Frage von Unicorndoll, 106

Meine Mom hat wieder Brustkrebs, ich hab so Angst, dass er gestreut hat?

Hallo. Vor einem halben Jahr hatte sie eine OP, wobei das derzeitig befallene Gewebe entfernt wurde, jetzt, ein halbes Jahr später sind an und um die Narbe 5 weitere rumoren entdeckt worden. Ich habe es heute erst erfahren. erst im Januar wird untersucht, ob er gestreut hat oder nicht, ich hab total Angst, dass er es diesmal getan hat.. Die chemo hat das letzte mal nämlich nicht angeschlagen, das heißt wenn metastasen vorhanden sind, gibt es kaum Hoffnung.. Was soll ich machen? Ich kann deswegen nicht schlafen weil ich so Angst hab.. Und heulen könnte ich auch die ganze Zeit...

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Unicorndoll,

Schau mal bitte hier:
Mutter Krebs

Antwort
von Jacek Wojcik, 52

Das du dir sorgen machst ist normal.

Du brauchst aber zuerst keine Angst haben, dass deine Mutter wegen Metastasen demnächst sterben wird.

Medizin hat sich in den letzten Jahren  stark entwickeln, so mit Metastasen ist oft möglich noch lange zu leben.

Ich selbe bin seit über 6 Jahren an eine aggressive Krebsart erkrankt, habe mehrere Metastsen und lebe ganz gut damit.

Vertraue den Ärzten, es wird (muß) deiner Mama auch noch lange gut gehen.

Kommentar von Unicorndoll ,

Danke für die Antwort, das hat mir ein bisschen Hoffnung gemacht. Das was du erzählt hast ist furchtbar, ich hoffe du hast noch viele viele viele Jahre! Hättest du Lust mal ein bisschen zu Schreiben? Falls ja, einfach gerne FA, würde mich freuen.:)

Antwort
von Zorrulu, 71

Mach dir nicht zu viele Gedanken darüber (auch wenns schwer sein mag), damit hilfst du weder dir selbst, noch deiner Mutter. Geniesse die Zeit mit ihr und bleib optimistisch!

Antwort
von XXpokerface, 69

Ja früher gehandelt wird, desto weniger kann er streuen. Ich würde sofort mich behandeln lassen.

Kommentar von Unicorndoll ,

Es geht leider erst im Januar :(

Antwort
von pn551, 48

Wenn Du weinen willst, dann tue es. Unterdrücke es nicht, denn auch das ist nicht gesund. Geh Deiner Mutter zur Hand, hilf ihr, wo Du helfen kannst. Zeige ihr, daß Du stark sein kannst, damit Deine Mutter sich nicht noch Sorgen um Dich machen mußt. Die wird sie sich auch so zur genüge machen.

Weinen erleichtert, also weine ruhig und schäme Dich nicht. Ich bin sicher, daß hier einige mit Dir weinen, weil sie Deine Angst nachempfinden können. 

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