Meine Lieblingsfächer haben sich um 180 Grad verändert, kann das sein?

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4 Antworten

Vielleicht reicht da schon ein kurzer Gedanke: Als Kind bist du sehr variabel und probierst alles Mögliche aus. Das macht auch Spaß. - Aber wenn du plötzlich ein Gebiet hast, auf dem du Erfolge und Anerkennung bekommst, dann wirst du darin stärker, und das andere tritt zurück.

Vielleicht hilft es dir, wenn du zwischendurch mal was ausprobierst, was mit deinen bevorzugten Gebieten gar nichts zu tun hat? Das erweitert dann zumindest deinen Horizont - und da findest du wieder etwas, wo du Erfolg hast.

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Als erstes, Chemie, Physik und Mathe haben eine ganze Menge mit Kreativität zu tun. Denn gerade heute tun sich in diesen Bereichen Möglichkeiten auf, die es noch nie vor der Erfindung des Computers in dieser Menge gab.

Offensichtlich liegt hier Deine eigentliche Begabung, dass Du in der Pubertät eben mehr "weiche" Seiten hattest und Kunst und Sprache noch mehr geliebt hast, hängt damit zusammen, dass man in der Pubertät noch auf der Suche nach seiner eigentlichen Identität ist und damit, dass mathematik-affine Fächer sich in der Schule nicht so spannend darstellen.

Warum hatte Max Planck, der Erfinder der Quantentheorie wohl eine 5 in Mathe und wurde wegen Unfähigkeit in den mathematischen Fächern von der Schule verwiesen? Unbegabt war er in diesem Bereich sicher nicht, wahrscheinlich war er den Lehrern eben einfach zu kreativ. Die manchmal nur so genannten Pädagogen können mit Schülern, die vom gewünschen Anpassungsdurchschnitt abweichen, leider oft wenig anfangen.

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Hi,

mir geht es ganz genauso! Sprachen kann ich nicht mehr so gut wie früher (außer Latein), Kust habe ich abgewählt. Außer, dass Chemie schon immer mein Einser-Fach ist, weil ich es liebe. Ich bin weiblich und meine Leistungskurse sind Mathe und Chemie ;)

Das kann durchaus vorkommen. In Mathe und so kommt es mMn sehr auf den Lehrer mit an. Ich kann Mathe - sagen alle und ich denke das auch -, allerdings gibt meine Lehrerin mir "nur" ne 2 mündlich. Mein alter Mathelehrer hätte mir für die gleiche Leistung 15 Punkte gegeben. Da kann man mal sehen, wie lehrerabhängig so ein Kram ist...nicht nur da. Vielleicht ist es aber auch gerechtfertigt, dass ich mich verschlechtert hab. In Chemie zum Beispiel (und im Zusatzkurs Lebensmittelchemie, der an meiner Schule Gott sei Dank angeboten wird, auch) habe ich sowohl mdl als auch schr 15 Punkte.

Ich will auch auf jeden Fall Chemie studieren. Entweder mit Latein auf Lehramt oder mit Mathematik in Richtung Forschung oder so.

Informier dich mal was solche Studiengänge angeht!

Wenn du Fragen hast oder über unsere Vorlieben reden willst, bin ich da :D

LG ShD

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Die Interessen ändern sich, bis man stirbt oder vorzeitig vergreist.

Wozu soll das Leben denn gut sein, wenn es dich nicht immer wieder überrascht, und wozu bist du gut, wenn du das nicht auch schaffst?

Vielleicht kommt die Kreatitität in 50 Jahren zurück, vielleicht auch in anderer Form. Oder du entdeckst ganz neue Seiten.

Ich war immer gut in Mathe, finde es aber inzwischen langweilig. Und wenn ich etwas nicht rechnen kann, ist das eben nur ärgerlich, genau so ärgerlich wie wenn ich ein Werkzeig nicht habe oder finde.
Inzwischen fange ich nach vielen Jahren Pause wieder mit dem Programmieren an.
Und lerne hier viel über Naturwissenschaften, natürlich mit Vorbelastung.

Konfusius sagt Das kann nicht nur sein, das sollte so sein!

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