Frage von Slatty 30.12.2012

Meine Kinder und ihr Herzschmerz

  • Hilfreichste Antwort von hewil 30.12.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nein, der Friedhof ist total falsch. Mein Mann ist vor 4 Wochen verstorben. Wir haben 5 Enkelkinder. Die zwei kleinen 1 und 2 Jahre verstehen es noch nicht, aber die drei 4,6 und 8 Jahre haben ganz toll geweint und weinen manchmal mit mir zusammen. Aber meine Schwiegertochter hat Ihnen erklärt Opa ist jetzt ein Schutzengel und passt ganz toll auf euch auf. Dann schauen sie abends aus dem Fenster und der hellste Stern am Himmel ist Opa. Du wirst lachen selbst ich versuche mit meinem Schmerz so umzugehen. Wir haben auf unseren Fernseher Bilder vom Opa auf einen USB stick gezogen. Dann sitzen wir davor und lachen oder weinen zusammen. Das hilft glaub mir. Und noch was in Anwesenheit der Kinder nicht über die schweren Krankheitstage erzählen. Es ist für alle schwer stimmts? Und eigentlich tut es schrecklich weh. Viel Kraft. Lg hewil

  • Antwort von mariannelund 05.01.2013

    Wenn jemand stirbt muß man danke sagen für die zeit die man gemeinsam hatte, es ist sehr wichtig zu danken und sich zu verabschieden mit dem danken lernt man es zu verstehen und mit dem verabschieden ist es ähnlich, man begreift dass es ein abschied ist und kann dann anders darüber denken

    ich finde es sehr wichtig mit den kindern ein ritual abzuhalten und kerzen anzuzünden vieleicht auch bilder malen. ja und vieleicht hilft es auch einen Engel zu wünschen der sich um die Kinder kümmert und hilft den Schmerz zu verstehen es gibt Engelskarten von Doreen Virtue und die les ich immer meiner kleinen Tochter vor, die Kinder verstehen sowas

  • Antwort von dawala 01.01.2013

    Oma ist nach Anderwelt gegangen. Von Anderwelt aus schaut sie jetzt zu. Sicher wäre sie traurig würde sie sehen dass ihrr Enkel gar nicht mehr munter sind, nur noch weinen. Denn so ist das nun mal in Anderwelt: Von dort aus können die Menschen welche uns verlassen haben zusehen wie es uns geht.

    Wo Anderwelt denn ist? Das weiß kein Mensch so genau. Wir wissen aber dass wir Alle da mal hinkommen wenn es an der Zeit ist. Wann diese Zeit ist? Das wissen wir Menschen auch nicht. Das bestimmt unser Aller Schöpfer.

    Ist Oma also jetzt ganz weg? Nein. Wenn wir fertig sind mit all den Tränen können wir auch wieder in Liebe an sie denken. Und wenn wir unser Herz dann öffnen kommt es vor dass wir Oma spüren, sie hören. Nicht wenn wir das wollen sondern wenn es für uns gut ist. Oma weiß das von Anderwelt aus besser als wir hier auf der Erde. Oma kann uns von dort aus behüten, umsorgen. Eben wenn die Tränen vorbei sind.

    Vielleicht möchtest Du auch ein Trauertagebuch mit den Kindern gestalten. Da kommen dann alle Geschichten rein die den Kindern einfallen, alle Bilder, selbst gemalte und gebastelte als Erinnerung an die Oma, mit einem Apparat gemachte. Vielleicht auch die eine oder andere getrocknete Blume wenn diese wieder wachsen? Haben die Kinder dann irgendwann keine große Lust mehr an dem Trauertagebuch zu arbeiten ist es wohl Zeit sie in Liebe loszulassen. Das bedeutet dann nicht dass sie ganz weg ist. Sie hat ja in jedem Herzen noch ihren festen Platz. Und von da aus wird sie sich auch immer mal wieder melden.

    So. Das waren jetzt meine Worte. Du hast Deine eigenen. Ich freue mich auf alle Fälle wenn meine Zeilen hilfreich waren. -:))))

  • Antwort von nowka2 31.12.2012

    zeig ihnen den sternenhimmel und lokalisiere einen schönen leuchtenden stern


    das ist die himmlische oma.


  • Antwort von morpheus2012 30.12.2012

    Geh vielleicht mit ihr aufs Grab und sag Ihnen dass Sie sie hören kann, aber lass sie weinen, damit sie irgendwie ihre Trauer verarbeiten

    Mein herzliches Beileid

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