mA-Ceramic-Multimeter/dp/B0087ZRS2S

Klar kostet ne neue Sicherung nicht die Welt, ist aber trotzdem schon nervig wenn ich alle paar Male nach dem Messen neue Sicherungen besorgen muss.

Habe gelesen dass es resettable Fuses gibt. Kann man die auch in nem Multimeter verbauen bzw. gibt es welche, die passen? Geht das überhaupt? Oder sind Multimeter nicht für sowas ausgelegt?

Gibt's also vielleicht andere Alternativen, außer neu zu kaufen? (Lernen, damit sorgfältiger umzugehen kann man mir nicht beibringen, habe ich ja hieran selbst versucht und bin jedes mal hoffnungslos und kläglich gescheitert. Bin von Natur aus tollpatschig - alles muss bei mir schon dreifach idiotensicher sein :O 😅)

Wäre über Hilfe oder alternative Hilfestellung sehr dankbar. Also Dankeschön im Voraus!

LG. Kesselwagen

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Elektronik, Elektrotechnik, Strom, 33

dein Problem liegt darin, dass die sicherung nicht nur von den Werten her passen muss, sondern auch von der form und größe her. und wenn du das gelöst hast, ggf. etwas bastelarbeit erforderlich, dann bliebt noch die tatsache, dass du die sicherung ja auch irgendwie resetten musst. d.h. du musst irgendwo ein loch ins gehäuse machen etc. - keine gute idee. da das messgerät ja auch isoliert sein muss...

einer aus meiner berufschulklasse war so schlau, in sein MM eine ladebuchse einzubauen und einen akku einzusetzen. hat auch bestens funktioniert, bis er eben festgestellt hat, dass die batterie beim MM keine galvanische trennung zu den messleitungen besitzt und er sich beim messen ordentlich eine gezogen hat...

lg, Anna

PS: die Multimter von Fluke klingeln, wenn man auf Volt stellt, die messleitung aber noch bei (milli)ampere eingestelckt hat...

Antwort
von KarlKlammer, 60

Na wenn du das studierst dürfte dir das Ohmsche Gesetz doch sicher etwas sagen, oder?

Wenn du mit deinem Messgerät den Strom nicht vernünfig messen kannst miss doch zum Beispiel mal die Spannung über einen bekannten Widerstandswert. Im idealfall hat dein Widerstand 1Ohm und ist ausreichend groß dimensioniert.

Ansonsten ist dein Messgerät für das aufgerufene Geld eher ein Blender. Da gibt es bessere Geräte mit weniger Spielereien, die aber das tun was man von ihnen verlangt.

Kommentar von Kesselwagen ,

Danke, gute Idee, das kann ich mir auf jedem Fall als Alternative für riskante Strommessung nehmen. Bloß nicht gaanz praktisch und lästig zu rechnen wenn der Strom mal nicht konstant ist.

Sind nicht alle Multimeter mit ner Sicherung für uA/mA gesichert?

Kommentar von KarlKlammer ,

Natürlich haben alle Multimeter eine Sicherung. Aber nicht alle lösen bei 500mA aus. Viele Geräte haben da einen größeren Messbereich.

Und die 1Ohm-Widerstands-Methode ist bewährt und würde genauso schwanken wie deine Stromstärken-Anzeige.

PS: Ich empfehle immer wieder gerne; Benutzt Laborkabel! Diese Krokoklemmen sind super, wenn einem grade die 3. Hand fehlt. Es gibt nicht nur die zwei Messfühler am Multimeter. Die kann man mit kleinen Häkchen und allerlei Adaptern und praktischen Helfern für wenige Euro aufrüsten und das verhindert "riskante Strommessungen".

