Frage von wildstein, 110

Meine Mama denkt ich spiel meine Depression nur vor, was kann ich tun?

Ich habe jetzt schon seit fast einem Jahr Depressionen (diagnostiziert) und bin auch in therapeutischer Behandlung.

Ich hab jedoch die ganze Zeit versucht, gegenüber meiner Mutti glücklich zu wirken und habe auch gesagt dass es mir gut geht. Vor ca. 2 Wochen hab ich ihr (und auch meinem Psychologen) erzählt, dass es mir eigentlich total schlecht (Selbstverletzung, ziemlich starke Selbstmordgedanken)geht  und ich es gerne mit einer Klinik versuchen wöllte. Daraufhin hat sie mich dann mit zu meinem Psychologen begleitet, aber nur um ihm klarzumachen dass ich einen Klinikaufenthalt nicht brauche...

Nach einer Woche kam sie dann zu mir und hat behauptet dass ich das mit der Depression ja nur vorspielen würde um alle fertig zu machen, und weil ich ja keinen Bock auf Schule habe und nur deswegen in die Klinik will.

Mir geht es aber wirklich richtig schlecht, ich komme kaum mehr aus meinem Bett, habe Angst nach draußen zu gehen weil ich mich verfolgt und beobachtet fühle und ich Angst habe was andere über mich denken.

In der Schule kann ich mich nicht mehr konzentrieren und schreib nur noch schlechte Noten. Das habe ich auch noch nicht meinem Psychologen erzählt weil ich mir deswegen irgendwie dumm vorkam und Angst habe dass er mir nicht glaubt.

Und meiner Mama kann ich es erst recht nicht erzählen weil sie mir eh nicht glaubt und dann nur behauptet dass ich total faul sei und es dann nur wieder Ärger geben würde von wegen dir geht's doch gut, tu mal nicht so, andren geht es viel schlechter...

Antwort
von LiselotteHerz, 56

Ich bin, wie @flupp66, auch der Ansicht, dass der Psychologe mal ein ernstes Wort mit Deiner Mutter reden sollte.Wenn Du ihn ganz offiziell bittest, das Gespräch mit Deinen Eltern zu suchen, wird er das bestimmt nicht ablehnen.

Deine Eltern müssen ganz dringend über Deinen tatsächlichen Zustand informiert werden. Das ist nun wirklich das Letze, was Du derzeit brauchen kannst, dass Dir zuhause auch noch Druck gemacht wird bzw. man Dir einfach nicht glaubt.

Alles Gute für Dich. lg Lilo

P.S. Es ist äußerst unklug, wenn Du Deinem Psychologen solche Sachen verschweigst. Der hat schon ganz andere Sachen zu hören bekommen, da musst Du Dir nicht dumm vorkommen. Du bist krank.

Antwort
von habakuk63, 35

Sprich mit deinem Psychologen, diese Menschen haben in der Regel viel Erfahrungen, auch mit Eltern, die ihren Kindern eine Erkrankung nicht glauben. Ich gehe nicht davon aus, dass sich der Psychologe von der Meinung deiner Mutter in SEINER Diagnose beeinflussen lässt.

Antwort
von Indivia, 28

Est einmal vorweg,die ersten schritte hast duja  bereits gemacht.

Zu der Idee meiner Mutter iin Kinder und Jugendpsychatrien findet Schulunterricht statt.

"In der angeschlossenen Paul-Martini-Schule, Schule für Kranke der Stadt
Bonn, nehmen unsere jungen Patientinnen und Patienten nach Möglichkeit
weiterhin am schulischen Unterricht teil." ( Lvr-Klinik Bonn)

"

Schule

Die Schule in der Tagesklinik ist eine
Außenstelle der LVR-Klinikschule Viersen Hanns-Dieter-Hüsch-Schule. Hier
finden Kinder aller Schultypen Aufnahme. Der Schulunterricht orientiert
sich eng an den therapeutischen Zielen. In zwei Klassen (je 5-6 Schüler
im Primarbereich und im Bereich Sekundarstufe I) wird dem jeweiligen
Entwicklungs- und Leistungsstand des Kindes entsprechender Unterricht
erteilt. Die Unterrichtszeit beträgt in der Regel 27 Stunden/Woche, wird
aber je nach Problemlage im Einzelfall festgelegt. In Kooperation mit
den Eltern und den zuständigen Therapeuten bereiten die Lehrer zum Ende
der Behandlung die Wiedereingliederung in die Heimatschule vor. Bei
erforderlichem Schulwechsel stehen sie für Beratung oder
Entscheidungshilfen zur Verfügung." ( Lvr Klinik Viersen)

ich selber war selber in einer Psychatrie ( Uniklinik Bonn) und kann es jedem nur raten. Aber man liegt da nciht den ganzen Tag im Bett oder so,also wer das denkt den muss ich sehr enttäuschen. Manchmal hatte ich nciht mal wirklich zeit für das Mittagessen.

