Frage von maxrisk1, 45

Meine Kündigungsfrist ist 6 Wochen z. Quartal. Fange am 1.07. beim neuen AG an. Müsste also Mitte Mai kündigen. Was spricht dagegen, jetzt schon zu kündigen?

In meiner jetzigen Firma werden Vertriebsmitarbeiter die zu einem Mitbewerber wechseln freigestellt. Macht es Sinn jetzt schon zu kündigen? Die Firma hätte ausreichend Zeit einen Nachfolger zu finden, müsste mich aber mehrer Monate bezahlen, wenn sie mich freistellen.Was ist hier normalerweise üblich? Vielen Dank!

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Kündigung, 21

Was spricht dagegen, jetzt schon zu kündigen?

Nichts.

Was üblich ist, kann ich Dir nicht sagen. Wie es bei Euch gehandhabt wird, wirst Du wohl am besten wissen.

Es gibt Firmen die ihre MA sofort freistellen, andere stellen gar nicht frei. In manchen Betrieben muss der scheidende MA noch den Nachfolger "einlernen". So pauschal lässt sich das nicht sagen, es kommt auch noch auf die Position des MA an.

Wenn Du jetzt schon weißt, dass Du freigestellt wirst, kannst Du doch selbst entscheiden ob Du sofort kündigen oder warten willst.

Antwort
von peterobm, 26

klar kannst du schon jetzt kündigen. Dann wird auch keine Frist versäumt. Auch der AG hat mehr Zeit einen Nachfolger zu finden. 

Antwort
von PaulBuchhorn, 19

Schau mal, diese Frage wurde bereits hier beantwortet:

https://www.gutefrage.net/frage/kuendigungsfrist-6-wochen-zum-quartalsende-wann-...

Wenn du direkt bezahlt freigestellt wirst, spricht doch nichts dagegen jetzt zu kündigen. Sonst würde ich die Frist einhalten.

Antwort
von DrStrosmajer, 24

Die Freistellung ist allein in der Entscheidung des Arbeitgebers. Man hat darauf keinen Rechtsanspruch, es sei denn, es wäre im Arbeitsvertrag festgelegt.

Wenn Du aber Chancen siehst, bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum 30.06. schon frühzeitig freigestellt zu werden, dann hau gleich in den Sack. Bis zum 30.06. stehst Du in jedem Fall auf der Lohnliste und kriegst Deinen Lohn, ob Du nun da bist oder nicht.

Kommentar von Familiengerd ,

Die Freistellung ist allein in der Entscheidung des Arbeitgebers.

SO ist das falsch.

Um genau zu sein:

Der Arbeitgeber hat nur dann die Möglichkeit zur einseitigen Freistellung eines Arbeitnehmers, wenn dies arbeitsvertraglich so vereinbart wurde oder wenn er ein nachweisbares, begründetes Interesse an der Freistellung hat, die das Recht das Arbeitnehmers auf Arbeitszuteilung überwiegt.

Das ist allerdings richtig, dass ein Arbeitnehmer kein Recht auf eine Freistellung hat.

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