Antwort
von diroda, 18

Die durchbrennenden Sicherungen schützen dein Messgerät, die zu messende Schaltung und eventuell deine Gesundheit. Deshalb solltes du endlich lernen richtig mit dem Messgerät um zu gehen, dir vorher überlegen welchen Messbereich du brauchst und ihn vorher einstellen. Erst denken dann handeln. Ein gutes autorange Messgerät stellt den passenden Messbereich selbst ein. Z.B. ein Handmultimeter von Fluke

Antwort
von guenterhalt, 15

Und zwar stelle ich mich unschlagbar und beispiellos dämlich an, wenns
um's µA/mA Messungen am Multimeter (UT61E) geht. Ich verwechsle bei 2
Messungen am Breadboard mindestens 1 Mal die Leitungen so,

Und zwar stelle ich mich unschlagbar und beispiellos dämlich an, wenns
um's µA/mA Messungen am Multimeter (UT61E) geht. Ich verwechsle bei 2
Messungen am Breadboard mindestens 1 Mal die Leitungen so, ....

so etwas passiert schon mal. Ich würde eine neue Sicherung kaufen und sie unbemerkt auswechseln, so etwas ist schließlich peinlich, wenn's oft vorkommt.

Solltest du auch bei anderen Dingen solche Probleme haben, dann lass ein EEG machen, vielleicht kann da ein Neurologe helfen.
Auf keinen Fall würde ich mich in so einem Zustand aufs Moped oder hinter eine Autolenkrad setzen.
Nicht auszudenken, wenn du Bremse und Gas verwechselst, nach rechts blinkst und nach links abbiegst .... .

Expertenantwort
von realistir, Community-Experte für Elektronik, 19

Tja wer sich so dämlich anstellt sollte bessere Messgeräte haben.
Z.B. von Fluke. Die sind zwar nicht billig, aber ihr Geld Wert.

Teilweise messen die nichts, wenn die Messstecker in den falschen Buchsen stecken. Wenn z.B. die Stecker für Strom-Messung gesteckt sind, der Wahlschalter aber auf Spannungsmessung steht.

Müsstest schauen welches Model für dich das geeignete wäre.

Antwort
von EySickMyDuck, 21

Moin...
Ich hab keinen Plan wie du das schaffst Digger... Ich glaub nach fast 25 Jahren nahezu täglicher Anwendung eines Muttimeters hab i vielleicht 2x 'ne Sicherung wechseln müssen...
Btw... Häng doch einfach so 'ne Sicherung mit Reset zwischen dein MM und einer der beiden Messleitungen...

Antwort
von henzy71, 54

Ich sag nur Augen auf bei der Berufswahl :-) .........vielleicht ist Elektriker o.ä, nicht das Richtige für dich. (Bitte nicht böse sein)

Gruß

Henzy

Kommentar von Kesselwagen ,

Lach...

Ich studiere nur Elektrotechnik und die Theorie. Da kann ich nix kaputt machen außer Formeln zu verdrehen 😄 Die Messungen mache ich nur freizeitlich für meine Bastelprojekte - und ich baue immer das wozu ich gerade Lust habe, also nix mit Beruf. Hast Du auch eine technisch-inhaltlich orientierte Antwort auf meine Frage? 😉

Kommentar von henzy71 ,

Du, sorry, ich bin Chemiker...... Da gibt es mit der Elektronik zwar Berührungspunkte (sprich Elektro-Chemie) aber wie es sich für einen guten Chemiker gehört, stehe ich damit eher auf Kriegsfuß. Sorry, dass ich dir da nicht helfen kann.

Kommentar von Kesselwagen ,

Joa okay trotzdem danke.
Ach verstehe genau was Du meinst - habe Chemie seit der 10. Klasse abgewählt und stand da auch schon immer auf Kriegsfuß 😄

Antwort
von SpiegelSich, 27

 An welchen Geräten/Schaltungen etc. misst du denn? Eine Möglichkeit wäre es, grundsätzlich nur mit Labornetzteil mit einstellbarer Strombegrenzung zu messen und anstatt ff-Sicherungen f-Sicherungen zu verwenden.

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