Um 7.30 gab es Frühstück und um 8.30 stand dann auch shcon gruppensport auf dem Therapieplan. ( ich lass dir gleich ne pn zu kommen)

Ich denke ob du einen Klinikaufenthalt brauchst sollte werde deine Mutter noch der Psychologe sondern ein psychiater feststellen ( denn Psychologen können keine Überweisung ausstellen)

Was hatdeine Psycholgin deiner Mutter denn zu ihrer meinung gesagt, das erwähnst du leider nicht.

Antwort
von Garzawwr, 38

Ich denke es wäre wirklich am besten deinem Psychologen alles zu erzählen.. Schließlich ist er ja da um dir irgendwie zu helfen und wenn du im alles sagst dann könnte er noch präziser vorgehen denke ich. Vielleicht könnte er dann nochmal ausgiebig mit deiner Mutter darüber sprechen und alles nochmal deutlicher schildern.
Ich kenne mich bei diesem Gebiet nicht wirklich gut aus, aber ich denke es wäre richtig.
Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen und hoffe außerdem, dass dieses Problem irgendwie beseitigt werden kann und so.

Kommentar von Garzawwr ,

*ihm

Antwort
von tamambro, 34

beweise es ihr und sich zu verletzten ist keine lösung sprech dich mal richtig aus erzähl ihr was du hast und dann müsste sie merken das es dir nicht gut geht die mutter ist immer die ,die das beste für ihr Kind will ...

Antwort
von auchmama, 21

Als erstes MUSST Du Deinem Psychologen ALLES erzählen!

Du schadest Dir nur selber, wenn Du mit den Tatsachen nicht offen umgehst und so kann Dir keiner helfen!

Bitte Deinen Psychologen dann ein Gespräch mit Deiner Mutter zu führen. Kann auch in Deinem Beisein statt finden - so wie Du das möchtest!

Es macht keinen Sinn, wenn Du Deiner Mutter mit schauspielerischem Talent eine heile Welt vor gaukelst! Versetz Dich doch bitte mal in ihre Lage. Du sagst es geht Dir gut und sie kann nicht in Dich rein schauen!

Das Problem liegt also bei Dir und nicht an den Menschen, mit denen Du es zu tun hast!

Bitte ab sofort mit offenen Karten spielen und ich rate Dir dringend zu einem Klinikaufenthalt. Du bist jung und man kann Dir dort am Besten helfen!

Alles Gute wünsche ich Dir

Kommentar von wildstein ,

Ich habe es meiner Mutti doch erzählt aber sie glaubt mir nicht

Antwort
von nil101, 16

Du hast keine normale Depression, sondern eine schwere Depression mit psychotischen komponenten. Beinah Schizoaffektive Störung die sehr ernst sind u ein Klinikaufenthalt wäre in deinem Fall notwendig. Du sollst deinem Psychologen alles erzählen u er muss deine Mutter aufklären. Du hast es schwer mit ihr... ich glaube dir, du leidest genau wie ich, halte durch u versuch hilfe in anspruch zu nehmen. Selbsthilfe Gruppen u Therapien u ignoriere das was deine Mutter sagt. Sie kann sich sowas schwer vorstellen u hat kaum verständnis für dein Fall

Antwort
von Flupp66, 33

Hey,

Kann der Psychologe dann nicht mal mit ihr reden?

Kommentar von wildstein ,

Hat er schon, sie glaubt es ihm aber nicht 

Kommentar von LiselotteHerz ,

Und was ist mit Deinem Vater? Oder lebt ihr allein?

Antwort
von Blitz68, 5

das Reaktionsmuster deiner Mutter kommt mir recht bekannt vor.

Sie ist auch mit deiner Situation überfordert und fühlt sich evtl. auch schuldig ( als Erziehende evtl. versagt zu haben o.ä.)

Sprich mit deinem Therapeuten, inwieweit nicht auch eine Begleitung deiner Mutter ( Eltern) in dieser Situation hifreich sein könnte ( umfassende Fmilien therapie o.ä.) um auch dich zu entlasten.

alles gute euch !

wie geht es euch / dir heute ?



Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community