Frage von MAM79, 166

Meine Mama stirbt in ein paar Tagen, Wochen,ich habe solche Angst, was kann ich tun?

Antwort
von kopfkarussell, 94

Jeden Moment den du kannst mit ihr verbringen und sie glücklich machen. Wenn sie bald stirbt, willst du sie gut in Erinnerung behalten. Rede viel mit ihr, führe tiefgründige Gespräche, frage nach ihrer Jugend, erfahre alles was du noch erfahren kannst. Erfüllte ihre wünsche, schenk ihr viel Liebe und sag ihr das auch. Jeder Mensch muss leider sterben, versuche ihren Tod so erträglich wie möglich zu machen und verabschiede dich im Guten, das wird dir auch helfen. 

Antwort
von Knuutschkuugeel, 86

Vorab: mein herzliches Beileid, sowas hat keiner verdient. Ich schicke euch ganz viel Kraft.

Nun zu deiner Frage: viel kann ich nicht sagen, da ich noch nie in einer ähnlichen Situation war.

wenn ich es aber wäre, würde ich versuchen, so viel wie möglich für meine Mutter da zu sein. Lass sie spüren WIE wichtig sie dir ist, sowas geht im Alltag schnell unter.

Du kannst ihr auch persönliche Geschenke machen, wie z.B. ein Fotoalbum von den Urlauben der letzten Jahre das ihr dann gemeinsam ansehen könnt. Das lenkt ab und erinnert und schöne Zeiten, sowas braucht ein Mensch.

Viel Kraft

xoxo

Kommentar von MAM79 ,

Danke , das mache ich auch . Aber heute waren wir wieder im Krankenhaus ,weil sie am ganzen Körper gelb ist und die Ärzte meinten zu mir ,das die Werte sehr schlecht sind und können nichts mehr machen . Sie bekommt jeden Tag Tabletten weil die Chemos nicht mehr helfen .Wir würden wieder nach Hause geschickt. Sie hat ein Bekannten der jeden Tag bei ihr ist aber selbst krank ist . Und ich auch eine Familie habe mit ein 11 Jähren Sohn. Ich habe Angst das ihr Bekannter mich anruft und sag es ist vorbei. :( Ich bin schon jeden Tag bei ihr . Aber morgen wollte ich mit meine Familie was unternehmen , ich traue mich nicht zu fahren ,weil ich Angst habe. Aber ich muss dazu sagen das ich 5 Jahre vorher kein Kontakt hatte erst durch ihre Erkrankungen.  

Kommentar von Knuutschkuugeel ,

Das alles tut mir wirklich sehr leid :(

Antwort
von etschipetschi, 79

Du kannst ihr auf jeden fall sagen,dass sie eine sehr gute Mutter war und dass sie alles richtig im leben gemacht hat.Das hat sie auch bestimmt so getan.Und verbringe wenn möglich,diese zeit bei ihr.

Antwort
von SantaClaus28, 100

verbringe so viel zeit wie möglich mit ihr und mache ihr ihre letzten Wochen zu der schönsten zeit die sie je hatte

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Angst, 64

Hallo MAM79,

das tut mir sehr leid. Ich kann gut verstehen, dass Dir das Angst macht. Wie alt bist Du, wenn ich das fragen darf? Weil dann würde ich Dir gerne weiter schreiben und könnte Dir bestimmt besser antworten.

Bis gleich, okay?

Buddhishi

Kommentar von MAM79 ,

36

Kommentar von Buddhishi ,

Danke Dir :-)  Habe gerade auch Deinen Kommentar gelesen, so dass ich schon mal ungefähr weiß, worum es geht.

Du hast also erst durch die Erkrankung wieder Kontakt mir ihr, richtig? Das ist schön, da es Dir die Möglichkeit gibt, Dich von ihr zu verabschieden.

Ich weiß, in so einer Situation schreckt man bei jedem Telefonklingeln zusammen und ist mit den Gedanken doch immer im Krankenhaus. Dennoch solltest Du auch an Dich und Deine Familie denken und etwas gemeinsam unternehmen. Und zwar ohne schlechtes Gewissen.

Das wäre unangebracht, denn Du hast auch ein Recht auf Dein eigenes Leben und besuchst sie ja, so oft es geht.

Da Du vorher ohne sie gelebt hast, wirst Du zwar traurig sein, wenn sie stirbt, aber Du kannst Dich - hoffe ich - relativ schnell mit dem Gedanken vertraut machen, dass sie gegangen ist. Vermutlich wird es für sie eine Erlösung sein.

Die anderen haben Dir ja schon geraten, sie zu begleiten, so dass ich dazu  nur anfügen möchte: Ja, aber vergiß' Dich und Deine Familie darüber nicht. Du tust alles, was Du tun kannst, aber mehr geht nicht.

Ich hoffe, dass Dir meine Worte etwas von Deiner Angst nehmen konnten. Wenn nicht, lasse es mich bitte wissen, dann schreiben wir weiter, okay?

Kommentar von MAM79 ,

Danke, für die Unterstützung. Ja durch ihre Krankheit :-( Ja es ist schwer alles selbst zu verarbeiten.Diese Angst .

Kommentar von Buddhishi ,

Leben und Tod gehören nunmal zusammen, wie Tag und Nacht, Hell und Dunkel, Freude und Leid. Ich bin in Gedanken bei Dir.

Kommentar von MAM79 ,

Danke Schön . 

Viel Unterstützung habe ich von mein Lieben Mann . 

Kommentar von Buddhishi ,

Das freut mich sehr :-)  Alles Gute.

Kommentar von MAM79 ,

Danke Dir :D

Kommentar von Buddhishi ,

Gerne :D

Antwort
von SJ7IFVQ5, 88

So viel Zeit mit ihr verbringen und schöne Momente erleben wie möglich

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Angst, 17

Hallo,

Danke für die positive Bewertung. Wie geht es Dir inzwischen?

LG

Kommentar von MAM79 ,

Hallo sie hat heute um 8.25 die Augen zu gemacht . Ich habe noch viel Zeit mit ihr verbracht . Und sie ist ruhig und zufrieden eingeschlafen.  LG.

Kommentar von Buddhishi ,

Meine aufrichtige Anteilnahme. Schön, dass Du noch viel Zeit mit ihr verbringen konntest, Dich so von ihr verabschieden konntest und sie friedlich gehen durfte. 

Ich wünsche Dir die Kraft, die Du für alles, was jetzt vor Dir liegt, brauchst. Danach wird es eine der Zeit der Ruhe und der Erinnerung sein, die Dir mit der Zeit nur die schönen Erinnerungen zurücklassen wird.

Ich bin in Gedanken bei Dir und für Dich da, wenn Du 'reden' möchtest oder auch einfach nur so.

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